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Von der Postkutsche zum On-Demand-Shuttle — die Geschichte des Ridepoolings

1813 entwickelte Engländer William Hedley die erste Lokomotive der Welt. Sie hieß Puffing Billy und mag dem Namen entsprechend auf einige Menschen wie ein feuerspeiender Drache gewirkt haben. Entstanden war sie als Alternative zu Zugpferden für die Arbeit in Hedleys Kohlengruben. Auch in Deutschland kam 1835 mit dem Adler die erste kommerzielle Lokomotive zum regulären Einsatz im Personenverkehr. Sie zog zwei Waggons mit einer Geschwindigkeit von 28 km/h und bediente die Strecke Nürnberg — Fürth in Bayern. So entstand bereits im 19. Jahrhundert die erste Ridepooling-Lösung.

Postkutschen transportierten bis ins frühe 20. Jahrhundert sowohl Postzustellungen als auch Fahrgäste und befanden sich in Mitte ihrer Blütezeit, als sich die Bahn zunehmend zur Konkurrenz für die Betreiber der Pferdewagen wurde. Kutscher und Stallburschen begannen damals, um ihre Arbeit zu bangen und übten Kritik. Auch Fachkräfte anderer Branchen brauchten Zeit, sich an die neuen Transportmittel zu gewöhnen. So hieß es zum Beispiel in einem ärztlichen Gutachten 1835: “Ortsveränderungen mittels irgendeiner Art von Dampfmaschinen sollten im Interesse der öffentlichen Gesundheit verboten sein. Die raschen Bewegungen können nicht verfehlen, bei den Passagieren die geistige Unruhe (…) hervorzurufen. Selbst zugegeben, dass Reisende sich freiwillig der Gefahr aussetzen, muss der Staat wenigstens die Zuschauer beschützen, denn der Anblick einer Lokomotive, die in voller Geschwindigkeit dahinrast, genügt, diese Krankheit zu erzeugen.”

Das Tauziehen zwischen Ridepooling und dem Individualverkehr ist so alt wie die Geschichte des ÖPNV

Dennoch begann das Alte dem Neuen zu weichen, denn die Bahn konnte Passagiere und Post günstiger und schneller befördern. 6600 km Eisenbahnstrecken wurden in den Jahren zwischen 1840 und 1849 in Deutschland gebaut und leiteten einen Wirtschaftsaufschwung ein, der tausende Arbeitsplätze schaffte. Brücken und Bahnhöfe mussten gebaut werden und Fabriken entstanden für Lokomotiven und Waggons. Mit dem Ausbau der Eisenbahnstrecken erfuhr das romantische Postkutschen-Zeitalter also einen Wandel, in dem die Kutscher trotzdem noch Platz hatten. Sie sorgten noch lange Zeit als Zubringerdienste zur Bahn für den Transport zwischen Bahnhof und Postamt. Anders als befürchtet, fanden die Kutscher also eine Bedienmöglichkeit, die bis zur Erfindung des Autos anhielt. Man könnte sagen, es handelte sich um das erste sogenannte Feeder System. Die letzte pferdebespannte Postkutsche in Deutschland verkehrte 1926 in Sachsen, denn die Motorisierung hatte bis dahin auch den ländlichen Raum erreicht. Zwar ging die Kutsche also mit der Einführung des Automobils verloren, allerdings wurden sie durch dieses eher ersetzt, als überflüssig gemacht. Es handelte sich also anders als bei der Eisenbahn nicht um einen konzeptuellen Wandel, sondern um eine technologische Weiterentwicklung mit gleichbleibendem Einsatzbereich. Das Automobil stand spontan und flexibel zur Verfügung, was für die Mobilität in der Stadt wichtig war.

Auch der öffentliche Nahverkehr passte sich den neuen Bedürfnissen der Stadtbewohner an. Da aufgrund der industriellen Revolution die Städte wuchsen und an Fläche zunahmen, wurde der Weg zur Arbeit immer länger bis die Verkehrsträger Ende des 19. Jahrhunderts die elektrische Straßenbahn und elektrisch betriebene U-Bahn einführten, die Anfangs in England noch von der Dampflok gezogen wurde. In den Großstädten kam es allerdings wegen des hohen Mobilitätsbedarfs zu Verkehrsstaus und Planungschaos, weshalb die Bahnen dann unterirdisch oder auf Trassen fahren durften.

Der erste Linienbetrieb mit motorisierten Omnibussen in Deutschland war bereits von der Netphener Omnibusgesellschaft im Jahre 1895 eingeführt worden. Der Bus, wie wir ihn heute kennen, erfuhr ab den 1930er Jahren mit Einsatz des Dieselmotors und des flüssigen Kraftstoffs eine sehr weite Verbreitung. Der Standard-Linienbus galt als wichtiger Meilenstein der Entwicklung des Omnibusverkehrs, welcher bis ins 21. Jahrhundert das Straßenbild vieler Städte prägt.

Erster Benzin-Omnibus der Welt, Nepthener Omnibusgesellschaft, 1895

Mitte der 50er Jahre stieß das Automobil in Europa immer mehr als Massenverkehrsmittel vor und die Fahrgastzahlen des Personennahverkehrs sanken entsprechend. In 1950 betrug der Anteil der Schiene am Personenverkehr 40 Prozent. Im Jahr 1975 aber nur noch 7 Prozent. Als logische Konsequenz beschließen die Entscheidungsträger das Nahverkehrs-Angebot zu reduzieren und die als veraltet geltenden Straßenbahnen durch flexiblere Busse zu ersetzen.

On-Demand-Ridepooling — der nächste evolutionäre Schritt

Der motorisierte Individualverkehr geriet im Zuge der aufkommenden Umweltdiskussion langsam in Verruf und im Gegenzug bekam der ÖPNV wieder an Aufwind. Die verschiedenen Verkehrsunternehmen schlossen sich zu Verkehrsverbünden zusammen, mit dem Ziel durch eine abgestimmten Durchführung des öffentlichen Nahverkehrs ihr über Jahre hinweg verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) wurde als erster Verkehrs- und Tarifverbund in Deutschland im Jahr 1965 gegründet und umfasst seither fast alle Verkehrsmittel des Hamburger Stadtgebiets und umliegende Randgemeinden. Seit der Gründung in 1980 ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Deutschlands einwohnerstärkste Verkehrsverbund und Europas größter Nahverkehrsraum.

