Loading...

Follow Maternita – Maternity Concierge & Baby Planner on Feedspot

Continue with Google
Continue with Facebook
or

Valid

Lasst uns doch einmal über unsere Rechte sprechen…

denn immer wieder sind wir erstaunt, wie selten (werdende) Eltern umfassend über diese Bescheid wissen, sie nicht einfordern und sehen täglich die Konsequenzen, welche aufgrund der Unwissenheit entstehen. Rechte sind eine tolle Errungenschaft einer Demokratie und wir sollten diese nutzen bzw. einfordern wie z.B.

Die Liste könnte beliebig erweitert werden, doch dies würde diesen Rahmen sprengen.  Wir wissen wie undurchsichtig und abschreckend für Viele der Paragraphendschungel ist. Doch umso wichtiger ist es sich dazu gut beraten zu lassen.

Es gibt viele Anlaufstellen wie gemeinnützige Einrichtungen z.B. Pro Familia,  AWO oder Caritas, öffentliche Institutionen der Stadt oder des Landkreises, Rechtsanwälte und private Unternehmen und auch die Bundesministerien wie das Bundesministerium für Familie bietet online viele verständliche Informationen an.

Hier möchten wir Dir einen kleinen Überblick an Deinen Rechten geben und damit den Anreiz Dich damit zu beschäftigen bzw. die richtigen Fragen zu stellen:

Dein Recht auf die Betreuung durch eine Hebamme

§ 24d Ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe (5. Sozialgesetzbuch)

„Die Versicherte hat während der Schwangerschaft, bei und nach der Entbindung Anspruch auf ärztliche Betreuung sowie auf Hebammenhilfe einschließlich der Untersuchungen zur Feststellung der Schwangerschaft und zur Schwangerenvorsorge.“

Heißt, Du darfst für Dich entscheiden, ob Du Dich ausschließlich durch eine Hebammen, ausschließlich einen Gynäkologen oder Hebamme und Gynäkologen betreuen lassen möchtest. Dies darf Dir durch einen Arzt oder eine Hebamme nicht verweigert werden.

„ein Anspruch auf Hebammenhilfe im Hinblick auf die Wochenbettbetreuung besteht bis zum Ablauf von zwölf Wochen nach der Geburt.“

In Zeiten des Hebammenmangels, eine wichtige Information mit der Du direkt bei Deiner Krankenkasse vorstellig werden solltest: Sprich Deine Krankenkasse an und fordere, dass sie Dich bei der Suche unterstützen oder Kontaktdaten zur Verfügung stellen.

Melde Dich auf der Karte der Unterversorgung, um auf die Mißstände öffentlich aufmerksam zu machen und so die Krankenkassen und Politik zum Handeln zu zwingen.

Nutze alle Quellen von lokalen Hebammenanfragen /Hebammenruf, über Social Media und persönlichen Empfehlungen, um ggf. eine Hebamme zu finden.

„Die ärztliche Beratung der Versicherten umfasst bei Bedarf auch Hinweise auf regionale Unterstützungsangebote für Eltern und Kind.“

Heißt, findest Du keine Hebamme, dann fordere diese Beratung ein. Zwar gibt es keine Alternative zur Hebamme, aber es gibt Angebote wie Mütterpflegerinnen, Stillberaterinnen, Trageberaterinnen, etc. die Dich in Teilbereichen unterstützen können.

Dein Recht auf Mutterschutz

§ 1 Anwendungsbereich, Ziel des Mutterschutzes, Mutterschutzgesetz – MuSchG

„(1) Dieses Gesetz schützt die Gesundheit der Frau und ihres Kindes am Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplatz während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit“

Sobald Du schwanger bist, solltest Du Dich darüber informieren ob für Dich ggf.  arbeitsplatzabhängige Regelungen in Kraft treten, um Deine Gesundheit und die des Kindes zu schützen. Denn Du hast das Recht das Dein Arbeitsplatz mutterschutzrechtlich angepasst wird. Hierzu kannst Du Dich von Deinem Arbeitgeber, dem Betriebsarzt oder der zuständigen Aufsichtsbehörde des Bundeslandes oder einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Dein Recht auf Elternzeit

§ 15 Anspruch auf Elternzeit (BEEG)

„(1) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf Elternzeit“

Als ArbeitnehmerIn hast Du, ebenso wie der andere Elternteil, Anspruch auf 3 Jahre Elternzeit pro Kind, wenn Du bestimmte Voraussetzungen erfüllst. Informiere Dich bereits in der Schwangerschaft über Deine Möglichkeiten. Informiere Dich bestenfalls erst einmal unabhängig von Deinem Arbeitgeber, da diese unter Umständen nicht alle Deine Rechte kennen bzw. Dich nicht darüber in Deinem Sinne informieren. Hier findest Du informationen dazu.

Dein Recht auf Elterngeld 

§ 1 Berechtigte (BEEG)

„(1) Anspruch auf Elterngeld hat, wer

  1. einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat,
  2. mit seinem Kind in einem Haushalt lebt,
  3. dieses Kind selbst betreut und erzieht und
  4. keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausübt.“

Gerade im Bereich Elterngeld ist die Verunsicherung sehr groß, daher macht es Sinn sich gut dazu beraten zu lassen. Und dies ehrlichweise nicht in einschlägigen Social Media Elterngruppen, die oft mehr verwirren als informieren. Da dieses Thema sehr komplex ist, für jeden Elternteil oder jede Familie sehr verschiedene Aspekte mit sich bringt, lohnt sich hier eine frühzeitige Beratung auch in der Schwangerschaft, um ggf. Dein Elterngeld zu optimieren.

Dein Recht auf einen Kitaplatz

§ 24 Anspruch auf Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (8. Sozialgesetzbuch)

„(1) Ein Kind, das das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege zu fördern, wenn

1.

diese Leistung für seine Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit geboten ist oder

2.

die Erziehungsberechtigten

a) einer Erwerbstätigkeit nachgehen, eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder Arbeit suchend sind,

b) sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder

c) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des Zweiten Buches erhalten.

Lebt das Kind nur mit einem Erziehungsberechtigten zusammen, so tritt diese Person an die Stelle der Erziehungsberechtigten. Der Umfang der täglichen Förderung richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

(2) Ein Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, hat bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege“

Auch wenn Du Deine Rechte kennst, solltest Du Dich so früh wie möglich damit beschäftigen, Dich informieren und aktiv nach einer Hebamme oder einem Kitaplatz suchen. Die Hebammensuche kannst Du nicht früh genug angehen, auch deutlich vor der 12 SSW, damit Du eine Chance und vor allem Wahlmöglichkeit hast.

Selbiges gilt für die Planung des Betreuungsplatzsuche, welche Du im Zuge der Elternzeitüberlegungen angehen solltest. Bitte bedenke dabei, dass es meist schwierig ist unterjährig im Kitajahr, z.B. im Januar einen Betreuungsplatz zu erhalten, da die meisten Plätze im Sommer zum Schuljahresbeginn vergeben sind. Daher überlege bereits in der Schwangerschaft, wann der gewünschte Betreuungsbeginn am sinnvollsten wäre, wie Du entsprechend die Elternzeit planen solltest und fange an Einrichtungen zu recherchieren und zu besichtigen, damit Du sobald Dein Kind da ist die Anmeldung dort vornehmen kannst.

Solltest Du keinen Platz erhalten obwohl Du einen Rechtsanspruch hast, dann kannst Du ein Eilverfahren einleiten: Informationen dazu findest Du zum Beispiel hier: https://kitakriseberlin.org/take-action/kitaplatzklage-co/

Wir hoffen dies gibt Dir einen kleinen Überblick und Du bist jetzt bereit, diese auch einzufordern.

