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Business/Erfolg/Motivation

Der morgendliche Besucher der Mall of the Emirates von Dubai kann gelegentlich eine interessante Szene beobachten. Eine enorme Schar junger Leute umringt, konzentriert lauschend, eine Frau. Die Zuhörer stammen offensichtlich aus aller Herren Länder. Wir befinden uns im Entrée des weiträumigen Shop einer Premium Modemarke. Eine Teambesprechung mit dem Personal? Wohl kaum. Dafür sind es zu viele. Das Geheimnis ist schnell gelüftet. Wir erleben die die Deutsche Heike Lieb-Wilson bei einer ihrer ungewöhnlichen Motivationssessions. Die Menschen um sie herum kommen auch aus anderen Shops der Marke. Freiwillig! Sie schätzen ganz offenbar was sie von der blonden Frau im stylishen Outfit der amerikanischen Marke zu hören bekommen. Sie weiß schließlich worüber sie spricht. Über das wahre Leben in Business. Darüber wie man eine Persönlichkeit formt. Internationale Erfahrung bei wirklich großen Marken und in leitenden Positionen mit beachtlichen Erfolgen im Geschäft sprechen aus ihren Sätzen. In gefeiltem Englisch, völlig unprätentiös. Worte wie Selbstwahrnehmung, Erwartungen, Veränderung klingen herüber. „Neugierig zu sein, was in uns geschieht, es zu benennen, zu verstehen, zu hinterfragen und Mitgefühl entgegen zu bringen....“ Oder „Letztendlich ist das Selbstbewusstsein die mächtigste und tiefgreifendste Heilung des Leidens und des Umgangs mit Erwartungen.“ Die Menge geht schließlich gut gelaunt auseinander. Man kann die Energie spüren. Die Chance für uns, wenigstens einen Interview-Termin mit Heike zu vereinbaren. Ihr Kalender wird zweifelsohne am Ende des Tages vollgepackt sein, wie immer.

Was der zufällige Beobachter nicht weiß: Zu dieser frühen Stunden hat die allein erziehende Mutter aus Schwaben bereits ein umfangreiches Programm hinter sich. Lucas und Victoria, die Teenager bemuttert, die beiden Hunde ausgeführt und eine Stunde im Gym verbracht. Am Wochenende wäre sie jetzt wohl bei ihren Pferden. Auch da beginnt der Tag im Morgengrauen. Selbst enge Freunde fragen sich, wo sie die Power und die Muße her nimmt. Wenn ihr eine Lücke im Kalender bleibt, malt sie …

 

Es ist schon viel zu recht Bewunderndes geschrieben worden über „Single Moms“. Doch hier haben wir ein ganz spezielles Exemplar. Mit enormem Erfolg im Business. Und diese Kombination ist es, was Classy Dubai ja immer so interessiert. Also, nutzen wir die Gunst der Stunde.

 

Interview

Ihr Glück ist mein Glück

 

Du bist General Managerin im Fashion Retail Business einer sehr bekannten Marke - mit stetig steigendem Umsatz. Was machst Du anders als andere?

Zunächst einmal ist ein solcher Erfolg eine Teamleistung. Am wichtigsten erscheint mir, dass jedes Teammitglied das Ziel versteht und wir Hand in Hand daran arbeiten. Gleichzeitig glaube ich: Wir als Führungskraft müssen authentisch und vertrauenswürdig sein, damit das Team nicht durch Druck, sondern aus eigenen Stücken und Überzeugung folgt. Wir haben vorhergesehen, dass sich das Branchenumfeld ändern wird und so vor etwa zwei Jahren bereits begonnen, uns vorzubereiten. Mein Schwerpunkt ist die Konzentration auf die Kundenbedürfnisse und auf exzellenten Service. Nur mit zufriedenen Kunden kannst du dich behaupten. Darüber hinaus ist unsere Welt sehr transparent geworden und die Kunden über Modetrends, Marken und Preise gut informiert. Und so musst du als Manager ein hohes Informations- und Wissensniveau gewährleisten, das idealerweise höher als das der Kunden liegt, aber zumindest auf dem gleichen Niveau. Bei allen Mitarbeitern. Daher ist Training sehr wichtig. Das sind zyklische Schulungen, in denen über Trends, Qualitäten und USP (unique selling points) des Produkts gesprochen wird. Gleichzeitig habe ich begonnen, Augenmerk auf alle Aspekte auch aus finanzieller Sicht zu legen. Der Einkauf konzentriert sich mehr auf die Trends, nach Kundenbedarf. Das bedeutet: Weniger tief, sondern Breite; mehr unterschiedliche Stile und weniger in Massen - genau das richtige Angebot. So hat man weniger Preisabschläge. Es wird schließlich schneller verkauft, wenn du das richtige Produkt zur richtigen Zeit zum bestmöglichen Preis hast. Daher sind wir insgesamt zwar auch Brutto gewachsen, aber vor allem exponentiell „unterm Strich“, beim Gewinn, was natürlich für das Geschäft bedeutsamer ist.

 

Du bist in einem sehr spezifischen und volatilen Markt in tätig und das in verschiedenen Ländern des Nahen Ostens. Erfolgreicher als andere. Was macht Deinen Erfolg aus?

Erreichbar, zugänglich und menschlich zu sein, könnte Teil der Erfolgsgeschichte sein, die wir schreiben. Ich bin allen meinen Teammitgliedern nahe und reise viel. Wenn du verantwortlich für das Geschäft in den GCC-Staaten* bist, ist es wichtig, regelmäßig in alle Regionen zu reisen. Deshalb bereise ich all diese Länder mindestens alle 30-45 Tage, besuche die Teams und nehme mir die Zeit, die Leistung jedes einzelnen Geschäfts mit unseren Teamplayern durchzugehen. Wir stellen uns so neuen Aufgaben und Herausforderungen. Bei meinem nächsten Besuch werden sie weiter verfolgt. So vermeide ich zwischenzeitliche Lücken und die Teams werden sich bewusst, wie sehr sie an ihrer Leistung gemessen werden. In Fällen, in denen das Ziel nicht erreicht wird, werde ich mit ihnen zusammen daran arbeiten, sie so weit wie möglich unterstützen, die Leistungssteigerung zu gewährleisten. Wir vereinbaren einen Plan, um entweder die gesetzten Ziele zu erreichen oder um sich entscheiden zu gehen, wenn sie die Herausforderung nicht annehmen. Ich bin stolz darauf, viele langjährige Teammitglieder zu haben. Aber auch die neuen Mitarbeiter sind eine großartige Ergänzung. Man kann sehen, wie viele talentierte Menschen sich da an Bord befinden. Sie haben einen Karriereweg vor sich. Der ist für sie manchmal wichtiger als nur der finanzielle Nutzen im Moment. Wir investieren stolz in die Teammitglieder, schätzen und loben sie und lassen sie „scheinen“.

 

Durch deine jahrelange internationale Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern auf verschiedenen Ländern und Kontinenten hast Du ein sehr feines Gespür für Situationen und Menschen entwickelt. Wie sieht Dein Motivations- und Erfolgsgeheimnis konkret aus?

Mir hilft definitiv meine Erfahrung auf internationaler Ebene aus der Vergangenheit. Sie hat mich gelehrt, flexibel zu sein und die Teams in ihrer Unvollkommenheit und Vielfalt zu schätzen. Ein Team zu orchestrieren ist eine Fähigkeit, aber auch meine Leidenschaft. Ist es nicht großartig zu sehen, welche Art von Talent mir unter meine Fittiche gegeben wurde? Und wie großartig sich einige von ihnen entwickelten. Wie sie begonnen haben, ihre Flügel zu spreizen und zu fliegen. Einen Großteil meiner Zeit investiere ich in Coaching; nicht nur in meine direkten Mitarbeiter, sondern auch in den Filialen. In Abständen halte planmäßig frühmorgendliche Coaching-Sitzungen ab, bei denen jeder mitmachen kann, der seine eigenen persönlichen Fähigkeiten entwickeln möchte. Meist geht es um bewusste und unbewusste Denkweisen. Darum, zu verstehen wie wir funktionieren; Selbstreflexion zu lernen, die ein anhaltender, sehr wichtiger Lernprozess ist. Ich spreche auch über die bewusste Wahl der Einstellung - sich dafür zu entscheiden, glücklich, erfolgreich zu sein, selbst zu wählen, wo jeder von ihnen sein will und was er werden soll. Und dann mit ihnen zusammen daran zu arbeiten, ihr persönliches Ziel zu erreichen. Es ist erstaunlich und lässt mich oft in Ehrfurcht vor ihren Erfolgsgeschichten zurück. Ich bin stolz darauf, Teil ihrer Reise zu sein.

 

Nicht zu vergessen ist jedoch auch die Beständigkeit, die ich für entscheidend für Siege oder Knickpunkte in meiner Branche halte. Wir müssen konsequent sein in dem, was wir tun. Wenn du anfängst, stelle sicher, dass du es beenden wirst. Für mich gilt: Nicht nur Predigen und Lehren, sondern auch die Realisierung dessen, was ich sage, und die Sicherheit, die von mir gegebenen Versprechen einzuhalten. Indem ich berechenbar bin, kann Vertrauen aufbauen und Sicherheit geben. Der Rest nimmt dann von selbst Gestalt an.

 

 

Du bist ein lösungsorientierter Mensch. Wie ist Deine Herangehensweise an Probleme/Herausforderungen? Dein Slogan ist, dass es ausnahmslos für alles eine Lösung gibt. Was sind Deine Erfahrungen?

Nun, wir folgen der Strategie, dass es keine Probleme als solche gibt, sondern nur Herausforderungen und alle kommen mit Lösungen. Auch hier hilft Konsequenz und nicht aufzugeben viel. Ich führe von vorn und nach diesen Jahren der Arbeit mit dem Team, haben wir heute viele Beispiele, auf die wir zurückblicken können. An ihnen kann das Team sehen: Ja, es gibt Lösungen für jede Herausforderung vor der wir stehen. Und so mussten die überzeugenden Beweise erst einmal geliefert werden, aber zum zweiten und dritten Mal, wenn sie es selbst sehen und erleben. Diese Beispiele sind die Basis, auf der der Glaube an sich immer stärker wurde und damit auch der Wille, aus der Komfortzone auszusteigen und ein vorhersehbares Risiko einzugehen. Ich hatte viele Situationen in meinem Leben, in denen die Menschen um mich herum aufgegeben hatten, aber ich war konsequent und kämpfte, eine Lösung zu finden und ich hatte so viele Male Erfolg. Es gibt keinen Grund, jemals aufzugeben. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Weges, die richtige Lösung zu finden. Für jede Herausforderung gibt es eine Lösung - irgendwo. Und jetzt erlebe ich jeden Tag, dass die Menschen um mich herum die gleiche Denkweise angenommen haben. Das ist fantastisch und sie feiern den damit verbundenen Erfolg. Jetzt brauche ich es nicht mehr so sehr zu predigen wie früher. Sie beginnen zu predigen und es ihren Teams beizubringen, und so sind wir wieder bei der ersten Aussage: Wir sind ein starkes Team und nur als Team können wir alle erfolgreich sein.

 

Wir leben im digitalen Zeitalter. Wie wird sich Deiner Meinung nach der Retailmarkt entwickeln? Wie werden wir in Zukunft einkaufen? Welche Karrieretipps hast Du?

Zunächst einmal wünsche ich mir, dass ich 20 Jahre jünger wäre und die Chance hätte, in diesem spannenden, sich wandelnden Umfeld zu arbeiten, und es bietet so viele Möglichkeiten für unsere Jugend und ihre Karriere. Ja, das digitale Geschäft wird immer wichtiger, aber das stationäre Geschäft wird weiter bestehen bleiben. Besonders hier in dieser Region, ist Einkaufen und ein Spaziergang in den Malls immer ein Teil des Lebensstils. Der menschliche Ansprechpartner ist sehr wichtig und so wird der Einzelhandel weiter wachsen, aber wir müssen sicherstellen, dass das Einkaufserlebnis fantastisch ist und relevanter wird als heute. Für unsere Kunden wird der extra Service den wir anbieten im Vergleich zu unseren Mitbewerbern der Grund sein, uns weiterhin wie heute die Treue zu halten. Aber letztendlich geht es um den Inhalt, der heute in Social Media mehr denn je vom Konsumenten produziert wird. Wir müssen lernen, zuzuhören und ihre Anforderungen zu verstehen.