Ridepooling so alt wie der ÖPNV: Fahrgäste teilen sich die Fahrt in einem Linienbus

Trotzdem prägen die Pkws noch immer das Stadtbild in Europa und im Rest der Welt und die letzte signifikante technologische Veränderung, welche der ÖPNV erfuhr liegt nun mit der Einführung der Tram über 100 Jahre zurück. On-Demand-Ridepooling greift Ridepooling als gängiges ÖPNV-Konzept auf und fügt die zeitgenössische Komponente der Digitalisierung hinzu. Künstliche Intelligenz und Algorithmus gesteuerte Logistik können dem ÖPNV helfen, den nächsten evolutionären Schritt zu gehen und beim Tauziehen um die Kunden die Oberhand zurückzugewinnen. Ridepooling-Algorithmen können den Verkehrsfluss auf effektivste Weise gestalten und die spontane Verfügbarkeit der Shuttles und deren Abrufbarkeit per Mobiltelefon steht der Flexibilität des eigenen Autos in nichts nach. Trotzdem teilen sich Passagiere die Fahrt mit anderen und folgen somit dem klassischen ÖPNV-Prinzip. So wird die Zahl der Einzelfahrten reduziert und der Verkehr entlastet. In Gegenden mit schlechterer ÖPNV-Anbindung bietet diese Dienstleistung eine völlig neue Mobilitäts-Möglichkeit.

Im September 2017 hat die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) als erstes Verkehrsunternehmen in Deutschland ein On-Demand-Ridepooling-Angebot eingeführt und in das bestehenden ÖPNV-Netz integriert.

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(On-Demand)Ridepooling — was ist das überhaupt?

Ridepooling ist so alt wie der ÖPNV. Ob im Bus oder in der Bahn, dort, wo sich Fahrgäste die Fahrt mit anderen teilen, findet Ridepooling statt. Mit dem Ausbau digitaler Technologie unserer Zeit, öffnet sich nun dieser Geschäftsbereich neuen Möglichkeiten — wie On-Demand-Ridepooling. Unter Beibehalt der Grundidee der geteilten Fahrten ist es nun möglich, die etablierten Dienstleistungen schnell effektiver zu gestalten, Auslastung zu erhöhen und den Kundenbezug zu verbessern. Dadurch können Städte Autofahrern eine attraktive Alternative bieten, das Verkehrsaufkommen insgesamt verringern, die Infrastruktur schonen, Luftverschmutzung entgegenwirken und neuen Platz schaffen für mehr Lebensraum. Ridepooling verbessert also nicht nur den ÖPNV als Service für Menschen, die ihn bereits nutzen, sondern soll auch den Umstieg vom Pkw auf den ÖPNV als bevorzugtes Fortbewegungsmittel fördern.

So erlebt der Nutzer On-Demand-Ridepooling

On-Demand-Ridepooling ist anders als der Bus. Bei der Beförderung per Bus können Passagiere zwar frei wählen, wo sie zu- und aussteigen, dafür fährt der Bus aber nur auf festgelegten Routen, mit festen Haltestellen. On-Demand-Ridepooling ist auch anders als das Sammeltaxi oder eine Mitfahrgelegenheit, wo man die Route zwar frei wählt, dafür aber alle Mitfahrer gemeinsam an einem Ort ein- und am Zielort aussteigen. Mit On-Demand-Ridepooling kann jeder Fahrgast Abhol- und Zielort individuell bestimmen. Die Route ergibt sich unterwegs basierend auf den diversen Wünschen der Fahrgäste. Ein Algorithmus organisiert die Routen und die Zuteilung auf die Fahrzeuge so, dass der Umweg minimal gehalten wird, da nur Fahrgäste mit ähnlicher Richtung sich eine Fahrt teilen. So wird die Zahl der Einzelfahrten reduziert und die Verkehrsinfrastruktur entlastet. Die Dienstleistung ist digital per Smartphone buchbar und steht zu den Betriebszeiten auf Abruf zur Verfügung. Ohne Haltestellen oder mit virtuellen Haltestellen sind keine baulichen Maßnahmen wie der Bau barrierefreier Haltepunkte notwendig sind. Die Barrierefreiheit wird durch das Fahrzeug gewährleistet, das z. B. mit Rampe ausgestattet sein kann.

So funktioniert On-Demand-Ridepooling für den Betreiber

On-Demand Ridepooling kann vielfältig eingesetzt werden. Beispielsweise abends oder nachts, wenn Verkehrsbetriebe zwar der Pflicht der Daseinsvorsorge nachkommen müssen, es sich finanziell aber kaum lohnt, Züge oder Busse für wenige Fahrgäste im Einsatz zu halten. Hier kann Ridepooling on-demand echte Effizienzvorteile bieten, indem nur gefahren wird, wenn auch Nachfrage besteht. Ridepooling bietet sich auch an für Gebiete ohne vorteilhafte ÖPNV-Anbindung. Dort, wo oft das eigene Auto bevorzugt wird, weil der ÖPNV mit seinem Angebot nicht nicht flexibel und attraktiv genug ist.

Am Beispiel der Münchner Verkehrsbetriebe. Ridepooling ist Bus und Tram und jetzt auch das per Handy abrufbare Shuttle ohne feste Route oder Fahrplan. Gemeinsam bilden die Dienstleistungen einen Rundum Service, den Fahrgäste immer und überall nutzen können.

Um Ridepooling anzubieten, braucht der Betreiber die richtige Technologie. door2door bietet diese mit mehreren Komponenten an. Neben dem Algorithmus und der Nutzer-App erhalten Verkehrsunternehmen Analysetools, mit denen Betriebsgebiete, Betriebszeiten und andere Kennzahlen, wie maximale Wartezeit oder maximale Umwegzeit festgelegt werden können. So kann die gewünschte Auslastung der Verkehre simuliert und bestimmt werden, bevor der Service auf die Straße geht. Zudem erhalten die Verkehrsunternehmen von door2door eine Fahrer-App, die eine Echtzeit-Übersicht über eingehende Buchungen und die Route zeigt. Auch eine multimodale Plattform stellt door2door zur Verfügung. Mit dieser können Verkehrsunternehmen Ridepooling einfach in das bestehende Dienstleistungsangebot unter der eigenen Marke integrieren und die Daten nutzen, um ihre Dienstleistung stetig zu verbessern.

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Vorher Pause von einigen Wochen

Seit knapp drei Jahren fährt der allygator shuttle von door2door als erstes deutsches On-Demand-Shuttle im Bereich des S-Bahn-Ringes von Berlin. “Wenn ich zurückschaue: Wir sind vor knapp drei Jahren mit dem allygator shuttle gestartet, um den Weg für Verkehrsunternehmen in eine digitale Zukunft zu ebnen, in der traditionelle Linienverkehre und flexible On-Demand-Angebote Hand in Hand fahren. Heute ermöglichen wir als Marktführer Verkehrsunternehmen, Mobility as a Service voll integriert, selbstbestimmt und made in Germany zu gestalten. Ziel erreicht!”, sagt Dr. Tom Kirschbaum, Co-Gründer und CEO von door2door.

