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(This blogpost is also available in English)

Ich selber lebe nicht 100% plastikfrei, aber wo es für mich einfach möglich ist, versuche ich Alternativen zu finden und direkt umzusetzen. Heute geht es um das Thema Rasierhobel, das eine sanfte und plastikfreie Rasur verspricht.

Einweg-Plastikrasierer und selbst Mehrweg-Plastikrasierer waren mir schon lange ein Dorn im Auge. Zum einen kosten die Rasierer für Frauen mehr (siehe Pink Tax) und zum anderen sind sie eine riesige Verschwendung, finde ich, für etwas, was nicht zwingend notwendig ist.

Trotzdem hatte ich lange sehr großen Respekt vor Rasierhobeln. Ich habe mich regelmäßig an meinen fancy Plastikrasierern geschnitten, besonders an “knochigen” Stellen, wie am Schienbein, am Knöchel und am Knie. Ich rasiere schon nur noch die Unterschenkel und dennoch hat mir das immer alles zu lange gedauert, so dass ich mich durch meine Ungeduld noch häufiger geschnitten habe. Deshalb dachte ich, dass das mit Rasierhobel nur noch schwieriger sein würde und habe den Umstieg lange vermieden.

Bei meinem letzten Besuch in den USA habe ich aber den Leaf Shave entdeckt, einen Rasierhobel mit Schwingkopf, der die angenehmste Rasur verspricht. Der Rasierer hat wirklich seinen Preis, aber ich wollte das Geld trotzdem investieren, dank der vielen positiven Berichte, die ich gelesen hatte. Und um ehrlich zu sein, der Look hat mich auch überzeugt 🙂

Beim ersten Mal Rasieren konnte ich es kaum glauben: Es war wirklich die angenehmste und sanfteste Rasur! Ich habe nur simple Seife verwendet und den Rasierer einfach vorsichtig (aber auch nicht übervorsichtig) an meinem Bein entlang gefahren. Das typische Rasier-Gefühl, also das Gefühl, dass da wirklich ein Messer an meiner Haut entlang “ratscht”, hatte ich so gar nicht. Ganz im Gegenteil! Weich wie Butter gleiten die Messer an der Haut entlang und man spürt gar nicht, dass etwas abrasiert wird. Und das hier ist keine bezahlte Werbung oder so. Ich habe mir den Rasierer selbst gekauft! Warum ich jetzt erst darüber schreibe? Vorher gab es ihn einfach nicht in Deutschland zu kaufen und ich wollte euch nicht über etwas vorschwärmen, dass ihr gar nicht kaufen könnt. Doch jetzt habe ich ihn endlich im Woodberg Shop entdeckt!

Ein paar Fakten für euch:

Schwenkbarer Kopf

Der Kopf schwingt ziemlich weit zurück, passt sich also so verschiedenen Konturen an. Er schwingt aber nicht zur Seite. Für mich ist dieser schwenkbare Kopf super angenehmen und leicht in der Verwendung, weil ich so nicht darauf achten muss, den Rasierhobel in einem bestimmten Winkel zu halten. Das macht der Rasierer automatisch für mich. Ich muss auch kaum Druck ausüben, sondern wirklich nur an der Haut entlang fahren. Ich verwende übrigens nur simple Seife und das reicht bei mir (edit von Jesse: ich soll unbedingt Rasiercreme nehmen und keine Seife…).

Griff aus Zink und Edelstahl

Hier sehe ich den einzigen Nachteil (neben dem nicht für alle leistbaren Preis) am Leaf Shave: Der Griff ist relativ lang und dünn, was sich gut in der Hand anfühlt, aber ich würde mir etwas mehr Gripp wünschen.

Single-Edge-Klingen vs. Double-Edge-Klingen

Der Leaf Shave verwendet Single-Edge-Klingen – ein rasierfähiges Messer ist also also nur auf einer Seite der Klinge. Diese sind eigentlich ganz herkömmliche Double-Edge-Klingen, die ihr einfach noch eingepackt im Papier in zwei Hälften brecht (schaut einfach, dass die Klingen, die ihr kauft, eine Bruchstelle in der Mitte haben) – voilà, schon habt ihr zwei Single-Edge-Klingen! 

Positionierungen der Klingen

Man kann selber entscheiden, ob man 1, 2 oder 3 Klingen in den Rasierkopf einsetzen möchte. Mit der Anzahl und der Positionierung der Klingen kann man bestimmen, wie “aggressiv” die Rasur sein soll. Genau könnt ihr das hier im Woodberg Shop nachlesen. Ich habe direkt 3 Klingen eingesetzt und bin damit super zufrieden, aber habe glaube ich auch weniger empfindliche Haut. 

Leaf Shave für die Bartrasur

Jesse hat sich damals direkt tatsächlich auch einen Leaf Shave für die Bart-Rasur gekauft, in Schwarz. Hier sein Feedback dazu: “I love the leaf shave because with it I get one of the best shaves of my life. A nice close shave but my skin doesn’t get irritated. The blades are also much cheaper than a plastic disposable head shaver and also last much longer. I also really like the look. I have only two negative points. 1. Since the handle has no grip it can get slippery when wet. 2. The head is a bit bulkier than something like a Gillette mach 3 so its sometimes harder to get a nice straight line at my jaw line.” (PS: Leaf Shave entwickelt gerade einen Twig Razor genau für diese Herausforderung in der Bartrasur)

Aufbewahrung & Pflege

Jeder Rasierhobel sollte nach der Rasur abgespült und an einem trockenen Ort gelagert werden. Das mit dem trockenen Ort mache ich persönlich nicht, sondern lege den Rasierer einfach auf einer trockenen Unterlage ab. Wäre mir sonst zu umständlich und es klappt auch so bei mir. Die Klingen tupfe ich nicht ab, sondern spüle sie nur mit Wasser ab. Hier findet ihr einen Ständer für den Rasierer, der wäre wirklich praktisch für uns. Hier habe ich außerdem versucht zu fotografieren, wie sich der Rasierer abnutzt. Es ist aber nur die schwarze Farbe, die sich ganz leicht abnutzt, wobei wir den schwarzen Rasierer, muss ich sagen, nicht perfekt gepflegt haben:

Der Preis

Ja, der Leaf Shave ist wirklich teuer. Wir haben ihn direkt in den USA gekauft und so sehr viel günstiger. ich würde ihn trotzdem für 84,90 Euro empfehlen. Die Qualität ist super, solche Sicherheitsklingen halten ewig und ihr müsst nur die Klingen nachkaufen und austauschen. Empfohlen wird es, die Klingen nach ca. 15 Rasuren auszutauschen. Ganz ehrlich, ich tausche meine Klingen viiiiel seltener aus. Es kommt aber immer darauf an, wie dick die Haare sind und wie oft man rasiert. Worauf ich aber hinaus will: Trotz des teuren Preises des Rasierers lohnt sich der Kauf für mich bereits nach einem Jahr. So habe ich das ausgerechnet, da ich so selten Klingen kaufen muss und ich vorher viel öfter Plastik-Klingenköpfe gekauft habe.

Negativ-Erfahrungen?

