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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 1d ago
Gummibierchen

Gummibierchen

Hin und wieder wird es lecker bei Kraftbier0711. Heute haben wir die kleinen fruchtigen Gummibierchen am Start.

Ein Schluck zum Naschen. Wenn man Bier liebt und dazu gerne mal Gummibärchen nascht, dann kommt liegt die kreative Idee nahe, beide Komponenten einfach miteinander zu verbinden. Der Name ist Programm und sagt eigentlich alles aus, was man über die kleinen Leckereien wissen muss. In kleinen gerechten Portionen eingetütet kommt beim Öffnen der Packung ein kleiner netter Gruss Hopfen aus der Tüte. Und nein sie enthalten keinen Alkohol. Leicht süsslich fruchtig, überzeugt der Geschmack und zaubert jedem Bierliebhaber ein Strahlen ins Gesicht. Der leichte Hauch von Bier und der wohltuende Geschmack verweisen Stress und Eile auf die Ersatzbank und schaffen Raum für Entspanntheit.
Mit 338 kcal / 100g nicht gerade ein Leichtgewicht, aber dafür ein schöner Genuss.

Zutaten:
Glukosesirup, Zucker, Gelatine, Säuerungsmittel: Zitronensäure, Fruchtsaftkonzentrate und Pflanzenextrakte (Curcuma), Aroma, pflanzliche Öle (Kokos, Palmkern), Trennmittel: Bienenwachs (weiß, gelb), Carnaubawachs

Die Gummibierchen hier kaufen >

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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 1d ago
The Beer BibleJeff Alworth

The Beer Bible

Jeff Alworth hat uns freundlicherweise schon in einem Interview, viel über sich erzählt, aber noch mehr Informationen stehen in seinem Cut – The Beer Bible von Workman Publishing drin.

Über The Beer Bible

So ein dickes Buch wie die Bierbibel von Jeff Alworth ist im ersten Moment ein wirkliches Kompendium und neigt das den Leser erstmal zu erschrecken. Schlägt man es auf, merkt man schnell, dass es voller interessanter und spannender Grafiken ist und man sich sehr schnell darin verlieren kann. Der ultimative Guide der Bierwelt umfasst vier Biersorten – Lagerbier, Weizenbier saures Bier und wildes Bier. Alles was ein Biertrinker wissen muss von IPA, über Weißwein, über Lambic Biere wird hier erklärt.

Die Geschichte des Bieres vom einfachen Kräuterbier zum Black IPA oder wie Bier gemacht wird, sind nur kleine Teile des Buches. Wie man Bier aber paart mit Essen oder was die einzelnen Bierstile besonders ausmacht, dass wird anhand vieler Beispiele von namhaften Brauereien deutlich erklärt. Das Buch ist einfaschund verständlich für Biereinsteiger geschrieben und bietet Fortgeschrittenen eine gute Basis ihr Wissen über die Bierstile zu erweitern.

The Beer Bible hier kaufen >

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Ayano Glas No1 & No2

Ayano Glas No1 & No2

Wir haben diese Woche zwei tolle Bier Tasting Gläser von Ayano erhalten. Ayano hat ihren Sitz in Belgien und Holland.

Kein Wunder kennt sich die Marke so gut mit Bieren und dem Einfangen der Aromen aus. Seit über 50 Jahren entwickelt die Firma Werbeartikel aus Glas, Keramik, Porzellan, Kunststoff und Metall. Zuvor bekannt unter dem Namen Hoogerhuis & Smit, oder auch H&S Decoprint und Duveco, haben sie sich ind er Beirszene einen Namen gemacht. Seit 2017 gibt es bereits die Glasfirma unter dem neuen Namen Ayano. Neben den verschiedenen Techniken der Gläserdekoration mit Laser, Reliefdruck, Printing oder Frosting, setzt die Firma auf starke Formen und charakteristische Ideen.