Anmerkung:

Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung, sondern basiert auf aktuellen Recherchen und unserem Wissensstand. Wenn Du einen Fehler findest, freuen wir uns über einen freundlichen Hinweis.

Alle Verweise  zu Beratungs- und Informationsstellen, stellen unbezahlte Werbung dar.

Bildquelle: Karen Arnold, Pixabay

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

(Werbung/Kooperation)

Ein Tag noch und dann ist Weihnachten. Daher öffnen wir heute unser letzte Türchen des Baby Planner Adventskalenders. Last but not least teilt die liebe Julia von allaboutyourbaby 24 Tipps für ein entspanntes Wochenbett für Euch.

Am 1. Advent  haben Ulrike und Inga von maternita aus Berlin, Dir bereits 24 Tipps rund um Organisatorisches in Deiner Schwangerschaft verraten, gefolgt am 2. Advent, wo Daniela von mybabyflow ihre 24 Tipps wie Du schnell & einfach Dein Zuhause kindersicher gestaltest geteilt hat. Letzte Woche hat dann Katharina von babyahoi 24 Tipps rund um den Kaiserschnitt veröffentlicht.

Die ersten 6 Wochen nach der Geburt sollte das Baby mit seiner Familie, vor allem seiner Mama, kuschelig und entspannt Zuhause verbringen. Diese Zeit nennt man Wochenbett. Leider ist die Wochenbettkultur hier zu Lande etwas in den Hintergrund getreten. In anderen Kulturen wird die neue Familie bekocht, der Haushalt von fleißigen Helfern übernommen und auf Geschwisterkinder wird aufgepasst – kurzum die Wöchnerin und ihr Baby werden so richtig verwöhnt! Somit hat die neue Familie Zeit und Ruhe sich kennen zu lernen und einzugewöhnen. Um euer Wochenbett genießen zu können, habe ich euch 24 Tipps zusammen geschrieben:

  1. Kümmere dich zum Ende des 1. Trimenon um eine Nachsorge-Hebamme, die dich im Wochenbett betreut. Ihr kannst du alle aufkommenden Fragen stellen.
  2. Denke daran, dass du unter bestimmten Voraussetzungen (weitere Kleinkinder im Haushalt, med. Indikation) auch eine Mütterpflegerin bei der Krankenkasse beantragen kannst.
  3. Fülle alle Anträge, soweit es geht,bereits während der Schwangerschaft aus, sodass du diese nach der Geburt nur noch ergänzen musst.
  4. Mache dir Stillkugeln z.B. mit Hefe, welche die Milchbildung anregen und als energiereicher Snack dienen. Diese kannst du einfrieren und nach Bedarf portionsweise auftauen. Im Netz gibt es tolle Rezepte.
  5. Koche schon vorher größere Mengen und friere portionsweise für das Wochenbett ein. Super sind gesunde Mahlzeiten.
  6. Bereite gegen Ende der Schwangerschaft den Ort her, an dem ihr eure Wochenbettzeit verbringen werdet. Stelle ggf. das Beistellbett auf. Suche dir helle, frische Bettwäsche heraus.
  7. Ein kleines Tischchen neben eurem kuscheligen Lager, auf dem du Getränke, Snacks und Spucktücher ablegen kannst, ist super praktisch.
  8. Sorge für einen Vorrat an großen Binden für den Wochenbettfluss, der unterschiedlich stark sein und lange andauern kann.
  9. Bespreche mit deinem Partner- oder mache dir selbst Gedanken, wie ihr/du euch/ dir das Wochenbett vorstellst. Wer kommt zu Besuch? (Denkt bitte an euch) Wie lange wird dein Partner Urlaub nehmen, eventuell selbst Elternzeit beantragen können?
  10. Gerade im Frühwochenbett (1.-10.Tag) müsst ihr euch nun viel Ruhe gönnen und viel liegen. Diese Zeit solltet ihr mit kennenlernen und kuscheln verbringen.
  11. Stimmungstiefe & Schwankungen sind völlig normal. Weinen und Reden sind Balsam für die Seele. Seid achtsam, falls die Stimmungstiefe längere Zeit anhalten, dann ist es wichtig, sich Hilfe und Unterstützung zu holen.
  12. Lerne unbedingt Hilfe anzunehmen und auch danach zu fragen. Euer Umfeld freut sich, euch unterstützen zu können.
  13. Helle Farben, Licht, Wärme & regelmäßiges Lüften verhelfen zu positiver Stimmung und regen die Glückshormon-Ausschüttung an.
  14. Lasse jeden Besuch etwas zu essen mitbringen.
  15. Bitte deine beste Freundin oder eine nahestehende Person auch um Unterstützung im Haushalt. Wäsche zusammenlegen oder durchsaugen gehen schnell.
  16. Kommuniziere offen mit deinem Partner; legt abends eine Gesprächsstunde ein.
  17. Lass dir regelmäßig die Bettwäsche wechseln.
  18. Handy & TV Konsum einschränken. Die Handystrahlen sind schädlich für euch.
  19. Durch das Stillen & Tragen des Babys kann sich dein Nacken schnell verspannen. Lass dich massieren.
  20. Versuche dich 2 Stunden am Tag auf den Bauch zu legen, das fördert die Rückbildung.
  21. Gebe dein Baby ruhig für eine gewisse Zeit (z.B. in einer Stillpause) in andere hütende Arme. In dieser Zeit kannst du in Ruhe duschen oder lesen. Mache etwas, was dir gut tut.
  22. Lasse dir von deiner Hebamme oder Mütterpflegerin leichte Übungen zeigen, die deinen Kreislauf in Schwung bringen und die Rückbildung ankurbeln. Damit sind wirklich leichte Übungen gemeint!!!
  23. Führe ein Glückstagebuch, in welchem du die schönsten Momente notieren kannst. Dadurch erlebt man den Moment fast nochmal und wenn man es nach einiger Zeit wieder liest, spürt man das Gefühl noch ein Mal.
  24. Sei stolz auf dich und deine neue kleine Familie, höre auf dein Bauch-Gefühl und gönnt euch Ruhe & Nähe. Habt ein entspanntes Wochenbett <3

Ich verlose das Buch – Oje, ich wachse!- von Dr.Hetty van de Rijt und Dr.Frans X. Plooij, das dich über die Sprünge deines Babys informiert und einen leckeren Pukka Mutterzauber Stilltee. Habt eine schöne Zeit. Eure Julia

Und hier sind die Teilnahmebedingungen:

  • Markiere im Kommentarfeld eine Freundin oder hinterlasse hier im Blog einen Kommentar
  • Deine Chancen steigen, wenn Du auf den Facebook oder Instagramseiten der Baby Planner einen Kommentar hinterlässt

https://www.instagram.com/maternitababyplanning/?hl=de

https://www.facebook.com/schwangerschaftsconciergeberlin

https://www.instagram.com/mybabyflow/?hl=de

https://www.facebook.com/mybabyflow/

https://www.instagram.com/baby_ahoi/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerHamburg/

https://www.instagram.com/allaboutyourbaby_julia/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerMuenchen/

  • Die Teilnahme beginnt am 23.12.2018 und endet am 02.01.2019
  • Der/die Gewinner/innen werden im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar, mit der Bitte sich via Email bei uns zu melden, kontaktiert.
  • Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn und es wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Julia absolvierte 2017 die Baby Planner Academy und gründetet Allaboutyourbaby in München. Zudem absolviert sie aktuell die Ausbildung als FamilienLotSin / Mütterpflegerin. Mit Allaboutyourbaby hat sie sich einen Traum erfüllt und steht werdenden Eltern mit viel Rat und Tat zur Seite.