Ich habe mich tatsächlich kein einziges Mal bei der Rasur mit dem Leaf Shave geschnitten, nicht an den Schienbeinen, nicht am Knöchel, nirgends. Das kam wirklich sehr überraschend für mich. Selbst die Intimrasur klappt gut, wobei ich hier sehr vorsichtig bin, natürlich. Einzig und allein einmal am Finger habe ich mich geschnitten, als ich den Rasierer vor der Rasur ausgepackt habe und von meiner linken in die rechte Hand gegeben habe. Hier habe ich überhaupt nicht aufgepasst und da ich nicht im sicheren Winkel an die Klingen gekommen bin, der bei der normalen Rasur durch den Schwenkkopf automatisch erreicht wird, sondern seitlich, habe ich mich ziemlich übel am Finger geschnitten. Vorsicht also beim Rumhantieren! Erst am Finger habe ich gemerkt, wie scharf die Klingen wirklich sind!

Der Austausch der Klingen

Da das Thema die “gefährlichste” Angelegenheit ist, möchte ich dies Profis überlassen. Laura von The OGNC erklärt hier wunderbar, auf was ihr genau achten sollt (auch bei anderen Rasierhobeln, solltet ihr darauf achten, die Klingen nie an der länglichen Seite anzufassen, sondern nur an der kurzen Seite, die nicht scharf ist) und in den Videos von Leaf Shave direkt, findet ihr sehr anschauliche Anleitungen:

How to load the Leaf razor, by Leaf Shave - YouTube

Entsorgung der Klingen

Die Klingen sammelt ihr am besten in einem kleinen Behältnis und gebt die gesammelten Rasierklingen dann bei eurem lokalen Wertstoffhof ab. Für den Hausmüll sind sie nicht gedacht!

Mehr Infos zum Thema Rasierhobel allgemein, findet ihr hier auf The OGNC, da ich bisher nur den Leaf Shave ausprobiert habe. Auf The OGNC findet ihr hier auch noch mehr Infos zum Leaf Shave speziell.

Ihr seht, ich bin ein großer Fan. Ich wurde wirklich nicht dafür bezahlt, darüber zu schreiben (und wenn, dann wäre ich eh ein Fan und ihr würdet das Gleiche lesen…), aber da er jetzt endlich in Deutschland verfügbar ist, wollte ich unbedingt meine Erfahrungen mit euch teilen.

Habt ihr bereits Rasierhobel getestet, eventuell sogar bereits den Leaf Shave? Was sind eure Erfahrungen???

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Vor Kurzem habe ich einen Gastartikel auf Fashion Changers mit dem Titel “ALL-HEALTHY-EVERYTHING: SIND ERNÄHRUNGSTIPPS IN DEN SOZIALEN MEDIEN GEFÄHRLICH?” veröffentlicht. Klingt sehr dramatisch, aber ich habe mich nun schon seit einiger Zeit bei all dem Trubel rund um Green Juices, Basenkuren, Detox- und Entschlackungskuren mit der Frage beschäftigt, was eigentlich zertifizierte ExpertInnen von den ganzen Food- und Gesundheitstrends halten, wo sie Potenziale sehen, und wann Ernährungstipps auf Social Media unsinnig oder gar gefährlich sein können.

Auf Fashion Changers findet ihr eine Kurzfassung der Antworten, Studien zu dem Thema, ein paar Infos zu den eben genannten Begriffen, sowie mein persönliches Fazit. Unsere Expertinnen haben uns wirklich super spannenden Input geliefert. Da die Interviews aber sehr umfassend waren, mussten wir diese für Fashion Changers in eine Magazin-freundliche Länge kürzen. Deshalb gibt es heute alle vier Interviews mit Ärztin Dr. Henriette Tillman, Ernährungswissenschaftlerin Emilie Wegner, Biologin und zertifizierte Ernährungsberaterin Dr. Anastasia Pyanova und Ernährungswissenschaftlerin Jana Maiworm in voller Länge. Es ist heute wirklich ein sehr langer Text, aber mit sehr viel spannenden Infos! Die Kurzversion mit meiner Meinung und meinem Fazit findet ihr wie gesagt hier

Ansonsten, viel Spaß beim Lesen. Wir beleuchten SEHR viele Themen, unter anderem Saftkuren, Sellerie-Saft-Trends, Colon Cleanses, Detox-Kuren, Entschlackungs-Kuren, Orthorexie, Gefahren von Gesundheitstipps auf Social Media, Basen-Kuren & Übersäuerung des Körpers und vieles mehr:

1.Dr. Henriette Tillmann, Ärztin der Gastroenterologie am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg, Mitautorin am Buch: “Facharztwissen Gastroenterologie”

Vorab eine Info von Henriette: Bevor ich genauer in die Materie einsteige möchte ich betonen, dass meine Sichtweise eine schulmedizinisch geprägte Sichtweise ist, die ein bestimmtes Bild des Körpers und der Seele des Menschen hat, die in vielen Teilen zum Beispiel nicht mit dem Bild eines Heilpraktikers oder dem Bild des Patienten in der traditionell-chinesischen Medizin übereinstimmt. Meine Überlegungen in der Beratung von Menschen/Patienten gründen auf Evidenzbasierter Medizin. Das bedeutet Handeln auf dem Boden von Studienergebnissen, Leitlinien und Expertenempfehlungen. Natürlich berücksichtige ich im Patientengespräch noch viele andere Dinge, wie Persönlichkeit des Gegenübers, Lebenssituation etc. 

Was hat es mit “Verschlackungen” auf sich? Gibt es diese sowie entsprechende Entgiftungen, mit denen wir unseren Körper reinigen können?

Mir persönlich bleibt oft unklar, was mit “Verschlackungen” gemeint ist und warum Menschen das Bedürfnis haben, sich von vermeintlichen Giften zu reinigen. Es gibt tatsächliche Gifte im Körper, die sich auch anreichern und einen krank machen können, wie zum Beispiel Blei, was heute natürlich bei erneuerten Rohren in den Häusern kaum noch vorkommt. So etwas scheint aber oft gar nicht gemeint zu sein und dieses Wort “Verschlackungen” bleibt für mich als Ärztin relativ diffus und nicht fassbar. Für die Entgiftung des Körpers haben wir Leber und Niere als die “Klärwerke” des Körpers, die uns von äußerlich zugeführten Giften (Alkohol, Medikamente etc.) und Abfallprodukten des Stoffwechsels reinigen und dies tun sie auch ziemlich effizient. Sie benötigen in der Regel, es sei denn es liegt eine Erkrankung der Leber oder der Niere vor, keine Hilfe dabei. 

Können wir die Leber in ihrer Funktion unterstützen, z.B. durch Superfoods oder Detox-Kuren?

Die Frage ist eigentlich eher: warum meinen wir, dass wir die Leber unterstützen zu müssen? Wie vorher bereits genannt, benötigt die Leber keine direkte Unterstützung, es sei denn, es liegt tatsächlich eine Erkrankung oder Vorstufe einer Erkrankung vor. Dann genügt allerdings auch meist kein freiverkäufliches Superfood. In der Regel tut man der Leber Gutes, in dem man einfach bestimmte Dinge meidet, die sonst über die Leber im Übermaß abgebaut werden müssen, wie Alkohol, unnötige oder übermäßig eingenommene Medikamente, beziehungsweise manchmal sogar bestimmungsgemäß eingenommene Medikamente, die zu einer kurzfristigen Belastung in der Entgiftungsleistung führen, Drogen und teilweise tatsächlich auch vermeintlich gut gemeinte Nahrungsergänzungsmittel. 