Ihre Gläserdesigns für La Trappe sind über die Grenzen bekannt. Nun kommen sie mit zwei schönen Bier Tasting Gläsern daher. Die beiden Gläser ähneln stark den gängigen Gläsern, doch sind sie bei näherer Betrachtung einzigartig. Die Öffnung nach oben lässt die Aromen toll entweichen. Die leichte Bergung an der Öffnung unterstützt die Lippen beim Ansetzen des Glases an den Mund und schafft so einen weichen Übergang zwischen Bier und Zunge. Der Schaum und auch die Aromen werden in der runden Form toll aufgefangen und der leicht dich verjüngende Zulauf zur Mitte, dem Schaft hin, trägt die Farblichkeit des Bieres voll aus. Der Schaft selbst ist sehr stabil und der Boden sorgt für einen guten hat auf jeder flacheren Oberfläche. Ein tolles Tasting Glas, das mal etwas anderes zu den üblichen Gläsern in den Craft Beer Bars darstellt. Danke an Ayano.

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HNoch besser Lebenmit Bier

Noch besser Leben mit Biere

Das zweite Buch von Dr. Markus Fohr – Noch besser leben mit Bier halten wir in unseren Händen. Nach der amüsant, informativen ersten Ausgabe sind wir gespannt, was wir hier weiteres lernen dürfen.

Über Noch besser Leben mit Bier

Bier ist eine der schönsten Nebensachen der Welt, aber wenn es zwischendurch Hauptsache wird, wie bei uns, dann befassen wir uns am liebsten mit seiner Literatur. Da kommt das Buch noch besser Leben mit Bier, wie gerufen. Schon am Anfang im Beriech noch besseres Wissen über Bier bekommt man einen Einblick in Daten und Fakten wie das es im brasilianischen Blumenau jährlich ein Oktoberfest mit fast 600.000 Besuchern gibt oder das größte Bierkrug der Welt 4.718 l bier fasst und in Oberviechtach steht. Noch viel interessanter ist, dass das Märzen von dem Monat März kommt oder das Arthur Guinness nicht nur die berühmte Brauerei im Jahre 1759 gründete, sondern damit auch die Grundlage zum Guinness Buch der Weltrekorde legte.

Neben Fragen warum ist der Schaum weiss und das Bier gelb oder zu was man Malz sonst noch verwenden kann, lernt man einiges über die Wissenschaftler Louis Pasteur und Carl Linde, die mit ihren Erfindungen oder Entdeckungen das Wissen über Bier eine große Strecke voran gebracht haben. Von Bierkönigne zu Biersommeliers und von der Sensorik über Weltrekorde hat dieses Buch einige spannende Themen, mit denen man in einer gemütlichen Runde punkten kann. Wiedermal ein spannendes und zugleich abwechslungsreiches Werk ist damit Dr. Markus fahr gelungen. Na dann Shereve oder Kanpai!

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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 2d ago

Der Kveik Hype

Der Kveik Hype

Spektakuläre Aromen und eine rasante Gärzeiten, die Kveik Hefe kann einiges und erobert gerade den deutschen Biermarkt. Im Gegensatz zur Brett Hefe scheint diese Hefe weitaus vielseitiger einsetzbar zu sein und besticht durch seine enorme Alkoholtoleranz. Was aber steckt hinter dem kleinen Hefepilz?

Bei Kveik Hefe handelt es sich um eine nicht purifizierte, norwegische Farmhouse Hefe. Farmhouse Ales sind eine alte europäische Tradition. Man nenn die Biere auch gerne Bauernbiere, da sie etwas wilder und verruchter schmecken. Zur Zeit der Ernte in den belgisch, ländlichen Gegenden, wurden diese Biere im Alltag getrunken und dienten als Sommerferfrischung. Die hellbernsteinfarbenen Biere haben einen meist hefigen Charakter und viel Kohlensäure. Gewürze und spezielle Zutaten, meistens auch diverse Kornsorten tragen zu dem individuellen Charakter bei und sorgen für einen säuerlich, fruchtigen, aber auch betont wilden Geschmack.