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

(Werbung/Kooperation)

Die wunderbare Vorweihnachts- und Adventszeit rast – heute ist schon der 3. Advent! Das heißt auch, heute wird für Dich das 3. „Türchen“ des Baby Planner Adventskalenders geöffnet!

Am 1. Advent  haben Ulrike und Inga von maternita aus Berlin, Dir bereits 24 Tipps rund um Organisatorisches in Deiner Schwangerschaft verraten, gefolgt am 2. Advent, wo Daniela von mybabyflow ihre 24 Tipps wie Du schnell & einfach Dein Zuhause kindersicher gestaltest geteilt hat.

Heute erhältst Du von Katharina von babyahoi 24 Tipps rund um den Kaiserschnitt.

Beim Kaiserschnitt wird das Baby durch einen Schnitt in der Bauchdecke und der Gebärmutter zur Welt gebracht. In der Fachsprache Sectio caesarea genannt.

Ob man sich eine natürliche Geburt gewünscht hat – und es dann während des Geburtsvorgangs zu einem Notkaiserschnitt (einer Notsectio) kam – oder ob es sich um einen Wunschkaiserschnitt handelt welcher während des Schwangerschaftsverlaufes sorgfältig geplant wurde: es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich während der Schwangerschaft mit dem Thema Kaiserschnitt und den besonderen Bedürfnissen der Frau nach einem Kaiserschnitt zu beschäftigen.

1. Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.

2. Falls du kurz vor oder nach der Geburt eine Erkältung haben solltest, lass Dir Meersalznasenspray und Hustenbonbons mitbringen. Wenn Du doch mal husten, niesen oder dich räuspern musst, erzeuge einen Gegendruck in dem Du deine Hand auf den Bauch bzw auf die Narbe legst und in dem Moment Druck ausübst in dem Du husten oder niesen musst.

3. Kaufe dir wenn möglich für die erste Zeit nach der Entbindung hochgeschnittene Unterhosen die nicht auf die Narbe drücken. z.B von der Firma Kaiserschlüpfer.

4. Meine Buchempfehlungen für Dich : Meine Wunschgeburt von Ute Taschner,
Kaiserschnitt von Theresia Maria de Jong

5. Beginne das Bonding schon im OP. Die ersten Minuten nach der Geburt gehören Dir und deinem Baby, solange wie es dem Baby gut geht.

6. Sobald dein Kreislauf wieder stabil ist, darfst Du in der Regel auch duschen, dabei solltest Du darauf achten, die Bauchnaht nicht mit Shampoo oder Duschgel in Berührung zu bringen. Dies gelingt z.B. durch Verwendung eines speziellen Duschpflasters.

7. Auch nach einem Kaiserschnitt kannst du Nachwehen bekommen. Während Erstgebärende die Nachwehen oft lediglich als leichtes Ziehen im Unterbauch wahrnehmen, kann die Schmerzintensität bei Mehrfachgebärenden deutlich zunehmen. Es kann helfen, wenn Du dich auf den Bauch legst. Oder versuche die Nachwehen mit deiner Atmung zu kontrollieren oder wegzuatmen.

8. Nehme ein Bonding Bad – Ein Bonding Bad ist ein emotionaler Neustart für Mutter und Baby. Zuhause kannst du mit der Wochenbetthebamme die Geburt in der warmen Wanne nachstellen.

9. Schmerzen können nach dem Kaiserschnitt vor allem in den ersten Tagen nach der Operation auftreten. Das betrifft in besonderem Maße Bewegungen, welche die Bauchdecke belasten – wie etwa beim Aufstehen. Lass Dir von deinem Gynäkologen schmerzstillende Medikamente verschreiben. Diese sollten unbedingt stillverträglich sein.

10. Wenn du aus dem Bett aufstehen möchtest, drehe dich immer erst auf die Seite, um dann als erstes deine Beine aus dem Bett zu heben . Das entlastet deine Bauchmuskeln und ist schonender für den Rücken.

11. Lass dir von deiner Hebamme Stillpositionen zeigen, die für dich angenehm sind und nicht auf der Narbe drücken. Der Rückengriff ist z.B eine gute Stillposition, um deinen Bauch zu entlasten.

12. Die Bauchnaht verheilt in der Regel innerhalb von 8 bis 12 Tagen. Danach kannst du mit der Narbenpflege beginnen.

13.Arnica hilft besinders gut. Entweder als Wundauflage oder als Globuli. Die Arnicasalbe würde ich erste empfehlen, wenn die Narbe ganz abgeheilt ist.

14. Sobald die Bauchnaht verheilt und die Umgebung der Wunde bei Berührung schmerzfrei ist, kann die Hebamme eine Bauchmassage durchführen. Das fördert die Rückbildung der Gebärmutter, unterstützt die Darmtätigkeit, den Wochenfluss und sorgt außerdem für Entspannung.

15. Die Wochenbettzeit bedeutet Kuschelzeit. Die Bindung fördert auch den Milcheinschuss, der bei einem Kaiserschnitt etwas später einsetzen kann.

16. Der Kaiserschnitt beeinträchtigt nicht den Milcheinschuss bzw das Fließen der Muttermilch. Gib deinem Körper etwas Zeit und Entspannung.

17. Gönn Dir Ruhe und bleib gelassen. Lass Dich von deinem Wochenbettbesuch verwöhnen, falls du übrhaupt Besuche empfangen möchtest. Falls nicht, ist es auch völlig OK.

18. Bitte trage bzw. hebe keine schweren Sachen. Dein Baby ist der Gewichtsmaßstab.

19. Lass den Haushalt Haushalt sein und gebe die Aufgaben an deine/n Partner/ in ab oder lasse Dich von deiner Familie / Freunden unterstützen.

20. Lass dir Zeit den Kaiserschnitt physisch und psychisch zu verarbeiten.

21. Hole dir einen Termin bei einer Osteopathin / Osteopath für dein Baby, um mögliche Blockaden die bei der Geburt entstanden sind festzustellen und zu lösen. Mach auch gleich einen Termin für Dich, damit dein Körper wieder ins Gleichgewicht kommt.

22. Lass dich kulinarisch verwöhnen, entweder von deinem Partner, deinen Freunden oder z.B bei Gesund & Mutter – einem Onlineshop für werdende und frischgebackene Mamas.

23. Einige Frauen sind nach einem Kaiserschnitt deprimiert, weil sie das Gefühl haben, bei der Geburt versagt zu haben. Der enge Kontakt zu deinem Baby wird dir helfen, diese negativen Gefühle zu überwinden. Und falls die negativen Gefühle anhalten, suche dir Hilfe und Rat z.B bei einer Psychologin.

24. Rückbildung – lass Dir zu Hause von deiner Wochenbetthebamme leichte Übungen zeigen, die Du z.B kurz vor dem Schlafen im Bett ausführen kannst.

Exklusiv für Dich verlose ich heute einen Slip Deiner Wahl von der Firma Kaiserschlüpfer. Die Hosen sind speziell für Frauen mit einem Kaiserschnitt oder Menstruationsproblemen. Die Slips haben am Unterbauch oder an der Lendenwirbelsäule eine aufgenähte Tasche in die Du entweder ein Kühlpack oder kleines Wärmekissen stecken kannst.