Superfoods und Detox-Kuren, wie zum Beispiel Frucht-Smoothie, Selleriesaft und Kräutertees haben keinen nennenswerten Effekt auf die Entgiftungsleistung der Leber. Man führt sich damit zum Beispiel hoch dosiert Vitamine zu, die ungenutzt wieder über die Niere ausgeschieden werden, aber man tut sich bis auf das gute Gefühl, dass man etwas für sich getan hat, nicht wirklich etwas messbar Gutes, was den Stoffwechsel der Leber betrifft. Für bestimmte Lebenssituationen oder Ernährungsweisen sind einige Nahrungsergänzungen, die in dem Fall nicht Superfoods sind, aber dringend anzuraten. Für Schwangere beispielsweise Folsäure im ersten Teil der Schwangerschaft, eventuell im weiteren Schwangerschaftsverlauf auch Eisen, und für Veganer sollte eine Substitution von Vitamin B12 erfolgen. 

Colon Cleanses, also Colon-Hydro-Therapie – Wann werden Darmspülungen eingesetzt und was bringen sie? 

Colon Cleanses und Colon-Hydro-Therapie werden in Deutschland in der Regel von Heilpraktikern angeboten mit dem Ziel, dem Darm zu helfen, sich zu entgiften und alte Stuhlreste und Bakterien aus dem Darm auszuspülen und damit Krankheiten zu mildern oder an der Entstehung zu hindern. Im Prinzip handelt es sich um einen Einlauf mit einem geschlossenen System. Dies wird von Ärzten nicht angeboten und es gibt für die beworbene Wirkung auch bei gesunder Verdauungsfunktion keine Notwendigkeit. Regelmäßige Einläufe des Darms werden auch von Ärzten nur einem verschwindend geringen Teil von Patienten mit seltenen Erkrankungen der Eigenbeweglichkeit des Darms angeraten. Als Notfallmaßnahme bei hartnäckiger Verstopfung kann dies natürlich einmalig oder selten durch geschultes Pflegepersonal bei geplagten Patienten durchgeführt werden.

Als Wellness-Maßnahme ist dies nicht zu empfehlen, da die Flora des Dickdarms, also das sogenannte Mikrobiom, gestört werden kann. Dies kann nicht nur zu einer kurzfristigen Störung der Darmflora führen, sondern kann bei einigen Patienten sogar gefährlich sein. Insbesondere ist Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Patienten mit Herz- und Nierenerkrankungen, Schwangeren, und Menschen mit Infektionen davon abzuraten. 

Eine Form der medizinisch notwendigen Darmspülung wird vor Darmspiegelungen durchgeführt. Da spricht man dann allerdings nicht von einem Colon Cleanse. In diesem Fall wird dann der Darm durch den Patienten selber “von oben” mit getrunkenem Abführmittel gespült, so dass der Untersucher bei der Darmspiegelung freie Sicht hat. 

Colon Cleanses sind also bei gesundem Darm überflüssig.

Sind alternative Heilmethoden und natürliche Heilmittel immer ungefährlich?

Alternative Heilmethoden und natürliche Heilmittel werden oft von Patienten als ungefährlich wahrgenommen, da sie frei verkäuflich sind, “nur Kräuter” oder konzentrierte Pflanzenextrakte etc. sind.

Oft werden sie auch als Zusatzbehandlung bei schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebserkrankungen, von PatientInnen ohne Wissen des behandelnden Arztes eingesetzt, da PatientInnen sich nicht vorstellen können, dass solche Heilmethoden oder Heilmittel einer schulmedizinischen Behandlung in die Quere kommen können. Tatsächlich können sie die Wirkung und den Abbauvorgang von Medikamenten im Rahmen von medizinisch notwendigen Behandlungen stören. 

Dazu ist zu sagen, dass jeder Stoff, den wir uns zuführen, im Körper eine Wirkung entfalten kann. Immer wieder kommen PatientInnen zu uns, die ein Leberversagen über vermeintlich harmlose Nahrungsergänzungsmittel bekommen haben. Der plötzlich “gelb gewordene” Sportler, der eine Performance Enhancing Drug über das Internet bestellt hat und keiner weiß so genau, was da eigentlich drin ist. Die ältere Lehrerin, die abends immer eine große Kanne Kräutertee trinkt und plötzlich beim Hausarzt hohe Leberwerte hat und glaubhaft beteuert, dass sie keinen Alkohol trinkt. Diese Liste kann ich noch viel länger fortsetzen.

Es ist immer gut, mit seinem Arzt zu besprechen, was man einnimmt. Viele alternative Heilmethoden haben wenig bis keine Wirkung in Studien gezeigt, aber leider sind sie nicht alle harmlos. Es gibt natürlich auch pflanzliche Medikamente, die von uns Schulmedizinern eingesetzt werden, die nachgewiesener Maßen eine Wirkung haben. Aber auch das sollte man am besten mit einem Arzt besprechen. 

Warum berichten so viele Menschen von positiven Erfahrungen nach Detox-/ Entschlackungskuren? 

Die meisten weil sie sich mit sich selber beschäftigt haben, sich selber körperlich und geistig mal wieder mehr Raum im Leben gegeben haben und sich so selber das Gefühl gegeben haben, dass sie etwas für sich getan haben. Die Wirkung des Placebo-Effekts ist in der Medizin nicht zu unterschätzen. Je größer der Eingriff bzw. die Entbehrung bei einer eigentlich wirkungslosen Therapie ist, je exotischer und höher dosiert eine tropische Frucht, desto größer kann der Placebo-Effekt ausfallen.

Auch dazu gibt es jede Menge Studien und ich denke, man sollte unterscheiden, ob es sich tatsächlich um eine wirkungslose Therapie, wie beispielsweise über Wochen Trinken von Selleriesaft, handelt, oder ob jemand zum Beispiel Heilfasten durchgehalten hat und so seinen Stoffwechsel möglicherweise sogar messbar positiv verändert hat. 

Was können wir also für eine gute Darmgesundheit langfristig und nachhaltig tun?

Für eine gute Darmgesundheit sollte man auf eine abwechslungsreiche, faserreiche, vitaminhaltige und ausgewogene Ernährung setzen. Das Mikrobiom, also die Darmflora, ernährt sich aus den von uns zugeführten Speisen und wächst und gedeiht und wird darüber am besten von uns gepflegt. Hier ist auch der Punkt, über den ich ewig weiter ausführen könnte, da für bestimmte Menschen bestimmte Ernährungsweisen zu bevorzugen sind. Wer sich da unsicher fühlt, kann natürlich auch eine Beratung bei einer zertifizierten Ernährungsberatung durchführen und sich Anregungen holen. Die Praxis sieht so aus, dass viele ins Blaue hinein bei Störungen des Verdauungsapparats, selbstständig alles Mögliche ausprobieren. Eine Beratung kann helfen, strukturiert die Ernährung wirklich an die Beschwerden anzupassen.

Warum folgen viele Menschen lieber den Tipps von “Health-Gurus” im internet, als zum Arzt zu gehen?

Sehr gute Frage. Zum einen hat man auf das Internet ständig und überall mit dem Smartphone Zugriff und komplexe Zusammenhänge werden oft schön anschaulich, aber auch oft sachlich falsch oder zu stark vereinfacht dargestellt. Ohne medizinisches Fachwissen kann man nicht unterscheiden, ob einem dort Sinn oder Unsinn farbig aufbereitet und auf Instagram präsentiert wird. Die meisten Menschen, die Interesse an Gesundheitsthemen haben, sind auch gar nicht krank und müssen gar nicht zum Arzt gehen, wollen aber etwas für ihre Gesundheit tun und Verantwortung für ihre Ernährung übernehmen. 

