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Betonfundament am Stadionberg Oberklausen

Wir schreiben den 9. September 1937.

 

Der "Führer" höchstpersönlich legt den Grundstein für das "Deutsche Stadion" in Nürnberg.

 

Es sollte 400.000 Besucher fassen und die Besucher, sich angesichts der gigantischen Ausmaße, winzig klein und verloren fühlen.

 

Die Ausmaße waren gigantisch 800 mal 450 Meter sollte die Fläche betragen. Orientiert hat sich der Architekt Albert Speer am Circus Maximus in Rom und am antiken Stadium von Olympia.

 

Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, was hat dies mit dem Stadionberg im Hirschbachtal zu tun?

Die wahnwitzige Gigantonomie eines Bauvorhabens
Schaubild an der Bushaltestelle Oberklausen

Wenn ich so meine Mittagspause am Dutzendteich verbringe und hinüber auf die Kongresshalle blicke, laufen sehr häufig Schüler mit Ihren Lehrern vorbei und diese erklären Ihnen das größte erhaltene Bauwerk der NS-Zeit, die große Straße und das Reichsparteitagsgelände.

 

Auf den Silbersee geht kaum jemand ein. Neben der großen Straße befindet sich heute der Silbersee, die mit Grundwasser gefüllte Baugrube des "Deutschen Stadions".

 

Übrigens eines der giftigsten Gewässer in Bayern, da dass Wasser stark schwefelhaltig ist.

 

Über viele Jahre wurden dort Müll und Kriegsschutt deponiert und der Silbersee forderte bis heute rund 50 Menschenleben.

 

Damit dieses Bauvorhaben realisiert wurden konnte, brauchte es ein 1:1 Model des "Deutschen Stadions".

 

Rund 40 km östlich von Nürnberg wurde das damalige Regime fündig. Das Modell des "Deutschen Stadions" wurde im Hirschbachtal bei Oberklausen am Stockbühl errichtet.

 

 

Früher war der Stockbühl ein geschundener Berg
Überreste der Tribünen im Kiefernwald

Der Hang im Hirschbachtal hat in etwa den gleichen Steigungswinkel den die geplanten Tribünen haben sollten.

 

Über 400 Arbeiter, zumeist Zwangsarbeiter aus dem Konzentrationslager Flossenbürg, waren 18 Monate lang Tag und Nacht, damit beschäftigt, die Tribüne im Wald zu errichten. Die Bäume wurden gefällt, Fundamente und Stützmauern betoniert.

 

Insgesamt wurden dort 5 Tribünenränge und darauf hölzerne Tribünenaufbauten errichtet. 

 

Als das Bauwerk fertiggestellt war, besuchten Hitler und sein Architekt Speer die streng geheime Baustelle im Wald. Sie erklommen auf eigens dafür errichteten Treppen die Tribüne und setzten sich auf die obersten Ränge.

 

Der Reichsarbeitsdienst vollzog rund 80 Meter weiter unten Turnübungen. Die beiden wollten die Sicht- und Akkustikverhältnisse testen. Ihr Test viel positiv aus.

 

In wie weit Hitler und Speer tatsächlich etwas sahen, wage ich zu bezweifeln.

 

Ich habe mich auf eine der obersten Fundamente gesetzt und 80 Meter hinunter zur Bushaltestelle geblickt. Die Person, die dort auf den Bus wartete, war winzig klein und kaum zu erkennen.

 

 

Bauvorhaben eingestellt - und über Jahre im Wald vergessen.
Salomonssiegel neben Überresten von Verankerungen

Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden die Bauarbeiten auch in Oberklausen eingestellt. Nur die SS-Wachposten blieben und bewachten das Bauwerk.

 

In den letzten Kriegstagen im April 1945, wurde die Umgebung um die Versuchstribünen schwer umkämpft, da einige Männer der SS den Amerikanern erbitterten Widerstand lieferten.

 

Das naheliegende Dorf Achtel wurde dadurch fast vollständig zerstört.

 

Und was geschah mit dem gigantischem Nazibauwerk?

 

Das ewig währende dritte Reich lag in Trümmern und so musste auch das Bauwerk verschwinden.

 

Die amerikanische US-Militärregierung ordnete an, die Holzaufbauten abzubrechen. Die Langhölzer der Tribünenaufbauten aus dem Bayerischen Wald, wurden für den Wiederaufbau des zerstörten Dorfes Achtel verwendet.

 

Über Jahrzehnte hinweg war der Stadionberg vergessen und die Natur holte sich zurück, was ihr einst genommen wurde. Kiefern, Büsche und viele andere Pflanzen überwucherten die Betonsockel im Hang.

 

Der Stockbühl oder auch umgangssprachlich genannte Stadionberg geriet über Jahrzehnte in Vergessenheit.

 

 

Heute ist der Stadionberg ein Ort für geschützte Pflanzen & Tiere
Schwalbenschwanz aus der Familie der Ritterfalter

Als in den 1980er Jahren ein Student sich auf die Suche nach den Relikten des Bauwerks begab, erhielt er wenig Hilfestellung durch die Anwohner.

 

Man schwieg den geschundenen Berg einfach tot.

 

Man wollte nicht das Schicksal erleiden wie andere NS-Gedenkstätten. Im Laufe der Jahre änderte sich die Meinung hierzu und im Jahre 2002 stellte man die Überreste des Bauwerks unter Denkmalschutz.

 

Der Berg wurde freigeschnitten und viele schützenswerte Pflanzen wachsen und gedeihen dort sehr gut.

 

Es herrscht durch die Hangneigung und die südliche Ausrichtung des Hanges ein schon fast mediterranes Klima.

 

Als ich den Stadionberg besuchte und über die Trampelpfade den Hang erklomm, fand ich diesen wunderschönen Schwalbenschwanz.

 

 

 

Echtes Salomonssiegel auf Betonblöcken

An den Hängen wachsen unter anderem das echte Salomonssiegel und auch die eine oder andere Orchideenart wie das Knabenkraut oder der Fliegennragwurz.

 

 

Wenn ihr diesen Ort besuchen wollt, dann gebe ich euch den Tipp, setzt euch auf einen der oberen Betonsockel und hört mal auf die Geräusche.

 

Das Zirpen der Grillen und der Duft von Wacholder vermittelt euch einen Hauch von Süden.

 

Und so zeigt sich, dass sich ein geschundener Berg, wieder in einen Ort von Naturschönheiten entwickeln kann.

 

> Hier gelangt Ihr zur Bildergalerie <

 

Jetzt verabschiede ich mich. Bis zum nächsten Ausflugtipp, habe die Ehre euer FrankenLandler.

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Druidenhain in der Fränkischen Schweiz

Den Druidenhain bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz wollte ich schon seit langem mal besuchen.

 

Was hat es mit diesem Ort auf sich?

 

Ist es eine Art von Outdoorspielplatz für Kinder, einfach nur herumliegende Felsen oder doch ein Ort, der etwas Mystisches und Unheimliches in sich trägt und sich dort Druiden und Hexen versammelten?

 

Ich liefere Euch ein paar Antworten hierzu.

Anfahrt und Anschrift Druidenhain

Ihr erreicht den Druidenhain über mehrere mögliche Wanderrouten von Muggendorf oder Wohlmannsgesees.

 

Hervorragend lässt sich der Druidenhain über eine Wanderung zur Burgruine Neideck verbinden und so mit dieser Wanderung verbinden.

 

Für diejenigen die nur den Druidenhain besuchen wollen, befindet sich direkt vor dem Waldstück ein Wanderparkplatz.

 

Adresse:

Druidenhain Engenreuther Höhle, Muggendorf Wohlmannsgesees,

91346 Wiesenttal

 

 

Outdoorspielplatz für abenteuerlustige Familien?
Felsenlabyrinth Druidenhain

Für Familien mit Kindern ist der Druidenhain ein beliebter Ort für einen Ausflug.

 

Zwischen den Felsgängen lässt sich hier hervorragend spielen und herumtollen.

 

Die Felsen eignen sich perfekt zum herumkraxeln. Jedoch sind ein paar Stellen dabei, an denen Vorsicht geboten ist, da es doch mal ein paar Meter in die Tiefe geht.

 

Zudem regen die Felsformationen immer wieder die Fantasie an und laden zu Ratespielen ein, was in einer Felsformation erkennbar ist.

 

Ich habe dort z.B. einen Drachen- und einen Ziegenkopf entdeckt.

 

Erspürt habe ich einen Wurzeltroll, der mich hinterlistig am Fuß packte und zum Stolpern brachte. :-)

 

 

Treffpunkt von Druiden & Hexen?
Feuerstelle im Druidenhain

Hat hier an dieser Stelle Miraculix seinen berüchtigten Zaubertrank gebraut?

 

Eher nicht.

 

Es ist aber nicht auszuschließen, dass hier früher die Kelten diesen Platz für Rituale bereits genutzt haben. Gefunden wurde hier jedoch noch nichts, mit dem sich das belegen lässt.

 

So waren die Kelten schon jeher offen für solche Orte und davon gibt es in der Frankenalb sehr viele.

 

In der Felsenlandschaft wurden für besondere Gesteinsformationen Namen wie vergeben wie z.B. Grab mit Heilsrune, Eingang zur Unterwelt, Pultstein, Wächter und Taufstein, um nur einige zu nennen.

 

Gefunden habe ich diese Feuerstelle und bin schon etwas überrascht, dass bei dieser Trockenheit Feuer im Wald gemacht wird.

 

Ich finde dies sehr verantwortungslos, in Anbetracht dessen wie trocken unsere Wälder in der Fränkischen Schweiz sind.

 

 

Waldbaden im Druidenhain?
Waldbaden - Shinrin Yoku

Ein neuer Trend der seit ein paar Jahren aus Übersee zu uns gelangt, ist das Waldbaden.

 

Waldbaden, auch Shinrin Yoku genannt ist der achtsame Spaziergang in Verbindung mit viel Ruhe und gut angeleiteten meditativen Elementen im Wald.

 

Er bringt dich in die Ruhe und kurbelt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

 

Eignet sich der Druidenhain dafür?

 

Na klar, der Druidenhain gilt auch als Kraftort und die besondere Atmosphäre der Umgebung tut ihr übriges.

 

Du solltest dir hierfür allerdings eine Zeit aussuchen in dem dort nicht soviel los ist, z.B. kurz nach Sonnenaufgang oder bei Regen.

