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Der Wecker klingelt. Die Augen öffnen sich langsam, erst ein Bein, dann das andere Bein – wie von selbst findet mein Körper den Weg aus dem Bett. Die Treppe hinunter zur Küche. Stufe für Stufe. Am Frühstückstisch sitzen bereits meine Eltern. Guten Morgen! Papa liest Zeitung, Mama gießt mir meine Milch ein. Ja, richtig gelesen. In meiner Kindheit wartete jeden Morgen ein Becher kalte Milch auf mich. Mal habe ich sie gehasst, mal geliebt. Aber eigentlich immer gerne getrunken, ist schließlich gesund, lecker und macht stark! Oder nicht?
Heute wird der Genuss von Milch deutlich kritischer gesehen. Sie schadet der Gesundheit und macht dick, sagen die einen. Sie fördert das Wachstum und ist gesund, sagen die anderen. Der Verzehr von Milch ist zur Glaubensfrage geworden. Ich für meinen Teil könnte niemals auf Milchprodukte verzichten. Dazu liebe ich den Geschmack von Quark, Käse und Joghurt viel zu sehr. Nach wie vor trinke ich ab und zu sogar mal ein Glas frische Vollmilch. Am liebsten zusammen mit einem Brot – natürlich dick bestrichen mit Schokocreme. Herrlich. Schmeckt immer ein bisschen wie früher, als ich noch am Frühstückstisch meiner Eltern saß. Kindheit pur.


Ich glaube außerdem daran, dass diese Produkte – in Maßen genossen – gar nicht schaden können. Was zum Beispiel auch Studien wie die des Max Rubner-Instituts aus dem Jahr 2014 belegen: Demnach unterstützt der Verzehr von Milch und Milchprodukten nicht nur den Aufbau von Knochen, sondern senkt sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Schlaganfall. Naja, vermutlich finden Milchgegner ebenfalls Studien, die ihre Argumente belegen, denn wie bereits geschrieben, ist Ernährung letztendlich eine Frage des Glaubens. Und da ich zu den Milchbefürwortern gehöre, musste mich die Molkerei Weihenstephan nicht zweimal fragen, ob ich Lust hätte am großen Milchgipfel des Genusses teilzunehmen.
Für die Molkerei ist Milch natürlich das wichtigste Produkt überhaupt. Dank eines speziell entwickelten Herstellungsverfahrens schmeckt die Weihenstephan Haltbare Milch besonders frisch und strengste Kontrollen gewährleisten die hohe Qualität der Produkte. Die einzelnen Schritte der Milchverarbeitung bei Weihenstephan könnt ihr übrigens auf der Website des Unternehmens nachlesen.


Um nun also die verschiedenen Milchprodukte von Weihenstephan zu feiern, ging es ins Hotel Bussi Baby im beschaulichen Ort Bad Wiessee am Tegernsee. Ein Hotel, welches traditionelle Elemente mit modernen Einflüssen kombiniert und damit bereits vor der Eröffnung polarisierte. Allein dieser freche Name und dann auch noch dieses gewagte Thai Stüberl. So etwas hat es am Tegernsee noch nicht gegeben! Erfrischend anders oder doch eher respektlos? Wie auch bei der Milch: Alles eine Frage der Einstellung.


Das perfekte Ambiente also, um sich gemeinsam mit dem Leiter des Kochstudios von „Meine Familie & Ich“ den einzelnen Milchprodukten zu widmen und vom Soufflé bis zur Smoothie-Bowl verschiedene Köstlichkeiten für den Frühstückstisch zu zaubern. Eine Zutat nach der anderen wanderte in diverse Schüsseln, um gemixt, gerührt oder geschlagen zu werden.


Mein persönliches Highlight waren die herzhaften French Toasts, die ich gemeinsam mit Mel von Gourmet Guerilla zubereitet. Außen knusprig, innen herrlich soft. Der perfekte Snack für das Frühstück, zum Mittagessen oder für zwischendurch. Im Handumdrehen zubereitet und im Nu verputzt. Natürlich kann man sie auch süß zubereiten und mit in Zimt-Zucker gewendeten Apfelspalten füllen oder mit etwas Schokocreme bestreichen. Dazu passt dann auch wieder mein geliebtes Glas Milch. Ich sagte ja bereits: Der perfekte Snack!


Wieder in Berlin angekommen, hatte ich allerdings ganz andere Gelüste. Ich hatte Lust auf Spargel. Mit getrockneten Tomaten und Ziegenkäse. Dazu dann noch knusprig-buttrige Toastscheiben. Hach, Essen kann so glücklich machen! Da fragt man sich doch: Warum streiten wir uns überhaupt so oft, wenn es um korrekte oder gesunde Ernährung geht? Letztendlich ist es doch egal, ob wir nun Milchgegner oder Milchbefürworter, Veganer oder Omnivoren sind – wir sollten einfach das essen und trinken, was uns und unseren Körper glücklich macht! Eigentlich doch ganz simpel, oder? In diesem Sinne: Guten Appetit!



French Toast mit Spargel, Tomaten & Ziegenkäse

Zutaten für 4 Personen (2 kleine French Toasts pro Person)
500 g grüner Spargel
ca. 1 EL Olivenöl + 2 EL Olivenöl
200 g gelbe Cocktailtomaten
200 g rote Cocktailtomaten
ca. 1/2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer
Zucker
15 g frischer Bärlauch
ca. 50 g getrocknete Tomaten
3 Eier (M)
125 ml frische Weihenstephan Vollmilch (3,5 %)
Muskatnuss
8-16 kleine Scheiben Weißbrot oder Toastbrot
375 g Ziegenfrischkäse
125 g Weihenstephan Butter

Zubereitung
Im ersten Schritt den grünen Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen halbieren. Leicht salzen und in etwas Olivenöl ca. 10 Minuten lang anbraten. Auf einen Teller mit Küchenpapier legen und zur Seite stellen. 
Die Cocktailtomaten waschen, halbieren, in eine Schüssel geben und mit einem Dressing aus ca. 2 EL Olivenöl, 1/2 Weißweinessig, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Etwas frischen Bärlauch waschen, in feine Streifen schneiden und zum Tomatensalat geben. Abschmecken und eventuell noch nachwürzen.
Anschließend den restlichen Bärlauch und die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden. Die Eier mit der Milch in einer breiten Schüssel verquirlen und kräftig mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. 
Die Weißbrotscheiben mit jeweils etwas Ziegenfrischkäse bestreichen. Nun die Hälfte der Brotscheiben mit Spargel sowie getrockneten Tomatenstreifen belegen, anschließend die restlichen Scheiben darauf legen und fest zusammendrücken. 
125 g Butter in einer großen Pfanne auf niedriger bis mittlerer Stufe erhitzen und schmelzen. Die Sandwiches vorsichtig durch die Eier-Milch-Masse ziehen und nacheinander in der Butter von beiden Seiten goldbraun sowie knusprig ausbacken. 
Die fertigen French Toasts mit dem restlichen Bärlauch garnieren, zusammen mit etwas Tomatensalat servieren und noch heiß genießen! Bon Appétit!



*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.
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Jedes Jahr habe ich anlässlich meines Geburtstags einen ganz simplen Wunsch: Ich wünsche mir ein kulinarisches Abenteuer, eine lukullische Neuentdeckung, ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Es ist der Wunsch Gerichte eines Restaurants zu erleben, die mich inspirieren, die mich überraschen und die mich rundum glücklich machen. Natürlich kann dies unter Umständen auch ein Döner schaffen, aber zu meinem Geburtstag darf es dann doch etwas außergewöhnlicher sein.
Im letzten Jahr statteten wir dazu dem vielfach prämierten Sternerestaurant einsunternull einen Besuch ab und trafen auf eine sehr experimentelle Küche, die uns nachhaltig beeindruckte aber auch etwas überforderte. Einige der Gerichte wie beispielsweise eine Art Gelee mit Heide, Wachholder und Buchweizen oder ein Wassereis aus fermentierter Walnuss waren uns dann schlicht etwas zu experimentell, die Texturen zu eindimensional, der Geschmack zu puristisch. Wir verließen das Restaurant mit gemischten Gefühlen.