Ein guter Moment, um das Gelernte zu reflektieren und das “fahrende Mobilitätslabor” des Berliner Mittelständlers zu pausieren, um es dann kundenzentrierter als Partner des Nahverkehrs zurückzubringen.allygator shuttle in Berlin.

“Wir sind stets im engen Austausch mit unseren Kunden vor Ort, unser Service kommt gut an. Fahrgäste sehen den Dienst am Freitagabend als echten Mehrwert, er gibt uns viele Einsichten in die Gestaltung von Ridepooling”, so Kirschbaum weiter. door2door ist begeistert, wieviel Unterstützung und Interesse an Mitgestaltung das allygator shuttle bei den Berlinerinnen und Berlinern erhalten habe - obwohl der Service aufgrund des Laborcharakters auf einen Abend beschränkt gewesen sei. Die Endkunden von door2door, die Nahverkehrsunternehmen, sind überzeugt von den Möglichkeiten, die allygator ihnen bietet:

“Schon lange bevor Verkehrsunternehmen in ihre digitalen Services neue Features aufnehmen, testen wir sie im allygator für sie. Das ist sehr viel effizienter für die spätere Einführung in ihren regionalen Angeboten.”

Auch die erhobenen Daten zu Poolingraten und Stabilität der Technologie ergänzen das positive Kundenfeedback. Fazit der ersten drei Jahre: Ridepooling ist ein echter Pluspunkt für den modernen Nahverkehr. “Ein für uns nicht überraschendes, aber tolles Ergebnis. Jetzt werden wir die gewonnenen Einblicke nutzen, um das zu erreichen, was unser übergeordnetes Ziel ist: In Partnerschaft mit den öffentlichen Verkehrsunternehmen für eine attraktiven, effizienten und modernen Nahverkehr auch und gerade in Regionen sorgen, die keine gute ÖPNV-Anbindung haben.”

Die allygator App.

Mittlerweile ist das allygator shuttle serienreif und bei Kunden wie der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) unter dem Namen myBus, in München zeitnah unter dem Namen Isartiger und in Freyung (einem Landkreis in Bayern) als FreyFahrt unterwegs. Daher gelte es, die nächste Stufe zu zünden und in die Entwicklung 2.0 Zeit zu investieren. “Wir wollen für unsere Kunden Effekte in Effizienz und Kostenreduzierung erzielen — den Anspruch erheben wir auch an unser “Labor”, erläutert Kirschbaum. Das gesamte Team von door2door arbeite bereits an möglichen Szenarien zur sinnvollen Ergänzung von Linienverkehren in Berlin. “Die Hauptstädter dürfen gespannt sein, mit welcher Lösung wir in ein paar Wochen zurückkommen. Und die Verkehrsunternehmen werden weitere Szenarien mit uns testen können — neben Stadtrandlagen vielleicht auch mal zusätzliche Verkehre zu großen Veranstaltungen oder ähnliches. Kreativ und effizient schließen sich eben nicht aus bei unseren Services”, fasst Kirschbaum zusammen.

Per App bestellen: allygator shuttle.

door2door betreibt seit drei Jahren den so genannten allygator shuttle. Dies ist ein On-Demand-Dienst mit Minivans, der freitags innerhalb des S-Bahn-Rings von Berlin Fahrgäste zu ihren Zielen bringt. Die Kunden nutzen für diese Fahrten die allygator App, bestellen in dem Moment, wo sie das Shuttle benötigen, das Fahrzeug. Der Algorithmus von door2door, Basis dieses Angebots, paart dabei Fahrgäste mit ähnlichen Routen und führt diese in den Fahrzeugen zusammen (Ridepooling).

“In diesem Angebot vereinen wir mehrere Aspekte zur Evaluierung und für das Testen unserer Features. Zum einen”, so Tom Kirschbaum, Co-Gründer und CEO von door2door, “fahren echte Kunden echte Fahrgäste zu echten Zielen — damit testen wir im Realbetrieb Services, die wir an unsere Kunden im Nahverkehr verkaufen. Zum anderen können wir durch das Shuttle sehr früh Dinge testen, die für unsere Kunden relevant, aber noch nicht gefordert sind. Das macht unser Alleinstellungsmerkmal als Innovationstreiber im Nahverkehr aus.”

Mehr über door2doors Angebote: hier.

door2door arbeitet an allygator shuttle 2.0 was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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Wandel gestalten statt ihm tatenlos zusehen — Verkehrsunternehmen bekennen sich zu neuen Mobilitätsformen

Auf dem Symposium “Multimodalität”, das von der VDV-Akademie in München ausgerichtet wurde, zeigte sich , wie ernst es der hiesigen Branche mit dem Wandel ist. StartUps trafen auf traditionell geprägte Nahverkehrsunterneh-men, Bikesharing-Dienste auf Softwarelösungsanbieter, die mit Vertreterinnen von Busun-ternehmen Kaffee tranken. Es tat gut, das Interesse am echten Austausch zu spüren und nicht nur ein Schaulaufen der Möglichkeiten zu betrachten.

Unser Mann vor Ort: Dr. Tom Kirschbaum

Ein Highlight war für mich, dass sich die VDV-Akademie um neue Formate bemüht. Denn Power-Point-Bashing gehört einfach nicht mehr in die neue Welt von agilen und für den Kunden individuell zusammenzustellenden Mobilitätsangeboten. So hieß es daher auch für Dr. Tom Kirschbaum, im Reigen von zehn anderen Teilnehmern, seine Vision von neuer Mobilität innerhalb von einem Pecha-Kucha-Vortrag zu vermitteln. Dieses Format verzichtet auf Wörter in der Präsentation, die Folien bleiben nur 20 Sekunden stehen. Daher nennt man diese Form auch 20 x 20, 20 Bilder laufen in sechs Minuten automatisch ab. Leider nahmen fast alle diese Formatvorgabe nicht so ernst wie Tom, so dass es zu einer Art “Firmenpräsentationsreigen” kam.

Unsere Mobilität steht im Stau. (Foto: pixabay)Wo stehen wir? Im Stau. Sechs Tage im Jahr, wenn wir Berliner sind.

Umso emotionaler und nachhaltiger wirkten — im positiven Sinne — dann aber auch seine Worte und Bilder. Er begann mit einer Erfahrung, die einer Frage gleich kommt: “Wo stehen wir?” Wenn wir Auto fahren — aber auch Bus — zumeist im Stau. Gerade ist Berlin zur Hauptstadt deutscher Staus erkoren worden. Ein Titel, der nahezu symbolisch zeigt, dass die Kraft der Infrastruktur in unseren Städten, und gerade auch die in unserer door2door-Heimat- und Hauptstadt, mehr als nur am Limit ist. Die Zeichen für Wandel stehen damit auf “Sturm” und schon lange nicht mehr auf “vielleicht”. Der Moment für Wandel ist da — wenn wir ihn gestalten wollen, so Tom, müssen wir jetzt beginnen. Gemeinsam. Mit den deutschen Verkehrs- und Taxiunternehmen — Erstere als Gestalter des mobilen Wandels, Letztere als Möglichkeit, agile Mobilitätsformen schnell umzusetzen.