 

Wenn du diesmal ausprobieren möchtest, kann ich Dir im Frankenwald "Holger Schramm von Seelenklang" empfehlen.

 

 

 

Die nüchterne Betrachtung der Wissenschaft?
ehemaliger Meeresboden

Mit der Naturwissenschaft lassen sich viele Naturphänomene ganz nüchtern betrachten und erklären.

 

Die fränkische Schweiz und Frankenalb war vor 160 Millionen Jahren einst der Meeresboden und diese Felsformationen sind ehemalige Riffe und Schwämme.

 

Vor etwa 35 Millionen Jahren, zu der Zeit als die Alpen und der Rheingraben entstanden sind, wurden diese Riffe aufgeworfen umgestülpt. Durch die jahrelange Erosion bildeten sich einzelne massive Felsblöcke.

 

Zugegeben die Art und Weise, wie die Felsblöcke hier in Reih und Glied angeordnet sind und ist schon etwas Besonderes.

 

Ein weiterer sehr sehenswerter Ort für eine solche Felsenlandschaft ist übrigens der imposante Eibgrat.

 

 

Der Druidenhain ist das....
Kraftort Druidenhain

was DU aus ihm machst.

 

Suchst du einen Platz im Wald, an dem deine Kinder Versteck spielen können in der Felsenlandschaft oder auch herumklettern?

 

Bist DU mehr der nüchterne naturinteressierte Typ, der auf geologische Besonderheiten steht?

 

Oder kannst DU dich auf mystische und nicht erklärbare Phänomene einlassen?

 

Der Druidenhain ist ein Ort, der das ist, was DU in Ihm siehst.

 

Aber mal ganz ehrlich, früh morgens um 6:00 Uhr, wenn die Feuchtigkeit aus dem Wald aufsteigt, die Sonnenstrahlen sich durch den Wald kämpfen und nur die Geräusche der Natur zu hören sind, liegt schon eine besondere Stimmung in der Luft.

 

Also worauf wartet Ihr noch?

 

Jetzt verabschiede ich mich und wünsche euch großartige Erlebnisse im Druidenhain. Bis zum nächsten Ausflugtipp, habe die Ehre euer FrankenLandler.

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“The most beautiful trail among all the trails in the “Franconian Switzerland”, our very own natural park in Franconia, lies in the Wiesenttal!”, so I had been told - even though “most beautiful” is, of course, relative.

 

Every hiker has his own taste in which trails he loves most, some prefer smooth ascents, others would rather go for something more advanced.

 

However, there is one thing I can tell you for sure: The trail that starts in the small town of Streitberg, goes along the Wiesenttaltrail to the town of Muggendorf and then continues on the other side of the Wiesenttal (= Wiesent Valley), culminating in the castle ruin in Neideck is definitely a hike that you mustn’t miss!

 

Accompany me on this beautiful, 11-kilometre-long trail that features manageable, smooth ascents that are not only divers, but also show a multitude of different facets the region has to offer.

Starting point of our hike – the town of Streitberg in lovely Wiesenttal

Our hike starts off at a small car park for hikers, just opposite of the junction that leads to the public swimming pool in Streitberg. The car park’s address is: Am Buergerhaus 4 in 91346 Wiesenttal.

 

You can easily reach the town of Streitberg via public transport, the main railway station (= German: Hauptbahnhof or simply Bahnhof) is only a few hundred metres away. 

 

At the start of my tour, I pass by the municipal hall and the headquarters of the voluntary fire brigade on my way to the town centre. You can find a huge willow there, as well as some information boards that give you some more in-depth information on the town of Streitberg and its history. 

 

I pass by the village shop and hike up the hill until I reach the “Alte Pilgerstube” (= Old Pilgrim’s House), a stunning half-timbered house with a beautiful painting above its main entrance. I am keeping right in the direction of Muschelquelle and Brocksanlage (= Sea Shell Spring and Brocks Park). Following that path, you will pass by some more traditional Franconian half-timbered houses that are definitely worth taking a closer look.

 

 

Muschelquelle – Sea Shell Spring – in former days for visitors of the health resort only

The day I had chosen for this hike could not be any more beautiful – it is early spring, the birds are chirping and I am lucky to even come across a few butterflies already.

 

Along my path I can never really take my eyes off of the beautiful castle ruin of Neideck that rises to my right, whilst in front of me a steep rock face and three pine trees emerge.

 

After a few short moments I arrive at the Muschelquelle with its Kneipp Facility and a children’s playground – a location that is appealing whichever season it is. 

 

This location has originally been laid out for visitors of the health resort only.

 

Today you can meet day-trippers, tourists, climbers and of course families with their children.

 

Here are some interesting facts about the Muschelquelle:

  • Until a few decades ago, the springs served as a source for the drinking-water supply of the town. 
  • The well house is a location for gaining strength and was also the location that led Dr. Weber to establish Streitberg as a health resort a few hundred years ago.
  • In 1910, the cave river has been enclosed.

 

Klararuh – a gigantic rock

I leave the Muschelquelle behind me and hike along the Frankenweg (= Franconian Trail), the hiking trail that is signposted.

 

Along the road I get a stunning view with many impressive pictures of the valley of Streitberg and I can even see the city of Ebermannstadt. 

 

The path leads me to a log cabin, as I had thought at first. This cabin in the woods is a so-called “Light and Air” Cottage that is reminiscent of the founder of the health resort – Dr. Weber.

 

The path leads me alongside a southern slope and I arrive at a fork junction. At this junction, I continue towards Muggendorf Talweg.

 

From this point onwards, the path changes its character and becomes narrower than before, with cliffs now dominating the landscape.

 

In front of me a gigantic rock and its overhanging edge appears, underneath of it a cosy bench – I have now reached the Klararuh, as this phenomenon of nature is called.

 

I sit down and allow myself to let my thought run free for a bit of time – and I can’t help but wonder, where did the Klararuh rock get its name from?

 

I walk back the path a little and now follow the valley path downhill towards the town of Muggendorf.

 

 

The Castle Ruin of Neideck and the views along the Wiesenttal-trail

I am stunned by the wonderful landscape that I am experiencing and continue my journey on the path that is marked by a green cross.

 

I am getting more and more excited what more is to come along my journey.

 

In the forest, I hear voices nearby and I am trying to localize where they are coming from. I come across a few climbers that seek sportive challenge on the Eichner Memorial wall. …and I think to myself that this is not my cup of tea. 

 

A stream accompanies me for a few moments as it burbles along happily into the Wiesenttal.

 

Just a few footsteps afterwards, I cross it on a wooden bridge. Now, the forest opens up and allows me to take the first glance into the Wiesenttal.

 

I take a seat and enjoy the gorgeous view that shows me the Castle Ruin of Neideck and the Streitberg on which it is situated. The butterflies already are roaming the meadows here.

 

Slowly, but steadily I begin to understand why the Franconian Switzerland is so popular amongst tourists and holiday-makers alike.

 

 

Refreshments & Places to rest in Muggendorf

After a short period of time I reach Muggendorf where the trail meets a street.

 

Here, I keep left and take a slightly elevated route above the little town. On my way, I pass by some wonderfully-located estates of Franconian Switzerland.

 

I decide that it is a good time to stop off somewhere and there are plenty of options to do so in Muggendorf. 

 

At first I come across the Restaurant Brandl with its small terrace. A bit further down the road, I find the Hotel Goldner Stern.

 

Directly located on the river Wiesent, one can also find a large and sunny Beergarden amongst many more restaurants.

 

Choose freely what suits you best – I am explicitly not giving any suggestions here.

 

 

From Muggendorf straight to the Castle Ruin of Neideck

I have had a wonderful lunch and of course have not missed the opportunity to get an authentic Franconian beer.

 

I am now on my way to the castle ruin of Neideck. 

 

I cross the river Wiesent on the level crossing and follow along the path that is marked with a red cross.

 

The trail now ascends a little but evens out shortly afterwards. Bit by bit I come closer to the castle ruin that sits enthroned on a tower made of cliffs. 

 

Now the trail turns to the left and gets a bit steeper for a short bit. I come across many more hikers that have already made it to the castle ruin.

 

They must have gotten here from the other side of the trail, the one that passes by the public swimming pool.

 

 

The Castle Ruin of Neideck – the landmark of Franconian Switzerland

I walk along the forecourt of the former castle and reach the wooden bridge, which I cross to get to the rocky spur on which the remains of the castle are located. 

 

As expected previously, I am not alone on the Neideck.

 

Hikers, families with kids, but also tourists are among the visitors. I take the iron staircase that leads to the top of the castle and to its observation deck. 

 

WOW!

 

The view that presents itself to me from here is truly amazing. I can see the Wiesenttal, the Streitberg and the town of Muggendorf.

 

I can even follow parts of the path that led me here with my eyes from my observation point. 

 

Interesting facts about the Castle Ruin of Neideck:

  • The castle has first been mentioned in a written source in the year 1219.
  • From 1312 onwards it had been in possession of the Edelfreien of Schlüsselberg.
  • Burnt down in 1553 in the Margrave War by mercenaries, it ever since remains a ruin.
  • Redevelopment was initiated by the administrative district of Forchheim in 1996 to prevent the ruin from its gradual decay.
  • Grand opening of the archaeological park in the castle area in 2008.

 

The last part of our tour – from the castle ruin to Streitberg

After I have enjoyed the marvellous view some more, I make my way back to the starting point of the hike, which is only a few miles away now.

 

I make my way along the path that has led me here initially until I reach a fork junction.

 

Here one can already find the first road sign that leads the public swimming pool of Streitberg. The marking that is to be followed here is the red cross on white ground. 

 

The narrow path first leads me down the hill in hairpin bends and stairs until the trail becomes more gentle again.

 

I arrive at the public swimming pool of Streitberg where I can spot a few camper vans and their owners, who relax in their camping chairs in front of them. 

 

After a few moments, I reach a little wooden bridge that crosses the river Wiesent and I decide to enjoy the atmosphere for a bit and relax, too.

 

I take one last glance up the hill to the Castle Ruin of Neideck and walk across the B470 street to the car park for hikers in Streitberg. Here, I finish my hike for today.