Dieses Jahr fiel die Wahl daher auf ein deutlich klassischeres Restaurant: Das Bieberbau in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Zwar ebenfalls ein Sternerestaurant, aber mit völlig anderem Konzept als das einsunternull. Hier steht in meinen Augen nicht die Experimentierfreude im Fokus, sondern der einzigartige Geschmack. Für diesen sorgen nicht zuletzt die zahlreichen Kräuter aus dem 1000 qm großen Gewürzgarten und auch bei den restlichen Zutaten kommen ausschließlich Produkte in erstklassiger Qualität auf den Teller. Im Zusammenspiel entstehen so saisonale Gaumenfreuden, die einfach glücklich machen. Genau das was ich also gesucht hatte!
Verantwortlich für dieses perfekt komponierte Soulfood ist Stephan Garkisch, der das Restaurant samt Küche seit 2003 leitet. Im Angebot hat er drei saisonal angepasste Menüs, wobei diese auch miteinander kombiniert werden können, um das für jeden perfekte 3 bis 5-Gang-Menü zu kreieren. Und bei einem Preis von ca. 45 bis 70 Euro inklusive mehrere "Grüße aus der Küche" kann man eigentlich nur eines sagen: Ziemlich fair!

Wir wählten unter anderem ausgezeichnetes Pastrami mit Gurke, Zwiebel & Friséesalat; cremige Blumenkohlsuppe mit Kichererbsen & Salzorange; butterzartes Salzwiesenlamm mit Aubergine & Zucchini; aromatischen Ziegenkäse mit Feldsalat & roter Beete und süßen Cheesecake mit erfrischendem Eis aus Sonnenblumenkernen & Granatapfel. Vielleicht könnt ihr es bereits herauslesen, hier wird das Rad nicht unbedingt neu erfunden, aber das harmonisch aufeinander abgestimmte Verhältnis aus Aromen und Texturen zauberte umgehend ein Lächeln in unsere Mägen. Dieses Mal wurden unsere Erwartungen somit voll erfüllt. Dazu noch ein passender Wein und der Abend war vollkommen.

Aber auch das historische und phantasievolle Ambiente sorgte für außergewöhnliche Eindrücke und Entdeckungen. Denn solche Arbeiten sieht man nun wirklich nicht jeden Tag. Das detailreiche Dekor mit Tierszenen oder Fabelwesen wurde um 1894 unter Leitung von Bildhauer Stuckateurmeister Richard Bieber gestaltet – womit auch der ungewöhnliche Name des Restaurants geklärt wäre – und steht mittlerweile unter Denkmalschutz.

Ja, das Bieberbau ist in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges Schmuckstück innerhalb der gastronomischen Landschaft Berlins. Wir kommen definitiv wieder!


Restaurant Bieberbau
Durlacher Straße 15
10715 Berlin – Wilmersdorf

Mo-Fr 18.00 – 24.00 Uhr
www.bieberbau-berlin.de

Ambiente: Historisch, klassisch & gemütlich
Essen: Saisonales & raffiniertes Soulfood mit besonderer Note
Preis: €€€€€  
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Während ich hier sitze, in meinen Bildschirm starre und auf der Tastatur herumtippe, bahnen sich zarte Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Fenster, wärmen mein Gesicht und kitzeln in der Nase. Durch das geöffnete Fenster weht die warme Luft den fröhlichen Gesang der Vögel herein, die Frühblüher auf dem Balkon strecken sich mit aller Kraft der Sonne entgegen und manch eine Biene dreht bereits ihre ersten Runden. An der Eisdiele um die Ecke werden die Rollos hochgezogen, der Café-Betreiber trägt seine Stühle hinaus und die nette Dame von nebenan macht es sich auf ihrem Balkon bequem. An jeder Ecke spürt man wie die große, graue Stadt aus ihrem Winterschlaf erwacht und ihren dunklen Mantel gegen ein farbenfroheres Outfit eingetauscht hat.


Ja, es steht außer Frage: Der Frühling hat begonnen! Allein, dass ich abends auf dem Heimweg noch ein paar Sonnenstrahlen erhaschen kann, liefert mir hier die absolute Bestätigung und sorgt für zarte Frühlingsgefühle. Es ist erstaunlich wie viel motivierter man dann auch in den Feierabend startet: Statt auf die Couch verirre ich mich da sogar mal in ein Fitnessstudio oder schlendere noch etwas über den Ku'damm. Um dieses Jahr den Frühling auch geschmacklich zu begrüßen, kam bei uns pünktlich zum Beginn dieser Jahreszeit eine pastellfarbige Schokoladentorte mit erfrischenden Beeren auf die Kaffeetafel. Während die dunklen Schokoladenböden über die letzten kalten Tage hinwegtrösten, katapultieren einen die weiße Schokoladen-Frischkäse-Creme in Kombination mit den frischen Beeren direkt in den warmen Frühling. Einfach nur himmlisch!


Dabei sollte diese Torte eigentlich bereits im November zum 30. Geburtstag des Lieblingsmenschens entstehen, aus Zeitgründen gab es dann aber doch "nur" Eierschecke und Restaurantmarathon. Vermutlich hätte ich im November aber auch kräftigere Farben für die Pinselstriche gewählt – vorweihnachtliche Rot-, Grün- und Weißtöne vielleicht? Hier sind der Phantasie schließlich keine Grenzen gesetzt und je nach Farbkombination könnt ihr auch Winter, Herbst oder Sommer begrüßen. Oder einfach mit knalligen Farben den nächsten Kindergeburtstag zelebrieren. Viel wichtiger als die Dekoration ist ja eh der Geschmack und glaubt mir, diese Torte schmeckt eigentlich immer und zu jeder Jahreszeit.
Aber hier und jetzt werde ich die besagten Sonnenstrahlen und das fröhliche Vogelgezwitscher noch etwas genießen und sage: Hallo Frühling, bleib doch auf ein Stück Double Chocolate Brushstroke Cake! 



Double Chocolate Brushstroke Cake mit frischen Beeren

Zutaten
Teig
250 g Butter
150 g Zartbitterschokolade
6 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
25 g Kakao
1,5 TL Backpulver
100 g backfeste Schokotropfen

Dekoration
400 g weiße Schokolade
4 versch. Lebensmittelfarben auf Öl-Basis

Creme
300 g weiße Schokolade
500 g Mascarpone
350 g Frischkäse
100 g Butter (zimmerwarm)
100 g Puderzucker
1 Vanilleschote

Füllung
100 g Brombeeren
100 g Blaubeeren
200 g Himbeeren
200 g Johannisbeeren
200 g Haselnusskrokant
300 g Himbeer-Marmelade