Die Verbraucher entscheiden nicht, was auf dem Markt oder in unsere Geschäfte kommt. Sie werden auch weiterhin auf den Hersteller, die Marken und Lieferanten angewiesen sein, ihn täglich mit neuen innovativen Produkten versorgen. Vor allem die Marken, mit denen und für die ich arbeite, sind sehr innovativ und haben starke Markenbotschafter, die diese Marken von Erfolg zu Erfolg ausgebaut haben. Ob künstlich oder durch eine natürliche Entwicklung geschaffen, die Nachfrage nach bestimmten Produkten wird in einer wirtschaftlich orientierten Welt immer bestehen.

 

Und ja, in unserer Vorstellung sehen wir die „Boutique der Zukunft“. Unsere Kunden vor einem der Displays merken plötzlich, wie das von ihnen betrachtete Produkt mit ihrem eigenen Mobilgerät verbunden ist und auf dem Bildschirm erscheint die Schaltfläche "Kaufen" und "Gefällt mir". Und noch ein weiterer Punkt wird erscheinen: "Teilen Sie Ihr Interesse an diesem Produkt mit Ihren Freunden".... aber ich persönlich glaube, dass die menschliche Note nicht verschwinden wird - und sie sollte es auch nicht. Schon jetzt können wir sehen, Menschen hören beim Abendessen auf, miteinander zu reden. Immer mehr Menschen fühlen sich isoliert und haben vergessen, wie gut es ihnen tut, Mannschaftssport und Aktivitäten mit Freunden und Familie zu betreiben.

 

Nun, mein Team und ich sind bestens vorbereitet, und wir werden den Wandel wie bisher auch annehmen. Und wir arbeiten daran, unsere Kunden, die in unsere Geschäfte kommen, weiterhin zu überraschen und zu begeistern.

 

 

 

Man kann dich definitiv als Powerfrau und Organisationstalent bezeichnen. Du bist berufstätig, alleinerziehende Mutter zweier Teenager, ihr habt 2 Hunde, 2 Pferde und 2 Schildkröten. Du malst und schaffst es fast täglich ins Gym zu gehen. Außerdem engagierst Du Dich auch in Charity Projekten. Was treibt Dich an/wie organisierst Du Dich?

Heute bin ich die Summe aller Schritte und..

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Business/Success/Mindset

German/Deutsch

The morning visitor to the Mall of the Emirates in Dubai can occasionally observe an interesting scene. An enormous crowd of young people, concentrated listening, surrounds a woman. The audience is obviously from all over the world. We are in the entrée of the spacious shop of a premium fashion brand. A team meeting with the staff? Surely not. There are too many of them. The secret is quickly revealed. We experience the German Heike Lieb-Wilson at one of her unusual motivation sessions. The people around her also come from other outlets of the brand. Voluntarily. They obviously appreciate what they hear from the blonde woman in the stylish outfit of the American brand. After all, she knows what she's talking about. About real life in business. About how to shape a personality. International experience with really big brands and in leading positions with considerable success in business are speaking from her sentences. In sophisticated English, completely unpretentious. Words like self-perception, expectations, change sound over. "To be curious what is happening in us, to name it, to understand it, to question it and to show compassion...". Or "Ultimately, self-confidence is the most powerful and profound healing of blame and dealing with expectations. The crowd finally leaves in a good mood. You can feel the energy. The chance for us to at least arrange an interview with Heike. Her calendar will undoubtedly be packed by the end of the day, as always.

 

What the accidental observer does not know is that at this early hour the single mother from Swabia already has an extensive programme behind her. Lucas and Victoria, mothering the teenagers, walking the two dogs and spending an hour in the gym. On the weekend she would probably be with her horses now. Here, too, the day begins at dawn. Even close friends wonder where she gets her power and pleasure from. If there is a gap in her calendar, she paints ... 

Much has been rightly written about "single moms". But here we have a very special version. With enormous success in business. And this combination is what interests Classy Dubai so much. So, let's take advantage of the hour.

 

INTERVIEW 

Their happiness is my happiness

 

You are a manager in the fashion retail business of a very well-known brand, with constantly increasing turnover. What do you do differently from others? 

First of all, it is as always a team effort and most important that each and every team member understands the goal and we work hand in hand towards the same. At the same time, I believe as a leader we need to be authentic and trustworthy so that the team is following by choice and not by force. We somehow saw that the industry environment will change and so we started to get ready around 2 years ago. We are focusing around the customer needs, excellent service as only with satisfied customer we are going to last. In addition, our world has become very transparent and customers are well educated about fashion trends, brands, prices and so we need to ensure that we are all very well informed too, ideally better than out customers but at least on the same level. Therefore, training is very important, and we are ensuring that we have regular trainings sessions about the same, speaking of trends, qualities, USP (unique selling points) of the product we are offering to our customers. At the same time we have started to focus on all possible ankle from a financial point of view, so we are buying more in regards to the trends, up to the customers need, and less in depth but more in widths, more different styles and less in mass quantities - just the right merchandise, we have less markdown as we are selling faster (due to having the right product at the right time for the best possible price) and our teams are working more effective. Therefore, we grew overall on top line but exponentially on the bottom line - which is as a business more important.

 

You are active in a very specific and volatile market in different countries of the Middle East more successful than others. What makes you successful? 

Being reachable, approachable and human I feel could be part of the success story we are writing. I am close to all my team members and I am travelling a lot. With overseeing GCC it is important to travel to all regions on a regular basis and therefore I ensure that I am visiting all GCC countries minimum every 30-45 days and take time to go through the performance of each and every store with our team players. We give new tasks and challenges and I will ensure to follow up on those during my next visit. Therefore, there are no long gaps in-between which helps and the teams are aware that they are measured on their performance. In cases where they target is not reached we will work jointly with them, support as much as we can to ensure the performance gets up. We are agreeing jointly on an performance improvement plan to either achieve the set goals or they will decide to leave if they are not up for the challenge. We are proud to have many long-term team members but also the new joiners are a great addition and we can see that we have a lot of talented people on board which we are showing and providing a career path, which sometimes is more important to them than only financial benefit at that single moment. We are proudly investing in our team members and we appreciate and praise them and allow them to shine. 

 

Through your years of international experience in working with customers and employees on different countries and continents, you have developed a very fine feeling for situations and people. What does your secret of motivation and success look like? 

It definitely helps that I have worked in my past on international ground and it has taught me that I have to be flexible and to appreciate the teams in their imperfection and diversity. To orchestra the right team is a skill but also passion of mine and it is great to see what kind of talent I have been given under my wings and how great some of them have developed, started to spread their wings and to fly. A good portion of time I am investing into coaching - not only into my direct reporting team members but also on store level. On a regular basis I am holding early morning coaching sessions where everyone can join who wants to develop their own personal skillset. Most of my sessions are about conscious and unconscious mindset - to learn to understand how we work and learn the part of self-reflection, which is a very crucial learning in this regards. But also, the conscious choice of mindset - to choose to be happy, to choose to be successful, to choose where each of them want to be and what to become and then to work with them to allow them to reach their personal goal. It is amazing and leaves me often in awe about their success stories and I am proud to be part of their journey. 

However not to forget is also consistency and I feel this is also a win or brake point in the industry I am working in. We have to be consistent in what we are doing. When you start, ensure you will finish it off. Same I am applying for me - not only preaching and teaching but also following up on what I am saying and ensuring that I deliver the promises I have given. With doing this I was able to build up trust and give security by being predictable and then the rest will fall in place.

 

 

You're a solution-oriented type of person. What is your approach to problems/challenges? Your slogan is that there is a solution for everything without exception. What are your experiences? 

Well, we do follow the strategy that there are no problems as such but just challenges and all of them come with solutions. Again, consistency and not giving up helps a lot and - being a leader. I am leading from the front and during the past years working with the team we have today many examples we can look back to and where the team can see - yes, there are solutions for any challenge we are facing. And so the convincing evidence had to be delivered at the first time, however the second and third time they are seeing and experiencing it themselves. These examples are the base where the believe grew stronger and stronger and so also the will to get out of their comfort zone and to take a predictable risk. I had many situations in my life where people around me had given up but I was consistent and were fighting to find a solution and I did many times succeed. There is no reason ever to give up. It is just a matter of time and way to find the right solution - but for every challenge is a solution there - somewhere. And now I experience every day that the people around me have embraced the same way of thinking - which is fantastic and they are celebrating the success coming with it. Now I do not need to preach it as much as before as they know it themselves and they start to preach and teach it to their teams and so we are back to the initial statement - we are a strong team and only as a team we are all able to be successful.

 

We live in the digital age. How do you think the retail market will develop?  How will we shop in the future? What career advice do you have?  

First of all, I wish I would be 20 years younger and would be given the chance to work in this exciting changing environment and it offers so much opportunity for our youth and their career. Yes, digital is becoming more and more important but the Brick and Mortar business will continue to exist. Especially here in this region, were shopping and going for a stroll to the malls is still a part of the lifestyle. The human touch point is very relevant and so retail will continue to grow however we have to ensure that the experience grows and becomes more relevant than what it is today. To go for our customer the extra mile will be the reason to continue to have our customers loyalty (as much as it still consists today) . But ultimately, it’s about the content and that even today in social media is more than ever produced by consumer. We need to learn to listen and to understand their requirements.

But the consumer does not determine what comes on the market or in our stores. She will still depend on the manufacturer, the brands and suppliers who supplies him daily with new innovative products. We can see clearly see that especially the brands I am working with and for are very innovative and have strong brand ambassadors which has grown those brands from strength to strength. Whether created artificially or by a natural development, the demand for certain product will always exist in an economically oriented world.

And yes, in our imagination we can see the store of the future, our customers in front of one of the displays and suddenly realize that the product she has looked at has connected to her own mobile devise and on the screen the button appears „buy“ and „like“. And one more bottom will appear „share your interest in this product with your friends“ … but I personally believe the human touch will not disappear and should better not. Already we can see that people stop talking to each other while having dinner and more and more people become isolated and forget how it feels to do team sports and activities. 

Well, my team and I are best possible prepared, and we will continue to embrace the change but work on focusing to surprise and delight our customer which are coming to our retail stores.

 

 

You can definitely be called a power woman and an organizational talent. You are working, single mother of two teenagers, you have 2 dogs, 2 horses and 2 turtles. You paint and manage to go to the gym almost every day. You are also involved in charity projects. What drives you/how do you organize yourself? 

Today I am a summary of action I have taken or not taken in the past and I have realized over the years that I am blessed with a lot of energy – given by birth. I would not be able to point out if there was a turning point in my life or if I was influenced by a specific situation in my past. Looking back I have to admit that I was always very active, driven and competitive and have learned to be my own motivator. I was often an outsider at school while I was admiring those other students which were perceived as “everyones darling” which I was not. But I realized that it is ok not to be one of them but instead to be my very best me – and I more and more became my own driver and remained like this until today.

 

In addition to that I was reading a lot and developed and coached myself to constantly work on myself to become better and better. Better on managing my life, my emotions, my family, my friends, my job and self-reflection but also requesting feedback from people around me has helped me to become better in what ever I was doing. This was a conscious process and I learned to work on my conscious and unconscious mindset!

 

Today I am in the lucky situation that I live my ideal life. I have two fantastic teenager kids, a job I truly enjoy and an amazing team I am working with – and all of this is the fuel of my engine. Their happiness is my happiness, and this is what is driving me. 

 

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We are Igloo, Dubai

Dubai has grown to be the ultimate tourism hub, and the number of tourists is expected to soar as UAE aims to expand this sector. Dubai tourism experts say that at least 20 million tourists are expected in the city by 2020. These figures can be attributed to government support, unique sites, attractions, and the thriving hospitality industry. Dubai is a tourism, entertainment, and business hub. Tourists who visit Dubai have something new to see and do every time. With affordable flights and accommodation, the number of tourists in Dubai will continue to rise even beyond 2020.