 

 

To sum it up – you must have done this trip, because…
  • the landscape is absolutely breath-taking – every season!
  • it is only a 11 kilometre hike. 
  • there are many restaurants and places to rest along the way.
  • there is no admission fee to visit the castle ruin of Neideck.
  • the view you get form the castle ruin is simply stunning.
  • there will be no boring parts for the kids during the trip.
  • there are a few different playgrounds along the route.
  • you will find many locations along the river to relax.
  • of many, many more reasons!

 

With this summary I am now going to say goodbye. I hope you’ll have a great time hiking along the route. Until next time, or, as we say, “Habe die Ehre!”, 

 

FrankenLandler

 

GPX Track Wiesenttal Valley Streitberg - Muggendorf - Neideck
Wiesenttal Valley Streitberg - Neideck.g
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Hikingmap Wiesenttal Valley Streitberg - Muggendorf - Neideck
Wanderkarte_Streitberg_Muggendorf_Burgru
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Pretzfelder Kirschenweg

Mein Ziel heute ist der Pretzfelder Kirschenweg den ich euch vorstelle.

 

Dieser Rundwanderweg ist von Mitte bis Ende April ein schneeweißer Blütentraum, so habe ich es mir jedenfalls vorgestellt.

 

Der Rundweg ist aber sehr viel mehr als nur eine Wanderung unter Kirschbäumen, das verspreche ich euch.

 

Der Rundweg bietet an Schautafeln viele Informationen über die landschaftlichen Gegebenheiten der Fränkischen Schweiz und Einkehrmöglichkeiten gibt es mehr als genug auf diesem Weg.

 

Kommt mit zu einer Wanderung von 11 Kilometern durch die blühenden Kirschgärten in der fränkischen Schweiz und zu weiteren unerwarteten Überraschungen.

Ausgangspunkt: Parkplatz Kirschgartenwanderung - Pretzfeld
Markierung Kirschenweg

Ausgangspunkt der Wanderung:

Parkplatz Kirschgartenwanderung, St2260, 91362 Pretzfeld

 

Rechts am Ortsausgang nach Pretzfeld auf dem Weg nach Ebermannstadt, nahe dem Biergarten Pretzfelder Keller befindet sich dieser Parkplatz.

 

Es ist Sonntagmorgen 7:00 Uhr. Alleine stehe ich am Wanderparkplatz oberhalb von Pretzfeld.

 

Es ist kalt, sehr kalt sogar für Mitte April, das Thermometer im Auto zeigt 0 Grad und der Nordostwind weht kräftig. Eine Temperatur die Kirschblüten und Bienen wenig mögen.

 

Auf meiner Karte orientiere ich mich und bin überrascht, dass ich den Berg hoch in den Wald hinein wandern soll, obwohl vor mir doch bereits die ersten Kirschbäume stehen. Im Wald gibt es bestimmt keine Kirschbäume denke ich mir.

 

Aber gut, wird sich bestimmt jemand was bei gedacht haben, der den Wanderweg entworfen hat.

 

 

Biergarten - Pretzfelder Keller
Keller in den Bier gelagert wurde

Ich gehe also den Weg bergauf in den Wald und erreiche nach kurzer Zeit den Pretzfelder Keller.

 

Super Einkehrmöglichkeit, aber nicht um diese Uhrzeit. Einsam und verlassen liegt der Keller da, wie im Winterschlaf.

 

Der Weg steigt weiter an, entlang der Keller in denen früher das Bier gelagert wurde. Diese Keller sind typisch für die fränkische Schweiz, da ganzjährig eine konstante Temperatur im Inneren vorherrscht.

 

Plötzlich kreuzen Rehe meinen Weg, der Wind steht günstig, noch haben Sie mich nicht bemerkt. Langsam greife ich nach der Kamera aber zu spät, eine kleine Bewegung reichte aus und sie flüchten in den Wald.

 

Kurze Zeit später gelange ich zu dem Gedenkstein des "Waldbauerndoktors" Valentin Fröhlich.

 

 

Der Judenfriedhof - Ort zum Innehalten
Judenfriedhof im Wald

Der Weg führt mich zu einer mannshohen Mauer mitten im Wald.

 

Wie kommt sie hier her und was wird sich wohl dahinter befinden?

 

Ein paar Meter weiter lichtet sich das Geheimnis - es ist der Judenfriedhof.

 

Schon im Jahr 1326/1327 boten die adeligen Geschlechter den Juden gegen Bezahlung Schutz. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahrhunderte.

 

Die heutige Anordnung der Grabsteine entspricht nicht mehr der ursprünglichen Anordnung. Der Friedhof wurde 1928 geschändet und später wurden die Bruchstücke von der amerikanischen Übergangsregierung als Baumaterial verkauft.

 

Erst viele Jahre später wurden die Bruchstücke an Ihren ursprünglichen Ort zurück gebracht. Heute befinden sich dort 216 Grabsteine.

 

Es ist ein Ort zum Innehalten und Nachdenken.

 

 

Mystisches warmes Licht erstrahlt den Wald
die ersten Sonnenstrahlen treffen auf Blüten

Ich folge dem Weg weiter und die Morgensonne taucht den Mischwald in ein goldgelbes mystisches Licht.

 

Die Buschwindröschen und Frühlings-Platterbsen wiegen sich im Wind.

 

Der Wind pfeift weiterhin über die Baumspitzen, die Baumstämme ächzen.

 

Es ist eine eigenartige Stimmung früh morgens hier, zum einem lieblich, schon fast kitschig durch's Licht und zum anderem unheimlich, durch das Ächzen der Bäume.

 

Ich erreiche eine Lichtung und eine Kirschplantage liegt im Dunst vor mir.

 

In mehreren Windungen führt der Pretzfelder Kirschenweg jetzt zur Ruine Dietrichstein.

 

 

Die Ruine Dietrichstein - Aussichten in die Fränkische Schweiz
Blick von der Ruine Dietrichstein

Langsam erscheinen rechterhand steinerne Mauern über einer Mulde im Waldboden.

 

Es sind die steinernen Überreste der Ruine Dietrichstein. Sie ist eine der ältesten Burganlagen in der Pretzfelder Umgebung.

 

Erste Funde gehen bis in's 11. Jahrhundert zurück. Ob die Burganlage zerstört wurde oder in sich verfallen ist, lässt sich heute nicht mehr belegen.

 

Jedenfalls wurde der Baumbestand reduziert und es ergeben sich schöne Blicke in's Trubachtal, mit den Ortschaften Lützelsdorf und Hagenbach. Die weißen Kirschbäume sind wie Bänder im Tal aufgereiht.

 

Am Horizont noch erkennbar, das Walberla und rechts Reifenberg mit der Vexierkapelle.

 

Ich gehe weiter und der Wanderpfad führt mich in einem weitem Bogen auf die andere Seite einer Lichtung. Ruhig und idyllisch liegen die Obstbäume in der wärmenden Frühlingssonne.

 

Der Weg führt jetzt bergab und in einer Spitzkehre erreiche ich die andere Seite eines Tals.

 

Die Landschaft ändert sich jetzt schlagartig.

 

 

Sinterbecken am Weissenbach - ein Naturparadies
der Weissenbach bildet Sinterbecken

Auf einem schmalen und wurzeligen Trail wandere ich bergab. Es hat hier oben den Anschein als wenn es ein Trockental ist.

 

Ich habe mich getäuscht.

 

An einer kleinen Brücke überquere ich einen versiegten Bachlauf. Es ist gut zu erkennen, dass hier bis vor kurzem noch Wasser in's Tal floß. Urplötzlich führt der Bachlauf Wasser und plätschert munter in's Tal in Richtung Wannbach.

 

Das Wasser wird mehr und ich stehe auf einem Schlag oberhalb von Kalkstufen.

 

Das kalkhaltige Wasser des Weissenbach wird hier förmlich aus dem Berg gepresst und es entstanden über die Jahrtausende Sinterbecken, genau wie im Lillachtal mit den bekannten Sinterstufen.

 

Diese Sinterbecken bieten vielen bedrohten Tierarten den nötigen Lebensraum.

 

Es ist ein Naturschauspiel mit dem ich hier überhaupt nicht gerechnet habe.

 

Der Kirschenweg verläuft jetzt weiter bergab und ist an einigen Stellen tief ausgewaschen und eine gewisse Trittsicherheit zwischen den Kalksteinen erfordert meine ganze Konzentration.

 

 

Wo sind die Kirschblüten & Kirschbäume?
Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz

Der Weg wird flacher und ich erreiche einen asphaltierten Weg der mich hinunter in die Ortschaft Wannbach führt.

 

Hier am Waldrand ändert sich die Wanderung komplett, raus aus dem Wald und rein in die wärmende Frühlingssonne.

 

Die Blüten der Kirschbäume erscheinen im schneeweißen Gewand und verströmen und einen unwiderstehlichen süßen Duft.

 

Entlang der ersten Plantagen und weiteren Kellern erreiche ich den Ort Wannbach und überquere die Hauptstraße, nahe des Friedhofs.

 

 

Von Wannbach nach Hagenbach - auf einem schneeweißen Weg
idyllisch liegen die Obstplantagen am Weg

Über eine weißen breiten frisch geschotterten Forstweg erreiche ich eine Brücke die über die Trubach führt.

 

Der weitere Wegverlauf wird bestimmt von Kirschgärten, in denen sich junge und uralte Kirschbäume abwechseln.

 

Die frühen Sorten stehen bereits in voller Blüte während andere Kirschbäume sich noch im Mausohrstadium befinden. Die Hauptblütezeit hat noch nicht eingesetzt, dies dauert noch ein paar Tage, bis es soweit ist.

 

An einer Bank setze ich mich unter einen Kirschbaum und höre nichts. Wo sind die Bienen, die hier zu abertausenden die Kirschbäume bestäuben? Den Bienen ist es jetzt noch zu kalt, mehr wie 5 Grad hat es jetzt noch nicht.

 

manche Kirschbäume stehen bereits in Vollblüte

Ich gehe weiter in Richtung Hagenbach und treffe jetzt den ersten Menschen auf meiner Wanderung.

 

Es ist ein Angler der gerade seine Angel in die Trubach auswirft.

 

Gegenüber stehen in einem Kirschgarten uralte Kirschbäume die in Vollblüte stehen.

 

Der Wind weht einen unwiderstehlichen süßen Duft in meine Nase. Es ist wie wenn jemand einen Zuckerwasser unter die Nase hält.

