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In wenigen Tagen beginnen die diesjährigen Salzburger Festspiele. Darum bin ich natürlich schon eifrig am Planen meiner Outfits, denn auch dieses Jahr steht für mich wieder einiges am Programm. Ganz besonders freue ich mich auf den diesjährigen Jedermann am Domplatz mit Tobias Moretti in der Hauptrolle. Hugo von Hofmannsthals „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ beeindruckt mich immer wieder, ist es doch absolut zeitlos in seinen Aussagen und beruhigend am Ende.  Zum Jedermann ist in Salzburg quasi die Tracht Pflicht. Die Damen tragen Dirndl, die Herren Lederhose oder Trachtenanzug. Näheres könnt ihr in meinem Artikel Frage an Claire: Outfit für die Salzburger Festspiele? nachlesen. Schnell stand für mich fest, dass ich mein sommerliches Dirndl in Grün und Pink tragen würde. Und als ich mir von der wunderbaren Stilstück Manufaktur der wunderbaren Designerin und ursprünglich Rechtsanwältin Tanja Dieckmann eine Tasche aus ihrem Sortiment aussuchen durfte, war mein Outfit schnell komplett.

Zum pinkfarbenen Dirndl mit der grüngemusterten Schürze habe ich die Seidenpochette Ricke aus Tanja Dieckmanns Stilstück Manufaktur gewählt. Ein absoluter Hingucker, wie ich finde.

Meine Wahl fiel schnell auf die Pochette „Ricke“. Dieses Stilstück besteht aus hochwertigster Seide in einem wunderschön schimmernden Grün. Aufgestickt sind springende Hirsche in Pink. Abgerundet wird die Farbkomposition durch das exakt farblich passende wattierte Satininnenfutter, ebenfalls in Pink. Praktisch ist auch die abnehmbare Tragekette aus 18k vergoldetem Edelstahl. Die Hirsche der bezaubernden Ricke haben es mir wirklich angetan. Und wie ich finde, ist die Pochette eine traumhafte Ergänzung zu meinem Dirndl.

Auf Instagram ist Tanja übrigens unter stilstueck_manufaktur zu finden.

Dieser Outfitpost entstand in Kooperation mit Tanja Dieckmann von der Stilstück Manufaktur.

Wie gefällt euch mein Outfit? Habt ihr für euch auch schon ein Stilstück ins Auge gefasst?

Der Beitrag Dirndl und Stilstück in Grün und Pink erschien zuerst auf Countess Claire.

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In der Rubrik „Frage an Claire“ könnt ihr mir jederzeit Mode-, Stil- oder Kniggefragen stellen, die ich gern beantworten möchte, hier geht’s lang! Eine liebe Leserin fragt mich heute, ob und wie man eine Brosche trägt.

Liebe Claire,

ich verfolge deinen Blog nun schon mehrere Monate und genieße es sehr, auch durch ältere Beiträge zu stöbern.  Vielen Dank für die große Mühe, die du dir immer machst!

Nun zu  meiner Frage:

Ich bin 25 Jahre alt und habe mittlerweile meinen Stil gefunden. Ich arbeite in einem Büro ohne physischen Kundenkontakt, sodass meine Kollegen meist legerer gekleidet sind als ich. Bisweilen stört es mich selbstverständlich nicht, jeder sollte sich in seiner Kleidung wohlfühlen (wobei ich Flipflops auch bei diesen Temperaturen für unangebracht bei der Arbeit halte, dies ist jedoch ein anderes Thema), jedoch würde ich mir gerne eine Brosche zulegen, und möchte gerne deinen Rat hören, ob es nicht doch „too much“ ist, oder einfach zeitlos schick?
Kannst du mir empfehlen, wo ich schöne Broschen finden kann? Zu welchen Festlichkeiten empfiehlst du eine Brosche?

Ich freue mich über deine Rückmeldung und überlasse dir liebe Grüße.
Deine
Tanja aus Aachen

Diese rot-grüne Schleifenbrosche von Gucci ziert in der Mitte ein Kristall und falsche Perlen. Ein Hingucker zur weißen Bluse. Ich persönlich würde das Perlengehänge unterhalb des Steins allerdings entfernen – too much.