Tom Kirschbaum während seines Pecha Kucha VortragesWandel — warum und wie?

Für Tom sind Verkehrsunternehmen in Deutschland diejenigen mit der größten Expertise in regionaler Mobilität. Es wäre seiner Meinung nach nahezu fatal, auf ihr Wissen und Können zu verzichten — und auf die Leistung, die sie bereits heute in Stadt und Land etabliert haben. Mobilität ist ihr Kerngeschäft, das es jetzt auszuweiten gilt.

Ridepooling im ländlichen Raum — Freyfahrt in Freyung.Ländlicher Raum genauso wichtig wie urbaner

Tom brachte zwei unserer Kundenbeispiele mit, die zeigen, das mit unseren Lösungen gestaltete Mobilität alle bekannten Hemmnisse obsolet macht: Im ländlichen Raum wie in Freyung in Bayern bringen per App und Telefon gerufene On-Demand-Shuttles Mobilität in Gebiete, die bisher nicht so gut oder gar nicht versorgt sind mit öffentlichem Nahverkehr. In Ballungsräumen wie Duisburg, geht es um Effizienz- und Servicesteigerung im Sinne der Kundinnen. Hier haben wir gerade mit unserem Kunden DVG die zweite Stufe unserer Zusammenarbeit, die Zusammenführung von Routenplanung und multimodalen Services in einer App, abgeschlossen.

Überblick über die App-Ansichten von Duisburg.Verkehrsunternehmen sollten nicht als Timm Thaler enden

Natürlich geht es um Geld, denn in diesem Wandel sitzt auch wirtschaftliche Macht. Umso mehr — so rief Tom die anwesenden Vertreter von Verkehrsunternehmen auf — gilt es, sich seine Partner gut auszusuchen. Denn die Kompetenz rund um Daten und Gestaltung von Services ist nicht Jedem auf dem Markt gegeben. Da kann — bei vorschnellen Pakten, so sein Bild — Timm Thaler auch mal sein Lachen verlieren, wenn er sich mit dem falschen Baron verbündet. Denn: Die Zeit ist reif für Innovation. Das zeigt auch die aktuell angestoßene Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes, die Tempo und Druck in das Thema Gestaltung des Wandels bringen wird. Tom hob hervor, dass es zunächst um einen einheitlichen Standard einer gemeinsamen Software wie der von door2door gehen sollte, denn die Kraft eines echten Wandels liegt auch in der Kollaboration der Verkehrsunternehmen untereinander.

Mobilität zu verändern heißt, Verantwortung für nachfolgende Generationen zu übernehmen.

Sein abschließender Appell beeindruckte die Zuhörer: Ein Foto, das ihn gemeinsam mit seiner wenige Wochen alten Tochter Helene zeigte, verdeutlichte, dass wir diesen Wandel nicht nur für uns, sondern auch für kommende Generationen gestalten. Bewegungen wie #fridaysforfuture zeigen, dass nachfolgende Generationen schon jetzt deutlich kritisieren, was wir mit ihrer Zukunft anstellen. Das sollten wir ernst nehmen und auch Mobilität in ihrem Sinne nachhaltig gestalten.

Wandel gestalten statt ihm tatenlos zusehen — Verkehrsunternehmen bekennen sich zu neuen… was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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On-demand-Verkehre mobilisieren Menschen mit Einschränkungen

Rund um den Mobilitätswandel gibt es aktuell viele Ideen für neue Produkte und Angebote. Das Personenbeförderungsgesetz wird novelliert, um der Innovation die Tür zu öffnen. Eine Bevölkerungsgruppe, die von neuen Angeboten profitieren kann, umfasst deutlich mehr als zwei Millionen Menschen: Mobilitätseingeschränkte Personen. Verkehrsunternehmen ermöglichen viel, um auch diesen Fahrgästen ein Angebot im Rahmen der Daseinsvorsorge zu bieten. Dennoch hat dieses Engagement in der Praxis oft Grenzen, aus praktischen oder finanziellen Gründen. Im On-Demand-Verkehr liegt eine enorme Chance, sehr schnell mehr Barrierefreiheit im Nahverkehr umzusetzen — durch entsprechend ausgestattete Fahrzeuge. Diese ad hoc zu integrieren, gelingt mit den Softwarelösungen von door2door. Und bringt damit “Mobility as a Service” auch gesellschaftlich auf ein neues Qualitätslevel.

On-Demand-Verkehr als Chance schnell mehr Barrierefreiheit im Nahverkehr umzusetzen.Test der Barrierefreiheit durch Fahrzeuge

“Ich bin überzeugt, dass durch unsere partnerschaftliche Kooperation mit Verkehrsunternehmen Menschen, die aktuell aufgrund von Einschränkungen bei ihrer individuellen Mobilität auf ein Auto angewiesen sind, wieder Nutzer des Nahverkehrs werden können”, sagt Tom Kirschbaum, CEO und Gründer von door2door. “ÖPNV-Unternehmen sind qua ihrer DNA auf die Lösung von Mobilität für alle Zielgruppen spezialisiert und können durch uns schnell weitere kundenzentrierte Angebote integrieren.” So teste door2door aktuell, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, um Rollstuhlfahrern die Buchung und Fahrt in einem On-Demand-Shuttle zu ermöglichen.

Gemeinsam testen und lernen ist die Devise.

“Rollstuhlfahrer, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, leiden oft unter ungeeigneter Infrastruktur an Haltestellen und Bahnhöfen. Spezielle Fahrdienste wiederum brauchen häufig sehr langen Planungsvorlauf und existieren nur sehr sporadisch. Das ist inakzeptabel. Intelligente und effiziente Angebote bieten die Chance für Teilhabe an digitalen Mobilitätsdienstleistungen — etwa indem besondere Fahrzeuge zum Einsatz kommen oder der Algorithmus bei Buchung durch einen Rollstuhlfahrer zusätzliche Zeiten zum herkömmlichen Einstieg berücksichtigt”, erläutert Kirschbaum. Der öffentlichen Hand wird es so möglich, ihr bestehendes Angebot auch für diese Nutzer bedarfsgerecht zu ergänzen und in Echtzeit zu steuern. Wichtiger Punkt ist zudem, dass gerade bei älteren Haltestellen Barrierefreiheit oftmals nur durch umständliche und kostenintensive Umbauten machbar ist. Diese werden durch On-Demand-Verkehre mit speziellen Fahrzeugen ad hoc obsolet.