 

 

Von Hagenbach nach Pretzfeld
Blick über Obstplantagen nach Pretzfeld

Ich gelange in die Ortschaft Hagenbach und überquere die Hauptstraße und biege gleich wieder links ab.

 

Hinter hohen Mauern verbirgt sich das Schloss Hagenbach, dass seinen Ursprung im 12. Jahrhundert hat.

 

Gegenüber befindet sich ein schön geschmückter kleiner Osterbrunnen.

 

Der weitere Wegverlauf ist dominiert von, wie sollte es auch anders sein, Kirschbäumen und Obstplantagen. Immer wieder fällt der Blick am Horizont auf die Vexierkapelle von Reifenberg, während sich langsam eine weitere Kirche in's Blickfeld schiebt, die Pfarrkirche St. Kilian in Pretzfeld.

 

 

Der Ort Pretzfeld in der fränkischen Schweiz
Rokokokirch St. Kilian in Pretzfeld

An einem großen Kinderspielplatz halte ich mich jetzt rechts und wandere auf einem Wiesenweg hinein nach Pretzfeld.

 

Vorbei am Rathaus dominiert der Blick auf die mächtige Pfarrkirche.

 

Jetzt ist es vorbei mit der Ruhe, viele Kirchgänger sind unterwegs auf dem Weg zur Kirche. Am Sonntag wird hier zur Kirche gegangen ob jung oder alt.

 

Vor der Kirche bleibe ich stehen und bestaune den mächtigen Kirchturm.

 

Zu verdanken hat diese prächtige Kirche aus dem Rokoko Pfusch am Bau. Während der Kirchturm um ein Stockwerk erhöht werden sollte, brach dieser in sich zusammen und zerstörte das Kirchenschiff.

 

Die Kirche wurde neu errichtet und der Prozess um den damaligen Bauleiter dauerte 20 Jahre und endete mit einem Vergleich.

 

 

Endspurt zum Parkplatz am Pretzfelder Keller
Kapelle über Pretzfeld

Entlang der Straße in Richtung Ebermannstadt führt mich jetzt der Kirschenweg weiter zu seinem letzten Kirschgarten am Ortsausgang von Pretzfeld.

 

In einer U-Form wandere ich ich diesen ab und gelange oben auf einem Hügel zu einer kleinen Kapelle die in den Kirschgärten steht. Von hier sind es noch ein paar Meter zum Parkplatz.

 

Ich werfe einen letzten Blick auf die Kirschgärten und Pretzfeld und resümiere.

 

Fazit:

Wenn du rein an einer Wanderung unter Kirschblüten interessiert bist, dann bist du auf diesem Wanderweg definitiv falsch, dann würde ich dir den Kirschblütenweg in Kalchreuth empfehlen.

 

Der Kirschenweg hier in Pretzfeld ist weit mehr und bietet dir vielfältige geschichtliche, ökologische und idyllische Eindrücke der Fränkischen Schweiz.

 

Also worauf wartet Ihr noch?

 

Jetzt verabschiede ich mich und wünsche euch tolle Erlebnisse beim nachwandern. Bis zum nächsten Wandertipp, habe die Ehre euer FrankenLandler.

 

 

Rundwanderung Pretzfelder Kirschenweg
Rundwanderung über den Pretzfelder Kirschenweg
Pretzfelder Kirschenweg.gpx
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Blick von der Burgruine Neideck in's schöne Wiesenttal

Der schönste Wanderweg in der fränkischen Schweiz soll sich im Wiesenttal befinden, habe ich gelesen.

 

Wobei schön ja relativ ist, der eine wandert lieber flach ohne größere Anstiege, der andere hat es lieber anspruchsvoller.

 

Aber eines kann ich euch bereits jetzt verraten, die Wanderung von Streitberg entlang des Wiesenttalwanderweges nach Muggendorf und dann weiter auf die andere Seite des Wiesenttals hinauf zur Burgruine Neideck, ist definitiv eine Wanderung die ihr erlebt haben solltet.

 

Kommt mit zu einer Wanderung von 11 Kilometern mit überschaubaren Anstiegen die äußerst abwechslung- und facettenreich ist.

Ausgangspunkt der Wanderung - Streitberg im schönen Wiesenttal
Mittelpunkt des Ortes Streitberg

Die Wanderung startet am kleinen Wanderparkplatz, gegenüber der Abzweigung wo es zum Schwimmbad Streitberg geht.

 

Adresse: Am Bürgerhaus 4, 91346 Wiesenttal

 

Die Ortschaft Streitberg könnt ihr auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, der Bahnhof befindet sich lediglich ein paar Hundert Meter weiter.

 

Ich gehe am Bürgerhaus und der freiwilligen Feuerwehr vorbei in Richtung Ortsmitte. Dort befindet sich eine große Weide, unter derer Informationstafeln zum Ort Streitberg und der geschichtlichen Entstehung des Ortes zu finden sind.

 

Am Dorfladen vorbei, wandere ich den Berg hoch und halte mich an der "Alten Pilgerstube", ein schönes Fachwerkhaus mit Gemälde über dem Hauseingang, rechts in Richtung Muschelquelle und Brocksanlage.

 

Ich gelange noch an weiteren schönen fränkischen Fachwerkhäusern vorbei, die es sich lohnt anzusehen.

 

 

Muschelquelle - früher nur für Kurgäste
Ruhezone mit Kneippbecken an der Muschelquelle

An diesem wunderbarem Frühlingstag zwitschern die Vögel um die Wette und der eine oder andere Schmetterling ist auch bereits unterwegs.

 

Entlang des Wegs fällt mein Blick immer wieder auf die Burgruine Neideck rechterhand, während sich vor mir eine steile Felswand mit 3 sattgrünen Kiefern aufbaut.

 

Nach kurzer Zeit erreiche ich die Muschelquelle mit der Kneippanlage und dem Kinderspielplatz.

 

Ein Ort der zu jeder Jahreszeit seinen Reiz hat.

 

Dieser Ort wurde ursprünglich für Kurgäste angelegt. Heute trifft man dort Ausflügler, Touristen, Sportkletterern und Familien mit Kinder.

 

Wissenswertes zur Muschelquelle:

  • diente bis vor Jahrzehnten der Trinkwasserversorgung des Ortes
  • das Brunnenhaus ist ein Kraftort, der Dr. Weber vor hundert Jahren veranlasst hat Streitberg als Kurort zu etablieren
  • 1910 wurde der Höhlenbach eingefasst
Klararuh - ein gewaltiger Fels
die Klararuh - ein Kraftort

Ich verlasse die Muschelquelle und wandere weiter entlang der Beschilderung Frankenweg.

 

Auf dem breiten Weg bieten sich mir schöne Aussichten auf das Tal mit Streitberg und weiter bis Ebermannstadt. 

 

Der alleeartige Weg führt mich, wie ich zuerst dachte, zu einer Blockhütte.

 

Diese Hütte im Wald ist eine sogenannte Licht- Lufthütte. Sie erinnert an den Gründer des Kurortes Streitberg, Dr. Weber.

 

Weiter führt mich der Weg, der entlang eines Südhangs verläuft, zu einer Gabelung.

 

An dieser Gabelung halte ich mich in Richtung Muggendorf Talweg.

 

Der Weg ändert seine Charakteristik, er wird schmaler und die Landschaft karstiger, Felsen dominieren fortan die Landschaft auf diesen Wegabschnitt.

 

Vor mir erscheint ein gewaltiger Felsblock mit einem Überhang und darunter einer Bank,- ich hab die Klararuh erreicht.

 

Da setze ich mich und überlege woher dieser Ort wohl seinen Namen hat. Ein bisschen Zeit für Gedankenspiele.

 

Ich gehe jetzt ein kurzes Stück zurück und folge dem Talweg bergab in Richtung Muggendorf.

 

 

Ausblicke auf die Burgruine Neideck entlang des Wiesenttalweg
Blick über das Wiesenttal nach Streitberg und zur Burgruine Neideck

Angetan von der tollen Landschaft wandere ich weiter auf dem Grünkreuz markierten Weg und bin gespannt, was mich noch so erwarten wird.

 

Im Wald höre ich Stimmen und versuche zu orten woher diese stammen.

 

Es sind Kletterer die Ihre sportliche Herausforderung in der Eichner - Gedächtniswand suchen. Definitiv nichts für mich.

 

Ein kurzes Stück begleitet mich ein Bachlauf, der munter plätschernd ins Wiesenttal fließt. Ein kurzes Stück weiter überquere ich diesen auf einer Holzbrücke.

 

Jetzt öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei in's Wiesenttal. An einer Bank nehme ich Platz und genieße den Blick hinüber zur Burgruine Neideck und Streitberg.

 

Auf den Wiesen sind schon jetzt im frühen Frühling Falter und Schmetterlinge unterwegs.

 

Mir wird langsam klar, weshalb die Fränkische Schweiz so beliebt bei Urlaubern und Touristen ist.

 

 

 

Einkehrmöglichkeiten in Muggendorf
Einkehrmöglichkeiten in Muggendorf

Nach einiger Zeit erreiche ich Muggendorf, wo der Wanderweg auf eine Straße trifft. 

 

Dort halte ich mich links und gehe leicht bergauf auf einem Höhenweg oberhalb der Ortschaft.

 

Hier passiere ich Anwesen die eine traumhafte Lage in der Fränkischen Schweiz besitzen.

 

Es wird jetzt Zeit zum Einkehren, Möglichkeiten dazu git es viele in Muggendorf.

 

Zuerst erreiche ich die Gaststätte Brandl mit kleiner Terrasse und weiter unten im Ort das Hotel Goldener Stern.

 

Direkt an der Wiesent gelegen befindet sich auch ein großer sonniger Biergarten. Es gibt aber noch weitere Gaststätten.

 

Sucht euch was aus, was euch taugt. Eine Empfehlung für eine Gaststätte spreche ich ausdrücklich nicht aus.

 

 

Von Muggendorf zur Burgruine Neideck
Burgruine Neideck & das Wiesenttal

Ich habe gut gegessen und natürlich auch ein gutes fränkisches Bier getrunken und somit mache ich mich auf den Weg zur Burgruine Neideck.