Und nehmen wir mal an sie kämen in die Sprechstunde. Dann würde sich der ärztliche Kollege oder die Kollegin sicherlich nicht wirklich zuständig fühlen und würde sich auch kaum Zeit nehmen können, da keine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt. Der Patient, der ja in diesem Fall keiner ist, weil er/sie nicht krank ist, wiederum denkt sich, dass die Ärzte kein Interesse haben und er/sie fühlt sich dann nicht ernst genommen. Sich Zeit nehmen und lange Beratungen, werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen, die die Arzthonorare an die niedergelassenen Kolleg*innen auszahlen, auch kaum vergütet. 

Manche Menschen wollen aber auch wohlgehegte Rituale oder mythisch anmutende Empfehlungen gar nicht in Frage stellen und konsumieren daher lieber Health-News über das Internet, wo ihre Vorstellungen bestätigt werden. Hier spricht man vom Confirmation Bias. Ob diese News und Empfehlungen möglicherweise falsch sind, interessiert dann gar nicht so sehr, weil man die negative Bewertung gar nicht hören möchte. Und solange man sich damit nicht schadet, ist da auch schlicht nichts dagegen zu sagen. 

Hast du schon einmal potentiell gefährliche Gesundheitstipps auf Social Media gelesen, gerade speziell zum Thema Ernährung oder Darmgesundheit?

Natürlich sind auf Social Media einige Scharlatane unterwegs, wo ich leider auch ärztliche Kollegen, insbesondere im englischsprachigen Raum, einschließen muss. Und daher finden sich auch immer wieder gefährliche Gesundheitstipps online. Zum Teil handelt es sich einfach um harmlose, ungefährliche Claims, die im besten Falle keine Wirkung haben. Hier wären wir zum Beispiel wieder bei Empfehlungen, wie dem täglichen Glas frisch gepressten Selleriesaft. Im schlechtesten Falle sind es Ernährungsempfehlungen, die hanebüchen und schädlich sind oder zu gestörtem Essverhalten führen können, eine Mangelernährung darstellen, den Geldbeutel unnötig erleichtern oder schlichtweg fachlich falsch dargestellt werden. 

Vielen lieben Dank für die spannenden und umfassenden Antworten!

 

2. Emilie Wegner, Ernährungswissenschaftlerin und Teil des größten deutschen Ernährungs-Expertennetzwerks Nutrition Hub und Bloggerin auf Emilie’s Treats.

Was ist echtes Detox und was nicht?

Detox bedeutet, etwas loszuwerden oder etwas loszulassen, das einem nicht gut tut. In unserem Körper geschieht das ständig – ohne, dass wir es merken!

Detox in der Ernährung, also das forcierte „Loswerden“ wäre für mich am ehesten eine komplette Darmentleerung durch mehrtägiges Fasten. Ansonsten verbinde ich mit dem Begriff vielmehr eine mentale Befreiung. Sie kann der Anfang von etwas Neuem sein, z.B. einer Lebensstiländerung.

Gibt es Superfoods, die unseren Körper von Toxinen befreien?

Unser Körper benötigt meistens keine Hilfe, um alltägliche Mengen an schädlichen Stoffen, die wir aufnehmen oder die uns umgeben, loszuwerden. Über effektiv arbeitende und hoch komplexe Organe wie Leber, Niere, Darm, Lunge und Lymphsystem werden alle nicht nützlichen Stoffe ausgeschieden – ohne unser Zutun. Was unseren Körper dabei unterstützen kann, ist frische Luft, viel Trinken und Bewegung.

Superfoods, die uns von allen „Giften“ befreien, gibt es in dem Sinne nicht. Das einzige mir bekannte Nahrungsmittel, das schädliche Stoffe zumindest binden kann und damit die Ausscheidung erleichtert, ist eine ganze Nährstoffgruppe: Die Ballaststoffe. Sie fixieren z.B. Cholesterin in unserem Blut, aber auch Schadstoffe aus unserer Nahrung. Hülsenfrüchte oder auch Vollkorngetreide sind sehr beispielsweise sehr ballaststoffreich.

Alles in allem müssen wir uns also keine Sorgen machen, dass unser Körper systematisch vergiftet wird, denn er weiß sich selbst zu helfen. Problematisch wird es erst, wenn wir uns extrem hohen Mengen von Schadstoffen aussetzen, z.B. beim Rauchen oder bei einer lang andauernden ernährungsbedingten Krankheit. Dabei wird die Produktion von schädlichen Stoffen regelrecht ankurbelt. Diese „Fehltritte“ lassen sich aber leider auch nicht ohne weiteres weg-„detoxen“. Mit einem Superfood oder einer 14-Tage-Fasten-Kur ist es hier nicht getan, sie können höchstens bei der Lebensstiländerung helfen.

Welche positiven Effekte haben Saftkuren?

Saftkuren können das Magenvolumen merklich verkleinern und damit das Hungergefühl senken. Das ist für viele eine interessante Erfahrung: Plötzlich spürt man, mit wie wenig Essen wir theoretisch auskommen können. Diese Erkenntnis kann zu einem positiveren Verhältnis zur täglichen Ernährung führen, aber auch (bei entsprechender Vorprägung) Einstieg in eine Essstörung sein. Daneben intensiviert sich auch oft das Geschmacks- und Esserlebnis, besonders kurz nach einer Saftkur. Einen großen ernährungs-medizinischen Vorteil sehe ich in Saftkuren im Vergleich zum herkömmlichen Fasten allerdings nicht. Mehr Giftstoffe als sowieso schon werden jedenfalls nicht ausgeschieden. Allerdings kann Fasten grundsätzlich positive Effekte auf unseren Körper haben.

Saftkuren können uns also nicht wirklich “detoxen”, aber sind sie trotzdem harmlos? Gibt es auch Nebenwirkungen von solchen Saftkuren?

Fasten im Allgemeinen, auch das intermittierende Fasten, das gerade wieder in Mode ist, kann sich nachweislich positiv auf unseren Körper auswirken. Zum Beispiel wurden dabei eine Senkung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels festgestellt. Wen das Thema interessiert, kann sich dazu hier gern einlesen.

Die Effekte scheinen allerdings allein durch die Kalorienreduktion hervorgerufen zu werden. Wer statt einige Tage nichts, einfach jeden Tag weniger isst, erzeugt die gleiche Wirkung im Körper.

Während einer Saftkur nimmt man jedenfalls sehr wenige Kalorien auf, meistens unter 500 kcal/Tag. Somit ist Saftfasten mit anderen Fastenarten vergleichbar. Ich persönlich würde ein Brühen-Fasten mit wenig Zuckeranteil dem Saftfasten vorziehen, da mein Blutzuckerspiegel stark auf zuckerreiche Säfte reagiert und ich danach schneller Hunger habe. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Sollte man Industriezucker und Gluten komplett vom Speiseplan streichen?