Barrierefreiheit kann nur klappen, wenn Technologie und Fahrzeug sensibilisiert sind.“Barrierefreiheit” im ländlichen Raum

Aber auch eine weitere “Barriere” kann schnell aufgelöst werden: Verkehre im ländlichen Raum sind momentan als Alternative zum Auto wenig attraktiv. Im Gegenteil: Dort ist ein “Teufelskreis” entstanden, der immer weniger Menschen Busse nutzen lässt. Damit lohnt es sich auch wirtschaftlich immer weniger, der Versorgungspflicht durch feste Fahrpläne nachzukommen. Es wird in der Folge noch mehr auf den PKW gesetzt. Mit On-Demand Lösungen kann diese Entwicklung durchbrechen und das Angebot auf ein ganz neues Level heben. Das wird derzeit z. B. in Freyung getestet. Mehrere Stunden täglich fahren dort kleine Busse auf Anforderung per App oder Telefon zum Kunden und bringen ihn an sein Ziel im Betriebsgebiet. “Der Fahrgast muss noch nicht mal genau wissen, wo er steht, das erkennt die App. Damit ist eine von vielen Hemmschwellen abgebaut, die der Nutzung von Nahverkehr momentan noch bestehen”, hebt Kirschbaum hervor.

Den Kunden im Fokus — nicht den Fahrplan

Nachfrageorientierte Mobilität wird so in jeder Stadt, aber eben auch in jedem Landkreis und jeder Gemeinde möglich. Dies hat enorme Bedeutung auch für die Attraktivierung von Gemeinden als Wohnort, sogar Pendelverkehre können durch Nahverkehrsangebote abgebildet werden, die bedarfsorientiert und ohne festen Fahrplan fahren. “Uns ist es wichtig, dass Städte und Gemeinden mit ihren Verkehrsunternehmen Besitzer des Mobilitäts-Ökosystems bleiben. In unsere Software-Plattform sind jedwede Angebote integrierbar, so dass die öffentliche Hand die Hoheit über diese Entscheidung bei maximaler Flexibilität behält”, fasst Kirschbaum die Vorteile zusammen.

Über door2door

door2door ist Deutschlands führender Anbieter für Software-Lösungen im Bereich Mobility as a Service (MaaS). Es bietet Städten und öffentlichen Verkehrsbetrieben eine Technologieplattform, um diesen zu ermöglichen, eigene Shuttle-Dienste auf Abruf im öffentlichen Nahverkehr zu betreiben. door2door ist eines der jüngsten Mitglieder des Weltwirtschaftsforums und wurde von Frost & Sullivan als European Entrepreneurial Company of the Year ausgezeichnet.

Echte Chance für barrierefreie Mobilität was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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Our contribution to MOVE 2019

door2door was very happy with the outcomes of MOVE. The event provided an opportunity for industry players to exchange experience, thoughts and strategies in a European vibe setting and discuss the challenges and solutions of the new mobility market. A talk held by our Co-CEO and Founder, Tom Kirschbaum, greatly appealed to the audience and led to fruitful and engaging follow-up conversations at our booth.

Our Co-CEO and Founder Tom Kirschbaum speaking at MOVE 2019
Here are our two main takeaways from MOVE:
A growing market with growing opportunities

The amassed presence of investors, banks, consultants and international organizations at MOVE proves increasing interest in the new mobility sector, underlining the market’s huge growth potential. In the same regard, more and more industry players presented new mobility solutions as part of their product diversification plan. For example, the presence of railway companies and other long-distance mobility players interested to enter the on-demand mobility space, confirms they perceive opportunity in the growing market. The MaaS and ridepooling market getting more and more population is a signal that the industry is shifting altogether — beyond just a few startups. At door2door we see this as an affirmation of momentum for real improvement at thankfully increasing speed.

Mobility is not up for disruption but transformation

In the digital age it seems tempting to develop innovative and user-friendly mobility services. To throw them on the market and use the competitive edge to attract young city-dwellers. However, such products do not provide the sustainable mobility solution urban planners seek. Understanding this, many technology companies mentioned at MOVE the importance of public and private players working more closely together and at door2door we appreciated the industry taking a step in the right direction. However, door2door is still taking a clearer and much more structural standpoint. At door2door we know that only a holistic approach to organizing new mobility is going to bring the long-lasting improvement society wants and deserves. This approach as communicated by Tom Kirschbaum on the Business Model stage was well-received, and we were glad to see quite a numerous attendance despite the advanced hour of the day.

Tom stated that disruption was not the way forward when dealing with important infrastructural changes. Tom explained that using technology to build sustainable mobility required a transformative process involving all stakeholders and making sure that the seeds we plant today will grow into a mobility system which will work for generations to come. This is why digital mobility offerings should join up with a public transport system which is already there and not try to establish something completely new from the outside. This is why we work with all local stakeholders to keep mobility gains and profits within the local region. He stated that integration of many different entities was needed as well as alignment of different interests because mobility goes far beyond just the mobility service itself. For example, charging infrastructure for electric vehicles will need to be put in place, data needs to be managed by a centralized entity and digital mobility service models need to be made available to the entire public, improving freedom of movement, access to health, jobs or leisure for all citizens. Conflicting interests therefore need to be unified — such as rapid urbanization and growth versus supply and sustainability.

Being at the epicenter of mobility change, door2door encourages cities to start acting and actually initiating the transformation. Cities should optimise existing infrastructure and services, use intermodal platforms to facilitate access to transportation and improve traffic flow. They should encourage a mobility system, which fits their sustainability policy — aiming to reduce traffic, emissions and free up valuable living space. With better public transport in place, cities can ban private cars from the city center. We also encourage cities to find technology companies to partner with for the long-term, companies, which support their needs and goals, for example, by helping them introduce their own shared mobility services complementary to the classic public transport offering. We encourage cities to apply data-driven decision making, addressing growing individual passenger needs. And in order to maintain their lead role in the future too, cities will also need to manage the electric and autonomous transformation of mobility.

About MOVE 2019

MOVE 2019 — mobility re-imagined - took place on February 12 and 13 at Excel in London. Two full days at MOVE were all about changing the way the world moves, bringing together stakeholders across all modes and disciplines to dialogue, create insights and to promote collaboration to drive the future of transport. The agenda offered a comprehensive and cross-disciplinary experience comprehending nine key elements of mobility: Auto Futures to Autonomous Vehicles, Business Models, Cycling & New Mobility, Energy and Charging, Infrastructure & Connectivity, Smart Cities, Tech Data & Innovation and Urban Supply Chain.

Mobility is not up for disruption, it’s all about transformation was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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From Office Administrator to Coder — How door2door Empowers its Female Employees

I have always been a curious person, which has led me to try out many things in life. If only I knew what I really wanted. I graduated in Marketing. I worked as an English teacher, a music producer, an airport agent and sales representative for a Brazilian airline and later held a job in the public service. When people don’t know what they want, some stagnate, other fluctuate, like me. While I wouldn’t miss the experience, the driving motor behind my restlessness was the thought that there is a better fit out there for me. There must be. Having tasted work-life in almost all its facets, I was still eager to find my real dream.