Zubereitung
Idealerweise bereits am Vortag die Schokoladenböden backen: Dazu die Butter zusammen mit der Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf auf kleiner Stufe vorsichtig zum Schmelzen bringen. Dabei immer wieder rühren, damit nichts anbrennt. Parallel den Backofen bereits auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Eier zusammen mit dem Zucker und Salz aufschlagen. Die geschmolzene Butter-Schokoladenmischung zur Eiermasse geben und alles miteinander vermengen.
Mehl, Kakao und Backpulver verrühren und ebenfalls hinzugeben. Kurz vermischen, anschließend den fertigen Teig in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform (ca. 26 cm Durchmesser) geben und bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen – bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Über Nacht oder mindestens 1-2 Stunden lang auskühlen lassen und anschließend in drei gleich hohe Böden schneiden.
Am Vortag lassen sich auch gut die Pinselstriche aus weißer Schokolade vorbereiten, damit sie schön hart werden können. Besagte weiße Schokolade vorsichtig über einem Wasserbad bei sehr niedriger Hitzestufe und unter ständigem Rühren schmelzen, da sie sehr schnell anbrennt bzw. das Eiweiß schnell gerinnt. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, sie in vier Schüsseln gleichmäßig aufteilen und jeweils mit einer Messerspitze Farbe vermischen. Ich habe jeweils einen Hauch Blau, Rot, Grün und Gelb untergemischt – anfangs lieber nur einen Hauch Farbe nehmen und dann immer etwas mehr Farbe untermischen bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Anschließend auf einem Backpapier kleine, runde Kleckse der farbigen Schokolade mit einem Teelöffel geben und sofort mit einem groben Borstenpinsel zu einer Seite und mit leichtem Schwung verstreichen – pro Farbe habe ich mir ein Backpapier zurecht gelegt. Dabei darauf achten, dass die Schokoladen-Brushstrokes nicht zu dünn werden und am unteren Ende etwas dicker bleiben, damit sie sich später leichter vom Backpapier lösen lassen. Sobald die Pinselstriche in allen vier Farben aufgetragen worden sind, mehrere Stunden lang hart auskühlen lassen.


Für die Creme die weiße Schokolade vorsichtig auf kleiner Stufe über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Währenddessen die Mascarpone mit Frischkäse, Butter, Puderzucker und dem Vanillemark der Vanilleschote aufschlagen. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterheben.
Nun geht es ans Schichten: In einen Tortenring (ca. 26 cm Durchmesser) den ersten Tortenboden setzen. Darauf etwas Himbeermarmelade verstreichen, darauf einige der gewaschenen Beeren verteilen, darauf etwas Krokant streuen und darauf etwas Creme verstreichen. Nun wieder einen Tortenboden darauf setzen, etwas andrücken und die einzelnen Schritte wiederholen. Anschließend auf die fertige Schicht aus Marmelade, Obst, Krokant und Creme den letzten Tortenboden setzen, wieder etwas andrücken und mit Creme einstreichen – dabei aber darauf achten, dass nicht die gesamte Creme aufgebraucht wird, da noch etwas Creme zum Ankleben der Pinselstriche benötigt wird. Auf der Cremeschicht das restliche Obst sowie den restlichen Krokant verteilen und anschließend den Tortenring entfernen (wer gut in der Zeit ist, kann die Torte auch vor dem Entfernen des Rings noch 1-2 Stunden lang im Kühlschrank kühlen).
Zu guter Letzt müssen nun nur noch die Pinselstriche mit jeweils etwas Creme um die Torte herum angebracht werden – wie diese dabei angeordnet werden, kann natürlich jeder selbst entscheiden. Anschließend servieren, genießen und köstlich in den Frühling starten!

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Eines lässt mich seit meinem kleinen Ausflug nach Edinburgh nicht mehr los: Die Sehnsucht nach einem royalen Afternoon Tea. Ich fand es so schön, sich in der schottischen Hauptstadt mehrere Stunden lang Zeit für sich zu nehmen und bei einer kleinen Kanne Tee sowie vielen kleinen Köstlichkeiten das Leben zu zelebrieren: Zurücklehnen, die Sorgen vergessen und die Hektik des Alltags hinter sich lassen. Es fühlte sich an, als ob die Zeit für ein paar Stunden still gestanden hätte. Das lag natürlich nicht zuletzt am antik-luxuriösen Interieur des Grand Cafes und dem magischen Flair Edinburghs. Trotzdem sehne ich mich nach genau solch einem Moment in Berlin!
Naja, eigentlich steht bei uns an jedem Wochenende ein ähnliches Ritual auf dem Programm, denn der Lieblingsmensch bereitet dann zwei Tassen besten Latte Macchiato zu und ich sorge für zwei Stück Kuchen oder Gebäck. Ein wirklich wunderschönes Ritual und trotzdem ist dieser wöchentliche Kaffeemoment nicht zu vergleichen mit der britischen Tea Time. Ja, die Sehnsucht nach einer britischen Auszeit führte nun so weit, dass ich für meinen Geburtstag im April einen luxuriösen High Tea geplant habe.


Mit Blick auf die Headline fragt ihr euch jetzt vermutlich was eine britische Tea Time mit französischen Eclairs zu tun hat. Tja, nicht viel! Oder doch? Denn wenn es ein Land schafft Essen zu zelebrieren, dann ist es wohl Frankreich. Zu gern erinnere ich mich an die kleine Auszeit im Café Ladurée mit zarten Macarons, luftigen Eclairs und heißem Tee. Selbst zum alltäglichen Lunch wird dort gerne einmal ein Glas Wein oder Champagner getrunken, um auf das Leben anzustoßen. Ich verbinde daher mit der französischen Esskultur ähnlich schöne Erinnerungen wie mit der britischen Teezeit.
Zusätzlich sorgte der milde Februar für verfrühte Frühlingsgefühle und somit starke Gelüste nach einem fruchtig-sommerlichen Gebäck. Sobald also die ersten Vögel zwitscherten, die ersten warmen Tage anbrachen und die ersten Frühblüher erwachten, wollte ich nur noch eines: Auf dem Balkon eine Tasse Tee trinken, luftige Eclairs mit einer erfrischend fruchtigen Cremefüllung vernaschen und mich dabei an die schönsten Momente in Edinburgh und Paris erinnern. Macht es mir gerne nach und genießt den frühen Frühling mit einem Eclair in der Hand, denn das Rezept klingt vielleicht kompliziert, ist aber ganz einfach und fix umgesetzt! Wir treffen uns in der Sonne!



Luftige Eclairs mit einer erfrischenden Limetten- und Blaubeerencreme

Zutaten

Teig
60 ml Milch
60 ml Wasser 
1 Prise Salz
25 g Butter
100 g Mehl
2 Eier (M)

Creme
200 ml Sahne
250 g Mascarpone
1 Pck. Vanillezucker
50 g Zucker
1 Bio-Limette
50 g Blaubeermarmelade 

Glasur
20 g Himbeergelee
40 g Puderzucker


Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Brandteig die Milch mit dem Wasser, der Prise Salz und der Butter vorsichtig erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Masse anschließend kurz aufkochen. Vom Herd nehmen, das Mehl auf einmal hinzugeben und schnell unterrühren. Erneut auf den Herd stellen und bei hoher Hitze so lange rühren bis sich eine weiße Schicht auf dem Topfboden gebildet hat und eine kleine Teigkugel entstanden ist.
Den Topf wieder vom Herd nehmen, den heißen Teig in eine Rührschüssel geben, kurz abkühlen lassen und direkt 1 Ei mit den Knethaken des Mixers unterrühren. Das zweite Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen und nach und nach unter den Teig geben, bis dieser stark glänzt, geschmeidig ist und in langen Spitzen vom Knethaken fällt. Der Teig darf unter keinen Umständen zu flüssig werden, also lieber sparsam mit dem zweiten Ei umgehen. Der Teig darf aber auch nicht so fest werden, da er sich sonst nicht auf das Blech spritzen lässt. Hier ist also etwas Fingerspitzengefühl gefragt.
Den Teig nun in eine Spritzbeutel füllen und in ca. 10 cm langen Streifen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Dabei ca. 4 cm Abstand zwischen den Streifen lassen, da der Brandteig im Ofen noch aufgehen wird. Auf den Backofenboden eine ofenfeste Form mit etwas Wasser stellen und dann auf mittlerer Schiene die Eclairs ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Die Backofentür dabei die ganze Zeit geschlossen halten, da der Brandteig sonst in sich zusammenfallen kann. Erst gegen Schluss könnt ihr kurz schauen, ob der Teig zu dunkel wird oder er noch etwas backen sollte. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen, dann aber direkt mit einer Schere oder einem Sägemesser aufschneiden und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.