Und hier sind die Teilnahmebedingungen:

  • Markiere im Kommentarfeld eine Freundin oder hinterlasse hier im Blog einen Kommentar
  • Deine Chancen steigen, wenn Du auf den Facebook oder Instagramseiten der Baby Planner einen Kommentar hinterlässt

https://www.instagram.com/maternitababyplanning/?hl=de

https://www.facebook.com/schwangerschaftsconciergeberlin

https://www.instagram.com/mybabyflow/?hl=de

https://www.facebook.com/mybabyflow/

https://www.instagram.com/baby_ahoi/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerHamburg/

https://www.instagram.com/allaboutyourbaby_julia/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerMuenchen/

  • Die Teilnahme beginnt am 16.12.2018 und endet am 02.01.2019
  • Der/die Gewinner/innen werden im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar, mit der Bitte sich via Email bei uns zu melden, kontaktiert.
  • Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn und es wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Dieser Beitrag entstand durch babyahoi. Katharina unterstützt seit diesem Jahr in Hamburg Schwangere und Familien während der Schwangerschaft und danach. Sie ist zertifzierte Baby Plannerin und Krankenschwester. Sie hat selbst zwei Kaiserschnitte erlebt und kann sich in die Lage der Frauen gut reinversetzen. Sie arbeitet seit 11 Jahren auf einer Intensivstation und hat sich in diesem Jahr als Baby Planner mit Baby Ahoi selbstständig gemacht.

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

(Werbung/Kooperation)

Die wunderbare Vorweihnachts- und Adventszeit rast – heute ist schon der 2. Advent! Das heißt auch, heute wird für Dich das 2. „Türchen“ des Baby Planner Adventskalenders geöffnet!

Am 1. Advent  haben Ulrike und Inga von maternita aus Berlin, Dir bereits 24 Tipps rund um Organisatorisches in Deiner Schwangerschaft verraten.

Heute erhältst Du von @mybabyflow 24 Tipps wie Du schnell und einfach Dein Zuhause kindersicher gestaltest.

Es geht los…plötzlich, scheinbar von jetzt auf gleich robbt sich Dein Baby vorwärts oder zieht sich gar an Möbeln hoch. Wie wunderbar! Für das Baby ein Meilenstein, es eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, ein ganz neuer Blickwinkel. Diesen Blickwinkel sollten jetzt bestenfalls auch schnell Mama & Papa einnehmen, denn jetzt gilt es Dein Baby vor vermeidbaren Unfällen zu schützen. Wie Du das relativ schnell und einfach umsetzen kannst, erfährst Du hier:

  1. Lasse Dein Baby nie unbeaufsichtigt im Raum. Dabei musst Du es nicht stets tragen, es kann ab jetzt auch überall mit hin robben oder krabbeln. Motiviere Dein Baby ruhig, Entfernungen zurückzulegen.
  2. Halte auf dem Wickeltisch immer eine Hand an Deinem Baby, damit es sich nicht plötzlich dreht und herunter fällt. Am sichersten ist es übrigens, einfach auf einer weichen Decke auf dem Boden zu wickeln.
  3. Babys stürzen häufig von oder aus Betten. Achte auf eine hohe Umrandung, montiere z.B. einfach den Lattenrost des Babybettchens auf die niedrigste Stufe nach unten.
  4. Falls Dein Baby bei Euch im Familienbett schläft, gehe auf Nummer sicher, dass ein entsprechend hoher Rausfallschutz sicher angebracht ist. Für Boxspring-Betten gibt es z.B. besonders hohe, die sich oft sogar abklappen lassen, für einen einfacheren Einstieg von Mama und/oder Papa.
  5. Prüfe am besten mit einem Kleinteiletester, ob kleinere herumliegende Gegenstände gefährlich und von Deinem Baby verschluckt werden könnten. Ein Kleinteiletester ist ein genormtes Prüfmittel für Spielzeuge und für wenig Geld im Fachhandel erhältlich. Der Einfachheit halber kannst Du Dich aber auch an der Größe eines Tischtennisballs orientieren.
  6. Es ist gut darauf zu achten, dass Dein Baby mit geprüften Spielsachen spielt (GS-Zeichen, TÜV) und dass diese auch nicht Kleinteile enthält, die sich lösen können und/oder die Dein Baby verschlucken kann.
  7. Bewahre unbedingt Medikamente, Putz- und Reinigungsmittel etc. außerhalb der Reichweite Deines Babys auf, also z. B. nie neben der Toilette, unter dem Waschbecken oder der Spüle. Besser und definitiv sicherer ist ein geschlossener Schrank weit oben.
  8. Verwende in der Badewanne eine Anti-Rutsch-Matte, damit Dein Baby nicht ausrutscht. Babys können bereits auch in niedrigem Wasser ertrinken. Übrigens schadet so eine Matte auch für Mama und/oder Papa nicht, um die Rutschgefahr zu minimieren.
  9. Achte darauf, dass Du elektrische Geräte, die gerade nicht gebraucht werden, vom Netz nimmst, also z. B. Wasserkocher, Kaffeemaschine, Toaster, Fön, Rasierapparat usw. und die Kabel niemals herunterhängen lässt. Am besten räumst Du sie nach Gebrauch direkt wieder weg oder stellst sie zumindest außer Reichweite Deines Babys.
  10. Koche nicht mehr auf den vorderen Herdplatten und drehe Pfannenstiele seitlich. Aus Sicht des Babys sind von oben vorragende Pfannenstiele sehr interessant, um dran zu ziehen. Am sichersten kochst Du mit einem Herdschutzgitter.
  11. Prüfe, ob bei Deinem Backofen die Tür wärmeisoliert ist und warm/heiß wird. Falls ja, bringe am besten einen Backofenschutz an, damit Dein Baby sich nicht die Fingerchen verbrennt.
  12. Schau Dir genau den Inhalt Deiner Küchenschränke und –schubladen an. Was musst Du ggf. mit einer Kindersicherung verschließen oder brauchst Du das überhaupt, wenn Du entsprechend kindgerecht umsortierst? Scharfe Messer oder anderes Besteck sollte nicht offen herum liegen.Geschlossen halten solltest Du ab jetzt unbedingt die Türen von Kühlschrank, Spül-, Waschmaschine und Trockner.
  13. Hast Du Dir schon Deine Steckdosen angesehen? Alle? Diese kleinen runden Öffnungen sind super interessant für Dein Baby und die Finger passen perfekt rein! Du solltest unbedingt alle Steckdosen mit einem Schutz versehen. Diese gibt es zum Kleben, Schrauben, Stecken oder Drehen, je nach Bedarf.
  14. Tischtücher stellen eine große Gefahr dar, denn Dein Baby möchte gerne sehen was alles auf dem Tisch liegt. Außerdem ist es spannend zu erleben was passiert, wenn man daran zieht. Versuche auf Tischtücher und –läufer zu verzichten.
  15. Überlege, wo besonders spitze Kanten frei erreichbar sind (Tische, Couchtische, Lowboards etc.) und Dein Baby sich z. B. den Kopf stoßen könnte. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, diese Kanten vorübergehend sicherer zu gestalten bis Dein Baby gelernt hat, sich etwas sicherer zu bewegen.
  16. Lass Dein Baby – besonders jetzt in der Weihnachtszeit – nie mit brennenden Kerzen oder offenem Feuer alleine, auch nicht für nur 1 Minute.
  17. Gegenstände, die zum Hochklettern einladen, sollten unbedingt kippsicher stehen. Besonders Möbel in der Nähe von Fenstern oder Balkonen, solltest Du am besten umstellen. Fenster und Türen kannst Du auch einfach mit Sicherungen ausstatten. Fernseher, Regale, Sideboards, Schränke lassen sich einfach an der Wand befestigen, damit sie nicht um- und auf Dein Baby kippen können.
  18. Zimmerpflanzen kannst Du entweder hoch und außer Reichweite Deines Babys stellen oder z. B. einen Schutz über die Blumenerde legen. Als Idee kannst Du hierfür einen Pappteller oder einen entsprechend zugeschnittenen Damenstrumpf verwenden.
  19. Prüfe, ob Du giftige Pflanzen in Deinem Zuhause hast, sowohl Zimmerpflanzen als auch im Garten. In der Adventszeit sind z. B. Weihnachtssterne besonders beliebt. Der Milchsaft der Stiele ist giftig.
  20. Wenn Du im Garten offene Wasserstellen hast, z. B. Gartenteich, Springbrunnen oder Regentonnen, solltest Du diese unbedingt abdecken oder einzäunen. Generell gilt natürlich auch hier, lass Dein Baby bitte nicht unbeaufsichtigt im Garten.
  21. Grillst Du gerne? Achte darauf, dass der Grill kippsicher steht und Dein Baby sich daran nicht hochziehen und ggf. verbrennen kann. Flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus solltest Du in jedem Fall vermeiden.
  22. Begib Dich buchstäblich auf die Höhe Deines Babys und versuche die Welt mit seinen Augen zu sehen. Was könnte interessant und anziehend sein? Was könnte es unbedingt erreichen wollen und wie?
  23. Du brauchst nicht alles für Dein Baby abschließen, oder unerreichbar machen. Das bedeutet nicht „kindersicher“. Dein Baby soll und darf ausdrücklich erforschen! Die naturgegebene Neugierde ist wichtig und Dein Baby lernt so viel wie niemals wieder später in seinem Leben. Unterstütze es dabei! Begleite es, sprich mit ihm, erkläre, sei aufmerksam und beteilige Dein Baby wo immer es möglich ist.
  24. Genieße den Zauber der ersten tapsigen und vielleicht leicht missglückten Versuche Deines Babys, die neue weite Welt um sich herum zu entdecken. Das sind wundervolle und einmalige Erinnerungen.