 

Ich überquere die Wiesent am Bahnübergang folge der Wandermarkierung Rotkreuz. Der Wanderweg steigt jetzt ein kurzes Stück an um dann flach entlang des Hanges weiter zu verlaufen.

 

Stück für Stück nähere ich mich der Burgruine, die vor mir auf einem Felsturm thront.

 

Jetzt biegt der Wanderweg nach links oben ab und wird kurzfristig steiler. Ich sehe jetzt mehr Wanderer, die bereits oben auf der Burgruine sind.

 

Sie kamen anscheinend von der anderen Seite, vom Schwimmbad in Streitberg.

 

 

Wahrzeichen der fränkischen Schweiz - Burgruine Neideck
Ausblick von der Burgruine Neideck auf das Wiesenttal

Ich gelange über den Vorhof der ehemaligen Burg zur hölzernen Brücke, überquere diese und befinde mich jetzt auf dem Bergsporn, auf dem die Überreste der Burg stehen.

 

Wie erwartet, bin ich nicht alleine auf der Neideck. Wanderer, Familien mit Kindern und auch Touristen sind unter den Besuchern.

 

Über die eiserne Treppe, die in den Burgturm gebaut wurde, gehe ich hoch zur Aussichtsplattform.

 

WOW - was für ein grandioser Ausblick mir sich mir von hier oben auf das Wiesenttal, Streitberg und Muggendorf bietet.

 

Ich kann sogar an vielen Stellen den Wanderweg verfolgen, der mich hierher führte.

 

Wissenswertes zur Burgruine Neideck:

  • erstmals urkundlich erwähnt 1219 in einer Schriftquelle
  • 1312 im Besitz der Edelfreien von Schlüsselberg
  • 1553 durch Söldner im zweiten Markgrafenkrieg abgebrannt, seit dem ist sie eine Ruine
  • 1996 begann der Landkreis Forchheim mit umfangreicher Sanierung der immer weiter verfallenden Ruine
  • 2008 Eröffnung des archäologischen Parks im Burgbereich
Letzte Etappe - von Neideck nach Streitberg
Ort zum chillen direkt an der Wiesent

Genug von der Aussicht genossen, die letzten Meter von der Burgruine hinunter zum Ausgangsort der Wanderung stehen an.

 

Denselben Weg von der Burg geht es zurück bis zu einer Weggabelung, an dem bereits das Schwimmbad Streitberg angeschrieben ist. Die Markierung lautet Rotes Kreuz auf weißem Grund.

 

Der schmale Pfad führt mich zuerst in Kehren über Stufen den Berg hinunter, bis er dann flacher wird.

 

Ich erreiche das Schwimmbad von Streitberg, wo ein paar Wohnmobile stehen und ihre Inhaber es sich davor mit Campingstuhl gemütlich gemacht haben.

 

Nach kurzer Zeit erreiche ich eine Holzbrücke die über die Wiesent führt und beschließe, noch ein bisschen die Seele am Wasser baumeln zu lassen.

 

Ich blicke noch eine letztes mal hoch zur Burgruine und gehe über die B470 hinüber zum Wanderparkplatz Streitberg und beende dort meine Wanderung.

 

 

Mein Fazit - müsst ihr gemacht haben...

weil

  • die Landschaft zu jeder Jahreszeit wunderschön ist
  • die Länge nur 11 Kilometer beträgt
  • es mehrere Einkehrmöglichkeiten gibt
  • die Burgruine Neideck kostenlos zu besichtigen ist
  • es von der Burgruine eine sagenhafte Aussicht gibt
  • es für Kinder auf dieser Tour nie langweilig wird
  • es mehrere Spielplätze auf der Route gibt
  • es Ruhepunkte zum chillen am Wasser gibt
  • und noch vieles mehr

Jetzt verabschiede ich mich und wünsche euch tolle Erlebnisse beim nachwandern. Bis zum nächsten Wandertipp, habe die Ehre euer FrankenLandler.

 

 

Schönste Wanderung Fränkische Schweiz
Von Streitberg durch das Wiesenttal nach Muggendorf auf die Burgruine Neideck.
von-streitberg-durchs-wiesenttal-nach-mu
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Schönste Wanderung Fränkische Schweiz
Von Streitberg durch das Wiesenttal nach Muggendorf auf die Burgruine Neideck.
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Blick von der Ehrenbürg Richtung Süden

Die fränkische Schweiz ist eine der schönste Urlaubsregionen in Franken.

 

Bestimmt wird die Landschaft durch imposante Hügelketten, steil abfallende Flusstäler und phänomale Felsformationen.

 

Warum also diese schöne Landschaft nicht mal von oben betrachten ohne gleich abzuheben?

 

Von oben betrachtet liegt einem nämlich diese schöne Landschaft zu Füßen.

 

Ich zeige euch euch hier, die für mich, schönsten Aussichtspunkte in der fränkischen Schweiz.

 

Alle haben etwas gemeinsam sie sind einfach erreichbar.

Regensberg - herrlicher Fernblick auf's Walberla
Blick hinüber zur Ehrenbürg

Regensberg liegt auf einem Bergvorsprung oberhalb der Ortschaft Weingarts.

 

Am Ortseingang findet ihr rechterhand einen kleinen Parkplatz.

 

Genau über euch, auf einer Anhöhe, in etwa 300 Meter Entfernung, befindet sich eine Bank. Von dort habt Ihr einen tollen Blick auf's  Walberla, über den Steigerwald bis nach Nürnberg.

 

Für die ganz gemütlichen die überhaupt nicht laufen wollen oder können, empfiehlt sich die Einkehr im dortigen Hotel mit Wintergarten oder einer der anderen Gaststätten.

 

Sehenswertes:

Direkt neben dem Hotel befindet sich die wunderschöne  Schlosskapelle, erstmals urkundlich erwähnt 1376.

 

Adresse: Regensberg, 91358 Kunreuth

Die Ehrenbürg - Walberla & Rodenstein in Kirchehrenbach
Panoramablick vom Walberla

Das Walberla, wie schön ist das denn Bitte?

 

Der Zeugenberg mit seiner Doppelkuppe, Südgipfel und Nordgipfel liegt in den Gemeindegebieten von Kirchehrenbach, Leutenbach und Wiesenthau im oberfränkischem Landkreis Forchheim.

 

Richtung Süden traumhafte Aussicht gen Nürnberg, Erlangen und Steigerwald mit atemberaubenden Sonnenuntergängen und gen Norden Blick in's Wiesenttal.

 

Eine Sage um das Walberla lautet:

Die Hexen auf der Ehrenbürg

Auf der Ehrenbürg befindet sich, eine uralte kleine Kapelle an jener Stelle, wo sich ehemals eine heidnische Kultstätte befand. Geweiht ist sie der heiligen Walpurga.

 

Noch heute heißt es, dass die auf der Ehrenbürg hausenden Hexen und Dämonen ihr beim Bau der Kapelle geholfen haben. Der Preis - einmal im Jahr dürfen sie in der geheimnisvollen Walpurgisnacht ihr Unwesen treiben.

 

Adresse: Str. zur Ehrenbürg, 91356 Kirchehrenbach

 

Burgruine Neideck - ein Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz
Burgruine Neideck

Die Burgruine Neideck ist eines der Wahrzeichen der fränkischen Schweiz.

 

Hoch über dem wunderschönen Wiesenttal liegt diese öffentlich und kostenfrei zugängliche Burgruine.

 

Es bietet sich ein Blick auf das Wiesenttal, die umliegenden Hügelketten und der gegenüberliegenden Ruine Streitburg.

 

Auch mit Kinderwagen ist die Ruine vom Parkplatz am Schwimmbad sehr gut befahrbar.

 

Eine Anekdote zur Burgruine Neideck besagt, dass der Graf Konrad von Schlüsselberg, der gerade auf dem stillen Örtchen saß,  welches über die Mauer hinausragte, "erworfen" wurde. Warum? Nun ja, er hat die Nürnberger und Würzburger Bischöfe erzürnt, da er 1347 eine Zollstelle errichtete.

 

Adresse: Parkplatz am Freibad 2-4, 91346 Wiesenttal

Aussichtsfelsen Wichsenstein
Panoramablick vom Aussichtsfelsen Wichsenstein

Wichsenstein liegt ca. 7 km von Gößweinstein entfernt und somit mitten im Herzen der Fränkischen Schweiz.

 

Der Ort hat ca. 415 Einwohner und zählt somit zu den größten Orten in der Marktgemeinde Gößweinstein. Ja, ihr habt richtig gelesen 415 Einwohner.

 

Das Wahrzeichen des Ortes bildet der Wichsensteiner Fels, der über eine Treppe neben der Kirche St. Erhard zu erklimmen ist.

 

Der Aussichtsfelsen Wichsenstein mit Gipfelkreuz, bietet wohl einen der besten Panoramablicke in die Fränkische Schweiz.

 

Die Aussicht beträgt 360 Grad und der Blick wird durch keine anderweitige Erhöhung beeinträchtigt.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten sind: Mariengrotte Wichsenstein und die über 1000 jährige Tanzlinde

 

Adresse: Wanderparkplatz im Ort Wichsenstein, 91327 Gößweinstein

Reifenberg - die Vexierkapelle St. Nikolaus
Ausblick von Reifenberg

Gegenüber der Ehrenbürg, Pretzfeld und Kirchehrenbach befindet sich Reifenberg.

 

Auf dem Reifenberg bei Weilersbach ist weithin sichtbar die Vexierkapelle St. Nikolaus.

 

Einst war das Gotteshaus eine Burg, die verfallen ist. 1460 entstand an selber Stelle erstmals eine Kapelle die im Lauf der Jahre ständig erweitert wurde.

 

Es bietet sich ein imposanter Blick hinüber zur Ehrenbürg. Am schönsten ist es dort sicherlich zur Kirschblüte oder im Herbst, wenn die Wälder leuchten.

 

Adresse: Reifenberg 7, 91365 Weilersbach

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Gipfelkreuz des Rodenstein

Vorstellen muss man einem Franken das Walberla, oder auch Ehrenbürg, oder "die Erabürg" genannt, wohl nicht mehr, aber es soll doch den einen oder anderen Wanderer und Touristen geben, der noch nicht auf dem Gipfel des Walberla gestanden ist.

 

Ich zeige euch heute eine schöne sonnig gelegene Wanderung rund um's Walberla und den Rodenstein, die aufgrund der Länge von nur 6,86 Kilometern auch für Familien mit kleineren Kindern sehr gut machbar ist.