Nach dem kleinen Ausflug zu den Farmhouse Ales kommen wir zurück zum wesentlichen darin, der Hefe. Kveiks sind vor allem Saccharomyces Cerevisiae, also einzellige Pilze, die zu der Gattung der Knospungshefen gehören. Sie stammen also alle vom Stammbaum der Brauhefen ab. Die Herkunft dieser seltenen Hefesorte ist noch etwas unbekannt, aber man nimmt an, dass die Hefe über Generationen von Farmhouse Bauern in Norwegen auf unterschiedlichste Art und Weise weitergegeben wurde. Das kann über Flaschen oder Trinkgefäße, Strohringe, Leinentücher, Kuchen oder auch Holzringe an den Bierfässern gewesen sein. Es wird angenommen, dass sich die Hefe bei den Lagerungen niedergelassen hat.

Kveik Hefen bestehen generell aus mehreren Stämmen und fermentieren extrem schnell – schon nach etwa 30 Minuten. Die vollständige Fermentation ist nach 36h abgeschlossen und die Temperaturen können dabei bis zu 43°C erreichen. Die Hefen sind nicht phenolisch, also schmecken nicht wie schwere Rotweine. Sie haben eine hohe Alkoholtoleranz, die bei bis zu 16% Vol. liegt und bilden unterschiedliche Aromen, die tropischen Früchten ähneln. Das Tolle ist, sie können tatsächlich getrocknet werden und sind zu einer Dämpfung bis 75-85% in der Lage.

In der Würze sorgt die Kveik Hefe für eine schnelle Trinkbarkeit. Nach einer Woche Fermentieren sollte man eher auf den Sauerstoff, als auf die Menge Zucker für die Hefe achten, da die Kveik Hefe sehr genügsam ist. Die Aromen variieren von tropischen Früchten, über Orangenzesten bis hin zu weihnachtlich angehauchten Geschmäckern. Kveik Hefen tragen lustige Namen wie Sigmund, Rivettes, Strand, Hornindal oder Laerdal. Auch in Kanada forscht man gerade an den Kveik Hefen und wie wir gehört haben, stehen die Wissenschaftler kurz vor einer neuen Veröffentlichung. Wir sind gespannt, was für leckere Biere dieses Jahr noch mit der Hefe in Berührung kommen und wie sie dann schmecken werden.

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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 3d ago

Bier Unterkühlung

Bier Unterkühlung

Wir wollten mal genauer nachforschen, was passiert wenn Bier einer kälteren Außentemperatur ausgesetzt wird. Bleibt es dabei gut oder verändert es sich?

Letzte Woche haben wir ein großes Bierpaket erhalten und der Postbote hat leider keinen Zettel in den Briefkasten geworfen, dass er das Paket abgestellt hat. Wir haben Winter und die Außentemperatur sinkt in der Nacht etwa auf -3-5°C. Im Karton zugegebenermaßen und durch die Flaschen braucht das Bier eine Weile, bis es sich auf diese Temperatur einlässt. Aber dennoch wurde es unterkühlt.

Wissenschaftlich kann Bier schon unter 3°C zu stark gekühlt werden. Es kommt bei einer Verkühlung des Bieres generell zu einer Kältetrübung oder einem Kühltrub. Der Kühltrub im Gegensatz zur Kühltrübung beginnt schon unmittelbar nach dem Ende des Kochens mit der Unterschreitung der Kochtemperatur. Die Gerbstoffe und Proteine reagieren zu Eiweiß-Gerbstoff-Komplexen. Je schneller sich die Würze abkühlt desto grobflockiger fallen die Komplexe aus. Beginnt der Kühltruhe erst nach der Gärung des Jinbier spricht man vom sogenannten „Cold Crashing“, bei dem die Hefe zusätzlich sedimentiert.Mit dem erhöhen der Temperatur können die Trubstoffe wieder in die Lösung übergehen und verschwinden meistens.

Bei der Kühltrübung hingegen ergibt sich die Trübung durch ein erneutes Abkühlen des Bieres unter 3°C Außenbedingungen. Wenn das bier kurzfristig diesen Temperaturen aussetzt wird, so erleidet es keine weiteren Schäden. Die Empfindlichkeit eines Bieres auf Lichtest damit wesentlich gefährlicher for die Inhaltsstoffe, als die Kühltrübung. Wir haben selbst beobachtet, dass das Bier sich wieder klärt und der Geschmack genauso gut ist, wie bei einem neuen Bier. Natürlich sollte man den Vorgang nicht zu oft wiederholen, da das Bier dann irgendwann auch an Aroma und durch das entstehende Kondenswasser an Kohlensäure verliert. Aber dennoch ist es nicht schlimm, wen der Postbote mal das Bier draußen abstellt.