Dubai Tourism Vision 2020 

The UAE government launched this strategy in 2013, and the goal is to attract 20 million tourists every year by 2020. This strategy aims to make Dubai the preferred destination for business and leisure. The government plans to boost Dubai tourism by broadening the infrastructure, improving tourism rates, and investing in technology. The main objectives of this strategy are:

  • To uphold Dubai’s market share in the world

  • To develop sectors that have the potential of attracting tourists

  • Increasing repeated visits

How Dubai Will Attract 20 Million International Tourists by 2020
Photo: We are Igloo, Dubai

Dubai is a beautiful city filled with many wonders, but what people don’t see is the effort and planning behind these attractions. To achieve the goal of reaching 20 million visitors by 2020, Dubai tourism industry receives support from the government and the private sector. Below are some of the strategies Dubai has adopted to achieve its goal:

Expo 2020

Expo 2020 will be held in Dubai, and it will be the most comprehensive world expo. There will be at least 192 countries, and each will have their exhibition stand for the first time. There will be numerous live performances featuring famous international celebrities, comedy, and local talents. Tourist will experience culture from different continents through dances, poetry, and fashion shows. There will be a lot of activities during the day and night.

 

With the number of visitors expected to rise exponentially because of the expo, the government continues to improve the infrastructure and enhance security. Increasing the number of units to host tourists is one of the strategies Dubai is using to prepare for a large number of visitors.

The Hospitality Industry

Dubai is home to some of the most luxurious and affordable hotels in the world. Due to the rise in the number of tourists over the years, the hospitality industry has improved its services as well as the number of hotels. Dubai tourism has led to many upcoming resorts and hotels. Although the hospitality industry continues to grow, the services remain top-notch.

Dubai remains on its quest to reach 20 million visitors by 2020 with impressive numbers; for instance, the city hosted 8.10 million international overnight visitors in the first 6 months of 2018. Visitors can choose from beach hotels that offer private apartments, to city hotels where they can have a clear view of the area.

 

Apart from the exemplary services, some hotels offer spa treatments, gym services, and most have WI-FI and television in their suites.

Affordable Offers

Although Dubai is among the most visited cities in the world, most people could not afford to spend as much time as they wanted. However, Dubai tourism received a boost from the slashing of tourism fees.

 

The hospitality sector improved because of the reduced costs, therefore, offering affordable prices to visitors. This way tourist can spend more days in the country within their budget. Tourists can also claim refunds of VAT added to their purchases. Visitors will receive their reimbursement via a unique system as they leave. The returns are available to tourists who have tax invoices from the registered outlets, copies of credit cards, and passports.

Unique Attractions and Sites 

Dubai attracts many tourists because of its unique sites, topography, culture, technology, and theme parks. People know some of the most famous buildings such as the Burj Khalifa which is the tallest building internationally and the Burj Al Arab because of its beautiful glass façade. However, there are other elegant architectural designs such as the Cayan Tower located in Dubai Marina or the Maze Tower along Sheikh Zayed road. The UAE government aims to boost Dubai tourism by promoting overseas campaigns and encouraging tourists to visit different areas of the vast city. Numerous theme and water parks, such as the IMG World of adventures and Wild Wadi waterpark are significant attractions. Activities like desert safaris and scuba diving attract different tourists.

Although Dubai tourism sector is booming, the government aims to increase the number of visitors in the country. The tourism strategy will see Dubai host at least 20 million international visitors by 2020. Government support in both the private and public sector is one of the reasons the tourism industry continues to grow.

 

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Foto: Devin Avery

Die Boston Consulting Group hat nach den weltweit innovativsten Unternehmen gesucht. Und auch in Deutschland einige gefunden. Eines ist sogar in die Top 10 aufgestiegen. Deutschland scheint „back in the game“: Im jährlichen Innovationsranking der Boston Consulting Group (BCG) haben neun deutsche Firmen erstmals den Sprung unter die weltweit 50 innovativsten Unternehmen geschafft, meldet die Strategie­beratung.

 

Die innovativste deutsche Firma sei der Sportartikelkonzern Adidas, der es auf Rang zehn des Rankings geschafft hat. Den Spitzen­platz hat zum ersten Mal der Google-Mutterkonzern Alphabet erobert, während Technologie-Wettbewerber Apple als bisheriger Seriensieger auf den dritten Platz hinter Online-Händler Amazon gerutscht ist.

 

Grafik: Boston Consulting Group

 

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „The Most Innovative Companies 2019 – The Rise of AI, Platforms, and Ecosystems“, für die die BCG weltweit über 2.500 Topmanager nach ihrer Wahrnehmung in Sachen Innovation befragt und Kennzahlen der Unternehmen analysiert hat.

 

Deutsche Unternehmen hätten verstanden, dass im digitalen Zeitalter echte Innovation weit über inkrementelle Verbesserungen am Produkt hinausgehe. Dies spiegele sich auch im diesjährigen Innovations­ranking wieder. Die Unternehmen würden „inkrementelle und disruptive Ideen fördern“ – aber sie würden „nicht nur an neuen Produkten arbeiten, sondern auch an neuen Dienstleistungen und Kundenschnittstellen“, sagt Carsten Kratz, Chairman der BCG für Deutschland und Österreich: Deutsche Unternehmen würden Prozesse neu erfinden und Partnerökosysteme aufbauen.

USA und Deutschland an der Spitze

 

Gegenüber dem Vorjahr haben sich viele deutsche Unternehmen im Innovationsranking „deutlich verbessert“, ist in der Studie zu lesen. Mit neun Firmen ist die Bundesrepublik nach den USA am zweit­stärksten in den Top 50 vertreten. Nach Sportartikelhersteller Adidas, der um 25 Plätze zugelegt hat, haben zwei weitere Konzerne aus Deutschland den Sprung in die Top 20 geschafft: Der Chemiekonzern BASF hat sich von Rang 23 auf 12 hochgearbeitet, der Technologiekonzern Siemens von Rang 21 auf 16.

 

 

Darüber hinaus sind der Chemie- und Pharmakonzern Bayer (24), das Versicherungsunternehmen Allianz (26), der Autohersteller BMW (27), die Softwarefirma SAP (28) sowie die beiden Autobauer Volkswagen (38) und Daimler (47) unter den 50 innovativsten Unternehmen platziert.

 

Dass so viele deutsche Vertreter so weit vorne sind, bestätige den Trend der vergangenen Jahre, schreiben die Studienautoren. „Deutsche Unternehmen profitieren von ihrer starken globalen Präsenz sowie ihrer installierten Basis an Geräten, Maschinen und Anlagen. Die gigantischen Mengen an Maschinendaten aus dem laufenden Betrieb werden zunehmend konsequent genutzt und verschaffen den deutschen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil“, schätzt Kratz die Lage ein.

 

Grafik: Boston Consulting Group

 

Mangel an digitalen Innovationsprojekten

 

Ein „gespaltenes Bild“ zeige sich allerdings dann in Deutschland, wenn es um die Bewertung der eigenen Unternehmen gehe. Zwar haben 84 Prozent der befragten deutschen Führungskräfte Innovation eine hohe Bedeutung in ihren Unternehmen eingeräumt, doch setzen offensichtlich nur wenige Firmen bisher digitale Innovationsprojekte um.

 

So bauen nur jeweils etwa ein Fünftel der Unternehmen auf Plattformökosysteme, Datenanalyse oder digitales Design. Das sind im Schnitt fast elf Prozentpunkte weniger als im globalen Vergleich. Beim Thema Künstliche Intelligenz sehen sich zwar ein Viertel der Befragten als Vorreiter, jedoch auch fast ein Fünftel als Nachzügler.

 

 

„Die starke Präsenz deutscher Unternehmen in den Top 50 zeigt, dass es hierzulande immer mehr Unternehmen schaffen, sich zu Innovationsführern zu entwickeln. Gleichzeitig ergibt die Selbsteinschätzung der Unternehmen, dass es in der Breite noch Aufholbedarf hinsichtlich der Innovationskraft gibt“, sagt Florian Grassl, Partner bei BCG und Ko-Autor der Studie.

 

Arbeit mit Inkubatoren beliebt

 

Insgesamt machen die Digitalkonzerne aus den USA die Spitzenplätze im Ranking unter sich aus. Hinter Alphabet folgen mit Amazon, Apple und Microsoft weitere amerika­nische Tech-Konzerne. Führende Unternehmen setzen dabei immer stärker auf Partnerschaften. Drei von vier dieser Firmen arbeiten im Innovationsprozess mit Inkubatoren, während mehr als vier Fünftel Partnerschaften mit Wissenschaft und anderen Unternehmen nutzen.

 

Die Fähigkeit, funktionierende und nachhaltige Partnerschaften aufzubauen, sei eine wesentliche Voraussetzung für digitale Innova­tionen, sagt Kratz: „Auch in Deutschland denken vor allem die Vorreiter zunehmend in Plattformen, das sehen wir zum Beispiel an der Autoindustrie. Dabei geht es nicht allein um geringere Entwicklungskosten. Vielmehr entsteht aus der Kombination unterschiedlicher Fähigkeiten und Positionen ein größerer Mehrwert für den Kunden – und damit ein erheblicher Vorteil im Wettbewerb.“

 

Quelle Artikel: www.t3n.de

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Already in one of the first sentences we hear from her she says that she is "reflective". An actually technical term. Actually. But Babett Gutsmuth's words reveal so much more. In a time in which fast-paced life, haste and ego seem to dominate, and less the perception of the other, the listening, the genuine interest in the other, she confesses to be reflective. The Duden describes it as reflective to use ambient light as a source of light. What a strong, meaningful image.

 

How did this woman manage, in a traditional world of men, in a technical world, not only to keep her eye and ear for the other, but also to create the source of her own success as a manager for a well-known German brand in the Middle East? May a German journalist in the Emirates be allowed to reflect this seemingly anachronistic idea.

 

We'll find out in time. Classy Dubai does not meet with her in the air-conditioned office in Dubai. The place of our interview speaks for her: The Fine Art exhibition in Ras Al Khaimah. This choice reveals the aforementioned, her own open, unorthodox style, which she would call reflection.

 

Before we turn to her presence as a manager at a very well-known German brand, we're interested in where this woman comes from.

She grew up in a well-established household in Potsdam, the city of Frederick the Great, a supporter of the Enlightenment and reformer of the Prussian state. Growing up Christian (brought up) under GDR conditions, she learned as a child to think about the circumstances; and to deal with the fact that she did not always "conform". No simple situations. But probably the foundation stone for her current resilience; to understand shock-resistant challenges as an occasion for developments. "It has shaped me to hold out even when it is not easy and to articulate what I expect.“

 

She thinks about her life plan just as early. What does she want to become? On the shortlist: pharmacist, actress or pastor. Actors and pastors, however, have a rhythm that poses a greater challenge to family life. They are almost always on the "stage" when the family is together.

 

So Babett studies pharmacy after high school. Her world view comes from "looking at the world" and so she goes to the research laboratory of one of the most famous universities in the USA for some time at the end of the 90s. Back in Germany, she gets to know the life of pharmacies and the "looking" doesn't stop - and her curiosity, her urge for knowledge. Because it seems to her that the endless test series for her doctoral thesis consume unnecessarily much time, she optimizes the test series and can finish them faster. In 2004, she completed her doctorate in the field of pharmaceutical technology and, working on a large scale in industry, discovered that she was the most enthusiastic about this. Soon she was in charge of quality management and later an entire production area of a cosmetics manufacturer.

 

These positions have not fallen into her lap. But she is highly educated, original, determined and unconventional. Once the young woman without all leadership experience - apart from the one in a small town pharmacy - convinces the managers of her leadership skills by means of the story of how she brought an entire village to its feet to build a children's playground against all odds. Perhaps it is only there that she becomes aware of this talent and the joy it gives her to develop people and organisations.

And, of course, managing human affairs is not always easy for her either. Especially when, in her young career, it means breaking up the grown routines in the comfort zone of an already taken over workforce. At the outset, those affected do not welcome the optimisation of work processes and the associated organisation with vain joy.

 

She has to deal with rejection and she can. But she analyses, convinces and asserts herself. Questioning conventions and showing teams new ways is part of her leadership approach. Success proved her right. The plant's quality score rose from 59 to 90, one of the best in the company. She just reflects. Or as she puts it. "I love to inspire the people around me to outgrow themselves".