 

Die Wanderung eignet sich auch für einen Ausflug oder eine Feierabendrunde um am Walberla einen traumhaften Sonnenuntergang zu genießen.

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz in Kirchehrenbach
hinauf zur Ehrenbürg

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Ort Kirchehrenbach in der Fränkischen Schweiz, den ihr auch mit der Bahn und den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen könnt.

 

Start der Wanderung ist am Wanderparkplatz, gegenüber dem Restaurant & Cafe "zum Walberla".

 

Adresse: Str. zur Ehrenbürg, 91356 Kirchehrenbach

 

Am Wanderparkplatz orientieren wir uns an der Wandermarkierung - schwarze Krone in weißem Kreis auf schwarzem Hintergrund.

Hinauf zur Ehrenbürg
Panoramablick vom Walberla

Wir folgen zuerst dem geteerten Weg bergauf und biegen an der ersten Gabelung nach links in einen breiten Forstweg ein.

 

Dieser Weg führt uns in weiten Bögen hinauf zum ersten Gipfelkreuz, an dem wir bereits auf halber Höhe einen schönen Rundblick auf Forchheim und die Fränkische Schweiz haben.

 

Wir folgen dem steiler werdenden Weg weiter bis zur Walburgis-Kapelle mit der Bronzefigur der heiligen Walburga.

 

 

die steinerne Frau

An der Walburgis-Kapelle gehen wir nach links oben, um zum östlichsten Punkt der Ehrenbürg zu gelangen.

 

Wir befinden uns jetzt oberhalb der Geierwand, die das Walberla nach Osten hin begrenzt.

 

Tipp: Eine Decke und Brotzeit mitnehmen, hier oben die Seele baumeln lassen und den Blick hinunter auf die Kapelle und die Region bewundern.

 

Wir wandern jetzt in einem u-förmigen Bogen weiter bis zur westlichen Begrenzung des Hochplateau zum Gedenkstein von Luitpold von Bayern.

 

Von hier blicken wir bei guter Fernsicht weit hinein in den Naturpark Steigerwald.

 

Zu Beginn ist das Hochplateau noch mit Begrenzungen gesichert, um nicht zu nahe an die Felsabgründe heran zu treten.

 

Auf Kinder sollte gut aufgepasst werden, da es einigen Stellen senkrecht in den Abgrund geht.

 

Wir folgen einem schmalen Pfad entlang des Kamms bergab in die Senke der Ehrenbürg, die zwischen den beiden Gipfeln liegt.

 

 

Aussicht vom Rodenstein
Blick vom Rodenstein auf die Ehrenbürg

Wir erreichen nun die Treppen die uns entlang des Halbtrockenrasen bergauf zum Gipfelkreuz des Rodenstein führen.

 

Der Weg ist hier begrenzt, um die unter Naturschutz stehenden Pflanzen zu schützen.

 

Am Gipfel des Rodensteins empfängt uns ein großes Gipfelkreuz, dass bis weit in die Region zu erkennen ist.

 

Vom Gipfel des Rodenstein hat man meiner Meinung nach einen noch schöneren Rundblick als weiter vorne.

 

Der Blick reicht von Bamberg im Norden, bis hinüber nach Erlangen und Nürnberg.

 

Es ist wohl einer der besten Aussichtspunkte die, die fränkische Schweiz zu bieten hat.

 

Zudem sind hier weniger Leute unterwegs, da die meisten nur bis zur Walburgis-Kapelle gehen und von dort wieder in's Tal.

 

Nach dem wir ausgiebig die Aussicht genossen haben, gehen wir entlang dichter Hecken und einer Bank bergab zu einem Kirschgarten, oberhalb von Schlaifhausen.

 

Hier biegen wir links ab und folgen der bekannten Wandermarkierung schwarze Krone.

 

 

Rund um's Walberla - die schroffe Rückseite
die Geierwand

Wir gelangen jetzt auf die Rückseite des Rodensteins und im weiteren Verlauf zur Geierwand.

 

Der Wanderweg verläuft in halber Höhe der Ehrenbürg und man kann sich jetzt gut vorstellen, weshalb die Kelten hier früher diesen Ort für eine Siedlung ausgewählt haben.

 

Schroff brechen hier die Felsen gen Norden ab.

 

An der nächsten Gabelung halten wir uns links und rechts unter uns blickt man immer mal wieder durch den Wald nach Leutenbach hinunter.

 

Wir folgen der Wandermarkierung immer weiter, mal leicht bergauf und wieder bergab, bis wir zu den mächtigen Felsabbrüchen unterhalb der Geierswand gelangen.

 

Vor gut 1,5 Stunden standen wir noch dort oben. Ihr erinnert euch?

 

 

Zurück zum Wanderparkplatz / Einkehrmöglichkeiten
Einkehrmöglichkeit Lindenkeller

Der Pfad mündet schließlich in einen Forstweg und in einem weiten Linksbogen, erreichen wir schließlich eine Bank an einer Weggabelung.

 

Hier lohnt es sich es sich noch mal kurz inne zu halten und in Richtung Ebermannstadt, der Burg Feuerstein und nach Streitberg hinüber zu blicken.

 

Wir gehen jetzt auf dem selben Weg bergab zum Wanderparkplatz, von dem wir die Rundwanderung begonnen haben.

 

Kurz vor dem Wanderparkplatz hat man noch die Möglichkeit zu einem Keller zu wandern um dort ein zu kehren.

 

In Kirchehrenbach gibt's aber noch einige weitere Einkehrmöglichkeiten.

 

Ich wünsche euch jetzt tolle Erlebnisse beim Nachwandern.

 

Wenn dir meine Wandertipps gefallen, dann erzähl doch deinen Freunden und Bekannten von mir. 

 

In diesem Sinne, habe die Ehre bis demnächst euer FrankenLandler.

 

 

Kurzübersicht der Tour

Tourenkategorie:  Rundwanderung, Wanderung in der Metropolregion Nürnberg

Region: Oberfranken, Fränkische Schweiz, Landkreis Forchheim

Ort: Kirchehrenbach

Gehzeit (Hin & Rück): ca. 2 - 2,5 Stunden

Höhendifferenz Ziel:  331 Hm

Weglänge Gesamt: 6,86 Km

Ausgangspunkt: Parkplatz, gegenüber Hotel & Restaurant "zum Walberla"

Schwierigkeit: leicht, für Kinder, Familien und Senioren mittel

Kinderwagen geeignet: ja bis zur Ehrenbürg

Rundwanderung Kirchehrenbach - Walberla
Wanderung rund um's Walberla & den Rodenstein
Kirchehrenbach-Walberla-Rodenstein.gpx
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Rundwanderung Kirchehrenbach - Walberla
Wanderung rund um's Walberla & den Rodenstein
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Schneeschuhwandern am Walchsee

Heute stelle ich euch eine einfache Schneeschuhwanderung am Walchsee vor, die insbesondere für Schneeschuhanfänger und auch für Familien mit größeren Kindern sehr gut geeignet ist.

 

Die reine Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden, 8,7 Kilometer und der Höhenunterschied mit 460 Höhenmetern ist überschaubar.

 

Zudem gibt es 3 Einkehrmöglichkeiten: den Berggasthof Edernalm, die Ottenalm und die gemütliche Riederalm (mein Tipp).

 

Die Tour bietet aber nicht nur leibliche Genüsse, sondern auch schöne Ausblicke auf den Walchsee, den zahmen Kaiser, den wilden Kaiser und die Chiemgauer Alpen.

Anfahrt und Parkmöglichkeit

Da es sich hierbei um eine Streckentour handelt empfehlen sich 2 Varianten um zurück zum Ausgangspunkt der Tour zu gelangen.

  • die Fahrt mit dem Wandertaxi zum Hacklhof Gundharting 1, 6345 Kössen, Österreich
  • mit dem Auto zum Parkplatz Mooslenz, 6345 Kössen, Österreich und zurück mit der Buslinie 4030 des VTT Haltestelle Sonneck, Hotel Alpina
Vom Hacklhof zur Glasalm
Blick auf wilden & zahmen Kaiser

Der Einstieg in die Schneeschuhwanderung ist zwischen dem Hacklhof und der Ferienwohnung Mühlberger.

 

Über die Almwiesen steigen wir auf bis zur Waldgrenze, wo wir auf Forstweg gelangen der zur unbewirtschafteten Glasalm führt.

 

Der tief verschneite Forstweg liegt gute 1,5 Meter unter unseren Füßen und nur die Pfosten der Weidezäune sind als kleine Buckel im Schnee erkennbar.

 

Gegenüber, auf der anderen Seite des Tals, werfen die massiven Gebirgszügen des wilden und zahmen Kaisers ihre Schatten ins Tal.

 

Gut zu erkennen sind auch das Habersauertal, sowie der Ebersberg und der Heuberg.

 

Wir ziehen unsere Spur, dem Forstweg folgend, leicht ansteigend bis zur unbewirtschafteten Glasalm.

 

Diese liegt tief eingeschnitten zwischen dem Riedlberg (1135m) und dem Staffner (930m).

 

Vor uns thront die felsige Rudersburg (1134m) an deren Südhängen bei viel Neuschnee gerne Schneebretter und Lawinen abgehen.

Über Almwiesen zum Berggasthof Edernalm
Berggasthof Edernalm

Wir lassen jetzt die Glasalm hinter uns und steigen durch den dichten Bergwald vorsichtig hinunter bis zum Winterwanderweg der vom Staffnerhof zur Edernalm führt.

 

Auf dem geräumten Winterwanderweg suchen wir jetzt eine Einstiegsmöglichkeit um auf die Almwiesen zu gelangen.

 

Bei viel Schnee kann es sein, dass man ein paar Meter auf dem Winterwanderweg gehen muss, um eine geeignete Stelle dafür zu finden.

 

Entlang der Almwiesen ziehen wir unsere Spur durch den pulvrigen Neuschnee, entlang des ehemaligen Schleppliftes, hinauf bis zum Berggasthof Edernalm.

 

Hier bestünde die erste Möglichkeit zum Einkehrschwung.

Harausattel und Ottenalm
Harausattel - Blick in die Chiemgauer Alpen

Wir lassen die Edernalm hinter uns, gehen immer weiter leicht bergauf, über die glitzernde Schneefläche bis wir zum Harausattel gelangen.