Für die Creme die Sahne aufschlagen und unter die Mascarpone heben. Mit Vanillezucker und Zucker vermengen. In zwei Schüsseln aufteilen, unter die eine Hälfte der Creme den Abrieb einer Limette und den Saft einer halben Limette geben. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Zucker oder Limettensaft hinzugeben. Unter die zweite Hälfte der Creme Blaubeermarmelade rühren und ebenfalls abschmecken. Beide Sorten in jeweils einen Spritzbeutel füllen und auf die jeweils untere Hälfte der Eclairs spritzen. Wer mag kann nun auch noch Früchte auf die Creme setzen. Zum Schluss die obere Hälfte der Eclairs auf die Creme setzen.
Für die Glasur Himbeermarmelade zusammen mit Puderzucker vorsichtig erhitzen und die Eclairs damit bestreichen. 
Kurz trocknen lassen, servieren und im Sonnenschein genießen.

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Auch, wenn dies erst meiner zweiter Besuch dieser mystischen Stadt war, hat es mich wieder einmal erwischt. Ja, man könnte sagen, dass ich etwas verliebt bin. Verliebt in Edinburgh. Verliebt in die historischen Gemäuer, verliebt in die wilden Landschaften und verliebt in die magische Atmosphäre. Ich könnte dort jeden Tag einfach nur durch die kleinen Gassen oder großen Prachtstraßen schlendern und der Phantasie freien Lauf lassen. Schließlich versteckt sich hinter jeder Häuserecke eine Welt wie aus einem spannenden Roman: Dort das magische Harry-Potter-Universum, hier die romantische Mittelalter-Novelle und da die wilde Highland-Saga. Überall werden Geschichten wie von selbst zum Leben erweckt. Es ist eine Stadt in der Träume entstehen und gleichzeitig wahr werden.


Bei meinem letzten Besuch strahlte die Sonne quasi rund um die Uhr vom Himmel, es war kuschelig warm und ich konnte jeden Tag problemlos zum T-Shirt greifen. Im Winter sieht das schon anders aus. Da stehen eher Kuschelsocken, Wintermantel und Handschuhe auf dem Programm. Hinzu kommt, dass Edinburgh – wie beinahe alle Städte auf dieser Welt – bei Sonnenschein deutlich hübscher aussieht als bei nasskaltem Schmuddelwetter. Es gibt aber einen riesigen Vorteil, der ganz klar für einen Besuch der schottischen Hauptstadt in den Wintermonaten spricht: In allen Straßen, Shops oder Sehenswürdigkeiten kann man sich frei und unbeschwert bewegen ohne alle paar Meter angerempelt zu werden, denn die Touristenquote ist in der kalten Jahreszeit sehr, sehr niedrig. Auch in den Restaurants und Cafés ist die Chance einen freien Platz auch ohne Reservierung zu bekommen ziemlich hoch. Minusgrade und ein paar Tropfen Regen? Sind da doch direkt vergessen! Falls es dann doch einmal zu nass oder kalt sein sollte, empfehle ich einen Besuch in einem der zahlreichen Museen. Wunderschön, spannend und obendrein kostenlos!


Wie bereits bei meinem ersten Besuch drehte sich aber auch dieses Mal nicht alles nur um Kultur, Natur und Mystik, sondern auch ums Essen, Schlemmen und Naschen. Verwundert hier niemanden, oder? Es ging also wieder einmal quer durch die Stadt, quer durch die Restaurantvielfalt und quer durch die schottische Küche. Dabei habe ich nicht nur meine Leidenschaft für buttriges Millionaire's Shortbread wieder entdeckt, sondern auch drei neue kulinarische Highlights kennengelernt, die sechs Restauranttipps aus meinem letzten Beitrag perfekt ergänzen:


1. The Pantry
Guten Morgen Schottland, guten Morgen Edinburgh, guten Morgen Haggis, Baked Beans und Black Pudding! Für wen ein typisch schottisches Frühstück fester Bestandteil jeder Schottlandreise ist, der sollte unbedingt einmal bei "The Pantry" vorbeischauen.


Aber auch, falls ihr dem typischen Frühstück aus Schottland mit gefülltem Schafsmagen und warmer Blutwurst nichts abgewinnen könnt, solltet ihr hier zum Frühstücken einkehren. Kreationen wie Egg Benedict mit Rippchen, Breakfast Brûlée, Porridge mit Erdnussbutter oder Waffeln mit Bacon sprechen für sich und müssen einfach probiert werden! Hinzu kommt, dass jedes Gericht auch optisch ein Highlight ist. Erstaunlich was liebevolles Anrichten und ein bisschen Grünzeug ausmachen! Dazu ein richtig guter Kaffee und das Glück ist vollkommen. Auch das Interieur passt zum Essen: Jung, kreativ und doch sehr bodenständig. Für mehr Impressionen, klickt euch einfach durch die Website – aber Vorsicht, es besteht akute Gefahr für lautes Magenknurren!

The Pantry, 1 North West Circus Place, Edinburgh EH3 6ST
Mo-So: 09:00 bis 17:00 Uhr


2. The Grand Cafe
Nicht nur ein deftiges Frühstück ist für mich Pflicht bei jedem Besuch von Great Britain – auch der klassische Afternoon Tea muss zwingend zelebriert werden! In Edinburgh gibt es zahlreiche Lokalitäten, um sich bei einer Tasse Tee über die neuesten News aus dem britische Königshaus auszutauschen, besonders gut hat es mir aber hier gefallen: Im "The Grand Cafe" von Edinburgh!


Große Marmorsäulen, imposante Kronleuchter und holzvertäfelte Wände und schon fühlt man sich wie in einer Szenerie aus Downtown Abbey, wobei in den Räumlichkeiten ursprünglich eigentlich die Anzeigenabteilung der schottischen Tageszeitung The Scotsman ihren Sitz hatte. So oder so ist es die perfekte Kulisse, um bei einem Kännchen Earl Grey frisch gebackene Scones, belegte Sandwiches, Tartelettes mit Waldpilzen, süßsaure Himbeer-Törtchen oder cremige Joghurtmousse zu genießen. Dazu etwas Live-Klaviermusik sowie superfreundliches Personal und der Nachmittagstee wird zur perfekten Auszeit. Im Januar war es allerdings auch angenehm leer, das ist im Sommer vermutlich eher eine Seltenheit – aber lecker und eine klare Empfehlung wird es wohl immer sein! 

The Grand Cafe, 20 North Bridge, Edinburgh, EH1 1TR
Mo-Do: 10:00 bis 23:00 Uhr
Fr: 10:00 bis 13:00 Uhr
Sa: 9:00 bis 13:00 Uhr
So: 9:00 bis 11:00 Uhr
www.grandcafeedinburgh.co.uk


3. The Fishmarket
Nach einem Scottish Breakfast und einem Afternoon Tea fehlt eigentlich nur noch das geheime Nationalgericht der Briten: Fish 'n' Chips! Das muss einfach sein! Die besten Fish and Chips meines Lebens habe ich bei "The Fishmarket" gegessen. So simpel und doch so lecker. Direkt am Hafen gelegen, bekommt ihr dank der salzigen Meeresluft in der Nase bei jedem Schritt Richtung Restaurant mehr Lust auf den frischen Fisch.