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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 3d ago
Taste the FamilyVan Moll III

Taste the Family

Van Moll III

Wir brechen das letzte Set von Van Moll Craft Beer Eindhoven an. Die Flaschen und Dosen haben uns mit ihren Designs überzeugt.

Wir haben uns einige Dosen und Flaschen aufgehoben bis zuletzt. Während unserer letzten Brausession haben wir die leckeren Biere verkostet. Seit 2013 brauen die Jungs als Gipsybrauer n Eindhoven jede Menge coole Biere ein. In unseren Beiträgen Van Moll I und Van Moll II könnt ihr die weiteren Standardbiere und Craft Biere sehen, die so auf den Markt gekommen sind im letzten Jahr. Mit dabei sind extrem kreative, als auch charakteristische Biere. Aber nun zu den restlichen vier verbliebenen.

Xiri Miri

Das goldgelbe Wheat Ale wurde im Co Sud mit Bidassoa und la Quince eingebraut. Der fruchtige Geruch steigt direkt in dieNase und der weizige Antrunk prickelt leicht auf der Zunge. Was vorne prickelnd matt ankommt bildet in der Mitte eine leichte Bitterste aus und geht knackig mit Grapefruit Noten nach hinten ab. Die Kohlensäure bildet sich ebenfalls so aus und hinten knallt das Karbonat voll durch.

Hopocalypse Now

Wir hören schon die Propeller der Helikopter und der Flug geht los mit einem bernsteinfarbenen Sonnenaufgang der sich mit knackig salzigen Noten und einer hopfigen Maracujafrucht präsentiert. Während wir über das Tropenwaldaroma fliegen umgibt uns ein bitterer Geschmack, der sich extrem komplex und stark nach hinten absetzt, bis schließlich die Landung mitten im Tropnwald erfolgt und wir von einem starken Charakter, wie Martin Sheen mit tollen Ending geehrt werden.

Hopocalypse Now

Wir hören schon die Propeller der Helikopter und der Flug geht los mit einem bernsteinfarbenen Sonnenaufgang der sich mit knackig salzigen Noten und einer hopfigen Maracujafrucht präsentiert. Während wir über das Tropenwaldaroma fliegen umgibt uns ein bitterer Geschmack, der sich extrem komplex und stark nach hinten absetzt, bis schließlich die Landung mitten im Tropnwald erfolgt und wir von einem starken Charakter, wie Martin Sheen mit tollen Ending geehrt werden.

Rebel Road Trip

Das leckere Neiva präsentiert seinen feinen Schaumiger einem goldgelben Sud und strotzt vor Ananas und Maracujanoten. Vorne kommt eine Grapefruit mit Bittersten zum tragen und entwickelt sich volle Kanne in der Mitte. Doch ganz hinten steigt dieStimmung und damit die Bittersten an und macht das Bier zu einem komplexen, vollmundig trockenen Erlebnis.

Imperial Imperial Quintuple IPA

360 IBU und 15% Vol können erstmal abschrecken. Wir nehmen uns aber trotzdem das leckere goldgelbe feinschaumige Bier vor. Der Geruh ist deutlich bestimmt von Dörrobst und prallt mit einem leichten Orangegeschmack auf die Zunge. Der beringe Charakter zeugt von Tiefe und der Alkohol trägt das Bier volles Brett über die Zunge. Würzig, knackig und hopfig mit einem extrem toll eingebundenen Alkohol bei dieser Schlagzahl, genießen wir den Sud bis zu seinem Ende.

Imperial Imperial Quintuple IPA

360 IBU und 15% Vol können erstmal abschrecken. Wir nehmen uns aber trotzdem das leckere goldgelbe feinschaumige Bier vor. Der Geruh ist deutlich bestimmt von Dörrobst und prallt mit einem leichten Orangegeschmack auf die Zunge. Der beringe Charakter zeugt von Tiefe und der Alkohol trägt das Bier volles Brett über die Zunge. Würzig, knackig und hopfig mit einem extrem toll eingebundenen Alkohol bei dieser Schlagzahl, genießen wir den Sud bis zu seinem Ende.