 

Meanwhile she has two children "according to plan" and declares to herself "Before I turn 40, I want to do something new for my job". She does that at 39 when the call comes from Dubai.

How did this happen? "Very unspectacular. I used an opportunity to apply for an internal tender to set up and manage Regional Quality Management for the Middle East region. The Middle East has always fascinated me. I always thought of 1001 nights. I always found that exciting. To be honest, I was never afraid to go to this part of the world. The task appealed to me, not Dubai. In the beginning I had no relation to the city. She was never on my private travel list, too 'artificial'. But every city always lives through the people who live in it ...".

 

No question, this is a quantum leap in many ways. How does work and lifestyle a la Dubai influence your career and personality? Babett quickly gains unexpected experience in the Emirates, in what she calls an "agile, volatile region".

"I have noticed that the focus is rapidly shifting to how to influence certain situations and solve challenges very quickly. Here you become a 'Business Developer' and are not 'trapped' in your role. I appreciate the incredible diversity of cultures and beliefs in such a small space. It's also easier to build a relationship with other people here. Almost everyone is in a similar situation: far away from home and without the family, they are on their way to success. On the other hand, you learn to live in this worldwide unique fluid with the fact that people who have grown fond of each other go and new ones come again and again.

A school of life and for life. Especially for my children it was an enriching step to come here. It is completely normal for them to have friends from completely different cultures. In this society, which is characterized by coming and going, they learn to regard permanent change as the normal. They discover how many different ways there are to shape their lives and not just the one we "learn" in our culture.

 

I ask if Dubai helps with a career. "Absolutely. With this step - better jump - she collects experience on how business works with different nations in her field and in general. In Dubai, literally every nation in the world works - and its business people. And last but not least, time in the Emirates is a point in one's life that cannot be valued highly enough: There are few managers as successful and experienced as she is, with this international experience, cultural and language skills that have become so important in our converging and more complex world.

 

The radius of action of Babett Gutsmuths also extends far further geographically than we imagined. In addition to the Middle East in regions as culturally diverse as India and Africa, for example, or Turkey and the CIS states, Babett Gutsmuths is responsible for the quality management of a global cosmetics brand, from sourcing and production to market and consumer feedback. Especially in fast-growing regions, it is essential to set the correct quality focus right from the start in order to achieve continuous success. This is sustainable business development. 

 

Still her "I love to inspire the people around me to outgrow themselves" in my ear, we ask about her recipe for dealing with people from and in different cultures. "It is important to see each individual employee as a person with individual strengths and needs. In my opinion, it is the task of a manager to recognize, promote and serve these strengths and needs. This applies universally without any difference with regard to cultures.

I think it is extremely important to approach everyone in a positive and open manner and to remember this again and again. Especially when it's difficult, because of different understanding of the topics. My 'standard', my 'language' are perhaps not those of my counterpart. Find the way on which both - the common task in focus - can go. This is more sustainable than giving instructions and waiting to see what happens."

She puts her finger on any neuralgic point. Even in a factory that she enters anew, in a man's world, Babett does not allow herself to be tempted by oriental, long-winded stories. She finds the problem and insists until she gets the answer. The expert herself inspects facilities, rooms, pipes. If you have her knowledge and experience, you can ask exactly the right questions. And she doesn't stay in the conference room; she asks where the hot air flickers and yet the precise temperature for German quality cosmetics must prevail, whether in India, Africa or here in Dubai. Certainly, some people may find this unfamiliar or unpleasant, but this is how she gains respect.

"The working culture in the Orient, in Africa differs from that in India or Europe or elsewhere. But it can be developed together and you can build on it. I was lucky enough to be able to help develop a team that supported itself over thousands of kilometres and even built up private relationships. This in turn promotes understanding communication in working life. Clear communication is the key. Really listening, really wanting to understand, clearly formulating one' s tasks.

 

Babett Gutsmuths – The Interview

 

Sometimes one has the impression a considerable number of people are planning a holiday more carefully than their lives. Working, succeeding, leading in our fast-paced, global and digital epoch ... what should one think about?

Everyone can and should concentrate on what talents they bring to this world and try to understand how they can make a contribution to everyone.  Be a "humanitarian".

Very important from my point of view: to recognize one's own value and from this position to self-confidently understand differences as an opportunity and enrichment, not as a threat.

Have the courage for vision. Without a goal you cannot focus your power. Formulate the goal, but expect to change yourself or the goal, if you realize, that doesn't fit anymore. Stay connected with yourself and check regularly "Is this still my life? Find your source of strength and use it.

Reflect. Cultivate a feedback culture. Watch how you arrive, what works. In this way you will learn to distinguish honestly beneficial feedback from those who are supposed to manipulate you. If you're lucky, you'll find a mentor in your working life early on. Seek him. Find the closeness, the advice of the successful.

As a manager: love your employees. Formulate clear goals and analyze the results. Let your employees grow. Show them their share of success. Be reachable for them. Have an open ear, listen. You can't solve everything, but you can learn. Be human.

 

Everyone has his role in life, which one is yours?

Ha, not so easy. I have several roles - mother, daughter, manager, colleague, friend...

I see myself as part of a whole, a "big puzzle", with the meaning to use my talents and to inspire and support the people around me. With my example, I also want to encourage young women in particular to follow their professional path confidently - no matter where I am, in Europe, here in the Middle East, India or Africa. Also to convey confidence in a higher power that has "sent" us into this world, to recognize and develop our talents and not to let fear "rule" over us. It is impossible to go it alone. I see it as our common destiny to share all the knowledge we have gained with those who can continue to work with it.

 

What is your recipe for personal development?

Have a plan. Be determined, but not rigid. Go out into the world and discover other cultures. There you develop your own style. Stay true to yourself and obey, respect, love people. You don't have to love everything they do.

Really balance the time for business and family. Plan time for yourself - for sports and meditation/reflection.

 

What tips can you give to readers who want to make a career in Dubai ?

Be open to other cultures and "use" the differences as a source of experience. Accept: Some things go faster, other things slower than usual. Quickly form a network and keep in constant contact.

Enjoy the beauty of the country as a counterbalance. Running on the beach, one of the stunning spa's, the desert, different cuisines, arts.

 

What inspires you?

The life of different cultures. To see how different things are dealt with. It opens my horizon. When someone says, "Think out of the box, I say there is no box." That's not one of mine, but it's a description of my approach. Conversations with interesting people on different topics - even outside the business - are a source of inspiration for me.

 

Is there a motto of the Babett Gutsmuths?

My life motto: Become the best version of yourself for others and for yourself.  My leadership motto: "Empower & Develop": Enable the team to work and decide independently. 

Our long exchange of ideas and our photo hike through open air art are over. We still have material for dozens of exciting conversations. Classy Dubai will continue to accompany and reflect on the Babett Gutsmuths' journey.

 

 

Thank you for the interview.

 

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Schon in einem der ersten Sätze, den wir von ihr hören sagt sie, sie sei „reflektiv“. Ein eigentlich technischer Begriff. Eigentlich. Doch Babett Gutsmuths lässt damit so viel mehr erkennen. In einer Zeit in der Schnelllebigkeit, Hast, Ego zu dominieren scheinen, und weniger die Wahrnehmung des Gegenübers, das Zuhören, das echte Interesse am anderen, bekennt sie reflektiv zu sein. Der Duden sagt, reflektiv sei, das Umgebungslicht als Lichtquelle zu nutzen. Was für ein starkes, vielsagendes Bild.

 

Wie hat es diese Frau geschafft, in einer tradierten Männerwelt, in einer technischen Welt, sich Auge und Ohr für den Anderen nicht nur zu bewahren, sondern daraus die Quelle des eigenen Erfolges als Managerin für eine bekannte deutsche Marke in Nahost zu kreieren? Dem deutschen Journalisten in den Emiraten möge diese – in Deutschland vielleicht - anachronistisch anmutende Überlegung gestattet sein.

 

Wir werden es bald erfahren. Classy Dubai trifft sich mit ihr nicht im klimatisierten Büro in Dubai. Der Ort unseres Gespräches spricht für sie: Die Fine Art Ausstellung in Ras Al Khaimah. Diese Wahl offenbart den erwähnten, ihr eigenen offenen, unorthodoxen Stil, den sie Reflexion nennen würde.

 

Bevor wir uns ihrer Gegenwart als Manager bei einer sehr bekannten deutschen Marke zuwenden interessiert uns: Woher kommt diese Frau? Aufgewachsen ist sie in einem gutbürgerlichen Haushalt in Potsdam, der Stadt Friedrich des Großen, einem Anhänger der Aufklärung und Reformator des preußischen Staates. Unter DDR-Bedingungen christlich (erzogen) aufzuwachsen, lehrte sie schon als Kind, nachzudenken über die Verhältnisse; und damit umzugehen, nicht immer „konform“ zu sein. Keine einfachen Umstände. Aber wohl der Grundstein für ihre heutige Resilienz; erschütterungsfest Herausforderungen als Anlass für Entwicklungen zu verstehen. „Es hat mich geprägt auch dann durchzuhalten, wenn es nicht einfach ist und zu artikulieren, was ich erwarte.“

 

Ebenso früh denkt sie über ihre Lebensplanung nach. Was will sie werden? In der engeren Wahl: Apothekerin, Schauspielerin oder Pfarrerin. Schauspieler und Pfarrer haben allerdings einen Rhythmus der eine größere Herausforderung an das Familienleben stellt. Sie stehen quasi immer dann auf der „Bühne“, wenn die Familie zusammen ist.

 

Babett studiert also nach dem Gymnasium Pharmazie. Ihre Weltanschauung kommt von „Welt anschauen“ und so geht sie Ende der 90er Jahre für einige Zeit an das Forschungslabor einer der bekanntesten Universitäten der USA. Zurück in Deutschland lernt sie das Leben der Apotheken kennen und das „Anschauen“ hört nicht auf – und ihre Neugier, ihr Drang nach Erkenntnis. Weil ihr scheint, die endlosen Versuchsreihen für ihre Doktorarbeit verbrauchen unnötig viel Zeit, optimiert sie die Versuchsreihen und kann sie schneller beenden. Schon 2004 promoviert sie auf dem Gebiet der pharmazeutischen Technologie und entdeckt, wie das Arbeiten im großen Rahmen, in der Industrie, sie am meisten begeistert. Bald leitet sie bereits das Qualitätsmanagement und später einen ganzen Produktionsbereich eines Kosmetikherstellers.

 

Diese Positionen sind ihr nicht in den Schoß gefallen. Doch sie ist hochgebildet, originell, entschlossen und unkonventionell. Einmal überzeugt die junge Frau ohne alle Führungserfahrung – wenn man von der in einer Kleinstadtapotheke absieht - die Manager von ihrer Leitungsfähigkeit mittels der Geschichte, wie sie ein ganzes Dorf auf die Beine brachte, um gegen alle Widerstände einen Kinderspielplatz aus dem Boden zu stampfen. Vielleicht wird ihr erst dort dieses Talent bewusst und welche Freude es ihr bereitet, Menschen und Organisationen zu entwickeln.

Und natürlich fällt auch ihr das Managen menschlich nicht immer leicht. Gerade wenn es gleich in ihrer jungen Karriere bedeutet, die in der Komfortzone einer übernommenen Belegschaft die gewachsenen Routinen aufzubrechen. Eine Optimierung von Arbeitsabläufen und der damit verbundenen Organisation begrüßen die Betroffenen anfangs nicht mit eitel Freude. Mit der Ablehnung muss sie umgehen und sie kann. Doch sie analysiert, überzeugt und setzt sich durch. Konventionen in Frage zu stellen und den Teams neue Wege zu zeigen, ist Teil ihres Führungsansatzes. Der Erfolg gab ihr Recht. Der Qualitäts-Score des Werkes stieg von 59 auf 90, einem der besten im Unternehmen. Sie reflektiert halt. Oder wie sie es ausdrückt. -“Ich liebe es die Menschen in meiner Umgebung zu inspirieren, über sich hinauszuwachsen“

 

Inzwischen hat sie „plangemäß“ zwei Kinder und sagt sich „Bevor ich 40 werde, möchte ich auch beruflich noch was Neues auf die Beine stellen.“ Das tut sie mit 39, als der Ruf aus Dubai kommt.