Als exklusives Advents-Geschenk und kleine Starthilfe verlost @mybabyflow unter allen Teilnehmern/innen ein 15-teiliges Sicherheits-Starter-Set von REER, das eine Schranksicherung, 2 Schubladensicherungen, eine Fenstersicherung, 4 Tischsicherungen, 1 Türsicherung und 6 Steckdosensicherungen sowie einen kleinen Ratgeber von REER mit praktischen Tipps enthält.

Und hier sind die Teilnahmebedingungen:

  • Markiere im Kommentarfeld eine Freundin oder hinterlasse hier im Blog einen Kommentar
  • Deine Chancen steigen, wenn Du auf den Facebook oder Instagramseiten der Baby Planner einen Kommentar hinterlässt

https://www.instagram.com/maternitababyplanning/?hl=de

https://www.facebook.com/schwangerschaftsconciergeberlin

https://www.instagram.com/mybabyflow/?hl=de

https://www.facebook.com/mybabyflow/

https://www.instagram.com/baby_ahoi/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerHamburg/

https://www.instagram.com/allaboutyourbaby_julia/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerMuenchen/

  • Die Teilnahme beginnt am 09.12.2018 und endet am 02.01.2019
  • Der/die Gewinner/innen werden im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar, mit der Bitte sich via Email bei uns zu melden, kontaktiert.
  • Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn und es wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Dieser Beitrag entstand durch @mybabyflow. Daniela unterstützt und berät seit Ende 2016 in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet Schwangere und Familien während der Schwangerschaft und danach.

Als Kindersicherheits-Expertin bietet sie außerdem verschiedene Workshops und auch Einzel-Coaching zum Thema Kindersicherheit und Unfallprävention an. Mit ihrem neuen Konzept der „Kids-Safe-Home-Party“ kannst Du zusammen mit ein paar Freundinnen auch ganz bequem und individuell einen Unfallpräventions-Workshop mit Daniela bei Dir zuhause im Wohnzimmer buchen und erleben.

© mybabyflow

Am 3. Advent verrät Katharina von Baby Ahoi aus Hamburg, 24 Tipps rund um den Kaiserschnitt, sei gespannt!

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

Nun ist sie wieder da, die schöne Adventszeit. In diesem Jahr möchten wir mit Dir an jedem Adventstag im Rahmen Deines Baby Planner Adventskalenders ein Türchen öffnen, welches 24 Tipps rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Zeit mit Baby enthält. Wir, dass sind 4 Baby Planner aus ganz Deutschland.

Und das erwartet Dich:

Am 1. Advent verraten Ulrike und Inga von maternita aus Berlin, 24 Tipps rund um Organisatorisches in Deiner Schwangerschaft Am 2. Advent verrät Daniela von mybabyflow aus dem Frankfurter Umland, 24 Tipps wie Du schnell und einfach Dein Zuhause kindersicher gestaltest Am 3. Advent verrät Katharina von Baby Ahoi aus Hamburg, 24 Tipps rund um den Kaiserschnitt Am 4. Advent verrät Julia von Allaboutyourbaby aus München, 24 Tipps für Dein perfektes Wochenbett.

Und das Beste? Du bekommst nicht nur wichtige Informationen zur optimalen Vorbereitung auf Dein Baby, sondern jede der Baby Planner verlost im Zuge ihres Beitrages auch eine Kleinigkeit. Die Bedingungen findest Du unter unserem ersten Beitrag zum ersten Advent.

Heute öffnen wir das erste Türchen mit 24 Tipps rund um Organisatorisches in Deiner Schwangerschaft:
  1. Kontaktiere so schnell wie möglich die Hebammen in Deiner Nähe und frage ob sie Dich betreuen können, damit Du eine Wahl hast
  2. Überlege welcher Geburtsort für Dich in Frage kommt und melde Dich so schnell wie möglich dort an, damit Du etwas Sicherheit gewinnst
  3. Sprich mit Deiner Hebamme und dem Team des Geburtsortes über Deine Wünsche im Hinblick auf die Geburt, damit die bestmöglichen Voraussetzungen gegeben sind
  4. Rufe Deine Krankenkasse an und informiere Dich über Angebote für werdende Eltern, die sie bezuschussen, so sparst Du bares Geld
  5. Sprich mit einem Steuerberater ob sich ein Steuerklassenwechsel lohnt, so kannst Du ggf. mehr Elterngeld erhalten
  6. Sprich mit Deinem Arbeitgeber ob er Dein Weihnachts- oder Urlaubsgeld monatlich auf den Lohn umschlagen kann, so kannst Du Dein Netto für die Elterngeldberechnung erhöhen
  7. Hast Du Ängste rund um Schwangerschaft und Geburt, suche Dir z.B. eine Doula, die Dich unter der Geburt emotional begleitet oder besuche einen Hypnobirthingkurs, der Dir Möglichkeiten zeigt mit diesen umzugehen, so schaffst Du gute Voraussetzungen für Deine Wunschgeburt
  8. Recherchiere Kinderbetreuungsplätze in Deiner Gegend und melde Dich an, wenn möglich, so hast Du eine Wahl
  9. Recherchiere und kontaktiere eine Mütterpflegerin, die Dich in der Schwangerschaft und im Wochenbett möglicherweise unterstützen kann, so bekommst Du die Hilfe die Du brauchst
  10. Sprich mit Deiner Krankenkasse über Deine Versicherung im Hinblick auf Mutterschaftsgeldzahlungen, ggf. musst Du eine zusätzliche Krankentagegeldversicherung abschließen, so bist Du finanziell abgesichert
  11. Bist Du selbstständig auch nur nebenberuflich, dann gilt für die Berechnung des Elterngelds das Steuerjahr vor der Geburt. Wenn möglich steigere den Gewinn, indem Du Kosten reduzierst oder auf das nächste Jahr umlagerst, so sicherst Du Dir bares Geld
  12. Gehe zu der Elterngeldstelle Deines Wohnortes und lass Dich kostenlos über Deine Möglichkeiten beraten, damit Du weißt mit wie viel Geld Du rechnen kannst
  13. Frage Deine Bekannten nach guten Kinderärzten in der Nähe und frage an ob sie Dich und Dein Kind annehmen können, so bist Du sicher, dass Dein Baby gut versorgt ist
  14. Suche Dir einen Stillvorbereitungskurs oder eine Stillgruppe, die Du in der Schwangerschaft besuchen kannst, damit Du gut auf das Stillen vorbereitet bist
  15. Erstelle eine Wunschliste an Erstausstattung und teile sie mit Freunden und Verwandten, so bist Du sicher, dass Du das bekommst was Du Dir wünschst und nichts doppelt hast
  16. Bist Du unverheiratet kümmere Dich bereits in der Schwangerschaft um die Vaterschaftsanerkennung und Sorgerechtserklärung, damit der werdende Papa automatisch auf der Geburtsurkunde erscheint und einen Anspruch auf Elternzeit, Elterngeld und Co hat
  17. Koche Essen vor und friere es ein, damit Du im Wochenbett etwas leckeres und nahrhaftes zu Essen hast
  18. Sprich mit Deinem Arbeitgeber über Deine Planung der Elternzeit, den Wiedereinstieg und wie ihr in Kontakt bleibt, so wissen alle was auf sie zukommt
  19. Fülle alle Anträge bereits in der Schwangerschaft so weit wie möglich aus und suche die Unterlagen zusammen, so nimmst Du Dir den Druck es kurz nach der Geburt machen zu müssen
  20. Besuche einen Geburtsvorbereitungskurs, damit Du gut vorbereitet bist, weißt worauf Du Dich einrichten kannst und welche Fragen Du für Dich noch beantworten solltest
  21. Gibt es ein Geschwisterchen oder ein Haustier organisiere die Betreuung, damit Du unter der Geburt ganz bei Dir sein kannst
  22. Willst Du Dein Baby tragen, kontaktiere eine Trageberaterin, die Dir Möglichkeiten zeigt
  23. Schreibe einen Geburtsplan für Dich und ggf. für Deine Hebamme oder das Geburtsteam, damit Du Dich gut vorbereitest indem Du wichtige Fragen für Dich beantwortest und Deine Wünsche auch kommunizieren kannst
  24. Genieße Deine Schwangerschaft!