Da wir im Durchschnitt zu viel Zucker zu uns nehmen und das nachweislich zu gesundheitlichen Problemen führen kann, empfehle ich, eine grundsätzliche Einschränkung im Zuckerverzehr. Das schließt neben dem raffinierten Zucker aber auch Rübenzuckeralternativen wie Sirup oder Dicksäfte mit ein. Industriezucker ist das schlussendlich alles irgendwie: Denn jedes dieser Produkte wurde mehr oder weniger industriell aufbereitet. Auch ernährungsphysiologisch gibt es keine großen Unterschiede: Süß werden diese Lebensmittel alle durch Glukose und/oder Fruktose in unterschiedlichen Anteilen, wobei auf stark Fruktose-haltige Süßungsmittel noch eher verzichtet werden sollte (hier findet ihr mehr Infos dazu). In Maßen genossen ist ein Verzehr für einen gesunden Menschen jedoch vollkommen harmlos.

Auf Gluten sollten alle verzichten, die merken, dass ihnen der Verzehr nicht gut tut. Das sind natürlich PatientInnen mit Zöliakie, aber auch Betroffene mit einer Glutensensitivität. Warum genau mit Bauchschmerzen oder Hautproblemen auf Gluten reagiert wird, ist noch nicht vollständig bekannt. Für alle anderen, die mit Gluten gut klar kommen, ist der Verzehr von Getreidevollkornprodukten allerdings ausdrücklich zu empfehlen! Gerade der hohe Ballaststoff- und Mineralgehalt, aber auch die gute Zusammenstellung an komplexen Kohlenhydraten, ungesättigten Fetten und Proteinen machen Getreideprodukte zu einem sehr wertvollen Lebensmittel, das uns satt hält und lange Energie gibt.

Wie sieht nun eine “gesunde” Ernährung aus?

Eine gesunde Ernährung ist – so platt das auch klingt – eine ausgewogene Ernährung. Denn wer heterogen isst, kann sich sicher sein, von allen Nährstoffen genug aufzunehmen (mit wenigen Ausnahmen, wie z.B. Vitamin D). Die Basis bilden, auch aus umweltfreundlichen Gesichtspunkten, pflanzliche Lebensmittel: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Saaten, Nüsse und Öle. Es spricht ernährungsphysiologisch nichts dagegen, ab und an tierische Produkte zu verzehren, um unseren Eisen- und Vitamin B12-Bedarf zu decken und gut verfügbare Eiweiße aufzunehmen.

Soweit die Theorie. In der Praxis erkenne ich eine gesunde Ernährung meistens daran, dass oft selbst gekocht wird und dabei viele frische, unverarbeitete Zutaten zum Einsatz kommen. Zu einer gesunden Ernährung zählt meiner Meinung aber auch, dass mit Freude gegessen wird und der Genuss an erster Stelle steht.

Siehst du Gefahren, was das Verbreiten von Halbwissen über gesunde Ernährung auf Instagram und Blogs angeht? Wenn ja, welche?

Ja, Gefahren sehe ich definitiv und habe sie bereits miterlebt. Vor allem das pauschale Einteilen von Lebensmitteln in die Kategorien „gesund“ und „ungesund“ sehe ich sehr kritisch. Solche Regeln scheinen das Leben vermeintlich zu vereinfachen, in der Realität schüren sie vor allem Ängste: Was soll ich, ja was darf ich noch essen? Wenn der Ausweg dann in einem radikal eingeschränkten und geregelten Essverhalten mündet, ist der Schritt zur Essstörung nicht mehr weit.

Ich selbst stand genau aufgrund dieser Unsicherheit, eingeflößt durch das Halbwissen von Magazinen und in den sozialen Medien vor meinem Studium auf der Klippe zur Orthorexie. Erst Jahre später konnte ich diesen Lebensabschnitt auf meinem Blog gut reflektieren. Was mich damals gerettet hat? Mein Studium, das mir ganz nüchtern aufgezeigt hat, zu wie viel unser Körper in der Lage ist. Hinzukam noch ein Minijob in einer Eisdiele. Dort musste ich jede selbstgemachte Eissorte probieren. Und siehe da: Trotz des vielen Zuckers ging es mir weiterhin gut! – Ich lernte, wieder mehr auf meinen Bauch zu hören und mein Essen mit Genuss auszuwählen. Ohne darüber nachzudenken, was genau drin ist.

Wo liegt deiner Meinung nach die Grenze zwischen harmlosen und/ oder verantwortungsbewussten Ernährungstipps und potentiell gefährlichen Ratschlägen auf Social Media?

Was Social Media super kann, ist Inspirieren: Zu neuen Rezepten und Zutaten, damit..

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{This blogpost is also available in English – title photo by Urbanara, see below}

Nachhaltig einzurichten ist wirklich nicht einfach. Ich war früher ein großer Fan von super günstigen und überall schnell verfügbaren Interior-Produkten. Gleichzeitig hatte ich aber auch immer eine große Liebe für besondere Vintage-Stücke. Doch die Lücke dazwischen konnte ich lange nicht füllen und habe mich oft gefragt:

Wo bekomme ich nachhaltige und fair produzierte Deko und Textilien her?

In meinem letzten Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit und Wohnen habe ich bereits ein paar Infos zum Thema Nachhaltigkeitscheck für Möbel & Co und Zertifikate geteilt. Außerdem habe ich euch bereits Shops für stylische Öko-Möbel vorgestellt. Heute geht es aber speziell um Deko & Co, also um Lampen, Teppiche, Kissen, Keramik, Körbe und weitere Accessoires und kleinere Interior-Produkte:

Atisan Home

 
Atisan Home ist ein wunderschöner Boho-Shop mit Teppichen, Lampen und Accessoires aus Naturmaterialien, wie Seegras, Wasserhyazinthe, Rattan und Bambus. Diese sind schnell wachsende, robuste und langlebige Materialien, die keine Pestizide oder Dünger benötigen. Alle Produkte werden aus Ländern bezogen, in denen die Rohstoffe natürlich vorkommen. 

Bei den Holzprodukten wird ausschließlich zertifiziert nachhaltiges Holz verwendet, insbesondere Mango-Holz. Dieses fällt als Nebenprodukt bei der Mango-Ernte an. Nachdem die Bäume nicht mehr genug Früchte tragen, werden sie nach ca. 7 Jahren gefällt und das Holz kann weiterverarbeitet werden.

Atisan Home setzt außerdem auf Direct Trade, das heißt auf direkten Handel zu fairen Preisen. Die traditionelle Handwerkskunst ist vielerorts gefährdet, da für Nutzgegenstände vermehrt moderne Materialien wie Plastik eingesetzt werden. Durch direkten Handel mit kleinen Betrieben und Kunsthandwerkern wird die Tradition unterstützt. 

Im Onlineshop findet ihr hauptsächlich Naturkörbe, minimalistische Teppiche, Rattan-Produkte und Seegras-Lampen.

Urbanara

Urbanara hatte ich bis vor Kurzem kaum als nachhaltigen, sondern immer vorrangig schicken und stylischen Interior-Shop im Kopf. Das ist meiner Meinung nach ein Kompliment, da es nicht immer so einfach ist, Style und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. 

Bei Urbanara findet ihr GOTS und Oeko-Tex zertifizierte Bettwäsche, Fair Trade Accessoires, recycelte Teppiche aus rPET, unbehandelte und dementsprechend toxin-freie Deko und generell viele zeitlose Produkte aus natürlichen und schnell nachwachsenden Materialien – alles verpackt und versendet in FSC zertifizierten Kartons!