Angekommen im Fishmarket habt ihr erst einmal die Qual der Wahl: Verschiedene Fischsorten, verschiedene Panaden und verschiedene Saucen stehen zur Auswahl. Ihr könnt natürlich auch statt zum Fisch zur Muschel greifen und euch eine Ladung Austern bestellen. Oder doch etwas Hummer? Take Away oder direkt im Restaurant? Hier ist eigentlich alles möglich! Eines ist auf jeden Fall sicher: Hier werden alle Fischfans glücklich! Wie auch die Fish and Chips, ist auch die Inneneinrichtung puristisch und simpel, aber auf den Punkt gestaltet: Modern, hipp und irgendwie gemütlich. Essen gut, Einrichtung gut, alles gut! Klare Empfehlung!

The Fishmarket (Newhaven), 23A Pier Pl, Edinburgh EH6 4LP
Mo-So: 9:00 bis 22:00 Uhr


Scottish Breakfast, Afternoon Tea und Fish 'n' Chips – was will man mehr? Vielleicht Burger, Marshmallow Milkshake oder frittierte Marsriegel? Dann klickt euch fix rüber zu meinem letzten Edinburgh Beitrag, notiert euch alle Adressen und bucht direkt einen Flug nach Edinburgh, denn die Stadt ist zu jeder Jahreszeit ein Traum: Optisch, kulturell und kulinarisch!
Bis bald, du schöne Stadt!
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Vermutlich werden zu keiner anderen Zeit im Jahr so viele unterschiedliche Traditionen wie zur Weihnachtszeit zelebriert. Ob traditionelles Gänseessen, gemeinsames Plätzchenbacken oder alljährliches Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt – jeder hat seine ganz eigenen Rituale, die die Weihnachtszeit erst perfekt machen. Manche Familien besuchen jedes Jahr eine Märchenaufführung im Theater, einige Paare gucken eingekuschelt ihren liebsten Weihnachtsfilm und andere basteln einen Weihnachtsstern nach dem anderen. 
Viele Traditionen erinnern uns an unsere Kindheit bzw. unsere Eltern und Großeltern, aber viele Rituale entstehen auch erst, indem sie einfach irgendwann eingeführt und dann jedes Jahr wiederholt werden. Allein von wie vielen verschiedene Essensrituale an den Festtagen ich schon gehört habe: Rinderbraten, Karpfen, Gans oder doch Pizza? Glaubt mir, alles ist möglich! Das Traditionsgericht schlechthin – Würstchen mit Kartoffelsalat – gab es bei uns aber beispielsweise nie, sondern seit einigen Jahren köstlichen Raclette oder Fondue. Gut vorzubereiten und herrlich gemütlich.


Und dann? Singen und Geschenke oder doch erst einmal ein kleiner Spaziergang? Packen alle gleichzeitig aus oder wird gewürfelt, wer sein Geschenk auspacken darf? Also bei uns wird erst gegessen, dann packen alle ihre Geschenke aus und dann machen wir es uns vor dem Fernseher gemütlich – quasi ein bisschen wie bei den Hoppenstedts von Loriot, nur ohne das Gedicht von Dicki.
Es ist wirklich verrückt, aber es gibt in jeder Familie den einen ganz bestimmten Ablauf, der jedes Jahr wiederholt und auch niemals in Frage gestellt wird. Wozu auch? Schließlich sind es ja diese schönen, kleinen Weihnachtstraditionen, die ein Gefühl von Nach-Hause-kommen, Kindheit und Besinnlichkeit vermitteln, oder? 
Eine meiner ganz persönlichen Traditionen ist es zu Weihnachten selbstgemachte Kleinigkeiten aus der Küche zu verschenken. Egal ob verzierte Weihnachtsplätzchen, salzigsüße Pralinen oder beschwipste Marmeladen – über ein selbstgemachtes Mitbringsel freut sich einfach jeder und oft sind sie auch schneller gemacht als man denkt. Wenn es besonders schnell gehen soll, finde ich Marmeladen einfach nur grandios. Ein paar Früchte, eine Prise Gewürze, ein bisschen Gelierzucker und das war es eigentlich schon. Ich gucke dann einfach nur in meinen Gefrierschrank und hole alle Früchte raus, die ich so finden kann – in diesem Jahr kam ein halbes Kilo Pflaumen zum Vorschein, das unbedingt noch verarbeitet werden wollten. Dazu noch ein paar frische Cranberries, etwas Lebkuchengewürz und den restlichen Rum von der alljährlichen Feuerzangenbowle. Das Ergebnis? Weihnachtlich, zuckersüß und leicht beschwipst – eben genau so, wie ich mich auch oft an den Weihnachtstage fühle. Das perfekte Mitbringsel zu Weihnachten, dem Adventsfrühstück oder Silvesterabend!


Weihnachtliche Pflaumen-Cranberry-Marmelade mit Schuss

Zutaten für ca. 4-5 Gläser
500 g Pflaumen (frisch, TK oder aus dem Glas)
250 g Cranberries (frisch)
350 g Gelierzucker 2:1
50 g Puderzucker
4 EL Rum
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung
Zuerst die Gläser für die Marmelade vor dem Befüllen in kochendem Wasser oder 10 Minuten bei 150°C im Backofen sterilisieren. Sofern noch nicht geschehen, die Pflaumen waschen sowie entkernen und die Cranberries ebenfalls waschen. Das Obst grob kleinschneiden und dann gemeinsam mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Gut miteinander vermischen und vorsichtig zum Köcheln bringen. 5 Minuten lang bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren köcheln lassen. Bei erfolgreicher Gelierprobe noch den Puderzucker, Rum und die Gewürze hinzugeben und alles verrühren. Noch einmal ca. 1 Minute lang köcheln und dann die Früchte – nach Belieben – mit dem Pürierstab kurz pürieren. Anschließend die heiße Masse in die ausgekochten Marmeladengläser abfüllen. Zuschrauben und für 10 Minuten auf den Kopf stellen, damit sich alles luftdicht verschließt. Auskühlen lassen und dann zum Weihnachtsfrühstück genießen. Und in diesem Sinne: Fröhliche, besinnliche, gesegnete und vor allem leckere Weihnachtstage für euch alle!

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Alle Jahre wieder steht das Weihnachtsfest vor der Tür und alle Jahre wieder darf ich ein Türchen des bunt gemischten Adventskalenders "Blogging under the mistletoe" befüllen, um die Vorfreude auf den heiligen Abend noch mehr zu versüßen. Es ist irgendwie eine kleine Tradition geworden, dass ich jedes Jahr eine süße Leckerei mit Erdnusspower hinter einem der 24 Türchen verstecke.


Neben DIY's, Verlosungen und Geschenkideen, könnt ihr euch also auch immer auf mindestens eine nussige Kleinigkeit meinerseits verlassen. Denn obwohl es hier in diesem Jahr noch einmal etwas ruhiger geworden ist und ich noch mehr Zeit meinem Hauptberuf sowie Privatleben gewidmet habe, lasse ich es mir nicht nehmen meine Hand ganz tief ins Peanutbutter Glas zu stecken und eine weihnachtliche Köstlichkeit daraus hervorzuzaubern. Was wäre Weihnachten schließlich ohne eine süße Erdnussüberraschung? Unvorstellbar, oder? 
In diesem Jahr kam mir dann noch die Idee einen amerikanischen Erdnuss-Klassiker mit einem deutschen Weihnachtskeks-Klassiker zu kombinieren: Softe Peanut-Butter-Jelly-Sandwiches trafen somit auf knusprige Engelsaugen und vereinten sich zu süßen Peanut-Butter-Jelly-Eyes! Während sonst der Löffel also nur im Peanutbutter Glas verschwand, darf der Löffel dieses Jahr auch ins Marmeladenglas eintauchen. Naschen ist hierbei natürlich ausdrücklich erlaubt!