 

Hier bleiben wir stehen und sehen hinüber in die östlichen Chiemgauer Alpen.

 

Deutlich erkennbar sind das Sonntagshorn, der höchste Berg in den Chiemgauer Alpen mit 1961 m, das Dürrnbachhorn und die Steinplatte.

 

Am Harausattel bietet sich, bei sicherer Schneelage, eine weitere Tour an in das Gebiet der Karalmen. Hierbei ist jedoch Vorsicht in der Staffenschlucht geboten, da oftmals mehrere kleinere Lawinenkegel zu überwinden sind.

 

Die Schneeschuhtour  zu den Karalmen bin ich bereits gegangen, diese könnt ihr hier nachlesen.

 

Wir sind jetzt am höchsten Punkt der Schneeschuhwanderung angelangt und ab hier geht es nur noch gemütlich bergab bis zur Ottenalm.

 

An der Ottenalm, direkt unter den Felswänden der Kugelwand, bestünde eine weitere gemütliche Einkehrmöglichkeit.

 

Der Blick von der Ottenalm reicht über das Inntal hinüber in das Sudelfeld.

Einkehrschwung auf der urigen Riederalm
Riederalm

An der Ottenalm suchen wir über große Schneehaufen den Einstieg in den Wanderpfad der uns parallel zur Rodelbahn hinunter zur urigen Riederalm führt.

 

Der Forstweg hinauf zur Ottenalm ist im Winter eine beliebte Rodelbahn.

 

Hier gelangt ihr zur Beschreibung der Rodelbahn Ottenalm - Riederalm - Walchsee.

 

Wir kehren in der kleinen und gemütlichen Riederalm ein und suchen uns ein sonniges Plätzchen an der windgeschützten Hauswand.

 

In der Nachmittagssonne vergißt man hier gerne mal die Zeit und bleibt länger als es geplant war.

Über die Forstmeile und Kalvarienberg zum Walchsee
4 Elemente Weg Walchsee

Von der Riederalm gehen wir weiter auf dem Forstweg, unterhalb des Kranzingerberg bergab bis wir den Einstieg in die Forstmeile finden.

 

Die Forstmeile ist außerhalb des Winters ein Trimm dich Pfad, mit schmunzeln betrachten wir die Trimm dich Stationen, deren Schilder mit den Übungsanleitungen  jetzt in Kniehöhe aus dem Schnee ragen.

 

Die Forstmeile trifft wenig später auf den 4 Elemente Weg oberhalb von Walchsee.

 

Zwei Stehlen mit den Elementen Luft und Wasser sehen wir auf dieser Tour.

 

Auf dem Plateau mit den drei Kreuzen haben wir einen letzten schönen Ausblick auf den Walchsee mit dem Heuberg und dem zahmen Kaiser.

 

Wir folgen dem 4 Elemente Weg hinunter, bis wir zu dessen Ende an der B172  direkt in Walchsee gelangen.

 

Gegenüber am Hotel Bellevue befindet sich gleich die Bushaltestelle und mit der Buslinie 4030 des VTT gelangt man zurück (Haltestelle Sonneck, Hotel Alpina) zum Ausgangspunkt der Schneeschuhwanderung.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachwandern, bis zum nächsten Wandertipp habe die Ehre eurer FrankenLandler.

 

 

Kurzübersicht der Tour

Tourenkategorie: Schneeschuhtour, Schneeschuhwanderung

Gebirgsgruppe: Chiemgauer Alpen

Region: Kaiserwinkl

Talort: Kössen, Ortsteil Hacklhof

Gehzeit (ohne Einkehr): ca. 3 Stunden

Höhendifferenz Ziel: 462 Höhenmeter

Weglänge Gesamt: 8,71 Kilometer

Ausgangspunkt: Hacklhof, Gundharting 1, 6345 Kössen, Österreich

Schwierigkeit: leicht

Lawinengefahr: keine

Einkehrmöglichkeiten: Berggasthof Edernalm, Ottenalm und Riederalm

Schneeschuhwanderung Edernalm - Ottenalm - Riederalm - Walchsee
Schneeschuhwanderung Hacklhof Kössen - Glasalm - Edernalm - Ottenalm - Riederalm - Walchsee
Schneeschuhwanderung-Edernalm-Ottenalm-R
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Karte Schneeschuhwanderung Ottenalm
Schneeschuhwanderung Hacklhof Kössen - Glasalm - Edernalm - Ottenalm - Riederalm - Walchsee
Karte Schneeschuhwanderung Ederanalm.pdf
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Wanderung zum klingenden Wasserfall bei Haimendorf

Kalt und klar war sie die Nacht, vom Donnerstag auf den Feiertag Heilige Drei Könige und es strahlte die Sonne über dem zu Eis erstarrtem Nürnberger Land.

 

Perfektes Wetter um eine kleine Winterwanderung vom Hotel Distlerhof in Diepersdorf, über Haimendorf, zum klingenden Wasserfall zu unternehmen.

 

Der klingende Wasserfall bei Haimendorf ist bestimmt gefroren und hat in den letzten frostigen Tagen schöne Eiszapfen-Kaskaden gebildet. Also packten wir uns warm ein und starteten unsere Wanderung am Parkplatz Hotel Distlerhof. 

 

Die folgende Wanderbeschreibung ist insbesondere für Familien mit Kindern geeignet, denn bei den aktuellen Schneeverhältnissen könnt ihr euren Schlitten mitnehmen und die Wanderung an einigen Stellen zum Rodeln unterbrechen.

 

Aber auch für alle anderen Altersgruppen ist diese Winterwanderung in der Nähe von Nürnberg eine empfehlenswerte Tour.

 

Die Länge beträgt ca. 8 km und dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Na, neugierig?

Wandern mit der Familie von Diepersdorf nach Haimendorf bei Nürnberg
Blick zum Moritzberg

Wir begannen die Wanderung am Parkplatz gegenüber vom Distlerhof und nahmen den Feldweg der hinauf zum Moritzberg führt.

 

Vorbei ging es an den Pferdekoppeln und linkerhand einer Hecke, an der sich über der eiskalten Nacht fragile und zerbrechliche Eiskristalle gebildet hatten, die in der tiefstehenden Januarsonne wundervoll glitzerten.

 

Der Weg führt bergauf in Richtung Moritzberg, vorbei an der Beschilderung zur Moritzberggaststätte.

 

Nach ca. 300 Metern bergauf war uns nicht mehr kalt und an der ersten Möglichkeit hielten wir uns links, wanderten parallel zum Hang durch den Mischwald des Moritzbergs in Richtung Norden.

 

Es war still kein Vogel war hörbar, nur das Knirschen des Pulverschnees unter unseren Wanderschuhen.

Diese Momente sind selten bei uns im Nürnberger Land, deshalb blieben wir kurz stehen und genossen die eiskalte Stille.

 

Wir gingen weiter und an der nächsten Weggabelung trafen wir auf die Wandermarkierung Grün-Punkt, die den Wanderweg von Diepersdorf hinauf zum Moritzberg kennzeichnet.

 

An der Stelle liefen wir dann links und wanderten hinunter in Richtung Diepersdorf. Auf dem verschneiten Feldweg sahen wir Schlittenspuren.

 

Wir sahen uns an und dachten in diesem Moment genau dasselbe: „Hätten wir doch nur unseren Schlitten mitgenommen“.

 

Nun ja, hatten wir nicht und so gingen wir den Feldweg hinunter bis zum Waldrand. Rodeln hätte bestimmt einen riesen Spaß gemacht. Für kurze Zeit mal wieder Kind sein.

Fernblick über die Metropolregion Nürnberg
Blick auf Nürnberg am Horizont

Am Waldrand angekommen befindet sich auf der linken Seite eine kleine Bank, die zum Verweilen einlädt.

 

Die Sonne strahlte vom tiefblauen Himmel herab und die Eiskristalle glitzerten herrlich – so stellen wir uns Winter vor, genau so.

 

Am Hang des Moritzbergs ließen wir unseren Blick hinüber zum Distlerhof schweifen, weiter über Brunn, Diepersdorf und in der Ferne waren Nürnberger Wahrzeichen wie der Fernsehturm, der Business-Tower und die Kaiserburg gut erkennbar.

Wanderung zum Naturerlebnis klingender Wasserfall

„Los wir müssen weiter, ansonsten wird das heute nichts mehr mit dem klingenden Wasserfall“, sagte ich zu meiner Frau.

 

Wir wanderten weiter den Berg hinunter und an der ersten Möglichkeit, gingen wir quer zum Hang hinüber in Richtung Haimendorf. Auf diesem Weg am Fuße des Moritzbergs hatten wir die ganze Zeit einen wundervollen Blick auf Nürnberg.

 

Der Weg endete in Haimendorf und an der Gabelung mit diversen Wandermarkierungen hielten wir uns links in Richtung Ortsmitte.

 

In Haimendorf angekommen trafen wir auf die „Friedrich-Fürer-Str.“, hier ist dann auch der klingende Wasserfall unübersehbar ausgeschildert.

Wir hielten uns an die Beschilderung und gingen rechts an großen Eiszapfen vorbei in Richtung Spielplatz.

 

Am Spielplatz gibt es einen kleinen Wanderparkplatz mit einer Beschilderung des Wanderzirkus Frankenalb.

 

Für diejenigen die nicht weit wandern möchten, ist dies eine gute Möglichkeit, um einen kleinen Spaziergang zum klingenden Wasserfall zu unternehmen.

Winterlandschaft bei Haimendorf

Am Ende der Dorfstraße gibt es eine weitere Beschilderung zum klingenden Wasserfall, diese ist aber nur schwer erkennbar.

 

Wir verließen die Friedrich-Fürer-Str. und folgten dem Feldweg, an ein paar Pferden vorbei, geradeaus hinunter in die Hüttenbachschlucht.

 

Hier drehten wir uns mal kurz um und bewunderten die wie zu Eis erstarrten Bäume im gleißenden Sonnenlicht.

 

Noch ein paar hundert Meter den Weg hinunter, immer geradeaus in den Wald hinein und wir sollten am klingenden Wasserfall angelangt sein.

 

Unsere Spannung stieg, wie wird er dieses Jahr wohl aussehen? Viel Niederschlag hatte es im Dezember nicht gegeben.