Danke nochmals an Van Moll für diesen Genuss und die Biervielfalt. Wir haben 3 großartige Sets und 3 großartige Runden erleben dürfen und sind verblüfft, überrascht und inspiriert durch diese verschiedenen Aromen und die unglaubliche Krativität.

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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 4d ago
Brauen die Zweite

Brauen die Zweite

Neuer Tag neues Glück. Es geht schon wieder los – im Keller von Max mit erneut einem IPA. Doch diesmal ein wenig verändert.

Wir starten, wie das letzte mal mit dem Schroten und versuchen die Maschine etwas feiner einzustellen. Das Schroten haben wir diesmal über einen Volumentest gemacht und den Unterschied vom nicht geschroteten Malz zum geschroteten Malz genau beäugt. Der Faktor betrug 20-25%, also genau das Volumen, was wir im Unterscheid zum letzten Mal erreichen wollten.

Während Max sich um das Malz kümmert hat, hat Andy schon die Anlage angeworfen und das Wasser manuell auf 63°C aufgeheizt. Das machen wir, weil es letztes Mal sehr viel Zeit gekostet hat, das Wasser auf Temperatur zu bringen. Der Malzgeruch hat letztes Mal fast das ganze Haus eingenommen und darum haben wir unsere Brauposition unter das Kellerfenster verlagert. Zusätzlich hat Max für das spätere Hopfenkochen ein Abluftrohr besorgt. Damit soll der Dampf von der Kellerdecke angehalten werden.

Jetzt wird erstmal das Malz eingeschenkt und los geht’s. Während der ersten Rast bleibt genug Zeit für ein Tasting von Lemke und ein bisschen Bierphilosophie. Das leise Plätschern des Braumeisters ist sehr beruhigend und erinnert uns zusammen mit dem leckeren Malzduft an einen Bierspa. Wie schön das wäre, zurücklehnen und dann ein Bier in der Hand, während das neuste bier schon in der Mache ist. Mit dem Braumeister ist das zwar schon sehr nah an diesem Traumszenario, aber ein paar Handkniffe muss man doch noch selbst erledigen.

Während der Pumpenpause chillen wir weiter. Brauen ist echt entspannt mit dem Braumeister, muss man schon sagen. Gerade erst neues Wasser für den Nachguss aufgewärmt und schon läutet der Braumeister zum Hopfenkochen. Im Gegensatz zum letzten mal wollen wir unser Bier diesmal aromatischer gestalten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden beim Hopfenkochen alle Hopfengaben 10 Minuten nach hinten zu legen. Einmal um die Bitterkeit etwas reduzieren und um das Aroma im Verhältnis zu der Bitterkeit zu verbessern. Zusätzlich werden wir die letzte Hopfengabe erst geben, wenn der Brausud abgekühlt ist. Unser erstes Kaltgehopftes Bier – YESSSSS!

Die Jodprobe beruhigt unsere Gemüter und auch der Stammwürzegehalt hat sich im Gegensatz zum ersten Brauen mit 12.3° Plato deutlich verbessert. Das feinkörnigere schroten des Malzes hat sich also ausgezahlt. Da wir dieses mal einen höheren Stammwürzegehalt erreicht haben, können wir auch mehr Nachguss dazu geben. Um auf unseren Plato Gehalt zu kommen gießen wir insgesamt 4l nach, um eine schöne Würze hinzubekommen, die nicht zuviel Flüssigkeit beim Kochen nachher verliert. Das frisch aufgewärmte Wasser wäscht den dichten Treber etwas aus und holt auch noch die letzten Enzyme und Feinstoffe raus. Dann hebt Andy das Sieb und die Utensilien aus dem Braumeister und Chris zieht den Treber aus dem Saft. 5kg Treber und dann noch die Sogwirkung, da man ganz schön ziehen.