Wie kam es dazu? „Sehr unspektakulär. Ich habe eine Chance genutzt, mich auf eine interne Ausschreibung beworben, das Regionale Quality Management für die Region Naher Osten aufzubauen und zu steuern. Der Nahe Osten hat mich schon immer fasziniert. Ich dachte da immer an 1001 Nacht. Das fand ich immer spannend. Ehrlich gesagt hatte ich auch nie Furcht in diesen Teil der Welt zu gehen. Mich hat dabei die Aufgabe gereizt, nicht Dubai. Ich hatte anfangs gar keinen Bezug zur Stadt. Sie war nie auf meiner privaten Reiseliste, zu 'künstlich'. Aber jede Stadt lebt stets durch die Menschen, die in ihr zu Hause sind …“

 

Keine Frage, das ist ein Quantensprung in vielerlei Hinsicht. Wie beeinflusst einen der Arbeits- und der Lifestyle a la Dubai, die Karriere und die Persönlichkeit? Babett sammelt in den Emiraten schnell unerwartete Erfahrungen in einer so “agilen, volatilen Region“, wie sie es nennt.  „Ich habe festgestellt, dass sich der Focus geschwind darauf verschiebt, wie man bestimmte Situationen beeinflussen und Herausforderungen lösen kann und zwar sehr schnell. Hier wirst du zum ‚Business Developer‘ und bist nicht in deiner Funktion ‚gefangen‘. Das ist super bereichernd, für das Unternehmen und für dich.Ich schätze hier die unglaubliche Vielfalt von Kulturen und Glaubensrichtungen auf so kleinen Raum. Es ist aus meiner Sicht hier auch einfacher, eine Beziehung mit anderen Menschen aufzubauen. Fast alle sind in einer ähnlichen Situation: Weit weg von zu Hause und ohne die Familie gehen sie ihren Erfolgsweg. Andererseits lernst du in diesem weltweit einmaligen Fluidum damit zu leben, dass immer wieder liebgewonnene Menschen gehen und neue kommen. Eine Schule des Lebens und fürs Leben. Besonders auch für meine Kinder war es ein bereichernder Schritt hierher zu kommen. Es ist für sie völlig normal, Freunde in (aus?) ganz anderen Kulturen zu haben. In dieser Gesellschaft, die geprägt ist von Kommen und Gehen lernen sie, permanente Veränderung als das Normale zu betrachten. Sie entdecken, wie viele unterschiedliche Wege es gibt, sein Leben zu gestalten und nicht eben nur den, den wir in unserer Kultur „lernen“.

Ob Dubai bei der Karriere hilft, frage ich. „Absolut.“ Mit diesem Schritt - besser Sprung – sammelt sie Erfahrungen, wie in ihrem Fach und generell das Business mit unterschiedlichsten Nationen funktioniert. In Dubai arbeitet ja buchstäblich jede Nation der Welt – und deren Geschäftsleute. Und nicht zuletzt ist die Zeit in den Emiraten ein Punkt in der Vita, der nicht hoch genug geschätzt werden kann: Es gibt nur wenige so erfolgreiche, versierte Manager wie sie; mit dieser Auslandserfahrung, Kultur- und Sprachkenntnissen, die in unserer zusammenrückenden und komplexeren Welt so wichtig geworden sind. Dabei reicht der Aktionsradius von Babett Gutsmuths auch geografisch deutlich weiter als wir uns vorstellten. Sie verantwortet neben dem Nahen Osten in kulturell so unterschiedlichen Regionen wie Indien und Afrika beispielsweise oder der Türkei und den GUS-Staaten, das Qualitätsmanagement einer Kosmetik-Weltmarke; vom Sourcing über die Produktion bis zum Markt und Feedback vom Konsumenten. Gerade in schnell wachsenden Regionen ist es essentiell von Anfang an den richtigen Qualitäts-Fokus zu setzen um anhaltend erfolgreich zu sein. Das ist nachhaltiges Business Development. 

 

Noch ihr -“Ich liebe es die Menschen in meiner Umgebung zu inspirieren, über sich hinauszuwachsen“ im Ohr, fragen wir nach ihrem Rezept für den Umgang mit Menschen aus und in unterschiedlichen Kulturen. „Wichtig ist, jeden einzelnen Mitarbeiter als Mensch mit individuellen Stärken und Bedürfnissen zu sehen. Diese zu erkennen, zu fördern bzw. zu bedienen ist in meinen Augen Aufgabe einer Führungskraft. Das gilt universell ohne Unterschied hinsichtlich der Kulturen.

Ich denke, es ist extrem wichtig, positiv und offen auf jeden Menschen zuzugehen und sich immer wieder selbst daran zu erinnern. Gerade wenn es einem schwer fällt, durch unterschiedliches Verständnis der Themen. Mein 'Standard', meine 'Sprache' sind vielleicht nicht die meines Gegenübers. Finde den Weg auf dem beide – die gemeinsame Aufgabe im Fokus - gehen können. Das ist nachhaltiger als Anweisungen zu geben und zu warten, was passiert.“

Sie legt den Finger auf jeden neuralgischen Punkt. Auch in einer Fabrik, die sie neu betritt, in einer Männerwelt, lässt Babett sich nicht mit orientalisch weitschweifigen Geschichten hinhalten. Sie findet das Problem und beharrt bis sie die Antwort bekommt. Die Fach-Frau inspiziert selber Anlagen, Räume, Leitungen. Wer ihr Wissen und ihre Erfahrung hat, kann genau die zielführenden Fragen stellen. Und Sie bleibt damit nicht im Konferenzraum; sie fragt dort wo die heiße Luft flimmert und doch die präzise Temperatur für deutsche Qualitäts-Kosmetik herrschen muss, egal ob in Indien, Afrika oder hier in Dubai. Sicherlich erscheint das manchem ungewohnt bis unangenehm, doch so erlangt sie Respekt. 

 

„Die Arbeitskultur im Orient, in Afrika unterscheidet sich nun mal von der in Indien oder Europa oder anderswo. Doch sie lässt sich gemeinsam entwickeln und darauf kannst du aufbauen. Ich hatte das Glück, ein Team mitzuentwickeln, das sich über Tausende von Kilometern unterstützt und gar private Beziehungen aufgebaut hat. Das wiederum fördert die verständnisvolle Kommunikation im Arbeitsleben. Klare Kommunikation ist der Schlüssel. Wirklich zuhören, wirklich verstehen wollen, deutlich seine Aufgaben formulieren.“ 

 

Babett Gutsmuths – Das Interview

 

Manchmal hat man den Eindruck eine beachtliche Anzahl an Menschen plant einen Urlaub sorgfältiger als ihr Leben. Arbeiten, Erfolg haben, Führen in unserer schnelllebigen, globalen und digitalen Epoche … worauf sollte man sich besinnen?

Jeder darf und sollte sich darauf konzentrieren, welche Talente er mit auf diese Welt bringt und versuchen zu verstehen, wie er damit seinen Beitrag für alle leisten kann.

Sei ein „Menschenfreund“.

Ganz wichtig aus meiner Sicht: Seinen eigenen Wert zu erkennen und von dieser Position selbstbewusst Unterschiede als Chance und Bereicherung zu verstehen, nicht als Bedrohung.

Habe den Mut zur Vision. Ohne Ziel kannst du deine Kraft nicht fokussieren. Formuliere das Ziel, doch rechne damit, dich oder das Ziel zu ändern, wenn du merkst, das passt nicht mehr. Bleib verbunden mit dir selbst und prüfe regelmäßig „Ist das noch mein Leben?“. Finde deine Kraftquelle und nutze sie.

Reflektiere. Kultiviere eine Feedbackkultur. Beobachte wie du ankommst, was funktioniert. So lernst du, ehrlich förderliche Rückmeldungen von denen zu unterscheiden, die dich manipulieren sollen. Mit Glück findest du beizeiten einen Mentor im Arbeitsleben. Suche ihn. Suche die Nähe, den Rat der Erfolgreichen.

Als Führungskraft: liebe deine Mitarbeiter. Formuliere klare Ziele und analysiere die Ergebnisse. Lass deine Mitarbeiter Wachsen. Zeige ihnen ihren Anteil am Erfolg. Sei erreichbar für sie. Habe ein offenes Ohr, höre zu. Du kannst nicht alles lösen, aber du kannst lernen. Sei Mensch.

 

Jeder hat seine Rolle im Leben, welche ist Ihre?

Ha, gar nicht so einfach. Ich habe mehrere Rollen – Mutter, Tochter, Führungskraft, Kollegin, Freundin…

Ich sehe mich als Teil eines Ganzen, eines „big puzzle“, mit dem Sinn, meine Talente zu nutzen und die Menschen meines Umfeldes zu inspirieren und zu fördern. Mit meinem Beispiel will ich auch gerade junge Frauen ermutigen, ihren professionellen Weg selbstbewusst zu gehen – egal wo auch immer ich bin, in Europa, hier im Nahen Osten, Indien oder Afrika. Auch das Vertrauen in eine höhere Kraft zu vermitteln, die uns auf diese Welt „geschickt“ hat, unsere Talente zu erkennen und diese zu entwickeln und nicht Angst über uns „herrschen“ zu lassen. Das ist unmöglich ein Alleingang. Ich sehe es als unsere gemeinsame Bestimmung all unsere erlangten Erkenntnisse mit denen zu teilen, die damit weiterarbeiten können.

 

Was ist Ihr Rezept für die persönliche Entwicklung?

Habe einen Plan. Sei entschlossen, aber nicht rigide. Geh raus in die Welt und entdecke andere Kulturen. Dort entwickelst du deinen eigenen Stil. Bleib dir treu und achte, respektiere, liebe die Menschen. Du musst ja nicht alles lieben was sie machen.

Balanciere wirklich die Zeit für Business und Familie aus. Plane Zeit für dich – für Sport und Meditation/Reflexion.

 

Welche Tipps können Sie den Lesern geben, die in Dubai Karriere machen möchten ?

Sei offen für andere Kulturen und „nutze“ die Unterschiede als Erfahrungsquelle. Akzeptiere: Manches geht schneller, andere Dinge langsamer als gewohnt. Bilde schnell ein Netzwerk und halte konstant Kontakt.

Genieße zum Ausgleich die Schönheiten des Landes. Laufen am Strand, einen der umwerfenden Spa’s, die Wüste, verschiedenen Cuisines, Künste.

 

Was inspiriert Sie?

Das Leben der verschiedenen Kulturen. Zu sehen, wie unterschiedlich Dinge angegangen werden. Es öffnet meinen Horizont. Wenn jemand sagt: „Think out of the box, I say there is no box.“ (Wenn jemand sagt: Denke außerhalb der Box, sage ich, da ist keine Box.) Das ist nicht von mir, es beschreibt aber meine Herangehensweise. Gespräche mit interessanten Menschen zu unterschiedlichsten Themen – auch abseits des Business - sind für mich eine Quelle der Inspiration.

 

Gibt es ein Lebensmotto der Babett Gutsmuths?

Mein Lebensmotto: Werde die beste Version deines Selbst für andere und für dich.

Mein Führungsmotto: „Empower & Develop“: Versetze das Team in die Lage, eigenstaendig zu arbeiten und zu entscheiden.

 

Unser langer Gedankenaustausch und unsere Foto-Wanderung durch die Open Air Kunst sind vorüber. Wir haben noch Stoff für Dutzende aufregende Gespräche. Classy Dubai wird den Weg der Babett Gutsmuths weiter begleiten und – reflektieren.

 

Vielen Dank für das Interview.

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Dein Haus kommt aus dem Drucker

Classy Dubai hat, als Lifestyle-Magazin, unter seinen Lesern natürlich viele Manager deutscher und internationaler Technologieunternehmen. Wir beobachten in unseren Gesprächen, wie das Thema Additive Fertigung (Additive Manufacturing) und 3D-Druck, das eigentlich hoch technisch und industriell klingt, bisher unmerklich und nun zunehmend deutlich mehr Raum in unserem Alltag einnimmt. Die Dubai Gesundheitsbehörde zum Beispiel wird die Standards für den Einsatz der 3D-Technologie im Gesundheitssektor regulieren, denn Zahnersatz und Hörhilfen sollen zukünftig im 3D-Druck entstehen. 