Hach, ich bin ganz begeistert von dieser Kombination: Mürber Keksteig, cremige Erdnussbutter, knackige Schokolade und fruchtiges Himbeergelee – ja, so heißen die Zutaten für mein diesjähriges Rezept zum Weihnachtsglück! Noch ein kleiner Funfact am Rande: Die kleinen Weihnachtskekse riechen nach salzigen Erdnussflips, aber sobald sie im Mund verschwinden schmecken sie nach einem süßen Erdnussschokoriegel. Quasi eine Geruchs-Geschmacks-Schere! Aber letztendlich ist der Geschmack entscheidend und der ist himmlisch!
So! Jetzt aber! Adventskalender-Türchen auf für meine kugelrunden und süßen Erdnusskekse – lasst es euch schmecken und genießt die Vorweihnachtszeit in großen Bissen! 


Mürbe Peanut-Butter-Jelly-Eyes

Zutaten
225 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
165 g Rohrzucker
1 Prise Salz
1 Ei
100 g kalte Butter
325 g crunchy Erdnussbutter
100 g Zartbitterschokolade
100 g Himbeergelee
Puderzucker

ZubereitungIm ersten Schritt das Mehl mit dem Backpulver vermischen und den Zucker, das Salz sowie das Ei hinzugeben. Nun die kalte Butter in kleinen Flöckchen in die Schüssel geben und anschließend alles miteinander mit Hilfe des Knethakens des Handrührgerätes verkneten – dabei nach und nach, auch die Erdnussbutter unterkneten. Die Zartbitterschokolade grob hacken und ebenfalls unterkneten.
Jetzt den Teig auf eine Arbeitsfläche geben, noch einmal alles gut mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
Anschließend den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und aus jeweils etwas Teig walnussgroße Kugeln formen. Mit kleinem Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Nun mit dem Stiel eines Holzlöffels kleine Vertiefungen in die Mitte der Kugeln drücken. Die Kekse auf mittlerer Schiene für ca. 10-15 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.
Den Gelee vorsichtig erwärmen und den flüssigen Gelee mit Hilfe eines kleinen Löffels in die Vertiefungen tropfen lassen. Nun noch mit Puderzucker bestäuben und dann entweder in einer Keksdose aufbewahren oder direkt vernaschen!


Gestern hat übrigens Laura hübsche Geschenkanhänger im Adventskalender versteckt und morgen gibt es bei der lieben Britta etwas Leckeres aus der Flasche! Und falls ihr jetzt noch mehr Lust auf süße und herzhafte Überraschungen oder kleine und große Ideen zum Weihnachtsfest bekommen habt, solltet ihr euch unbedingt einmal bei Mareike (die den Adventskalender ins Leben gerufen hat) durch alle Blogs bzw. Türchen klicken. Es lohnt sich! Viel Spaß dabei und eine schöne Vorweihnachtszeit! 
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Es ist Sonntag. Ihr habt ausgeschlafen, spät gefrühstückt und tragt auch um 12 Uhr noch euren Pyjama. Gemütlich liegt ihr auf dem Sofa und seid eurer Lieblingsserie verfallen. Stunde um Stunde vergeht. Irgendwann passiert aber das, was immer irgendwann passiert: Euer Magen fängt an zu knurren. Jetzt ein Stück Kuchen, das wär's! Kennt ihr? Also mir geht es eigentlich fast jeden Sonntag so. Zum Glück kenne ich mich ziemlich gut und habe darum immer Kuchen im Gefrierschrank. Quasi mein Notfallkuchenlager. Was aber tun, wenn kein Kuchenlager in der Nähe ist? Tja, da hilft leider nur eins! Popo vom Sofa und rein in die Backstube. Es muss ja nicht gleich die dreistöckige Cremetorte mit Marzipandecke sein. Ein saftiger Nusskuchen mit ganz viel Schokolade wie bei Oma tut es doch auch, oder? Naja, nicht ganz so wie bei Oma, denn wie könnte es anders sein – natürlich kommen in meinen Nusskuchen köstliche Erdnüsse! Wer braucht schon Mandeln oder Haselnüsse, wenn er beste Erdnüsse haben kann? Außerdem habe ich als selbst ernannter Erdnussbotschafter (aka Erdnusssüchtiger) immer reichlich Nüsse aus der Erde im Haus. Die anderen Zutaten wie Eier, Butter, Zucker, Milch, Schokolade und Sahne finden sich bestimmt auch noch in einer Ecke und der saftige Nusskuchen steht ratzfatz auf dem Tisch.


Okay, um ehrlich zu sein, ist es eigentlich unmöglich einen Nusskuchen mit Erdnüssen zu backen. Warum? Weil Erdnüsse im Grunde gar keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte sind. Entsprechend ihrem Namen wachsen sie auch nicht an Bäumen oder Sträuchern, sondern verstecken sich unter der Erde. Nach der Bestäubung neigen sich die Stängel des 50 bis 80 cm hohen Erdnusskrautes nämlich nach unten und graben sich dann schwuppdiwupp in die Erde ein. Verrückt, oder? Richtig wohl fühlt sich die Erdnusspflanze übrigens in tropischen und subtropischen Gegenden wie Südamerika, Afrika oder den USA. Ja, Erdnüsse sind zwar Kellerkinder, mögen es aber trotzdem schön warm. 130 Tage lang saugen sie die Sonne in sich auf und bekommen dadurch ihren grandiosen Geschmack. Ein bisschen wie bei der Erbse kuscheln sich dann jeweils zwei bis drei leckere Erdnusskerne in die Schoten bzw. Schalen. Sobald sie reif sind, öffnen sich die Schalen aber nicht wie bei anderen Hülsenfrüchten, sondern bleiben wie bei Nüssen komplett geschlossen. Wenn sich die Blätter der Erdnusspflanze dann langsam gelb verfärben, sind die Erdnüsse reif und die Pflänzchen können komplett ausgegraben, getrocknet und die Erdnüsse anschließend weiterverarbeitet werden. Denn erst durch das Rösten, sind die kleinen Nüsse wirklich genießbar und entwickeln das typische Erdnussaroma (funktioniert übrigens auch im heimischen Ofen). Anschließend werden sie dann bei ültje – je nach Sorte – noch pikant gewürzt, mit Honig oder Salz verfeinert und durch Röstung in Öl oder Backen im Ofen veredelt. Mmh, köstlich! Oder sie werden zu Erdnusscreme verarbeitet – damit klappt es dann auch mit dem Peanutbutter Sandwich, den gegrillten Saté-Spießen oder dem berühmten Nachbarn.


Nach diesem kleinen Exkurs aber ganz schnell wieder zurück zu unserem entspannten Sonntag, denn wir wollen schließlich endlich leckeren Kuchen essen! Ob nun Nuss oder Hülsenfrucht, ist am Ende ja auch völlig egal. Wichtig ist doch nur, dass der Kuchen schmeckt! Und darauf könnt ihr euch verlassen. Das Geniale an diesem köstlichen Nusskuchen ist außerdem, dass er auch noch ganz einfach abgewandelt werden kann: Ihr mögt Rum oder Whiskey lieber als Eierlikör? Kein Problem! Ihr wollt keinen Alkohol in eurem Kuchen? Dann könnt ihr auch einfach etwas flüssige Sahne oder Orangensaft über den Kuchen tröpfeln. Wichtig ist nur, dass ihr dem Küchlein nach dem Backen einen kleinen Drink anbietet, denn dieser "Schuss" macht ihn so richtig saftig. Wer es schokoladig mag, kann den Kuchen auch noch mit einer knackigen Schokoschicht überziehen. Richtig lecker wird er aber erst durch einen ordentlichen Klecks Sahne, Erdnussmus oder Buttercreme! Wer Zeit hat, dekoriert den Kuchen mit der Creme seiner Wahl und wer keine Zeit hat, stellt die aufgeschlagene Creme einfach in einer großen Schüssel auf den Tisch. Dann kann sich jeder so viel nehmen wie er mag. So kenne ich es auch von Omas Kaffeetafel! Ohne Schnick, ohne Schnack, aber mit ordentlich Geschmack! Habt einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken.