Jetzt startet das Hopfenkochen. Hierzu kommt der Deckel wieder drauf und das Rohr für den Abzug wird angeschlossen. Leider staut sich die Luft im Rohr ein wenig und der Braumeister sagt: „Deckel abnehmen“. Wir nehmen den Deckel bei 94°C ab und merken, ok wieder eine neue Erweiterung. Auch die Hopfengaben verursachen einen kurzen Anstieg des Kochwassers. Schließlich kommt Andi und Thomas die zündende Idee: Denn Deckel einfach mal schräg stellen, wie bei Spaghetti kochen. Gesagt getan und schon funktioniert das System wieder. Die überschüssige Wärme kann seitlich Entweichen, während das verdampfende Wasser durchs Rohr nach Oben abzieht. Tadddaaa – brewing was never that easy!

Ich will ich will ich will macht es aus der letzten Reihe… Ah Chris möchte den Braukessel mit Hopfen füttern. Gesagt, getan und dann kommt Thomas mit seinem Hopfenpäckchen für den zweiten Wurf dran. Beides sind gelungene Würfe. Dann ertönt die Glocke und der Kühlschlauch wird angeschlossen. Der klassische Whirlpool bestimmt den letzten größeren Brauschritt und fertig ist das Hopfenkochen. Dann geht’s ans Runterkühlen. Andy benutzt das durch den Außenmantel durchrinnende Wasser zum Putzen der Utensilien – Nachhaltig und umweltschonend.

Das Bier wird schließlich abgeschlaucht und diesmal in den bereits vorbereiteten Gärraum gebracht, der auch schon beim ersten brauen konstante 20°C beibehalten hat. Dies ist insoweit wichtig, da wir Kalthopfen und die Temperatur dann nicht über 20° liegen sollte. Wir haben auf jeden Fall mehr Ausbeute als beim letzen Mal. Beim Abfüllen sind alle beteiligt, ob fotografisch oder direkt bei der Sache, die Jungs geben alles. Dann kommt die vorgewärmte und in Wasser aufgelöste Hefe dazu. Die Hefe soll sich ja wohl fühlen und nicht unbedingt ins kalte/heisse Wasser geschmissen werden.

Das wars. Runde zwei ist vorbei und wir trinken noch einen. Prost und bis zum Abfüllen!

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kraftbier0711 Blog by Mr Kraft - 4d ago
Welt der Biere

Welt der Biere

Die Welt der Biere – Was hast Du zum Thema Bier auf dem Kasten? Ein tolles Spiel ab 18 von Huch & Friends.

Letzte Woche haben wir ein geniales Bierspiel bekommen. In einer großen stabilen Packung mit schönen Einlegern und voller Equipment kommt das Bierspiel von Huch! Auf unseren abendlichen Tisch. Gleich zwei Spielanleitungen liegen mit bei, damit sich alle schnell mit den Spielregeln vertraut machen können. Ein Bierrad mit Zahlen und ein Größeres mit Dosen, Flaschen, Gläsern und Kronkorken liegt bei. Dazu gibt es Spielfiguren in Form von Fässern und Steinen und einen Stapel Karten. Bierdeckel dürfen natürlich bei einem Gesellschaftsspiel über Bier nicht fehlen.

Und so geht’s: Der Spielplan wird auf den Tisch neben die Setzscheibe gelegt. Jeder Spieler bekommt einen Setzstein und ein Fass in der gleichen Farbe. Gemeinsam entscheiden alle, wie lange das Spiel geht, indem sie die Anzahl der Karten wählen. Für eine h Spielzeit braucht man in etwa 20 Karten mit Fragen. Dazu gibt es 4 Spielkarten. Der älteste Spieler beginnt und es geht im Uhrzeigersinn los. Zu Beginn müssen die Spieler entscheiden, welche Fragen sie gerne vorgelesen hätten. Da gibt es A und B. Dann versucht jeder Spieler die Frage richtig zu beantworten. Dann muss man die Setzsteine auf Feld 1,2 oder 3 einsetzen und es wir die richtige Antwort vorgelesen. Alle Spieler, die auf richtige Zahl von richtigen Antworten gesetzt haben ziehen mit ihren Fässern soviel Felder vorwärts, wie es falsche Antworten gab. Die Spieler, die falsch geantwortet haben, bleiben stehen. Ziemlich simpel.