Jeder unserer Leser lebt in einem Haus und ist mehr oder weniger zufrieden mit der Bauqualität und dem Wartungszustand. Wie wird Ihr Haus in naher Zukunft aussehen? Wie bringen Sie Ihre Vorstellungen beim Architekten ein und wie wird es entstehen?

Der Herrscher von Dubai hat nun ein Programm gestartet, nach dem bis 2025 25% der Häuser im 3D-Druck hergestellt werden sollen. Einfach gesagt, die Gebäude werden zukünftig „gedruckt“. In diesem Interview mit dem Architekten James Law wollen wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. 

 

Ist diese Technologie auch für dich als Designer, Architekt und „Cybertect“ ein Fortschritt? Oder geht es nur um Kostenoptimierung?

Dies wird die gesamte Architektur- und Bauindustrie verändern. Und wir stehen erst am Anfang. Lass mich erklären, warum. Derzeit ist es ist sehr ineffizient, sehr teuer, wie wir unsere Gebäude bauen. Es birgt viel Risiko, viele Menschen sind daran beteiligt. Das muss sich ändern. Weil wir uns solche Gebäude in Zukunft nicht mehr leisten können. Wenn wir auf andere Branchen wie die Automobil- oder die Flugzeugindustrie schauen, können wir viele verschiedene Level bauen und viele Produkte herstellen. Sehr schnell. In einer Fabrik, mit einer Technologie, mit Maschinen. Das Gleiche, wenn wir es uns bei einem Gebäude vorstellen, ist die „additive Fertigung“. Die Art und Weise, wie wir den Beton jetzt in eine Form gießen, ist handwerkliche additive Herstellung. Aber die neue additive Fertigung wird im Gegensatz dazu die „gedruckte additive Fertigung“ sein. Du hast einen Roboter mit einem Arm und es wird eine neuartige Betonmischung zusammengestellt. Es wird sofort abbinden und die Sache ist erledigt. Du kannst Gebäude und Wände direkt herstellen, indem du den Baustoff aus einem Roboterarm herauspumpst und ein Gebäude errichtest. Das wird schneller, effizienter und weniger verschwenderisch sein. Additive Manufacturing ermöglicht es uns, Dinge mit einer höheren Genauigkeit zu erledigen, da der druckenden Maschinenarm computergesteuert ist, auf einen Nanometer genau ist und wir weniger Menschen benötigen. Das ist auch deshalb wichtig, weil Menschen teuer sind, Menschen sind auf der Baustelle immer einem Risiko ausgesetzt.

 

Ein weiterer Aspekt beim Additive Manufacturing, der unsere Architektur verändern wird, ist nicht nur die Fertigstellung des Gebäudes, sondern auch die Menschen die dann einziehen. Der 3D-Druck kann über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes fortgesetzt werden. Nehmen wir also an, wir bauen ein Gebäude in der Stadt und bauen zuerst zehn Stockwerke, und dann sind diese zehn Stockwerke belegt. Fünf Jahre später muss das Gebäude nun erweitert werden. Wie erweitert man ein bestehendes Gebäude nach oben? Wenn Sie mit Additive Manufacturing bauen, können Sie den Druckprozess fortsetzen und sind niht wie bisher durch die Konstruktion des Gebäudes eingeschränkt. Es ist wie ein Baum, der einen neuen Ast hervorbringt, man kann sich auch nach fünf Jahren noch an die Bedürfnisse anpassen. Nehmen wir an, ein Gebäude war unten ziemlich massiv und wir wollen es mit zwei kleineren Türmen oben per additivem Druck erweitern. Wir können tatsächlich die beiden Türme auf die Oberseite draufdrucken, ohne den unteren Teil zu beeinflussen. Du kannst sogar die Form ändern. Du kannst die Größe der Wohnungen ändern. Du kannst darauf reagieren, was gerade gefordert ist.

 

Mehr noch, kann der additive Druck bei der Reparatur eines Gebäudes helfen. Normalerweise, wenn man einen Riss im Beton eines bestehenden Gebäudes hat, ist es sehr kompliziert den zu reparieren. Man muss dort Arbeiter einsetzen, die Schadenstellen abklopfen, viel Handarbeit verrichten. Beim additiven Druck gehst du da rein, „druckst“ den Beton zurück in den Riss. Alles ist möglich. Die ganze Konstruktion wird eher wie ein mitwachsendes Gebäude sein. Es wird nicht die Fertigung sein, die wir heute kennen. Das Gebäude wird „geboren“, von Grund auf, aber im Laufe der Zeit wird es sich ändern, es wird wachsen, es wird sich verändern. Es wird die sich verändernde Natur der Stadt und des Lebens widerspiegeln, die das Gebäude oder die Stadt braucht. Und das alles wird die Architektur verändern. Denn wenn man die Architektur heute sieht, ist es wie die erste Generation der Smartphones. Wir kaufen es, doch es hat nur 12 Apps und es ist gut an jenem Tag, weil man die grundlegenden Dinge tun damit kann. Aber es ist nicht genug für die neue Generation. Die neue Generation will mehr Apps herunterladen und mehr Funktionen nutzen. Da wird das Handy zur Kamera, und Ihr Handy zu einem GPS-Navigationssystem, zum Fernseher und zur Spielkonsole – mit der Architektur wird es ebenso sein. (James zeigt auf sein berühmtes Gebäude The Pad, das sich uns direkt gegenüber am Kanal in der Business Bay befindet.) Heute gestaltet die Architektur, wenn man The Pad - (Link) - nimmt, nur ein Wohnhaus. Der Burj Khalifa ist es ein Hotel- und Bürogebäude. Aber später wird man das vielleicht ändern wollen. Mit dem additiven Bauen gibt es ein viel größeres Potenzial für uns, Gebäude wachsen und reifen zu lassen und seine Persönlichkeit und seine Funktion zu verändern. So wie sich die Zeit ändert. 

 

Kannst du dir vorstellen, dass sich auch die Baustoffe verändern werden? Dass wir uns vom herkömmlichen Beton lösen können? Müssen oder können wir andere Materialien finden?

Ja, definitiv. Tatsächlich ist das additive „Drucken“ mit Beton wahrscheinlich der am wenigsten anspruchsvolle Weg. Wenn man sich in anderen Branchen umschaut, sieht man wie sie dort Stahl drucken, Titan, Aluminium, Kunststoff drucken; natürlich, weil es einfach ist. 

Ich glaube, dass es neue Materialien für Gebäude geben wird. Zum Beispiel arbeite ich an einigen Gebäuden, die aus Aluminium gefertigt sind. Das Gute an Aluminium ist, dass es leicht, hochwertig und recycelbar ist. Wenn wir Aluminium also in 3D-Technologie verwenden, bedeutet das, dass wir das Material besser handhaben können und alles zu kreieren was wir brauchen. Von der Wand über die Möbel bis hin zur Tür. Alles kann gedruckt werden. Und wir brauchen dafür keine unterschiedlichen Materialien. Das eröffnet definitiv viele Möglichkeiten. Ich denke, dass es in Zukunft mehr Gebäude aus Aluminium geben wird und dass es auch mehr Gebäude aus Kunststoff geben wird. Ich glaube, dass man dort Beton mit Kunststoff mischen kann und dass man verschiedene leistungsfähige Materialien für verschiedene Funktionen haben kann. Zum Beispiel, wenn wir ein Hochhaus drucken, werden die Säulen und die Struktur mit einer Art Material bedruckt, das dem Beton ähnlich ist. Die Außenhaut des Gebäudes können wir aus leichteren Materialien wie Aluminium drucken oder ganz andere Arten von neuem High-Tech-Material, das noch besser geeignet ist.

 

Ich schätze, du kannst dann auch mehr mit deiner Fantasie spielen und viel mehr Gestalt annehmen lassen als heute, weil man heutzutage versierte Handwerker braucht und oft nicht hat, um zum Beispiel schöne Fassaden zu bauen...

Ja, du hast Recht. Hier schließt sich der Kreis, wenn es um Design geht. Wenn wir heute ein neues Gebäude bauen, verwendet man zahlreiche Normteile, weil sie billiger sind. Wir können sie im Katalog finden und sie in das Gebäude einbauen. Das schränkt jedoch unsere Kreativität ein. Aber wir müssen das tun. Vor vielen Jahren wurde jedes Gebäude von Handwerkern gebaut, die wirklich viele einzigartige Fertigkeiten hatten. Heute ist der 3D-Roboter der eigentliche Handwerker. Egal was man am Computer konstruiert, für den Roboter auf dem Bau ist es gleich, ob er eine gerade Wand oder eine Wand mit vielen Details zu drucken hat. Und so denke ich, dass die Architektur wieder auf etwas zurückkommen wird, das viel detaillierter, viel ausdrucksstärker ist. Und ich denke, dass wir eine neue Renaissance im Design erleben werden.

 

Betrachten wir die Arbeit von Gaudi. Niemand kann ein Bauwerk wie Gaudi errichten. Aber in Zukunft können Gaudi-Gebäude mittels 3D-Technologie überall so schnell gebaut werden, wie diese originalen Traditionsbauten. Wenn du willst, dass ein Gaudi-Gebäude hier auftaucht, kannst du das einfach. Du benutzt dafür die gleichen Daten, die damals angewendet wurde. Du kannst das Weiße Haus, den Big Ben oder das Taj Mahal haben.

 

Es gibt noch eine weitere interessante Sache bei der additive Fertigung. Es wird wahrscheinlich eine große Veränderung geben, wie man als Nutzer zu seinem Wunschhaus kommt. Wenn man zum Beispiel nach einer Wohnung oder einem Haus sucht, läuft man herum. Wir schauen und verschiedene Gebäude an und denkt: "Dieser Grundriss ist besser für mich. Das ist nicht so gut...." In Zukunft wird es nicht mehr so sein. In Zukunft macht man es am Computer, weil über jedes Gebäude, das gedruckt wurde, die Pläne in einer riesigen Internet-Datenbank enthalten sind, und Algorithmen haben alle diese Daten analysiert. Sie können dir zeigen, welche Wohnung die meiste Sonne hat, welche einen Glücksindex und bei welcher man die schönste Aussicht hat, welche feminin, welche geeignet für Paare ist … Weil, sie alle wurden einst „gedruckt“. Die Daten befinden sich bereits im System und dann hilft einem das System bei der Auswahl. Sie können anhand ihrer eigenen Daten herausfinden, wie sie z.B. in welchen Wohnungen gelebt haben, was Ihnen gefallen hat. Auf dieser Basis wird man in der Zukunft das nächstgelegene optimale Gebäude für sich zum Wohnen finden. Additives Bauen betrifft also nicht nur den direkten Bauprozess, sondern es geht um die Digitalisierung der eigentlichen Architektur und des Gebäudes. Und diese Daten finden sich in der eingebetteten Datenbank wieder, von der man so viel lernen kann. Sei es bei der Wahl des Wohnortes oder bei der Planung. Man hast ein Gebäude wie in New York gesehen und suchst etwas Ähnliches hier in Dubai - wie findet man es? Im Moment unmöglich. Aber diese Datenbank weiß es und man es dort finden, maßgeschneiderte Gebäude für Kunden. Man kann es „drucken, ohne erst ein eigenes Gebäude zu konstruieren. 

 

Cybertect James Law, vor seinem Gebäude "The Pad" in Dubai Business Bay

Du kreierst ja nicht nur die Gebäude. Du als "Cybertect" bist bestrebt zu adaptieren, was die Menschen vom Inneren eines Gebäudes erwarten ...

Die 3D-Technologie hat auch uns in letzter Zeit sehr verändert. Vor einigen Monaten musste ich einen meiner Mitarbeiter in meinem Büro wegen einiger Performance-Probleme entlassen. Als er uns verließ, blieb sein Schreibtisch leer. Mir blieb die Wahl, jemand für diesen Job neu einzustellen oder zu versuchen, meine Organisation zu verändern, uns anzupassen und aufrüsten zu können, um im heutigen Kontext noch bessere Leistungen zu erzielen.