Und weil es kurz vor Weihnachten ist, gibt es zu diesen wichtigen Tipps noch ein Geschenk oben auf. Wir verlosen unter allen Teilnehmern den 9 Monate & 100 Tage Baby Planner.

Dieser enthält für jede Schwangerschaftswoche alle anstehenden ToDos in praktischen Checklisten zum Ausdrucken und ist damit Dein perfekter organisatorischer Begleiter durch die Schwangerschaft und ersten 100 Tage mit Baby(s).

Und hier sind die Teilnahmebedingungen:

  • Markiere im Kommentarfeld eine Freundin oder hinterlasse hier im Blog einen Kommentar
  • Deine Chancen steigen, wenn Du auf den Facebook oder Instagramseiten der Baby Planner einen Kommentar hinterlässt

https://www.instagram.com/maternitababyplanning/?hl=de

https://www.facebook.com/schwangerschaftsconciergeberlin

https://www.instagram.com/mybabyflow/?hl=de

https://www.facebook.com/mybabyflow/

https://www.instagram.com/baby_ahoi/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerHamburg/

https://www.instagram.com/allaboutyourbaby_julia/?hl=de

https://www.facebook.com/BabyplannerMuenchen/

  • Die Teilnahme beginnt am 02.12.2018 und endet am 02.01.2019
  • Der/die Gewinner/innen werden im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar, mit der Bitte sich via Email bei uns zu melden, kontaktiert.
  • Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn und es wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Dieser Beitrag entstand durch maternita. Ulrike und Inga haben 2013 einen der ersten Baby Planner Services in Deutschland gegründet.

Ulrike Käfer (r) & Inga Sarrazin (l) © Stefanie Kutzer

Seitdem bieten die beiden Mütter von 3 bzw. 2 Kindern (werdenden) Eltern in Berlin organisatorische Begleitung und Beratung an. Ergänzt werden sie durch Elodie, die den Service auf Englisch und Französisch in Berlin anbietet.

Als Trainerinnen der Baby Planner Academy bieten sie zudem seit 2014 in Kooperation mit Maman Passion die einzige Qualifizierung zum Baby Planner in Deutschland an.

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

Am 17.11. ist Weltfrühgeborenentag, ein Tag der weltweit auf die spezielle Situation von Frühchen und ihren Angehörigen aufmerksam machen möchte. Auch ich Inga, bin eine Frühchenmama und nutze diesen auch für mich in jedem Jahr besondern Tag, die Möglichkeit auf Themen rund um Frühchen aufmerksam zu machen. Ich habe bereits in den letzten Jahren meine persönlichen Erfahrungen mit meinen Zwillingsfrühchen hier geteilt und möchte dies auch in diesem Jahr aufgreifen. Denn Frühchen und ihre Eltern sind in einer besonderen Situation.

Unter dem Titel Frühchen sind BESONDERS habe ich unsere Geschichte des Lebensbeginns mit Euch geteilt.

Heute möchte ich mit Euch teilen, warum ich persönlich denke, dass Frühchen und ihre Eltern in einer EINZIGartigen Situation sind. Welche ungeahnten Vorteile, ja Vorteile so paradox sich dies anhört, diese Situation mit sich bringen kann. Vorteile, über die man sich in dem erlebten Moment nicht oder zu wenig bewusst ist. Auch ich bin mir dessen erst im Nachgang klar geworden und muss mir eingestehen, dass ich mir wünschen würde, diese Leichtigkeit heute öfter einmal wieder zu erleben oder zuzulassen.

Ich weiß, dass dies ein ganz persönliches Empfinden ist und es viele Eltern vollkommen anders empfinden, unter der Situation und Druck usw. leiden und ich kann es von Herzen verstehen. Doch wir alle sind anders und vielleicht hilft meine Empfindung, meine Geschichte, der ein oder anderen Familie einen Funken Leichtigkeit in ihre EINZIGartige Situation einzulassen.

Meine Kinder wurden als sehr kleine Frühchen in der 28. SSW geboren. Selbstverständlich war dies ein Schock, denn die Babybilder in unserem Kopf, in den Medien, in unserem Umfeld sind Wonneproppen, keine kleinen, zart-durchsichtigen Babys ohne Babyspeck. Doch gerade weil sie so wenig wogen, haben wir jedes Gramm mehr, gefeiert, waren stolz auf die Fortschritte. Das Erreichen runder Kilozahlen wurden gefeiert, in dem Ballons mit dem aktuellem Gewicht über die Bettchen gehangen wurden. Gewichtstabellen mit Normkurven, waren für uns vollkommen nebensächlich, Hauptsache die Kinder entwickelten sich gut. Sie waren für uns keine Orientierung, übten keinen Druck aus, den Kindern mehr zu geben als sie Bedarf hatten, um eine Zunahme zu erzwingen (dies ging jedoch erst nach Entlassung aus dem Krankenhaus, denn dort war der Druck sehr stark in regelmäßigen Abständen festgelegte Mengen zu füttern). Gerade weil sie so zart auf die Welt gekommen sind, waren wir befreit von Vergleichen. Wir verglichen sie nicht mit anderen Babys, nicht mit der „normalen“ Gewichtsentwicklung des jeweiligen Alters. Die Babys bestimmten das Tempo, ihr Tempo, und wir waren stolz auf jede noch so kleine Entwicklung. Ja, wir mussten Protokolle führen, wie viel sie wann tranken, die Sorge nicht genug Muttermilch zu haben, war bei mir allgegenwärtig, wie ich im Beitrag Frühchenzwillinge stillen geschrieben habe. Aber dies war mein selbstgefühlter Druck, kein Druck der auf den Kindern und ihrem Tempo lag. Auch ein Druck von Außen auf uns Eltern, speziell mir als Mutter.