Folkdays

Folkdays bietet neben Fair Fashion auch handgemachte Interior-Produkte. Das Folkdays-Team kümmert sich um direkte Handelsbeziehungen mit den Kunsthandwerkern und kann so eine faire Bezahlung und soziale Arbeitsstandards garantieren. Durch diesen Direct Trade helfen sie lokalen Communities, unabhängig von Fast Fashion und Großkonzernen zu bleiben und ihr traditionelles Handwerk zu bewahren.

Im Shop findet ihr fröhliche Teppiche, schicke Keramik und generell außergewöhnliche, aber zeitlose Designs.

Selekkt*

 

Auch hier kann ich wieder den Shop Selekkt* empfehlen. Auf dieser Seite findet ihr Garderoben, Wohntextilien, Dekoration und natürlich auch Möbel (mehr aber zum Thema Möbel in meinem vorherigen Blogpost).

Selekkt ist ein Marktplatz für Produkte von Jungdesignern, oft regional gefertigt, hochwertig produziert und langlebig in Form und Funktion. Mit einem Kauf unterstützt man also aktiv kleine Labels und selbstständige, kreative Designer fernab des Mainstreams.

Etsy*
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In Sachen Jungdesigner und kleinere Labels seid ihr auch bei Etsy* richtig. Hier sind vielleicht nicht alle Produkte automatisch 100% nachhaltig, aber es gibt sehr viele kreative, kleine Shops und spannende Designs. Ich suche entweder direkt nach Vintage-Produkten, “Zero Waste” Keywords und immer aus Produkten aus Europa (Shipping & Zoll ist dann einfacher und günstiger).

Motel A Mio

Handgemachte Keramik ist derzeit eine große Liebe von mir. Aus Handarbeit resultieren immer Unikate, die ich schätze und liebe, wie bei Motel A Mio. Alle Produkte von Motel A Mio werden fair und umweltfreundlich in Portugal produziert, handverlesen und -bemalt.

Nandi Store

Bei Nandi Store kommt ihr auf jeden Fall wieder auf eure Boho Kosten. Im handverlesenen Shop findet ihr bunte Teppiche, Kissen, Töpfe, Körbe und Lampen! 

Der Concept Store und Onlineshop aus Berlin vereint faire und handgefertigte Produkte aus aller Welt. Die Entscheidung welches Produkt in den Laden kommt, bzw. mit welchem Partner der Store zusammenarbeitet, ist laut Nandi ein langer Prozess, da sie mit kleinen Labels und NGO’s zusammenarbeiten und auch eigene Produkte in Marokko, Peru, Mexiko und Indonesien produzieren lassen. 

Manufactum

Als Kind habe ich früher super gerne stundenlang im Manufactum Katalog gestöbert, auch wenn wir damals dort kaum etwas gekauft haben. Die Preise sind schon sehr hoch. Dafür kauft man auch hier wieder Produkte fürs Leben. Die Philosophie von Manufactum: Produkte anbieten, die wir nutzen und nicht verbrauchen. Produkte, die verantwortungsvoll, ressourcenschonend und sozialverträglich hergestellt werden. Produkte, die gut funktionieren, lange halten und sich einfach reparieren lassen. 

Mittlerweile habe ich den Shop neu für mich entdeckt und immer, wenn ich im Haushalt nirgendwo plastikfreie Alternativen finde, werde ich bei Manufactum fündig.

House of Dotcity

Den Shop House of Dotcity habe ich hier bereits einmal in meinem Berlin Interior Store Guide vorgestellt. Die Besitzer sind super nett und beziehen zum größten Teil faire oder recycelte Produkte. In den Geschäften vor Ort hier Berlin findet ihr die größte Auswahl, aber mittlerweile haben sie auch einen Onlineshop. Klickt euch einfach hier mal rein!

Kennt ihr noch weitere Interior Shops für nachhaltige Deko und Textilien?

Vergesst auch nicht, bei meinem Blogpost zum Thema nachhaltige Möbel vorbei zu schauen! Und einen schönen Artikel zum Thema nachhaltig wohnen findet ihr übrigens auch auf Jäckle & Hösle hier

The post Nachhaltige Interior Shops: Deko & Textilien appeared first on heylilahey..

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{This blogpost is also available in English – pic by Tiptoe Design, see below}

Ich könnte immer wieder in unserer Wohnung umstellen und umstylen. Ein gemütliches Zuhause ist mir einfach sehr wichtig. Mein Verlobter und ich kaufen dafür tatsächlich hautpsächlich Möbel und Accessoires aus zweiter Hand, bauen Wunschobjekte oft kurzerhand selbst, oder gestalten durch Upcycling bereits bestehende Möbel um. So sparen wir Geld und Ressourcen. Denn auch in Sachen Interior lautet die Devise, weniger ist mehr und Langlebigkeit ist in, um die eigenen vier Wände nachhaltiger zu gestalten.

Was sind aber nun genau nachhaltige Möbel?

Es gibt kein allumfassendes Siegel, mit dem ihr nachhaltige Möbel auf einen Blick erkennt. Es spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle. Für mich persönlich kommen folgende Kategorien in Bezug auf Nachhaltigkeit und Interior in Frage:

  • Second Hand bzw. Vintage-Möbel schonen Ressourcen, da sie ja bereits hergestellt sind, und sie sind auch meistens günstiger im Preis. Schaut euch auf dem Sperrmüll, auf dem Flohmarkt, bei Wohnungsauflösungen, bei Etsy* und auch bei Ebay Kleinanzeigen um! Außerdem gibt es in fast jeder größeren Stadt liebevoll geführte Vintage-Möbel-Geschäfte, einfach mal googeln!
  • DIY-Projekte – nicht jede*r hat das Talent oder die Geduld, aber Jesse und ich konnten als Laien (wobei Jesse eigentlich schon ein Profi ist) so einige Projekte verwirklichen. Ich konzentriere mich dabei meist auf Makrames und Regale und zusammen haben wir bereits einen Paletten-Tisch gebaut, sowie kleinere Tische und einfache Kommoden.
  • Heimische / zertifizierte Hölzer – wenn ich einen Neukauf tätigen würde, würde ich darauf achten, wo die Hölzer herkommen. 100-prozentige Sicherheit liefert mir ein Zertifikat nicht, wäre für mich aber ein Minimum. Greenpeace empfiehlt zum Beispiel den Kauf von FSC-zertifizierten Holzprodukten, auch wenn es nach wie vor Verbesserungsbedarf am FSC gibt.
  • Es gibt noch PEFC-zertifiziertes Holz, wobei ich mich hier nicht so gut auskenne. Hier ist es vom Umweltbundesamt kurz erklärt, hier sind ein paar Unterschiede zu FSC aufgelistet und hier kritisiert Greenpeace das Siegel. Außerdem sind Produkte aus Massivholz generell stabiler und langlebiger.
  • Das Design spielt in Sachen Nachhaltigkeit auch eine große Rolle. Laut der Alliance of German Designers soll nachhaltiges Design folgende Punkte umfassen:
    • materialeffizient und materialgerecht
    • energieeffizient
    • schadstoffarm
    • abfallarm beziehungsweise abfallvermindernd
    • langlebig
    • recycling- und entsorgungsgerecht
    • logistikgerecht
    • nutzungsgerecht
    • sozial verträglich
    • wirtschaftlich und erfolgreich

Für mich spielt insbesondere die Langlebigkeit eine große Rolle, Naturmaterialien, sowie ein zeitloses Design!