 

Also nahm ich für das Gehalt, das ich ihm zahlte, dieses Geld und kaufte einen sehr leistungsstarken 3D-Drucker und stellte ihn auf seinen Schreibtisch.

 

Symbolisch und auch bewusst, um meinen anderen Kollegen zu zeigen, dass wir uns in einer sich verändernden Welt befinden. Als ich den 3D-Drucker dort hinstellte, wurde er mit jeden Computer in unserem Büro vernetzt. Ich habe den Lieferanten des 3D-Druckers gebeten, dem Team beizubringen, wie man das Gerät und die Software nutzt. Als alle ausgebildet waren, sagte ich ihnen, dass wir die Art und Weise, wie wir arbeiten an die 3D-Technologie anpassen müssen. Anstelle des Prozesses in dem wir früher zehn Zeichnungen anfertigen und dem Kunden zeigen mussten, trat nun etwas das wir 3D-Sketching nennen. Für eine Idee, müssen wir keine Zeit für Zeichnungen mehr verschwenden. Wenn du einen Einfall hast, modellierst du ihn am Computer und wir drucken das in 3D aus.

Dieser Drucker arbeitet 24 Stunden am Tag. Wenn wir gehen, druckt er noch, druckt, druckt, druckt. Und wenn wir am Morgen kommen, sind die Objekte fertig. Wir nehmen sie mit zum Meeting und zeigen sie dem Kunden. Die Kunden sind dafür sehr aufgeschlossen: "Das ist es, was wir wollen." Es ist so einfacher für sie, eine Entscheidung besser und schneller zu treffen. Es erspart uns Arbeit, schneller und intelligenter zur Entscheidung zu kommen. Normalerweise zeigen wir den Auftraggebern einige Zeichnungen und sie sind unschlüssig, was mit der Rückseite, was mit der Vorderseite ist, wie das Objekt aus verschiedenen Blickwinkeln aussieht. Dann mussten wir zurückgehen, mein Team hatte eine weitere Runde Arbeit, wieder zum Kunden zurück und so weiter. Aber jetzt geben wir ihnen das Objekt und es ist begeisternd, weil wir ein aufregendes Design haben. Wenn Menschen jetzt einen 3 D-Druck sehen, sehen sie das Neue darin. Der Drucker ist nun im Büro einer unserer wichtigsten Mitarbeiter und das zum Preis von einem Monatsgehalt. Ein Mitarbeiter der 24 Stunden am Tag arbeitet ohne sich zu beschweren (James lacht) und immer auf die anderen Kollegen hört, immer bereit ist, ihren Anweisungen zu folgen und uns hilft, auf einem immer höherem Niveau zu agieren. Ein konkretes Beispiel dazu zum Schluss. Ich half Freunden mit dem Entwurf eines Hauses in der Karibik. Vorab habe ich ihnen den Computer-Entwurf gezeigt. Bevor ich nach Dubai aufbrach, bat ich meine Kollegen, ein Modell des Hauses auszudrucken und es in mein Handgepäck zu legen. Sie können das Haus jetzt öffnen und Sie können die Möbel im Inneren und in den Zimmern, das Untergeschoss, das Treppenhaus, sehen. Sie sind sie keine Architekten, keine Bauexperten, aber sie haben jetzt ein Objekt, das alles erklärt.

 

Bedeutet das, deine Mitarbeiter haben mehr Zeit für Kreativität?

Mehrere Dinge wirken sich auf dieses Geschäft aus. Einer davon ist, dass wir schneller sind und mehr tun können, was zu Einnahmen führt. Indem wir schneller und intelligenter sind, helfen wir unseren Margen. Aber der dritte, sehr wichtige Gesichtspunkt ist, der gesamten Organisation eine Art kreatives Adrenalin zu injizieren. Es ist ein neues Werkzeug für ein neues Repertoire, mit dem man spielen kann, und dieses, wie ich denke, macht die Leute kreativer.

Der vierte Faktor ist die Art und Weise, wie wir generell eine Idee entwickeln und sie verwirklichen. Früher brauchte man zehn Schritte, um dorthin zu gelangen, jetzt werden es fünf Schritte. Doch nur für Unternehmen, die die Technologie richtig einsetzen können. Wir lernen, von zehn Schritten auf sieben Schritte zu fünf Schritten zu kommen und bleiben mit diesen Trends auf Tuchfühlung. So ist Design. Designer wollen, dass ihre Ideen so schnell wie möglich auf die schönste Weise umgesetzt werden. Ich denke, wir werden das mit dieser Art von Technologie erreichen. 

 

Vielen Dank für das Interview.

 

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Your house comes out of the printer

As a lifestyle magazine, Classy Dubai of course has many managers of German and international technology companies among its readers. In our meetings we have observed how the subject of additive manufacturing and 3D printing, which actually sounds highly technical and industrial, has so far been subtly taken up and is now becoming increasingly important in our everyday lives. The Dubai Health Authority, for example, will regulate standards for the use of 3D technology in the healthcare sector, as dental prostheses and hearing aids are to be produced by 3D printing in the future. 

In this interview with architect James Law, we want to take you for a look behind the scenes. All of our readers live in a house and are more or less satisfied with the quality of the construction and maintenance condition. But, what will your house look like in the near future? How do you convey your ideas to the architect and how will they be created?

The ruler of Dubai has initiated a program stipulating that 25% of houses are to be produced via 3D printing by 2025. Simply put, buildings will be ‘printed’ in the future.

 

Is this technology also a development for you as a designer, architect and cybertechnologist? Or is it just a matter of optimising costs?

This will change the whole architecture and building industry. We are just in the start-up phase of that now. Let me explain to you why. Currently, how we build our buildings is very inefficient, costly; and involves a lot of risk and manpower. This has to change, as we cannot afford structures like this in the future – it is not sustainable. If you look at other industries, like the automotive industry or aircraft industry; they can build many, many planes, create many products - very quickly in a factory using technology and machines. The same applies to a building, the way we pour concrete into a mould is ‘man-made additive manufacturing’. However, the new additive manufacturing will be ‘printed additive manufacturing’. You will have a robot with an arm and they will be combining a new kind of concrete mix which will harden straight away. You can create a building with walls straight away by pumping it out from a robot arm. This will be faster, more efficient and less wasteful. Additive manufacturing allows us to do things at a higher accuracy because the arm is computer controlled, it's down to one nano millimetre and you use less human labour force. This is also important because human labour is expensive and last but not least, people are a risk on site.

 

Additive manufacturing will transform our architecture. In fact it is not just about completing the building and then people move in; additive printing can continue over the lifetime of the building. So, let's say you build a building in the city and you build ten floors first and then these ten floors are occupied. Five years down the road that building needs to expand. How do you extend an existing building? If you build with Additive Manufacturing you can continue the printing/building process quite easily. When you continue, you are not restricted by the design of the building. It's like a tree bringing out a new branch, you can adapt to the needs in five years’ time. Let's say, your building was quite large at the base and you need to change it into two smaller towers at the top. With additive printing on the building you can actually keep printing out the two towers on the top without affecting the bottom section. Additionally, you can change the size and shape of each apartment or office. You can reflect what is needed at the time.

 

Another aspect, additive printing can help in repairing a building. Normally, if you have a crack in the concrete in existing buildings it's very hard to fix. You need to have workers there and to do a lot of hand-crafted work. With additive printing you go in there, you print the concrete back inside the crack or you can add some extra concrete on top. Everything is possible.

 

Construction will be more like growing a building. It will not be the construction that we know today, like fabrication. Actually the building will be first ‘born’ from the ground up; but over time it will change - it will grow, it will modify and it will reflect the changing nature of the city and of life. And this is going to change architecture, radically. Because if you see the architecture today, it’s like the first generation of smart phones. You buy one and it has only 12 apps and it's good for that day because you can do the basic things. But it's not enough for the new generation. The new generation needs to download apps, needs to have more functions. Then your phone becomes a camera, and your phone becomes a GPS and your phone becomes like a TV and your phone becomes a game – architecture will be like this. (James points to his famous building, which is located directly on the bank of the canal in Business Bay.) “Today the architecture is - like if you take The Pad (link) - just a residential building. If you take the Burj Khalifa. It's a hotel and office building. But later you may have to change that. And with additive construction there is a much bigger potential for us to grow and mature buildings and change its personality and its function, as the time changes. 

 

Do you imagine that building materials will also change? That we can move away from traditional concrete because many people criticize it. Must or can we find other materials?

Yes, definitely. In fact printing concrete is actually probably the least high-tech way. If you are looking at other industries, they're printing steel, they're printing titanium, they're printing aluminium and they’re printing plastic of course, because it's an easy one. So printing concrete is actually a little bit like using new technology but using old material. 

 

I believe there will be new kinds of materials for buildings. For example I am working on some buildings which are made out of aluminium. The good thing about aluminium is that it's light and it's high-quality and it's recyclable. If we put that into additive as well, it means that we can manipulate the material to create everything - from the wall, to the furniture, to the door, everything can be printed. And we don't need to have different materials. This is definitely opening up a lot of opportunities. I think in the future there will be more buildings made out of aluminium and that there will be more buildings made out of plastic as well. I believe there you can mix concrete with plastic and you can have different performing materials for different functions. For example when we are printing a high-rise building the columns and the structure will be printed by using a kind of material similar to concrete, but when we print the skin of the building we can use even lighter materials like aluminium or other kinds of new high tech material that is better for performing this.

 

I guess you can play more with your fantasy and do a lot more than you can do today. Because nowadays you need craftsmanship to make beautiful facades, for example?

Yes you are right. Actually we will come full circle when it comes to design. So now when we're gonna build a new building, a lot of it is using standard parts because they are cheaper and we can find them in a catalogue, put them in the building. That is restricting some of our creativity. But we have to do this. Many years ago every building was made by craftsmen, so the craftsman could really do a lot of unique things. Now we can go full circle, back to that kind of craftsmanship because the additive printing robot is actually a craftsman. If you draw in a computer, it's the same for the robot whether he is printing a straight wall or a wall with a lot of details on it. And so, I think architecture will come back to something which is much more detailed, much more expressive, because in fact the craftsmanship is embodied with extra costs or with extra time in the technology. There will be another renaissance in that kind of design.

 

When we look at things like the work of Gaudi – no one can build a building like Gaudi. But in the future Gaudi-like buildings can be built like traditional buildings through additive construction everywhere, as fast as we can see. If you want to have a Gaudi building to appear here, you can. It's easy. You use basically the same file which is applied there, you can have the White House, you can have Big Ben and you can have the Taj Mahal.

 

There is another interesting point about additive manufacturing. There is probably going to be a big change in how you as a user want your building. For example, when you're looking for an apartment or house you go around. You look at the buildings and you think “This layout is better for me. That one is not so good...“ In the future it won't be like this. In the future you do it on the computer because every building will be printed. The data for the designs is all in a massive internet database and you have algorithms that has analysed all of these data to say which apartment has the most sunshine, which one has a happiness index, which one has the most beautiful view, which one is most feminine, which one is good for couples. So that data is already inside and then when you chose, the system will help you. You will find out, like for example from your own data, like what apartments you have lived in, how you lived, what you liked. It will find the closest optimum building for you in the future to live in. So the additive part is not just construction, it's about digitalization of the actual architecture and the building. And that data comes full circle back in the embedded database that you can learn so much from, whether it's to choose the place to live or to manage a place or to plan a place. You can see a building like in New York and you want to have something similar here in Dubai - how do you find it? It's impossible right now. But through this data base it can be printed and you can find the data in the data base. It's a kind of customization without doing your own building, but it's finding something that is really a fit. 

 

Cybertect James Law in front of his lean building "The Pad" in Dubai, Business Bay.

You are the man who not only creates a building. You as the “cybertect” are also the one trying to adapt what people expect from the inside of a building...

Additive technology has recently changed us a lot. A few months ago a gentlemen left our employment and his desk was left empty. And I was left the choice, do I employ a new staff member to cover his workload or do I try to change my organization - so that we can adapt and upgrade ourselves for a better performance in the context of today.