Liebe Tanja,

Vielen Dank für deine netten Worte! Ich freue mich, dass du auch unter den älteren Blogartikeln immer etwas Lesenswertes findest.

Das mit der Kleidung im Hochsommer ist ja immer so eine Sache. Man sieht vieles, was man lieber gar nicht wissen würde. Aber wenn man ganz nonchalant über Fashion-Faux Pas von anderen hinwegsehen kann, ist das auch eine Kunst.

Zu deiner Frage bezüglich der Brosche kann ich dir gleich sagen: nur Mut zu diesem zeitlos eleganten Stück!

Geschichte der Brosche

Tatsächlich gibt es diese Art von Schmuck bereits seit den alten Griechen, als man sie einerseits als Gewandverschluss, andererseits zur Zierde nutzte. Bei den Römern nannte man diese Anstecknadel fibula. Im 14. Jahrhundert erfand man schließlich Knöpfe. Dadurch war es nicht mehr nötig, Kleidung mit einer Brosche zu verschließen. Sie wurde also zum reinen Zierobjekt. Der Verschluss ist wie eine Sicherheitsnadel gestaltet, verschiedene Schmuckelemente sind darauf angebracht. Diamanten, Perlen, Strass, Kristalle, Stoffe sind nur einige Beispiele, wie man eine Brosche schmücken kann.

Irgendwie haftet den schönen Pretiosen stets ein wenig Altmodisches an. Auch ich trage niemals Broschen, zu sehr assoziiere ich damit ein paar alte Damen in meiner Familie. Blau gespülte, perfekt coiffierte weiße Haare, dazu ein edles Kostüm, Hermès-Carré und halbhohe Ferragamo-Pumps, Perlenschmuck und eben die unvermeidliche Brosche – für mich der Inbegriff von gewissen Großtanten.

Trägt man Brosche?

Aber wir tun der Brosche unrecht. Eine kleine Umfrage auf Instagram hat ergeben, dass viele Leser eigentlich ganz angetan von ihr sind, aber sich nicht ganz „drübertrauen“. Zu „speziell“ ist die Schmucknadel irgendwie doch. Aber gerade das Stück oben könnte ich mir ausnehmend gut an einer weißen, hochgeschlossenen Bluse vorstellen. Nicht seitlich an der Brust getragen, sondern mittig im Bereich des obersten Blusenknopfs angebracht, würde das umwerfend wirken. Dazu vielleicht Skinnies und Ballerinas, im Winter dann eventuell ein Tartanrock und Pumps – bezaubernd. Womöglich findest du aber auch Gefallen an kleinen Broschen in Form von diamantbesetzten Pferden oder Ankern, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Too much“ und kitschig sollte es natürlich nicht sein, und dass Edelmetall dem Plastikkram vorzuziehen ist, ist selbstverständlich.

Tragen kannst du die Nadeln besonders bei feierlichen Anlässen: der runde Geburtstag eines geschätzten Familienmitglieds, die goldene Hochzeit, eine Taufe oder auch eine Dinnerparty. Aber auch sonst spricht nichts gegen die Brosche. Zu „altmodisch“ würde ich sie allerdings nicht kombinieren! Da entsteht jetzt gleich wieder Großtante XY vor meinem geistigen Auge. Der Rest des Outfits sollte wirklich zu einer jungen Frau passen.

Kaufen kannst du Broschen bei jedem Juwelier, aber auch Modeketten (Designer bis High Street) haben sie im Sortiment. Gesehen habe ich welche bei J. Crew, Hallhuber, Gucci oder Ralph Lauren. Bei letzterem sprang mir übrigens gleich eine Kristallbrosche in Form eines Hufeisens ins Auge – passend für eine Reiterin.