This was when I decided to pursue an online degree in computer science. When door2door opened its office in Porto Alegre, the company’s profile seemed intriguing and once again I thought: maybe this is the right thing for me. Based on my prior qualifications I started working there as an office administrator. At door2door we have a budgeted learning day which we can use for personal development in any way we want. I used this opportunity to cover my university courses and learn more about front-end development. I realized that coding was not just another thing to try out but that I really loved it. It became ever more clear to me that coding was what I really wanted to do.

I decided to share my thoughts with my manager Thiago who is also the General Manager of the Porto Alegre office and Team Lead in Software Development. Thankfully, he decided to fully support me. Knowing that I was already learning to code in my free time, he put me in a company internal mentorship program. Throughout the program I got to know door2door’s expert coders who helped me improve my coding step by step through feedback sessions. I’d like to mention here that my mentor Stiliyana has been a big inspiration for me — both as a woman pursuing a career in technology and as a developer. Stili started out as an intern herself in May 2016 during her last year at university. She wrote her bachelor thesis in the company being mentored by Adam Mooney, Senior Software Developer at door2door. She became a full-time software developer in October 2017. Having herself received this opportunity, Stili was clearly happy to pass that torch on to me. Even though we are all busy and work in different time zones, Stili is always quick to respond to my questions. With real projects the responsibility also became very real and trust took a center stage. It was okay that I was still learning, but I was being relied on and trusted to do my best.

Nobody said it would be easy. Learning a complex new profession can be overwhelming and it is normal to give up. I’ve seen many people give up early in the process because it is almost impossible to walk that path alone or without help. To be honest, sometimes I wasn’t sure myself if I could follow through. The number of programs, tools, languages, frameworks, and all of the numerous list of things that you cannot even classify are just endless! You listen to developers speak and although they understand each other perfectly, you don’t get a word of what they are saying. And then there is that screen with a lot of letters and symbols in seemingly random order. Craaaazy… (but let’s be honest… it is amazing!). I learned that working hard for what you want can be rewarding and part of my reward was the support I received from door2door’s engineering team. I will always be grateful to them for not letting me give up!

From left to right: Stiliyana (Software Developer), Daisy (Visual Designer), Laras (Software Developer), Greyce (Software Developer)

At the beginning of 2019 I had another opportunity to visit door2door’s headquarter in Berlin, Germany, to work closer with my mentor and the team. As always, meeting Stili and other colleagues from around the world in person was great and being exposed to clients who actually rely on the algorithms we build to run a modern kind of public transport and the knowledge we bring was important. What I didn’t know yet was that my promotion was going to be announced on my last day in Berlin during Town Hall with all employees present. I would officially start working on front-end projects! First in addition to my administrative job and with time I could increase my share of coding as well as progress into the field of back-end development, working at the heart of door2door’s mobility platform

In coding I found my calling and at door2door I found a place which encouraged me (and still does) to follow my dream. At the same time I found beautiful colleagues who supported me and who are inspiring and fun to work with. But more so I found a home, a foundation which I don’t intend to trade for any tempting experience that might come my way. Not because I owe anything to anyone. But because I feel settled here at door2door and because I have finally found what I have been looking for.

A note from Thiago that I received for my first year at door2door

From Office Administrator to Coder — How door2door Empowers its Female Employees was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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door2door is participating at MOVE 2019. Join us at this groundbreaking mobility event taking place 12–13 February 2019 at the ExCel venue in London, United Kingdom. Meet our experts at our booth and don’t miss out on the thought-leading presentation of our Co-CEO and Founder, Tom Kirschbaum. Find all the information you need below:

Where can you find us?

Stand 14: Come visit our stand which is just in front of the main stage

Who is attending from door2door?

Book a meeting with our experts in advance!

Speakers

Who: Tom Kirschbaum, Co-CEO & Founder at door2door

Where: Models Theatre

When: Day 1 at 5 pm

Title: Keeping shared mobility profits within local regions

In his presentation Tom will talk about how cooperation between public and private entities can lead to a truly sustainable and inclusive mobility system, boosting the role of public transport, reclaiming cities from cars and handing them back to their citizens. He will present a roadmap on a new mobility ecosystem and show how the symbiosis of advanced mobility technology and experienced PTOs to build one integrated system will lead to a fair distribution of profits and improve the quality of mobility for all citizens.

We look forward to meeting with you at MOVE 2019

We believe that the conference theme Mobility Re-Imagined offers a great opportunity to exchange visions and action plans for better mobility.

As a technology provider, door2door accompanies transport companies and cities in the digital transformation of their mobility and provide software-based solutions, services and consulting.

Together we work to make public transport more sustainable and efficient. Individual mobility without a car has to be made more attractive — whether in cities or rural areas. Our Mobility as a Service (MaaS) platform for data-driven analysis & planning, multimodal apps and on-demand mobility solutions helps public transport to become more customizable and convenient.

Follow us on social media to stay updated on our presence at the event:

Twitter and LinkedIn

Come visit us at MOVE 2019 was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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Signifikante Erweiterung des Bediengebiets

Ende Juni 2018 hat die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) das Bediengebiet von myBUS, auf Wunsch der Bevölkerung vervierfacht. Umfragen zeigten ein positives Feedback der Nutzer und den Wunsch, den per App jederzeit abrufbereiten Minibus auch in den Wohnbezirken jenseits des Rheins nutzen zu können, um so besser an die Innenstadt angebunden zu sein. So können die Duisburger seit der Erweiterung auch Bezirke außerhalb der Innenstadt mit myBUS erreichen. Als Antwort auf die verstärkte Nachfrage und positive Resonanz zu dem innovativen Mobilitätsangebot, ging die DVG noch einen Schritt weiter und erweiterte das Bediengebiet auch im Norden und Süden der Stadt und bedient nun von Rheinhausen bis Meiderich und Wanheimerort acht weitere Bezirke.

„Die Erweiterung des myBUS Angebots in Duisburg zeigt, welchen positiv Effekt der digitale Nahverkehr auf die Stadt und seine Bewohner hat“, so Dr. Tom Kirschbaum, Co-CEO und Founder von door2door. Als Lösungsanbieter für Mobility as a Service (Maas) ermöglicht door2door der DVG, ihr On-Demand-Ridepooling-Angebot eigenständig und als Ergänzung des bestehenden Nahverkehrsangebot zu betreiben. Durch die Technologie von door2door konnte somit die Erweiterung des Bediengebiets schnell und effektiv umgesetzt werden. Basierend auf datengetriebener Simulation von Ridepooling-Diensten wurde eine schnelle und flexible Anpassung des Service-Designs und der optimalen Betriebsparameter ermöglicht. So war schnell klar, wie viele Fahrzeuge für die Erweiterung benötigt wurden, um die Menschen optimal zu bedienen und gleichzeitig eine gute Pooling-Rate zu erzielen.