Ähnlich ging es uns mit den normierten Entwicklungsschritten und Phasen. Viele Apps und Ratgeber zeigen auf, mit welchem Altern die Kinder welche Entwicklungsschritte machen, wenn sie denn „normal geboren“ sind. Welche Wachstumsschübe wann anstehen, welche Fähigkeiten sie zu welchem Zeitpunkt erlernen usw. Unsere Kinder konnten diese zum jeweiligen Zeitpunkt gar nicht erreichen, daher machte es auch keinen Sinn uns an diesen zu orientieren. Wir ignorierten sie und freuten uns, wenn sie etwas Neues konnten. Zu spät? Für uns irrelevant. Und so entstand kein Druck, kein „ sie müssen aber doch“, „sie sollten aber doch schon“.

Auch das Umfeld, Familie und Freunde, bestaunten mehr die Entwicklungen solch kleiner zarter Babys, als dass sie sie mit anderen Babys verglichen. Alles war richtig, es gab keine Fragen rund um Stillen oder nicht stillen, Flaschennahrung oder nicht, Impfen ja oder nein…es ging nur um das verhältnismäßig gute Gesunden und Wachsen. Alles andere war nicht wichtig, nicht wert es zu diskutieren.

Es wurde nicht diskutiert ob wir zu viel kuschelten oder trugen, ob die Babys bei uns im Zimmer schliefen oder nicht, denn es war klar wir, Eltern und Kinder brauchen dies. Für uns –um uns zu stärken, zu trösten, uns wahrzunehmen, zu spüren.

Mit knapp 2 Jahren kamen die Kinder in die Kita und hatten sich den Termingeborenen angenähert. Je mehr sie dies taten, desto mehr wurde vom Umfeld begonnen zu vergleichen. Entspricht Ihr Sprachvermögen dem gleichaltriger Kinder? Haben sie dieselben grob- und feinmotorischen Fähigkeiten? Essen sie genug und das „Richtige“? usw. Heute sind es Schulkinder, die an anderen Kindern und Entwicklungsstadien gemessen werden, leider nicht selten auch von uns.

Der Frühchenstatus war ab diesem Zeitpunkt verflogen und plötzlich waren und sind wir konfrontiert mit Fragen, Meinungen, Diskussionen, die wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannten. Plötzlich mussten wir uns rechtfertigen, erklären, fühlten  und fühlen uns manches Mal geprüft, missverstanden und wir fingen an unser Verhalten, unsere persönlich familiären Entscheidungen immer öfter zu hinterfragen.

Erst einige Zeit später wurde mir bewusst, dass uns ab diesem Zeitpunkt Stück für Stück Leichtigkeit genommen wurde bzw. wir sie uns nehmen ließen. Bis zu diesem Zeitpunkt nahmen wir unsere Kinder, ihre Entwicklungsschritte, ihre Bedürfnisse so an, wie sie waren. Wir verglichen nicht mit anderen, wir machten das Beste für uns und unsere EINZIGartige Situation.

Heute, 7 Jahre später wünsche ich mir manches Mal diese Leichtigkeit zurück. Leichtigkeit bedeutet in unserer persönlichen Situation nicht, dass es einfache Jahre waren, wir nicht viele hunderte Herausforderungen als Familie, als Paar, als Eltern, als Mutter und Vater, als Persönlichkeiten, hatten. Es war nicht leicht, nein es gab auch viel Angst und Sorge, Unsicherheiten, Zweifel. Aber wir nahmen diese EINZIGartige Situation an und haben vieles so gemacht, wie es sich für uns richtig anfühlte. Und das machte es leichter. Und das wünsche ich Dir auch!

Falls es sich bei Dir gerade nicht leicht anfühlt, dann helfen Dir vielleicht diese drei Feststellungen von mir als Frühchenmama:

Frühchen sind EINZIGartig, weil sie von Beginn an kleine Kämpferherzen haben.

Frühchen sind EINZIGartig, weil sie nicht vergleichbar sind.

Frühcheneltern sind EINZIGARTIG, weil sie, wie alle anderen Eltern auch, alles gebe

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

Seit einem Jahr bieten wir gemeinsam mit der Hebamme Jana Friedrich vom Hebammenblog einen Geburtsvorbereitungskurs, ausschließlich für werdende Zwillingseltern (oder Mehrlingseltern), an. Neben geburtsvorbereitenden Aspekten liegt viel Gewicht auf alle Teilsaspekten des Stillens von Zwillingen. Ein wichtiges Thema ist hier immer wieder die Frage nach speziellen Zwillingsstillkissen. Sind diese unbedingt notwendig? Welche verschiedenen Modelle gibt es und was sind die Vor- und Nachteile? Im Rahmen des Kurses stellen wir einige Modelle zum Testen zur Verfügung, so dass die werdenden Eltern diese direkt begutachten und ausprobieren können. Die Erfahrungen möchten wir nun gerne auch mit Dir teilen, so dass Du eine Idee bekommst ob sich für Dich eine Anschaffung lohnt.

Brauche ich ein spezielles Zwillingsstillkissen?

Hier gibt es keine allgemeingültige Aussage, daher möchten wir Dir nur ein paar zu bedenkende Aspekte mitgeben.

Sicher reichen sehr viele Kissen und Decken zum Stillen, oder auch ein normales Stillkissen aus, mit denen Du Dich und die Kinder gut polsterst und platzierst, so dass Ihr Drei es gemütlich habt. Denn wichtig ist vor allem,

  • dass es für Euch bequem ist,
  • Du möglichst wenige Muskeln für das Stützen der Kinder anspannen musst,
  • die Kinder so körpernah an Dir liegen, dass sie sich nicht zur Brust hin strecken müssen,
  • dass es für Euch praktisch ist.

Gerade zu Beginn, wenn Deine Kinder noch sehr klein sind, kann ein Zwillingsstillkissen sehr hilfreich sein, da Ihr erst einmal Eure Stillpositionen heraus finden müsst und den Stillstart so unkompliziert wie möglich gestalten solltet. Denn Kissen oder Decken können verrutschen und durch ein Stillkissen kannst Du dem Verrutschen besser vorbeugen. Zwillingsstillkissen sind vor allem dann sinnvoll, wenn es Dein Ziel ist, die Zwillinge parallel zu stillen (Tandemstillen). Wenn dies für Dich im Vorhinein nicht in Frage kommt, lohnt sich eine Anschaffung eher nicht.

Bedenkt man, das einige Zwillingsstillkissen auch in der Schwangerschaft als Seitenschläferkissen genutzt werden können oder zum Beispiel als Lagerungskissen für die Zwillinge, dann kann es durchaus Sinn machen sich ein spezielles Zwillingskissen anzuschaffen.

Was Du zudem beachten solltest ist, dass Zwillingsstillkissen recht groß sind, daher viel Platz wegnehmen und im Alltag, außer im Auto, nicht gut transportabel, sprich für das Stillen ausserhalb nicht unbedingt nützlich sind.

Damit die Antworten auf diese Frage möglichst viele Erfahrungen von Zwillingsmüttern beinhaltet, haben wir im Zuge dieses Blogs in der Facebookgruppe „Zwillinge stillen“, die wir Euch sehr ans Herz legen, eine nicht representative Umfrage bei erfahrenen Zwillinsmüttern zu der Frage: “Zwillingsstillkissen ja oder nein?” gemacht. Mit folgendem Ergebnis:

231 Zwillingsmütter haben zum Zeitpunkt der Ablesung daran teilgenommen, mit folgendem Ergebnis

102: Ja, auf jedenfall

62: Ja, ich brauchte jedoch zustätzliche Kissen zum Unterpolstern

50: Ein normales Stillkissen reicht aus

13: Nein, viele Kissen reichen vollkommen aus

4: Die ersten 3 Monate, danach genügt ein normales Stillkissen

Wir bedanken uns herzlich bei allen Zwillingsmüttern, die daran teilgenommen und Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben! Wir hoffen, dass das Ergebnis Dir hilft eine Entscheidung zu treffen.