Saftiger Erdnusskuchen mit Schuss 
Zutaten5 Eier
1 Prise Salz
200 g Butter (zimmerwarm)
250 g Zucker
100 ml Vollmilch
300 g geröstete Erdnüsse von ültje (ungesalzen)
250 g + 50 g Zartbitterschokolade
200 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
3 EL Eierlikör
300 ml Schlagsahne

ZubereitungZuerst die 5 Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Butter zusammen mit den Eigelb ca. 3 Minuten lang schaumig aufschlagen. Den Zucker und die Milch nach und nach hinzugeben und unterschlagen. Nun die Erdnüsse sehr fein hacken – am besten geht dies mit einem Mixer, aber mit einem Messer funktioniert es ebenfalls. Inzwischen den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die 250 g Schokolade grob hacken. Nüsse und Schokolade zusammen mit Mehl und Backpulver unter die Masse rühren und zum Schluss das geschlagene Eiweiß unterheben. Alles nur so lange miteinander verrühren, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. In die gebutterte und gemehlte Springform (oder Kastenform) füllen und im Backofen 60-70 Minuten lang goldbraun backen. Nach der Hälfte der Zeit den Kuchen mit Alufolie abdecken, da er sehr schnell sehr braun wird.
Sobald kein Teig mehr an einem Holzstäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel kleine Löcher in den Kuchen stechen und den Eierlikör (oder z.B. Rum) über den Kuchen tröpfeln.
Nun die Schlagsahne steif schlagen und mit Hilfe eines Spritzbeutels die Sahne auf dem Kuchen verteilen. Zum Schluss die Schokolade raspeln und damit den Kuchen dekorieren.
Dann aber ganz schnell wieder auf die Couch – mit Kuchen und der Lieblingsserie. Guten Appetit!



*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.
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Egal, ob geröstet, gebacken oder als Butter – ich glaube, mittlerweile weiß jeder, dass ich die Erdnuss in jeglicher Form vergöttere. Zum Frühstück kommt bei mir Erdnussbutter zusammen mit der Schokocreme aufs Brötchen, zum Mittag purzeln gebackene Wasabi-Erdnüsse auf den Salat, am Nachmittag perfektioniert die Erdnusscreme den Schokokuchen und am Abend mischen sich geröstete Erdnüsse unter das Curry. Hach, ich bin einfach so verliebt in diese kleine Nuss!


Aus diesem Grund musste ich auch gar nicht lange überlegen, als mich ültje fragte, ob ich Lust auf eine knackige Kooperation rund um die leckere Nuss aus der Erde hätte. Natürlich habe ich das! Schließlich bin ich schon lange so etwas wie der ehrenamtliche Botschafter seiner Majestät, der Erdnuss. Jedes Jahr fallen mir neue Rezepte ein, um die knackige Ultra-Nuss zu ehren und jeder meiner Freunde kam auch schon einmal in den Genuss einer meiner zahlreichen Erdnusskreationen. Spätestens nach dem ersten Bissen meines Erdnusskuchens schließen sich die Augen ganz automatisch, die Mundwinkel ziehen sich nach oben und ich habe im Handumdrehen jeden auf die Seite der kleinen Köstlichkeit gezogen. Ja, ich bin ein ziemlich guter Botschafter. Okay, es sei denn, jemand reagiert im wahrsten Sinne allergisch auf meine Königin der Nüsse. Da hilft dann auch keine noch so gute Überzeugungsarbeit und ich gebe mich geschlagen.
Warum ich aber überhaupt so vernarrt in diese Nuss bin? Gute Frage! Vermutlich, weil sie so genial schmeckt! Vielleicht aber auch, weil sie mich und meinen Körper mit ihren vielen Nährstoffen rundum glücklich macht:

  • Der hohe Anteil an Magnesium in der Erdnuss hilft dabei, die Leistungsfähigkeit meiner Nerven und meines Gehirns zu steigern,
  • das Zink in der Nuss ist unentbehrlich bei der Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für Gefühle wie Gelassenheit, Zufriedenheit und innere Ruhe verantwortlich ist,
  • das Niacin unterstützt wiederum meine Haut dabei schön elastisch zu bleiben
  • und das enthaltene Eiweiß kann als Hauptbestandteil von Muskeln auch nicht schaden! Tschaka!

Kein Wunder also, dass es in Amerika sogar einen richtigen Nationaltag zu Ehren der coolen Powernuss gibt. Nämlich genau heute: Am 13. September wird in den USA die Peanut ganz groß gefeiert. Aus gutem Grund, denn Amerikaner verehren sie so sehr wie ich. Im Garten des Weißen Hauses wachsen schon immer Erdnüsse und in vielen Staaten werden sie großflächig angebaut und gefuttert. Im Durchschnitt essen amerikanische Schüler 1.500 Erdnussbutter-Pausenbrote und insgesamt naschen die Amerikaner so viel Peanut Butter, dass man damit die kompletten Rocky Mountains einstreichen könnte. Aber auch in vielen beliebten Keks-, Eiscreme- oder Schokosorten ist die Erdnuss ein nicht zu ersetzender Bestandteil. Nicht selten wird sie zudem einfach pur als gesalzener Snack verputzt.


Ihr könnt euch also vorstellen, wie mein Koffer nach jedem USA-Besuch aussieht. Die eine Hälfte des Innenraums besteht dann nur aus amerikanischen Erdnuss-Versuchungen. Glücklicherweise gibt es viele der Köstlichkeiten mittlerweile auch in unseren Supermarktregalen. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke – am Ende schmecken die selbstgemachten Erdnuss-Leckereien doch immer noch am besten. Dank der neuen ültje pur Produkte kann jetzt auch das volle Erdnussaroma in die Gerichte wandern, denn weder Zucker noch Salz verfälschen hier das Geschmackserlebnis. 100 Prozent pure Erdnusspower also!
Sobald diese dann auch noch auf ein Burgerbun, ein Hähnchenbrustfilet und eine Burgersauce treffen, macht mein Herz riesige Freudensprünge. Warum? Weil das bedeutet, dass es heute passend zum amerikanischen Erdnuss-Feiertag Burger mit dreifacher Erdnusspower gibt. Ja, ich glaube, besser kann man die Erdnuss nicht feiern! Oder was denkt ihr? Wollt ihr mitfeiern? Dann kommt hier das Rezept!



Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce

Zutaten für 4 große Burger

Erdnussbun
50 ml + 1 EL Milch
80 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
20 g brauner Zucker
60 + 40 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
1 große Prise Salz
50 g Butter (zimmerwarm)
300 g Mehl
1 + 1 Ei (M)

Asiatischer Krautsalat
1/2 Kopf Rotkohl
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
1 Chilischote
1/2 Bund Petersilie
25 ml Sojasauce
10 ml Limettensaft
50 ml Erdnussöl
25 g flüssiger Honig
1 TL Sambal Olek

Gegrillte Mango
1 Chilischote
2 reife Mangos

Erdnusssauce
10 g Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Zwiebel
1 EL Erdnussöl
1 TL Sambal Olek
10 ml Sojasauce
20 g flüssiger Honig
200 ml Kokosnussmilch

Erdnusshähnchen
4 Hähnchenbrustfilets
Salz + Pfeffer
2 Eier (M)
200 g Pankomehl
100 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
4 EL Erdnussöl