Die neue multimodale myDVG-App

Ab sofort geht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den DVG und door2door in die nächste Phase: Es wurde die neue App myDVG gelauncht. Mit dieser App können Fahrgäste alle vorhandenen Verkehrsmittel in Echtzeit auf einen Blick vergleichen und Tickets direkt in der App kaufen. Dazu gehören Bus, Bahn, myBUS, Leihfahrrad und Taxi. myDVG führt damit zwei Apps zusammen, die Kunden bisher getrennt voneinander nutzten: Den “Routenplaner” (Wegeplanung und Vergleich von Verkehrsmitteln) und “myBUS” (Buchung von myBUS-Fahrten). Die neue App, myDVG, liefert seit Februar nun eine vollständige Übersicht über das Mobilitätsangebot der Stadt Duisburg und lässt Fahrgäste diese direkt in der App buchen. Multimodalität sorgt für eine nachhaltige und gleichzeitig effiziente Personenbeförderung und On-Demand-Ridepooling macht den ÖPNV benutzerfreundlich und zugänglicher.

“Mit myDVG finden Fahrgäste schnell und einfach den für sich besten Weg“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG. „Sie erhalten alle Informationen in Echtzeit aus einer Hand und können myBUS direkt in der App buchen.” Adler fügt hinzu: „Die App schafft eine gute Grundlage für weitere Entwicklungsschritte. Als nächstes planen wir beispielsweise den direkten Ticketkauf in der App und wir möchten weitere Verkehrsmittel einbinden. Damit kommen wir unserem Ziel der Intermodalität näher.“

Einen einheitlichen Zugang zum gesamten Mobilitäts-Spektrum der Stadt zu schaffen, ist ein wichtiger Schritt, um die öffentliche Mobilität intelligenter, nahtloser und bedarfsgerechter zu gestalten. Denn nur eine öffentliche Mobilität, die attraktiv, praktisch und an das Kundenverhalten angepasst ist, veranlasst uns dazu, das Auto stehen zu lassen. Klares Ziel der Stadt Duisburg: das Verkehrsaufkommen in der Stadt deutlich senken.

Neue multimodale myDVG AppEntwicklung der Kooperation

Im September 2017 führte die Duisburger Verkehrsgesellschaft als erstes ÖPNV Unternehmen weltweit einen On-Demand-Ridepooling-Dienst ein. myBUS wurde binnen nur 12 Monaten auf die Beine gestellt. Dabei überwanden door2door und DVG gemeinsam planerische, regulatorische und konzessionelle Hürden. Zunächst nahm die DVG im November 2016 den DVG den Routenplaner in Betrieb. Im Januar 2017 folgte dann die Simulation der neuen Dienstleistung mit door2doors Analysetool Insights. Nach der Inbetriebnahme im September 2017 folgte im Juni 2018 die Erweiterung des Bediengebiets und im Januar 2019 die Launch der multimodalen myDVG-App. Lese mehr zur Entwicklung der Partnerschaft zwischen der DVG und door2door hier.

Warum door2door und der ÖPNV ein gutes Team bilden

door2door glaubt an einen nachhaltigen Mobilitätswandel. Dieser ist nur möglich, wenn neue Mobilitätsangebote in den ÖPNV integriert sind, sodass sie für alle zugänglich sind und eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz bieten. Denn für einen nachhaltigen Wandel reicht es nicht, wenige profitable Strecken mit On-Demand-Diensten auszustatten. Es geht gerade auch um die Gegenden, die eben ohne Auto nicht gut erreichbar sind. Das funktioniert nur mit öffentlichen Verkehrsunternehmen. Nur sie unterstehen der Daseinsvorsorge und handeln allein im Interesse des Bürgers.

Neben Duisburg sind weitere Städte bereits Kunden von door2oor: München, Freyung, Lissabon und Porto in Portugal und Brescia in Italien. Gespräche mit vielen anderen Städten und Verkehrsunternehmen laufen.

Duisburg vervierfacht das Bediengebiet von myBUS und launcht eigene multimodale App was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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door2door Blog by Door2door - 4M ago
door2door Wraps up First Year at the World Economic Forum

“Economic success is fundamental for social stability — but while it is a necessary requirement, it is not sufficient alone”, German Chancellor Angela Merkel said during the 2019 World Economic Forum (WEF) Annual Meeting in Davos. Merkel — as she often does — encouraged public stakeholders in Germany to invest more into innovative infrastructure, to be ready for digital transformation, platform economy and the era of Artificial Intelligence. At the same time she said that in the internet economy we should very carefully rethink the way we distribute things as to prevent injustice to grow.

Digitization was only one of the many pressing issues discussed during the meeting by high-caliber representatives. Another one was Climate Change: During a panel discussion with Al Gore, prominent environmental activist and 2007 Nobel Peace Prize winner, Jacinda Ardern, Prime Minister of New Zealand made a very clear point stating: “[…] actually this is about being on the right side of history. Do you want to be a leader who looks back in time and say that you were on the wrong side of the argument when the world was crying out for a solution?”

During a #wef19 session, Al Gore asks New Zealand Prime Minister Jacinda Ardern what advice she would give a world leader who does not believe in climate change. More #ReutersDavos coverage: https://t.co/uusrW05xBI https://t.co/PFiEAWQwo3

 — @Reuters

Solutions are out there and as a provider of mobility technology, door2door is working towards improving the state of public mobility, a subject which has the potential to significantly improve both social equality and the state of the environment. door2door joined the WEF’s Centre for the Fourth Industrial Revolution at the end of 2017 and has been taking an active role in two of its working groups for just over a year now. Time hasn’t been standing still since then and a lot has happened during that year. This is why we would like to share with you some of the meaningful work we have been doing and give a few examples of how work at the WEF looks like in daily life.

As a mobility expert door2door joined The Future of Urban and Autonomous Vehicles and Seamless Integrated Mobility System (SIMSystem) working groups. Both working groups address the heavy burden of urbanization, such as congestion and air pollution. Specifically these working groups strive to accelerate the use of technology, including mobility platforms and autonomous vehicles (AV), to build shared-vehicle fleets running on a fully integrated mobility data network and lay the groundwork for a global SIMSystem. Operating beyond lofty words and beautiful sceneries these known WEF initiatives are a place where hands-on cooperation happens on the ground, where professionals deep-dive into their matters of expertise and form execution plans to put technology to work where it can actually benefit society.