  • Faire Arbeitsbedingungen: Hier stellt sich die Frage, wo die Möbelstücke hergestellt wurden, woher die Materialien bezogen wurden und ob Fair Trade oder Direct Trade-Beziehungen bestehen.

Ihr seht, eine lange Liste! Da ich versuchen will, nicht mehr bei den großen Möbelherstellern zu shoppen, die eher auf Massen- und Trend-Produkte setzen, habe ich relativ viel Recherche betrieben. Neben den bereits sehr bekannten Öko-Shops für Möbel wie Grüne Erde, Allnatura, Avocadostore und Selekkt*, habe ich noch weitere, einzelne Labels gefunden, die wunderschöne, nachhaltige Möbel herstellen. Heute konzentriere ich mich wie gesagt auf Möbel. Ein Beitrag speziell zum Thema Interior Accessoires (Lampen, Teppiche, Körbe etc.) folgt auch noch. Hier nun meine Möbel-Liste:

Tiptoe Design

Tiptoe Design aus Frankreich setzt auf langlebige Möbel, hergestellt in Europa. Sie verwenden nur PEFC zertifiziertes Holz aus Europa, sehr, sehr wenig Plastik (und dieses ist recyceltes Plastik) sowie das langlebige und recycelbare Material Stahl.

Mir gefällt insbesondere der modulare Gedanke hinter den Designs. Fast jedes Möbelstück lässt sich durch verschiedene Farben individuell anpassen. 

Die Verpackungen (übrigens zu 80 Prozent aus Recyclingpapier) der Möbelstücke sind so konzeptioniert, dass sie sehr flach gestaltet sind und so Material sowie CO2 Emissionen sparen. 

Naan Furniture

Ich liebe den warmen und schlichten Style von Naan Furniture. Sie strahlen Ruhe und einen gewissen Boho-Stil aus, sind aber dennoch zeitlos. Das Unternehmen arbeitet nur mit Holz aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft. Die Designs sind nicht nur ökologisch, die Möbelstücke sind dazu auch noch fair im Preis. Ein Sideboard von Naan würde ich mir sofort zulegen!

Wedowood

 
Die gesamte Lieferkette von der Forstwirtschaft bis hin zum finalen Produkt ist laut Wedowood CO2-neutral. Alle Materialien sind chemie-, pestizid- und herbizid-frei. Das Holz ist komplett FSC-zertifiziert. Alle Möbelstücke sind in Dänemark hergestellt. Im Designprozess suchen sie auch immer nach den nachhaltigsten Alternativen. Wenn zum Beispiel Bambus geeignet ist und dies die nachhaltigere Variante ist, verwenden sie dieses. Auch in Sachen Finanzierung haben sie eine nachhaltige Bank gefunden, um ganzheitlich ökologisch zu arbeiten.

Johanenlies

Das Danish-Design inspirierte Unternehmen mit Sitz in Berlin JOHANENLIES verwendet nur recyceltes Bauholz. Durch den Upcycling-Prozess haucht das Label dem Naturmaterial neues Leben ein und gleichzeitig wird so jedes Produkt zum Unikat. Hergestellt werden die Möbelstücke in einer Werkstatt in Mecklenburg-Vorpommern. Von Regalen über Betten, Kommoden, Couch-Tischen bis hin zu kleineren Interior-Accessoires findet ihr minimalistische, aber dennoch verspielte Designs!

 

Kentholz

Bei diesem Berliner Unternehmen steht auch wieder Upcycling auf dem Programm! Kentholz-Gründer Stacey Kent verwendet nur gebrauchtes Holz aus Deutschland und Österreich, das aus Beständen vor dem Verfall gerettet wurde. Bevor es in mühevoller Handarbeit wieder aufgearbeitet wird, stand das Holz als Berghütte in Österreich oder lag als Boden in deutschen Werkstätten. Auch hier könnt ihr wieder aufgrund des Upcycling-Prozess Unikate erwarten, mit kleinen Details, Markierungen, individuellen Texturen, Farben und Formen. “Unsere Arbeitsweise hilft, die alten Waldbestände in Europa zu schützen, die durch die intensive Bewirtschaftung der Holzindustrie ernsthaft bedroht sind”, sagt Stacey Kent.

Im Angebot findet ihr hauptsächlich wunderschöne Tische, auch mit Marmor-Optik, sowie Bänke und Stühle.

stocubo

Hier steht das modulare Konzept im Vordergrund. Bei stocubo bestehen alle Elemente aus PEFC zertifiziertem Holz, das aus europäischen Wäldern stammt. Zur Produktion nach Berlin wird das Material als fertige Platte angeliefert und in der Werkstatt von den stocubo-Tischlern zu den handgefertigten Cubes weiterverarbeitet. Diese Würfel können dank eines Klammer-Mechanismus beliebig oft auf-, ab- und umgebaut werden, ohne dass das Holz darunter leidet, wie es beispielsweise beim Einsatz von Schrauben der Fall wäre. Produziert wird lokal und fair in Berlin. 

Hier könnt ihr eurer Fantasie freuen Lauf lassen und ich konnte die Regale bereits bei einigen nachhaltigen Bloggern auf Instagram entdecken!

UpCycle Berlin

UpCycle Berlin verwendet auch Berliner Bauholz. Dieses kauft UpCycle Berlin direkt von den Bauunternehmen ab, die dieses eigentlich kostenpflichtig auf der Müllverbrennung entsorgen müssten. Auch hier findet ihr dementsprechend wieder Unikate. Zur Gewinnung von Bauholz werden laut UpCycle Berlin Tannenhölzer verwendet. Bei den Materialien handelt sich also um Weichholz, wie man es von alten Bauernmöbeln her kennt, sowie um unbehandeltes Naturholz. Denn laut Gesetzgeber dürfen Baubohlen in Deutschland grundsätzlich nicht mit Chemikalien behandelt sein, so dass keine Schadstoffe beim Einsatz auf der Baustelle durch Regen in das Grundwasser gelangen können.

Bei UpCycle Berlin findet ihr Holzbetten, Regale, Tische und diverse Kleinmöbel.

Noodles Authentic Furniture
 

Bei Noodles Authentic Furniture steht die Langlebigkeit an erster Stelle. Die Möbel sind laut Unternehmen wirklich nahezu unkaputtbar und können wahrscheinlich problemlos viele Jahrzehnte (vielleicht sogar Jahrhunderte?) halten. Außerdem verwendet Noodles ausschließlich FSC zertifiziertes Holz sowie Stahl, welches zu fast 100 Prozent recyclingfähig ist. Hier seht ihr ein Bett abgebildet, aber gerade sind anscheinend auch die Noodles Küchen sehr gefragt, langlebig, modular, aus nachhaltigem Holz und mit biologischem Öl veredelt. Klickt euch einfach hier mal rein!

Kiezbett

Ökologisch, nachhaltig, regional, sozial und fair – Kiezbett aus Berlin verspricht ein rundum gutes Produkt! Das Kiezbett Massivholzbett wird aus dem Holz lokaler Wälder am Stadtrand Berlins gebaut. Die Bäume werden zum Großteil von Auszubildenden geholzt, von Pferden aus dem Wald gezogen und von einem lokalen Sägewerk verarbeitet. Das Kiezbett wird in einer Förderwerkstatt von Hand gefertigt und verpackt in einer wiederverwendbaren Verpackung per Lastenfahrrad zum Kunden geliefert.