Wenn es zwischendurch langweilig wird, dann kann man Bierdeckel fangen, Münzen schnippen, Holzwürfel werfen oder einfach ein Bier trinken. Das Spiel macht echt super viel Spass und hat Fragen im Angebot wie: „Warum ist Bier in der Mongolei gewöhnungsbedürftig, oder wem gehört die Brauerei Beck?“ Es gibt einiges zu lernen, so viel steht fest.

Das Spiel hier kaufen >

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Taste the FamilyLemke

Taste the Family

Lemke

Wir haben vor einiger Zeit mit Oli von Lemke ein schönes Interview gehabt. Und nun haben wir ihre Bier verkostet.

Lemke gilt als Pionier der deutschen Craft Bier Szene. Sie haben 1999 angefangen als erste deutsche Brauerei, den Craft Bier hype von Amerika nach Berlin zu bringen. Damals kamen die Bierkreationen leider nicht so gut an und der Markt war noch nicht bereit. Aber wenige Jahre später sollten die Craftbiere von Lemke endlich den Erfolg bringend en sie verdient haben. Kreativität und Leidenschaft machen die Biere zu einem echten Highlight. Mit dem hauseigenen Labor stellen die Jungs sicher, dass die Biere auch wohl behalten beim Endkunden ankommen. Die wichtigste Zutat für alle Ihre Biere ist Geduld. Und das schmeckt man.

Original

Das Original von Lemke ist ein rotschimmernder Sud mit feinem Schaumverhältnis. Der Geruch ist deutlich malzig und die Malzigkeit trägt vorne auf die Zunge voll auf. Mit einem leicht sauren Geschmack schiebt das Bier sich sehr einfühlsam und zugleich im Hintergrund knackig seine Stärke über die Zunge. Das Ende beschließt ein knackiges Malzbrett, wobei der Hopfen eher in den Hintergrund gerät. Charakterstark und mit Kanten, aber dennoch eine klare Ansage am Schluss.

Bohmian Pilsner

Goldgelb, wie ein Pils eben sein muss und mit einem feinen Schaum komm das Citrus Hopfen Gemisch ins Glas. Was vorne hopfig riecht schmeckt auch auf der Zunge danach. Hinzu kommen leichte Beerennoten und eine souverän bittere Mitte. Hinten raus überzeugt das Bier mit Ananasnoten und einem knackigen Hopfenverhältnis, dass herrlich aromatisch endet.

Bohmian Pilsner

Goldgelb, wie ein Pils eben sein muss und mit einem feinen Schaum komm das Citrus Hopfen Gemisch ins Glas. Was vorne hopfig riecht schmeckt auch auf der Zunge danach. Hinzu kommen leichte Beerennoten und eine souverän bittere Mitte. Hinten raus überzeugt das Bier mit Ananasnoten und einem knackigen Hopfenverhältnis, dass herrlich aromatisch endet.

Berlin Pale Ale

Was macht ein Pale Ale aus? Natürlich goldorangene Farbe mit einem feinen Schaum und einem Geruch nach Maracuja und Citrusnoten. Im Antrunk exakt die Maracujanote, die wir mit der Nase zu schmecken bekommen haben. Dazu kommen Passionsfruchtaromen und eine knackige Hopfennote. In der Mitte wird es leicht bitterer. Hinten raus kommt der Genuss erst richtig in Fahrt und macht das Pale Ale zu einem neuen Liebling in unserer Sammlung.

India Pale Ale

Goldorange fast schon bernsteinfarben und mit einem mittleren Schaumverhältnis kommt das IPA daher. Maracuja, Malz und tropische Noten spielen mit der Nase und der Zunge. Eine leichte Passionsfrucht zeigt sich kurz vor der hopfenbetonten Mitte. Hinten raus wird das Bier deutlich komplexer und schließt mit einem Wechselspiel aus Malz- und Maracujanoten bis sich der Craftbiertraum in einer dezenten Bittere verliert.