Finally for the salary that I was paying him, I took that money and I bought a very powerful 3D printer and placed it on his desk. 

Symbolically and also deliberately to show my other colleagues we are in a changing world. Now in any business or company or process, human beings are starting to work on machines. When I put the 3D printer there I networked it to every computer in our office and I asked the supplier of the 3D printing company to come and teach everyone how to use it, what software to use and all this. Once everybody learnt, I said to them, “We need to adapt the way we work using additive technology.” Where in the old days we had to make ten drawings and then show them to the client, now we take away that process and we do this thing, we call it 3D sketching. So the idea that we have is not wasting time to do drawings. If you have an idea you model it in the computer and we print it. And this printer is working 24 hours a day. 

When we leave, the printer is still printing, printing, printing. And when we come in the morning the objects are ready. We take these objects to the meeting and we show them to the client. The clients are like very receptive: “This is what we want.” It is easier for them to make a decision better and faster. By being faster and smarter with the decision it saves us work. Normally we show them some drawings and they are worried - what about the back, what about the front, what does it look like from different angles. Then we have to go back, my team has to do another round of work and going back to the client and so on. But now we give them the object and it's very exciting because we have an exciting design. When people see a 3 D design, they see the novelty behind it. So now in our office one of our key staff members is not a person, it's a machine. And for the price of one month’s salary. I am getting a staff member - a robot that will work 24 hours a day without complaining (laughing), always listens to the other colleagues, always is willing to follow their instructions and helps us to be upgraded to the next level.  

 

Does this mean that your employees have more time for creativity?

Several things impact on the business. One is by being faster, then we can do more. So that helps in revenue. By being faster and smarter we maybe help our margins. But the third thing is – and very important - is it injects a kind of creative adrenalin into the whole organization. It's a new tool. It's a new repertoire that people can play with and this one, I think, makes people more creative. The fourth factor overall is the way which we have an idea and we use to make it real. You used to have ten steps to get there, now it's becoming five steps. But only for the organizations who can use the technology the right way. We are learning coming from ten steps to seven steps, to become five steps and stay in touch with these trends. Design is like that. Designers want the ideas to become real in the most beautiful way, as fast as possible. I think we will get this with this kind of technology. 

One example for the end. I'm helping friends to design a house in the Caribbean. Previously I showed them the computer rendering. Before I left the UAE I asked my colleagues to print out a model of the house and put it in my hand luggage. You can open up the house and you can see the furniture inside and the rooms, the basement, the staircase. For them, as they're no architects, no contractors, they now have an object that explains everything. It's very useful.

 

Thank you for the interview.

 

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Photo:Avi Richards

99% of small business owners still have no clue as to the true purpose or intent of social media marketing. 

 

“I’ve got 10,000 likes on my Facebook page,” proclaimed a business owner to us. On the first sight it sounds good, but mostly it turns out that it's not nearly sufficient to translate into business. Author Daniel Mochon, assistant professor of marketing at Tulane University, and his colleagues found that likes alone don’t directly translate into purchases. Instead, the team concluded that to convert social media followers into customers, a business needs to engage them through communicate with their target group, customers etc. and advertising.  

 

Many businesses still expect to see sales, sales, and more sales. But social media marketing is not just about making sales. Sure, some brands can do that successfully and consistently, but in most cases, social media marketing is not just about boosting sales. It’s about boosting your brand awareness, and reaching a wider audience - it’s driving traffic to your business website, interacting with your customer base to keep them loyal, and so much more.  

 

We are not saying sales do not come from marketing via social media; It's simply pointing out the obvious and helping you to better understand the intent or true purpose of social media.  

 

You should always go into this without any expectations of making a quick million. Building a strong presence and following takes time and patience. It also requires a lot of knowledge and experience. The most small business owners give up on marketing via social media because of that as well as your lack of understanding the importance of it. But as we know it; if you stick it out for a good six months to a year then you will see results beyond your imagination.  But you have to ask yourself, what can I afford and am I willing to take the gamble that comes with it? Social media is a cost effective way and a great starting point for any business new or old.  

 

Find ways to engage with your particular target market whether that is polling, trivia, asking simple Q&A's etc. You don't always need to promote something related to your business to get the attention or results you desire.  

 

This is because we realized something other business owners have failed to notice. That is that social media is marketing, not sales.  

 

Talk to us about your online strategy. Use Classy Dubai as an image tool for your business, product, service or personal branding. Contact us here

 

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A German entrepreneur who has successfully established business in Spain and the Emirates with various projects and made a name for himself as a coach, is a guest at Classy Dubai - Alexander Elias Müller. He is to be experienced week by week in Webinars and on familiar with most diverse business fields. Does it mean carrying coals to Newcastle when you create a millionaire lounge via Dubai? Travel, trade, coaching, online presence require the whole man. In our interview, he tells us how he can do this under (s)a hat.

 

Who is Alexander Elias Müller?

Yes, who am I? Elias is a little bit my stage name. It was once determined as my original name and that's why I like to use it. Preferably "Alexander Elias". I was born in Hanover in 1971, but moved to Berlin very soon. So I noticed the metropolis and felt that I wasn't quite my thing. I also noticed, what I do, must become somehow different. During my training as an industrial businessman, I already knew on the first day that this was not the right thing for me. Already with 12 years up to the Abitur I had side jobs with my father, at times two, three, four different and earned good money with it. I must have been around 14 when I first earned 1000 DM. Finally, in 1996, I went logically into financial services. I was then able to experience everything from high finance to insurance sales and equity investments up close. I sold real estate shares, we bought houses and much more. In my life I have already achieved well over 100 million sales. That was the occasion and the opportunity to say that I would like to live somewhere else, preferably where there is a lot of sunshine. The special challenge, both in the financial services and in the real estate sector, however, is the local focus. Thus I made the decision for me to enter into the topic on-line marketing, network. Businesses that can be run from anywhere, no matter where you are; preferably completely digital. And that's where I've been since 2011. At the beginning more cautious, but meanwhile all my projects, except one which is haptic, are exclusively internet business. The result of this is that I am globally active and can benefit from absolute internationality.

 

Business & Mindset

I believe Mindset, the inner, spiritual attitude to one' s goal is important for everyone, for experienced entrepreneurs, but especially for those who want to become businessmen. What does it mean to be an entrepreneur? Many people think that being an entrepreneur only means: I earn a lot of money. However, I believe that everyone must first decide how, and that it may be possible to go in the other direction and perhaps also down. I think that is very, very important. It is part of the positive mindset, because when the headwind comes for the first time and I am not prepared for it, then it can be very difficult. The mindset is not about seeing everything positively, but about being focused on making the best of situations and learning from mistakes. When I break my leg, it's anything but beautiful, but the advantage is that I can finally read the books I've always wanted to read. You have the peace to deal with yourself and see how you can turn this situation into a success.   

The Alexander Elias Müller-Mindset

The Entrepreneur Mindset in my coaching leads to finding your true goals. We all often have goals. The typical is often, I want a house, I want money, I want a great car. But are these our true goals or are these perhaps goals that have been given to us by advertising or marketing campaigns or by our parents, which may not be our real personal goals? But if they are the real goals, why am I still without motivation? I am convinced that the rabbit is in the barn. If I am honest with myself and find out my true goals, then I have motivation, then I get up in the morning, I don't need an alarm clock, I just don't need any other motivation. The most important thing you will find in my course is

 

1. Your goals in the immaterial field

2. Your material goals - what are my true goals?

3. Your daily success guide, which you should keep afterwards. Mindset is like brushing your teeth for your soul. We will not stop brushing our teeth. Mindset is also a daily activity. I'm not talking about hours, I'm just talking to myself for 5 to 10 minutes a day.

 

Business in Dubai vs. Business in Germany

When you come to Dubai, it kills you. I don't know how often my mouth remained open when I came to Dubai for the first time. The city is simply crazy. I think it's important to put it into perspective and understand that everything here is very much geared towards public perception. Very American, also in terms of thinking. That's the reason why it's so important to have a reasonable public image. So if you have a website, then it should really fit the target group and the topic. So should your business card. We pay attention to this because here you are dealing with people who have a strong external impact. In view of the multicultural society here in which everything revolves around business 24 hours a day, seven days a week, reliability makes sense and creates trust. The real business here, of course, is very much different from Germany. Many Europeans need years to understand this, because many things look similar. But that's a huge deception. I had the huge advantage of having moved to Mallorca a few years ago. I was told that if you expect your German punctuality from others, you will sink over there. There is a lot to it and I am a very punctual person. I also say that who is not punctual is bodily injury, because one abuses the time of the other.

However, the cultures here are totally different. On Mallorca Fiesta is Fiesta. If I insist on punctuality in Dubai or that things really always happen the way we know it from Germany, then I will be annoyed a lot, I will have many problems that I can spare myself. If I make an appointment at 10 o'clock, it may well be that it doesn't start until 11 o'clock, but you just have to be prepared for that.

 

Successfully save money

What does successful money making and saving mean? There are things we almost all do ourselves, such as booking flights and hotels, whether for business or holiday travel. How about booking with booking.com and get 4-5% money back directly on my account? Or how about if I book a flight with Emirates from Dubai to Hanover and get 1-2% as a refund, immediately on my account. That means "get money in real time", which you can also get paid out. Especially entrepreneurs often have high travel costs. If it can already save here, that is a clear advantage also for enterprises.

You can buy many things in shops, which are also available from the world's largest provider, but by my solution again 10 to 15% cheaper. That makes it interesting for everyone. Why should I not get this 10-15%?

Another example is gold. If I want to buy gold and am willing to wait a little longer, I can get up to 50% discount - on real gold.

Or I would like to park my money a little more profitably than normally and have a possibility to have it done fully automatically for me, with full access to my capital ... . We have created a solution package here, the Win Win situation that has become life.

 

Millionaire's Lounge

Why Millionaire's Lounge?

On the one hand, the aim of the lounge is to provide a meeting place for people with this aspiration or goal. "Why is a human being a millionaire? We have a generation of heirs who were born millionaires. But there are many more who have become millionaires "self-made". Was that just luck? Were they more beautiful or smarter, more open, better or faster? To be honest, they had one thing - the better information at the right time. In the Millionärs Lounge we pass this information on. Where do you have the opportunity to save when buying gold? How do you create a reasonable mindset that enables you to process this information in a targeted way?

 

Dubai Network and Business

It is true, Dubai stands for Business and Network and how does the company Entrepreneur Dubai manage to connect this?

A very simple recipe. Our participants can easily recommend everything that is underpinned by Entrepreneur Dubai  affiliate programs; extra for each program. When travelling, there is money at different levels. So is gold. The customers are always paid directly by the providers, not by the lounge. And the nice thing is, we have designed an app for it. A so-called web app, which they always have on their mobile phones. It is personalized and you can immediately send information about travel or mindsets etc. via social media, Facebook, WhatsApp, email. If my lead uses the recommendation, one guesses it, I earn money. Since we always have our mobile phone with us, I networked myself and my business in this way nowadays. One thing is certain: the Internet has made the world smaller, brought us closer together and given us the opportunity to earn money around the clock, 365 days a year. This is how millionaires are made today.

 

A day in the life of the entrepreneur Alexander Elias Müller

I used to be an absolute workaholic, 13 or 16 hours were possible without a weekend. That didn't really make me happy. Today I know that the Internet can do it differently. Ultimately, what matters is what you do and not how much you do. Today I get up in the morning between 5.30 and 6.30, without an alarm clock, then make my own mindset. Then write my success diary, every morning except Sundays. On Sundays I have no obligations at all. This is an agreement with myself. Then I do sports, really six days a week. That is jogging, body exercises and meditation. Then I really do "my thing" proverbially. I deal with my Internet projects, check the e-mails, I record several videos a day for all areas, which I post on social media. I'm always looking for new input. Check, reject, and if it's something for me, I test things for three, four months. What proves itself may make it into the Millionärs Lounge. Around 18 o'clock I would like again time for me. My pure working time is four or five hours a day. Every two days I give a webinar on all the different areas. But important for me is "quality time". Time for me, for reading, for learning. That's quality of life for me. Don't need to do. I can do what I want.

 

Thank you for the interview.

 

More information & contact

www.entrepreneur-dubai.com

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