Kiezbett zeigt dadurch, dass auch beim Thema Interior Zero Waste eine große Rolle spielen kann: Steve Döschner, Gründer von Kiezbett, hat sich mit einem finnischen Anbieter für Mehrweg-Versandverpackungen zusammengetan. Gemeinsam mit RePack hat er speziell auf auf das Kiezbett zugeschnittene, wiederverwendbare Taschen entwickelt, in denen er das nachhaltige, soziale und faire Massivholzbett an seine Kunden verschickt.

Ein super Konzept mit einem klassischen, minimalistischen und dementsprechend zeitlosem Design!

Noch ein paar Worte zum Thema Preise: Ich weiß, das oftmals der Preis höher ist, als man es vielleicht sonst von den Billig-Wohnhäusern gewöhnt ist. Bei den vorgestellten Unternehmen kauft man aber Möbel fürs Leben ein, die über Jahrzehnte halten. Trotzdem kann ich sagen, dass viele vorgestellte Labels sehr faire Preise anbieten! Als wir uns nach einer Kommode umgeschaut haben, war ein vergleichbares Produkt von einem großen, bekannten schwedischen Möbelunternehmen nicht wirklich viel billiger. Bezogen auf Qualität und Größe des Möbelstücks sogar teurer. Trotzdem verstehe ich, wenn das eigene Budget einfach nicht mehr hergibt. Dann empfehle ich wirklich Second-Hand-Möbel vom Sperrmüll (da haben wir ein paar Sachen her, haha), aus Vintage-Läden, über Kleinanzeigen, Flohmärkte & Co., oder eben kleine DIYs.

Und es gibt natürlich noch weitere Brands neben den hier vorgestellten. Hinterlasst gerne eure Tipps in den Kommentaren!

Photo: Noodles Authentic Furniture

The post Nachhaltige Möbel – die schönsten Unikate und Designs appeared first on heylilahey..

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Belgrad ist eine so tolle Stadt, die ihr unbedingt mit auf eure Reiseliste nehmen solltet! Die Weiße Stadt (die wortwörtliche Übersetzung von Belgrad) ist vielleicht nicht die hübscheste Stadt, die ihr je besucht habt, aber nicht umsonst wird sie auch als “Berlin des Balkans” oder als “Urban Capital of Cool” bezeichnet. Die Stadt ist einfach dynamisch, überall entdeckt man etwas anderes und die Leute sind sehr gastfreundlich.

Heute zeige ich euch also ein paar Spots in der Stadt, die ich persönlich gerne besuche. Weiter unten habe ich euch noch ein paar weitere Travel Guides verlinkt, da meine Liste auf keinen Fall allumfassend ist, sondern wirklich nur einen Mini-Ausschnitt darstellt! Meinen Vegan Food Guide Belgrade  habe ich auch separat verfasst! Verzeiht auch, dass ich nicht zu jedem Lokal ein schickes Foto habe, manchmal wollte ich einfach die Kamera nicht raus nehmen. Hier also meine Tipps geordnet nach Stadtteil:

Skdarlija

Wir starten im Skadarlija, im “Bohemian Quarter”, das ihr nicht verpassen solltet. Das super fotogene Kopfsteinpflaster und die Altbauten an der Straße entlang  versprühen einfach einen wunderschönen Vintage-Flair. Ihr findet dort Restaurants, Gallerien und verschiedene Shops. Aber die Gegend ist einfach ein guter Startpunkt für eure Tour durch Belgrad!

Direkt daneben findet ihr einen Hinterhof mit verschiedenen coolen Bars, darunter unter anderem die Bar Zaokret. Coole Gegend besonders für Drinks!

Dorćol

Von Skadarlija aus könnt ihr nämlich wunderbar ins Dorćol (ausgesprochen “Dortschol”) Stadtviertel spazieren! Dorćol ist eines der ältesten Stadtteile von Belgrad und bekannt für deine zahlreichen, kleinen Boutiquen, Cafés und trendigen Restaurants. Lauft einfach ein bisschen umher, ihr werdet selber viel entdecken. Meine Highlights:

  • Jane Doe Vintage Shop – einfach schön zum Stöbern!
  • Srna Store – ein kleiner, süßer Öko-Lebensmittelladen mit frisch gepressten Säften und vegangen Desserts. Hier könnt ihr auch ein bisschen Zero Waste shoppen.
  • Blaznavac Biergarten / Café – auf Google steht, das Cafe öffnet erst um 21 Uhr, das ist denke ich falsch, da wir hier oft bereits nachmittags im Biergarten saßen und frischen Minztee genossen haben!
  • Bloom Cafe – eine perfekte Ecke für gesunde Drinks und Snacks – leider eines der wenigen raucher-freien Cafes!
  • Valentina i Karanfil – süßes Café mit einem riesen Angebot an Schoko-Drinks
  • Marukoshi – Japanisches Essen (für mehr Details checkt auch meinen Veganen Food Guide)
  • Smokvica (anscheinend gibt es zwei davon, mehr dazu in meinem Vegan Food Guide)
  • Vergesst auch nicht, beim Kulturzentrum Dorćol Platz mal vorbei zu schauen. Auf Facebook seht ihr immer, welche Events dort immer so anstehen. Super hip und urban!

 

Knez Mihajlova

Als nächstes geht es in die Shoppingmeile Knez Mihajlova. Hier lohnt es sich einfach mal entlang zu schlendern und in diversen Bücherläden (z.B. Plato oder Akademija) zu schmökern. Hin und wieder findet ihr auch englischsprachige Bücher, aber generell mag ich den Vibe von Bücherläden, deshalb diese Empfehlung von mir. Auch hier findet ihr eine Elixir Juice Bar, sowie Moritz Eis, mit einer guten Auswahl an Veganer Sorbet-Eis (aber etwas teuer!).

In der Cara Lazaro Straße findet ihr übrigens auch diese tolle Regenschirminstallation, die ihr oben im Titelbild sehen könnt! Direkt neben dem Restaurant Manufaktura gelegen. Wie gesagt, einfach auf und ab schlendern und ein paar Nebenstraße erkunden!

Vergesst auch nicht, unbedingt in den zwei, drei Straßen rund um die Restaurant Mandala, Jazz Basta, Gnezdo Organic sowie am Makadam Concept Store vorbei zu schauen! Super süße, ruhige Altstadt-Gegend!

Kalemegdan

Von der Knez Mihajlova Straße kommt ihr direkt zur Festung von Belgrad und dem Park Kalemegdan drumherum. Den Eingang findet ihr direkt an der Haltestelle “Kalemegdan”. Von da könnt ihr einfach im Park spazieren, an der Mauer im Westen den Ausblick auf den neuen Stadtteil Belgrads genießen und euch von da zum Zentrum des Parks aufmachen. Auf dem Weg findet ihr verschiedene Museen, Türme, Parkanlagen etc. Die Statue “Der Sieger” – “Pobednik” ist eines der bekanntesten Symbole von Belgrad. Im Park findet ihr auch das Restaurant Kalemegdan Terrasse mit Café und Restaurant. Das Restaurant ist ok, ich habe dort auch was Veganes gefunden, aber überragend finde ich es nicht.

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