Wenn Du Dich nun für die Anschaffung eines Zwillingsstillkissens entschieden hast, möchten wir Dir eine (unvollständige) Auswahl an Zwillingskissen vorstellen:

My Brest Friend und Peanut Twin Pillow für das Stillen im Sitzen

Das bekannteste Modell ist sicher das My Brest Friend Zwillingsstillkissen (Affiliate). Dies ist ein formstabiles, unflexibles Kissen, welches Du Dir umschnallst. Der Bezug ist abnehmbar, waschbar und in vielen Farben erhältlich. Es enthält eine kleine Tasche, um Stillhütchen, Fläschchen oder ähnliches aufzubewaren. Es ist vor allem für das Stillen im Sitzen geeignet, muss jedoch je nach Sitzposition von unten mit anderen Kissen oder ähnlichem gepolstert werden, damit Du Dich nicht zu weit nach Vorne zu den Kindern beugst (was schnell mit Verspannungen einhergehen kann, die z.B. auch den Milchfluss beeinflussen können). Ein integriertes klappbares Rückenkissen kannst Du nutzen, um Dich anzulehnen, allerdings dürfte dies ruhig etwas größer ausfallen. Für Frauen, die etwas fülliger sind, kann das Kissen aufgrund der verhältnismäßig engen Öffnung unbequem sein. Hier siehst Du ein exemplarisches Bild aus unserem Geburtsvorbereitungskurs.

Zwillingsstillkissen My Brest Friend, Bildquelle:
©maternita.de u. hebammenblog.de

Maße: 71 x 55 cm

Füllung: Kaltschaum

Bezug: 100 % Baumwolle

Preis: ab ca. 100 €

Ein ähnliches Modell wird von Peanut & Piglet (Affiliate) verkauft. Hier ist das Rückenkissen deutlich höher und damit besser als Rückenstütze geeignet.

Maße: 60 x 58

Preis: ca. ab 100 €

Das Zwillingskissen von Zwillingsburg für das Stillen im Sitzen und Lagerung

Frisch auf dem Markt ist das Zwillingsstillkissen von Zwillingsburg. Dieses ist formstabil, doch flexibel. Zum Beispiel kann die mittlere Kissenlasche durch Zurückklappen als Rückenstütze genutzt werden. Das Zwillingsstillkissen hat auf der Vor- und Rückseite zwei verschiedene Bezüge, einmal glatt und kühl, einmal kuschelig warm, so dass es je nach Saison mit der jeweiligen Seite genutzt werden kann. Der Bezug ist ebenfalls abnehm- und waschbar. Die Seitenkissen können mittels eines Clipverschlusses fixiert werden und so als Lagerungskissen für die Kinder genutzt werden. Zudem wird durch den Verschluss, das Verrutschen des Stillkissens vermieden. Eine Besonderheit zu den gängigen Kissen sind die zwei Köpfchenkissen, die sowohl entfernt als auch an jede beliebige Stelle des Kissens geschoben werden können. Bei zurückgelehntem Stillen ist auch bei diesem Zwillingsstillkissen eine Unterpolsterung notwendig. Hier ein Bild aus der Praxis:

Zwillingsstillkissen Zwillingsburg Bildrechte: ©maternita.de u. hebammenblog.de

Zwillingsstillkissen Zwillingsburg ©maternita.de u. hebammenblog.de

Maße: 90 x 60 cm

Füllung: Polyester Hohlfaser

Bezug: 100 % Baumwolle, Baumwollplüsch

Zertifizierung: Okö-Tex Standard 100

Das TwiniKi oder Twin Z Pillow

Ähnlich dem Zwillingsstillkissen von Zwillingsburg ist das TwinKi oder Twin Z Pillow. Es besteht allerdings aus einem Stoffbezug, nicht aus zwei verschiedenen Materialien. Es unterscheidet sich zudem darin, dass die zwei Köpfchenlagerungskissen nicht enthalten sind. Der Bezug ist ebenfalls abnehm- und waschbar.

Twin Z Pillow ©maternita.de u. hebammenblog.de

Maße: 90 x 60 cm

Füllung: Polyester Hohlfaser

Bezug: 100 % Polyester

Preis: ca. 100 €

Corpomed für das Stillen im Sitzen

Das Corpomed Zwillingsstillkissen ist halbrund und mit Polystyrolperlen gefüllt. Je nach Wunsch kann die Füllung angepasst werden, wenn das Kissen zu prall ist, Füllung entnommen werden. Der Bezug ist abnehm- und waschbar und in vielen Farbvarianten erhältlich. Auch dieses Kissen ist geeignet für das Stillen im Sitzen.

Maße: 195 x 90 cm

Füllung: 100 % Polystyrol (EPS Perlen)

Bezug: 100 % Baumwolle

Zertifizierung: Toxproof, Öko-Tex Standard 100

Preis: ab 75€

U-Kissen für das Stillen in Rückenlage

Kein ausgeschriebenes Zwillingsstillkissen, aber eine Empfehlung mehrerer Zwillingsmütter und daher wert in diesem Rahmen vorgestellt zu werden. Wer nicht gerne im Sitzen, sondern lieber liegend stillen möchte, für den kann ein U-Kissen eine hilfreiche Anschaffung sein. Wie der Name schon sagt ist dieses Kissen in der Form eines U‘s und daher recht lang. So kann beim Stillen in Rückenlage sowohl der Nacken, als auch die Arme und Babys auf beiden Armseiten wunderbar gestützt werden. Ein Wegkullern der Kinder wird durch die beiden seitlichen Kissen vermieden und den Kindern eine gute Auflagefläche geboten. U Kissen sind auch wunderbar als Seitenschläferkissen in der Schwangerschaft nutzbar.

Maße: 135 x 70 cm

Füllung: Polyester Hohlfaser

Bezug: 100 % Baumwolle

Preis: ca. 60€

Wir hoffen, dass Du nun eine Idee bekommen hast ob und wenn ja welches Zwillingskissen für Dich geeignet sein kann.

Mein Tipp als Zwillingsmama, Stillberaterin der AFS und Co-Autorin des Buches: So kannst Du Deine Zwillinge und Drillinge stillen (Affiliate):

Eine gute Stillvorbereitung zahlt sich aus. Informiere Dich vorab über die Möglichkeiten Zwillinge zu stillen, kontaktiere eine Stillberaterin und andere Zwillingseltern, um von ihren Erfahrungen zu profitieren. Denn Zwillinge stillen, ist mit fundierten Informationen möglich, die Wege jedoch sehr individuell. Alles Gute!

Bildquelle: ©maternita.de u. hebammenblog.de

Der Transparenz wegen: Das My Brest Friend und Twin Z Pillow Zwillingsstillkissen befindet sich in unserem persönlichen Besitz, das Zwillingskissen von der Zwillingsburg wurde uns zu Testzwecken für den Geburtsvorbereitungskurs freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle anderen vorgestellten Kissen wurden aufgrund der Erfahrungsberichte von Zwillingseltern und der Vollständigkeit halber, unbeauftragt und unbezahlt, aufgeführt. Der Artikel enthält Affilliatelinks. Wenn Du darüber ein Produkt bestellst, erhalten wir wenige Cent Provision.

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar.

Read Full Article
  • Show original
  • .
  • Share
  • .
  • Favorite
  • .
  • Email
  • .
  • Add Tags 

Separate tags by commas
To access this feature, please upgrade your account.
Start your free month
Free Preview