India Pale Ale

Goldorange fast schon bernsteinfarben und mit einem mittleren Schaumverhältnis kommt das IPA daher. Maracuja, Malz und tropische Noten spielen mit der Nase und der Zunge. Eine leichte Passionsfrucht zeigt sich kurz vor der hopfenbetonten Mitte. Hinten raus wird das Bier deutlich komplexer und schließt mit einem Wechselspiel aus Malz- und Maracujanoten bis sich der Craftbiertraum in einer dezenten Bittere verliert.

Hopfen Weisse

Goldgelb und mit einem gewohnt feinen Schaum, kommt das Ananas Bananen Bier ins Glas. Leicht tropisch, wie der Vorgänger kommt es zur knackig frischen Mitte. Diesmal weniger bestimmt vom Hopfen, dafür mit erfrischend prickelnder Kohlensäure. Weitere hinten wird das Bier überraschend cremig und punktet mit seinem leichten, sommerlichen Geschmackserlebnis.

Weizen

Ein Weizen das bernsteinfarben ist, sieht man auch nicht alle Tage. Der Schaum ist fein und daraus gehen Beerennoten und Bananenessenzen hervor. Während wir beides auch genauso auf der Zunge präsentiert bekommen, erleben wit in der Mitte einen schön weichen Weizengeschmack, der sich wir rote Himbeeren schön samtig nach hinten niederlässt. Ein wenig Banane darf aus der Hefe nicht fehlen.

Weizen

Ein Weizen das bernsteinfarben ist, sieht man auch nicht alle Tage. Der Schaum ist fein und daraus gehen Beerennoten und Bananenessenzen hervor. Während wir beides auch genauso auf der Zunge präsentiert bekommen, erleben wit in der Mitte einen schön weichen Weizengeschmack, der sich wir rote Himbeeren schön samtig nach hinten niederlässt. Ein wenig Banane darf aus der Hefe nicht fehlen.

Spree Coast IPA

Goldorange und mit einem groben Schaum kommt die Maracujamischung ins Glas. Schon von weitem ist der Maracujatrunk zu riechen und auf der Zunge explodieren die Noten förmlich. Es entwickeln sich Citrus-, Maracuja- aber auch Himbeerroten und werden in der Mitte von einer trockenen Bittere getragen. Hinten raus entwickelt das Bier eine leicht ölige Konsistenz, die sich in der Zungen Haptik mit Genuss widerspiegelt und von einer Hochwertigkeit zeugt, die sich wirklich sehen und schmecken lassen kann.

Budike Weisse

Hellgelb und knackig sauer. Was sonst soll eine Weisse aus Berlin sein? Vorne würzig sauer und in der Mitte klasse prickelnd, da die Karbonisierung volles Brett zuschlägt. Weiter hinten endet es rund und leicht bannig, geizig min einer milden flächigen Säure, die auf der Zunge eine kurze Weile liegen bleibt. Wir meinen noch einen leichten Vanillegeschmack zu bekommen und träumen von Berlin und einer kleinen Kaschemme, was eine Budike nunmal ist, mit reizenden Bieren und netten Gesprächen.

Budike Weisse

Hellgelb und knackig sauer. Was sonst soll eine Weisse aus Berlin sein? Vorne würzig sauer und in der Mitte klasse prickelnd, da die Karbonisierung volles Brett zuschlägt. Weiter hinten endet es rund und leicht bannig, geizig min einer milden flächigen Säure, die auf der Zunge eine kurze Weile liegen bleibt. Wir meinen noch einen leichten Vanillegeschmack zu bekommen und träumen von Berlin und einer kleinen Kaschemme, was eine Budike nunmal ist, mit reizenden Bieren und netten Gesprächen.

Ein tolles Set von Lemke durften wir das verkosten und wir sind super dankbar, über diese Geschmacksvielfalt. Man merkt deutlich, dass die Jungs mehr als nur 10 Jahre Erfahrung haben. Denn die Biere haben genau nach unserem Geschmack, Charakter, eine klare Linie, komplexe, aber auch dezente Aromenspiele, tolle Schaumkronen und zuletzt wirklich Charme. Macht weiter so, wir sind gespannt, was als nächstes kommt.

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