Why we need a SIMSystem and why it only works as a public-private partnership

“The truth is that today’s transport systems are under enormous strain”, writes John Moavenzadeh, former Head of Mobility Industries and System Initiative, Member of the Executive Committee, World Economic Forum LLC. “Rail and highway infrastructure in many areas is aging. Populations are growing fast in places with some of the biggest transport challenges. And the explosion in online shopping is putting pressure on traditional delivery channels.” The first wave of new mobility platforms operated by private companies has not achieved the desired improvement. While the new technology has made commuting more comfortable for some, it has worsened traffic in general, adding tens of thousands of more vehicles to the streets of already congested cities. If not integrated into a single transport system, disparate private offerings will keep competing with public transport, cannibalizing on profitable routes and leaving the rest underserved.

Tom Kirschbaum during the WEF Annual Meeting 2018 in Tianjin.

“We are now 10 years in the first generation of mobility platforms like Uber & Co. What has become crystal clear since then is that a positive impact on cities suffering from congestions and air-pollution around the globe can only be achieved with an integrated solution under a dedicated policy regime”, says Tom Kirschbaum Founder and Co-CEO of door2door. Rather than leaving progress to the private sector alone, we need a new approach which takes into account the complexity of a transportation regulatory system. If we want our transport system to be truly coordinated and consolidated we need a centralized public mobility authority to hold the reins. Such an authority should harnesses technology to seamlessly connect different modes of transportation and ensure information exchange in real-time. In the blend of a public-private partnership, citizens will benefit from both high-quality service and guaranteed accessibility. In a SIMSystem the flow of people and goods across cities and countries is seamless and as efficient during daily life as in emergency situations, such as evacuations. Whether bus rides, ridepooling or bike-sharing and later rail, air travel and shipping users can make informed decisions on the most efficient travel route and enjoy a kind of mobility that is available anytime anywhere. “A SIMSystem drives inclusive growth through increased access to healthcare, education and economic opportunity — not just for wealthy and healthy citizens, but also for elderly, blind and disadvantaged citizens”, says John Moavenzadeh.

John Moavenzadeh during his visit to door2door’s Berlin headquarters with Founder & Co-CEO Maxim Nohroudi.

This approach is very much in line with door2door’s business model, striving to empower mobility authorities to combine the best of both worlds — innovation and regulation. Currently, door2door is one of the only technology providers to offer technology specifically designed for the needs of the public mobility sector. In addition to offering ridepooling technology, we also equip our partners with significant data-driven insights, allowing them to perform in-depth data analysis to identify inefficiencies, optimize the public transport service and give passengers access to various modes of transportation from one source. At door2door, we believe it is essential not to wait, but start from the status quo and move forward in an iterative and integrative way which involves existing resources and current mobility actors. This delivers the added value to cities rather than big technology companies.

Characteristics which make up a SIMSystem according to WEF and BCG AnalysisFrom theory to implementation — first cities to pilot a SIMSystem with WEF support

Over the course of 2018, we have advised cities on their mobility transition and engaged in discussions, putting our principles to the test by an international professional audience as well as putting our experience to practical use: many applications from cities and governments worldwide reached the SIMSystem working group to receive WEF resources to transition towards a SIMSystem in their area of jurisdiction. This increased desire by city planners to improve mobility shows that the challenges in the mobility sector are severe and real. Together with other members of the SIMSystem working group, door2door has chosen the combined application of Ann Arbor and Detroit in the US and Windsor in Canada as a pilot team. We particularly liked their application because it combined the administrations of several cities, including a cross-border partnership with cities on both sides of the US-Canadian border. Facilitating intercity commutes and easier cross-border travel planning are important goals that a SIMSystem seeks to achieve. door2door was asked by the Centre for the Fourth Industrial Revolution to advise the pilot team during several continuous workshops, taking place over the course of the second half of 2018 across the globe, including in New York, USA and Cascais, Portugal. As part of the consulting service, the working group helped the pilot cities to define a roadmap for the implementation of a SIMSystem. Based on the workshops, the Ann Arbor, Detroit and Windsor combo decided to, as a first step, pursue an integrated, regional mobility data platform that will feature a trip planning and payment function. The cities presented their findings during the WEF annual meeting in Davos. The successful implementation of this pilot project should then serve as a blueprint for others seeking to improve their state of mobility.

Participating at the 12th Annual Meeting of the New Champions

The 12th Annual Meeting of the New Champions, which took place on 18–20 September 2018 in Tianjin, China, counting 5,000 participants brought city representatives together with technology providers and the automotive industry. Mayors from around the globe learned that regulated public-private partnerships are needed to improve traffic and air quality by introducing technology-driven, user-friendly, equal-access public mobility systems.

While the long-term development of a SIMSystem will benefit enormously from the advancement of autonomous vehicles, there is no need to wait for AVs to reach market maturity to start building integrated mobility, Tom Kirschbaum explained during a panel discussion. Rather, a lot can already be done today. Appealing to the audience and his co-panelists at the Building the Cities of Tomorrow panel, he said: “Getting cars out of the city center is not a dream which you need to wait 25 years for. The first cities are starting to do that. Imagine if a mayor said: I want to get cars out of my city. I am going to work on a transit system that is so capable that you have — from a bicycle up to an underground service — everything at hand in an accessible and affordable way. I am going to invest in that and I am going to use the most modern technology to do it. This is the kind of boldness that is not so natural sometimes in politics. When we sit sometimes with mayors and city decision-makers, we feel like evangelists. We show them the data and capabilities and they realize they can actually do it.” He added: “And I think the people are right to demand it and say why don’t you do something? Why don’t you apply technology? Why don’t you make decisions and get away from this incremental way in which administrative politics used to work? Because we live in much more dynamic times and I would like the cities to adapt to this kind of speed and scale.”

Since the 12th Annual Meeting of the New Champions took place in China and to follow Chancellors Angela Merkel’s call at the Davos meeting for international organizations to start reflecting the changing balance of power in the world to account for the growing economic strength of countries like China we would also like to share our impressions on China with you: Given the fact that China is known to be suffering a great deal from the consequences of its rapid economic development, in particular urbanization, traffic, congestion and high levels of air pollution, it was impressive to watch the country’s determination to invest into new solutions and its openness towards new ways that could help address the country’s challenges.

Being in China makes you something between inspired/encouraged and humble/panicked, looking at 1) how determined/disciplined China invests into innovation, 2) the scale of things, 3) how one depends on Google services (rarely usable here). There is a lot to do, #europe. #amnc18

 — @tomkirschbaum

About the Centre for the Fourth Industrial Revolution

The San Francisco-based Centre for the Fourth Industrial Revolution aims to unite innovative and impact-oriented companies, entrepreneurs and government representatives from all over the world to discuss the socio-political impacts and opportunities of science and technology and promote their beneficial use. Learn more about the working groups and why door2door has been selected to join the World Economic Forum here.

From Tianjin to Davos was originally published in door2door Blog on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.

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