Zutaten
Für die Buns zuerst die 50 ml Milch mit den 80 ml Wasser mischen und leicht erwärmen. Die 20 g Zucker darin verrühren und den halben Würfel Hefe hineinbröseln. 5 Minuten lang gehen lassen. Nun die 60 g Erdnüsse grob hacken und zusammen mit Salz, weicher Butter, Mehl sowie einem Ei zum Vorteig geben. Alles miteinander ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten – am besten geht dies mit der Küchenmaschine. An einem warmen Ort 1 Stunde lang abgedeckt gehen lassen. Sobald sich die Masse des Teigs verdoppelt hat, den Teig vierteln, mit den Händen jeweils vier gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu gleichmäßigen Scheiben pressen. Den Teig nochmal 1 Stunde lang gehen lassen. Anschließend den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun 1 Ei mit 1 EL Milch verquirlen und die Buns damit einpinseln. Gehackte Erdnüsse darüber streuen und die Buns für 25 Minuten lang im Backofen goldbraun backen. Zusätzlich eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit die Buns schön fluffig werden.
Für den asiatischen Salat den Rotkohl putzen und die äußeren Blätter sowie den Strunk entfernen. Die beiden Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebel schälen. Rotkohl, Paprika und Zwiebel am V-Hobel sehr fein hobeln oder alternativ mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Für das Dressing zuerst die Kerne der Chilischote entfernen und die Chili fein hacken. Das Bund Petersilie ebenfalls fein hacken. Chili und Petersilie mit Sojasauce, Limettensaft, Erdnussöl, Honig, Sambal Olek vermischen und über die Rotkohl-, Paprika und Zwiebelstreifen geben. Alles gut miteinander vermischen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mindestens 1 Stunde lang durchziehen lassen.
Die Chilischote von den Kernen befreien und die Chili in feine Streifen schneiden. Die Mango schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Chili und Mango in einer Grillpfanne kurz anbraten und zur Seite stellen.


Für die Erdnusssauce zuerst den Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauchzehe und Zwiebel ebenfalls schälen und sehr fein hacken. Alles zusammen in etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Sambal Olek, Erdnussmus, Sojasauce, Honig und Kokosmilch hinzugeben. Alles gut verrühren. Kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Ist sie zu dickflüssig, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
Für die Erdnusshähnchen die Brustfilets mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen. Nun eine Panierstraße bauen – das Ei in einem Teller verquirlen und das Pankomehl zusammen mit gehackten Erdnüssen in einem weiteren Teller vermischen. Nun das Filet erst in das Ei, dann in das Pankomehl und dann nochmal in das Ei und Pankomehl tauchen. Anschließend von beiden Seiten in Erdnussöl knusprig anbraten.
Jetzt geht es ans Schichten: Die Buns durchschneiden und auf die untere Hälfte etwas Sauce geben, darauf etwas Salat, darauf die aufgeschnittenen Brustfilets, darauf die Chili-Mango, darauf noch einmal ein großer Klecks Sauce und zum Schluss die fehlende Hälfte des Buns. 
Guten Appetit!


Wer übrigens noch mehr zur Erdnuss erfahren möchte oder Rezepte sucht, sollte unbedingt einmal hier vorbeischauen: www.erdnuesse.de

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.
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Violette Farbe, längliche Form und herrlich süß – endlich ist wieder Zwetschgenzeit! Ich finde es so großartig, dass es für viele Lebensmittel noch eine richtige Saison gibt und sie nicht das ganze Jahr über verfügbar sind. Das steigert schließlich die Vorfreude ins Unermessliche! Erdbeeren, Rhabarber, Federweißer oder auch Lebkuchen – in jeder Jahreszeit gibt es eine Leckerei, auf die ich mich besonders freue.


Ab Juli sind es eben die Zwetschgen, die in mir vorfreudige Glücksgefühle auslösen. Egal, ob als Zwetschgenmus, Zwetschgenknödel oder Zwetschgenkuchen – ich liebe Zwetschgen bzw. Pflaumen generell in jeglicher Form. Wobei an so einen klassischen Streuselkuchen von Oma kommt eigentlich nichts heran. Hach, da kommen direkt die Erinnerungen hoch: Gemütlich in Omas kleiner Küche sitzen, Sahne aufschlagen, Teig kneten und gaaanz viele Streusel probieren. Oh ja, das war schon immer der wichtigste Part überhaupt. Schließlich muss bereits vor dem Backen probiert werden, ob die Streusel überhaupt schmecken. Natürlich nicht zu viele, sonst gibt es Bauchschmerzen – hat Oma zumindest immer gesagt! Habe ich ihr aber dummerweise nie geglaubt.


Auch heute noch liebe ich es, die Zutaten für den Teig mit den Händen zu verkneten und den einen oder anderen Streusel im Mund verschwinden zu lassen. Ich liebe es aber auch, wenn der Kuchen endlich in den Ofen kommt, denn dann tritt der Saft der Zwetschgen langsam aus, vermischt sich mit dem Teig, karamellisiert und ein herrlich säuerlich süßer Duft verbreitet sich in der ganzen Wohnung. Sobald der Kuchen fertig ist, liebe ich es, wenn die Kuchengabel die besonders knusprigen Butterstreusel zum Knacken bringt. Und ich liebe es ganz besonders, wenn sich der warme Zwetschgenkuchen dann endlich mit der eiskalten Schlagsahne im Mund vereint. Unvergleichbar! Da läuft mir sofort wieder das Wasser im Mund zusammen und die Vorfreude auf den nächsten Zwetschgenkuchen wird noch größer. 
Besonders toll ist dann auch noch, dass so ein typischer Zwetschgenkuchen kinderleicht ist und im Handumdrehen auf der Kaffeetafel steht. Wie von selbst löst sich der Stein im Inneren der Zwetschgen aus dem Fruchtfleisch und die Butterstreusel formen sich ebenfalls in null Komma nichts. In diesem Jahr habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, Omas Kuchen noch etwas aufzupeppen. Ich hatte nämlich nicht nur Heißhunger auf Zwetschgen, sondern auch auf Marzipan – praktischerweise eine perfekte Kombination! Dazu noch eine Prise Zimt und ein Klecks Aprikosenmarmelade und das Glück ist vollkommen! Hach, es ist so einfach mich glücklich zu machen.
In diesem Sinne: Habt eine tolle Zwetschgenzeit und lasst es euch schmecken!


Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung

Zutaten
Streuselteig
1 Ei
300 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
300 g kalte Butter

Füllung
300 g Marzipan
50 g Puderzucker
2 EL Wasser
6 EL Aprikosenmarmelade
500 g Zwetschgen

Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann das Ei trennen und aus Eigelb (Eiweiß bitte aufheben), Mehl, Zucker, Salz, Zimt und Butterflocken einen Teig kneten. Erst mit der Küchenmaschine und dann noch einmal mit den Händen – am Ende sollten kleinere Klumpen/Streusel entstehen. Ist der Teig noch etwas zu klebrig, einfach noch etwas Mehl hinzugeben. Zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettet Springform (26 cm) geben und am Boden andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Ofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten vorbacken. Den restlichen Teig abgedeckt in den Kühlschrank stellen. 
Für die Füllung Marzipan zerkleinern und mit Puderzucker, dem Eiweiß, 2 EL Wasser und der Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf vermengen und auf kleinster Stufe auf dem Herd vorsichtig und unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich alles zu einer homogenen Masse vermischt hat. Die Füllung auf den vorgebackenen Kuchen geben. 
Nun die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. Die Viertel auf dem Kuchen gleichmäßig anordnen und mit den restlichen Streuseln bedecken. 
Im Backofen 45 Minuten lang goldbraun backen. 
Besonders gut schmeckt der Kuchen noch warm aus dem Ofen und mit einem Klecks Zimtsahne (1 Becher Schlagsahne mit 1 Päckchen Vanillezucker und 1 TL Zimt aufschlagen). 
Lasst es euch schmecken!   


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