 

Ist überhaupt ein Eisvorhang vorhanden? Wenn ja, sind nur ein paar mickrige Eiszapfen zu sehen?

Ausflugsziel Nürnberg im Winter - Naturschauspiel klingender Wasserfall am Moritzberg
klingender Wasserfall bei Haimendorf

Wir gelangten an den Hüttenbach überquerten diesen mit einem großen Schritt und waren gespannt.

 

Da ist er nun der klingende Wasserfall. Über die Sandsteinstufen suchte sich das Wasser breitgefächert seinen Weg und erstarrte zu Eis.

 

Das Wasser überzog nicht nur die Sandsteinfelsen, auch die umgestürzten Bäume waren mit einem dicken Eispanzer überzogen. Das gefrorene Wasser bildete superschöne Formen, die unsere Phantasie anregten.

 

Kurz dachte ich an das Märchen „Die Schneekönigin“.

 

Es handelt von einem Mädchen, dass seinen von der Schneekönigin entführten Spielgefährten sucht. Ob sie ihn wohl hinter den Eiskaskaden versteckt hat? 

 

Wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, könnt ihr ihnen ja diese Geschichte erzählen, kleiner Tipp am Rande :-).

Wieso heißt der klingende Wasserfall überhaupt so?

 

Der Name rührt daher, dass wenn der Wind zwischen die Eiskaskaden und dem Sandstein weht, dieser mysteriöse und geheimnisvolle Klänge erzeugt.

 

Ihr müsst aber schon sehr viel Glück haben, dieses Naturschauspiel erleben zu dürfen.

 

Wir hatten dieses Glück noch nie. Kennt ihr vielleicht jemanden oder habt ihr dies schon selber mal erlebt? 

Wanderung mit Aussichtspunkt auf das Pegnitztal, die Frankenalb und das Nürnberger Land
fragile & eiskalte Schönheiten im Nürnberger Land

Wir verliesen die Hüttenbachschlucht und gingen denselben Weg hinauf welchen wir hergekommen waren.

 

An der ersten Abzweigung bogen wir nach links in den Schönberger Jakobsweg ein, überquerten eine Brücke und gingen durch den Wald nach oben zur Hohen Rast.

 

Die Hohe Rast ist ein Aussichtspunkt, an der ihr hinunter auf das Pegnitztal und hinüber auf die Frankenalb sehen könnt.

 

Durch die tiefstehende Januarsonne liegt diese durchgehend im Schatten und vereinzelte Pflanzen die noch aus der Schneedecke ragten, waren mit fragilen Eiskristallen überzogen

 

Ein eiskalter Traum in blau weiß.

 

Lange hielten wir uns hier nicht auf, uns war kalt und wir wollten wieder in die Sonne.

 

So folgten wir dem Feldweg in Richtung Moritzberg. An den schneebedeckten Feldern vorbei trafen wir einige Spaziergänger, Wanderer und Reiter, die genauso wie wir, diesen herrlichen Wintertag im Nürnberger Land genossen. 

zurück in Richtung Haimendorf

Wir wanderten an einem sehr schönen Pferdekoppeltor vorbei, bis zu wir zu einer Weggabelung gelangten.

 

An dieser überlegten wir kurz, wie wir zurück zum Distlerhof gelangen.

 

Direkt über den Moritzberg, kürzester und steiler Weg oder länger, flacher und dafür in der Sonne wandern.

 

Die Antwort war schnell gefunden – flach und Sonne.

 

Also hielten wir uns rechts in Richtung Haimendorf und kamen hier noch an ein paar Pferden vorbei, die teilnahmslos in ihrem Pferdegehege standen. Ihnen war wohl auch kalt.

Wandern und Rodeln am Moritzberg
Rodeln am Moritzberg

Nach einiger Zeit gelangten wir wieder zurück nach Haimendorf und an der Stelle auf dem der Feldweg in die Teerstraße mündet, hielten wir uns links und kamen somit wieder auf den gleichen Weg, auf welchem wir hergekommen sind.

 

Linker Hand hatten sich einige Familien am Hang des Moritzbergs zum Rodeln eingefunden.

 

Erneut bedauerten wir, dass wir unseren Schlitten nicht mitgenommen hatten.

 

Irgendwie hatten wir beide Lust darauf zum Rodeln, einfach mal wieder für kurze Zeit wie ein Kind fühlen und im Schnee toben.

 

So jetzt war aber Zeit für den Endspurt, wir wollten ja schließlich noch einkehren im Distlerhof.

 

Der Rückweg ist jetzt derselbe, wie wir hergekommen sind. Noch eine kurze Steigung hinauf in Richtung Moritzberg, im Wald hielten wir uns rechts und an der nächsten Gabelung nochmals rechts den Feldweg hinunter.

 

Auch hier hätten wir wieder die Möglichkeit auf dem Schlitten den Berg hinab zu fahren.

Am Hotel und Gasthof Distlerhof, der sehr gut besucht war, gönnten wir uns ein leckeres Stück Kuchen und einen Kaffee.

 

Danach traten wir noch auf die verschneite Terrasse und genossen die herrliche Aussicht auf die Metropolregion Nürnberg und das Nürnberger Land.

 

Mein Tipp zum Schluss: Bei guten Schneebedingungen, nehmt einen Schlitten oder Rodel mit, ihr habt immer wieder die Möglichkeit diese Wanderung mit rodeln zu kombinieren.

 

Eine schöne Alternative für diese Wegbeschreibung zum klingenden Wasserfall, mit dem Weg über den Moritzberg findet ihr hier: Rundwanderung Diepersdorf - klingender Wasserfall - Moritzberg

 

Habe die Ehre, euer FrankenLandler.

 

Kurzübersicht der Tour

Tourenkategorie: Familienwanderung, Wanderung, Wandern, Spaziergang

Region: Frankenalb, Nürnberg, Nürnberger Land, Metropolregion Nürnberg, Gemeinde Leinburg

Ort: Diepersdorf

Gehzeit (Hin & Rück): ca. 2 bis 2,5 Stunden

Höhendifferenz Ziel:  186 Hm

Weglänge Gesamt: 7,60 Km

Ausgangspunkt: Parkplatz am Hotel Restaurant Distlerhof

Schwierigkeit: leicht, für Kinder, Familien und Senioren geeignet

Kinderwagen geeignet: nein

Einkehrmöglichkeit: Die Restaurant Öffnungszeiten erfahrt ihr auf der Webseite vom Hotel und Restaurant Distlerhof

Wanderung klingender Wasserfall
Rundwanderung von Hotel Distlerhof, Haimendorf, klingender Wasserfall und zurück
klingender_Wasserfall .gpx
GPS eXchange Datei 88.6 KB
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Winterwanderung & Rodeln Ottenalm

Was darf in einem perfekten Winterurlaub nicht fehlen?

 

Klar, eine spaßige Rodelpartie mit zünftiger Hütteneinkehr und dieser Freizeittipp hat sogar gleich zwei Einkehrmöglichkeiten zu bieten.

 

Die inoffizielle Rodelbahn eignet sich perfekt für Kinder, da sie eine ausgesprochen familienfreundliche Bahn ist. Nicht zu lang und nicht zu steil und wenige Kurven.

 

Die Gehzeit zur Ottenalm hält sich mit ca. einer Stunde für die 2km auf dem Forstweg ebenfalls in Grenzen. Also worauf wartet Ihr noch? Rodeln und Schlittenfahren steht auf dem Programm.

Anfahrt zum Wanderparkplatz Ottenalm

 

Von Richtung München auf der A93, die Ausfahrt Oberaudorf nehmen und weiter in Richtung Walchsee fahren.

 

Im Ortszentrum von Walchsee links in die Hausbergstraße abbiegen, direkt vor dem Hotel Das Walchsee (früher Hotel Schick).

 

Dem Straßenverlauf weiter folgen bis zum Fußballplatz.

Auf der rechten Seite befindet sich ein großer gebührenpflichtiger Schotterparkplatz, kurz vor dem Ortsteil Winkl.

 

Wichtig: passendes Kleingeld bereit halten.

 

Adresse:

Hausbergstraße 64-92, 6344 Walchsee, Österreich


Wanderweg zur Ottenalm
die Ottenalm unter der Harauer Spitze

Am Ende des Parkplatz befindet sich die Beschilderung zur Ottenalm.

 

Die Wanderung bzw. der Spaziergang hinauf beträgt ca. 1 Stunde für die 2 Kilometer.

 

Der Forstweg führt in einer angenehmen Steigung durch den Wald bergauf, bis wir kurz vor der Riederalm auf offenes Almgelände gelangen.

 

Nach kurzer Zeit erreichen wir in 2 Kehren die familienfreundliche Ottenalm.

 

In der nostalgischen Stube mit offenem Kamin kann man gemütlich einkehren. Draussen hat man einen schönen Blick auf das Inntal, während über einem die Felswände der Harauer Spitze thronen.

Die inoffizielle Rodelbahn
familienfreundliche einfache Rodelbahn

Von der Ottenalm führt die Rodelbahn über 3 Kehren hinunter bis zur Riederalm.

 

Im oberen Teil ist die Bahn etwas steiler und anspruchsvoller.

 

Ab der Riederalm ist es eher eine gemütliche Bahn, die überwiegend geradeaus durch den Wald bis zum Wanderparkplatz führt.

 

Ideal für Familien mit kleinen Kindern und ungeübte Rodelanfänger bzw. Wiedereinsteiger.

 

Die Länge der Rodelbahn beträgt ca. 2 Kilometer und hat einen Höhenunterschied von 250 Metern.

 

Die Rodelbahn ist nicht beleuchtet und ist keine offizielle Rodelbahn - aus Gründen der Haftung.

 

Die Riederalm am Walchsee
Geheimtipp Riederalm

Es bietet sich durchaus an die Rodelbahn mehrmals zu befahren und zum Beispiel noch an der Riederalm einzukehren.

 

Die Riederalm ist ebenfalls eine beliebte Jausenstation und lädt zur nochmaligen Einkehr  ein.

 

Tipp: vorher über die Öffnungszeiten erkundigen - im Winter nur an den Wochenenden geöffnet.

 

Von dort geht es dann gut gestärkt mit dem Rodel weitestgehnd flach durch den Wald bis zum Wanderparkplatz.

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