Liebe Tanja, du hast mich jetzt wirklich auf den Geschmack gebracht: Tatsächlich werde ich mich ein wenig umsehen und mir vielleicht eine Brosche zulegen. Obwohl da noch ein paar niemals von mir getragene Erbstücke in meiner Schmuckschatulle sind. Mal sehen…

In dem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Broschentragen! Und nimm dir ein Beispiel an der Duchess of Cambridge: sie trägt ebenfalls Broschen.

Liebe Grüße,

Claire

Liebe Leserinnen, was meint ihr? Broschen – Top oder Flop?

Der Beitrag Frage an Claire: Wie trägt man eine Brosche? erschien zuerst auf Countess Claire.

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Meiner Meinung nach ist der Safari-Look ja immer und überall tragbar. Naturfarben, Weiß, Beige, Khaki in Verbindung mit Naturfasern machen den typischen Look aus. Ledergürtel und Hüte komplettieren den Look. Seht euch doch einmal verschiedene Safari-Filme an! Da könnt ihr euch wirklich viel Inspirationen holen. Unvergesslich die wunderbare Meryl Streep an der Seite von Robert Redford im amerikanischen Klassiker „Jenseits von Afrika“. Durchgeknöpfte Hemdblusenkleider im Trenchcoatschnitt mit Schulterklappen und kurzen Ärmeln machen sich ebenfalls gut.

Mein Safari-Look

Für einen Ausflug auf die Schattenburg in Vorarlberg habe ich mich für eine Kombination aus Weiß und Beige entschieden. Besonders gut gefallen mir derzeit Blusen mit Kelchkragen. Unter einem Blazer getragen finde ich die Halspartie zwar nicht so vorteilhaft, denn da „fehlt mir etwas“. Die Kelchkragenbluse „pur“ist für mich aber ein ausgesprochener Hingucker, da sich der Kragen so schön trichterförmig nach oben weitet.

Dazu trage ich eine Chino in Beige und Rohleder-Mokassins. Meine Accessoires sind ein Strohhut (demnächst möchte ich mir übrigens einen Panama-Hut zulegen) und Schmuck aus Horn. Kette, Armband und Ohrringe aus nachhaltiger Produktion sind ausgesprochen dekorativ. Im Artikel Frage an Claire: Ist Modeschmuck ladylike? haben wir vor kurzem darüber diskutiert.

Meinen Safari-Look ergänzt noch ein Ledergürtel mit Leopardenmuster. Leo-Look gefällt mir ausschließlich an Accessoires wie Tüchern und Gürteln oder an Schuhen.

Wie gefällt euch mein Safari-Look?

Der Beitrag Safari-Look auf der Schattenburg erschien zuerst auf Countess Claire.

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In der Rubrik „Frage an Claire“ könnt ihr mir jederzeit Mode-, Stil- oder Kniggefragen stellen, die ich gern beantworten möchte, hier geht’s lang! Eine liebe Leserin fragt mich heute, ob Modeschmuck eigentlich ladylike ist.

Hallo Claire,

mich beschäftigt schon seit einiger Zeit die Frage, ob die Lady unechten Schmuck tragen sollte.  Ist Modeschmuck ladylike?Da ich mich eher zu den Normalverdienern zähle und ich auch keinen Ehemann habe, der mich an gewissen Festtagen beschenken könnte, besitze ich leider nur eine kleine Auswahl an echtem Schmuck. Diese paar wenigen Exemplare (Gold- bzw. Silberschmuck, jedoch keine Brillanten)  sind meistens Geschenke meiner Mutter. Im Alltag trage ich meistens keinen Schmuck, jedoch zu besonderen Anlässen, vor allem beim schicken Ausgehen sehr gerne. Ist es angebracht, zu schicker, hochwertiger Kleidung unechten Schmuck zu tragen oder sollten man dann doch lieber gar keinen tragen? Fällt dieser unechte Schmuck sofort auf oder wird man dann komisch angeschaut?
Ich meine mit unechtem Schmuck zum Beispiel Steine aus Zirkonia oder Schmuck aus einer großen Modeschmuckkette mit namens B.B. Jedoch nicht diesen aus Plastik oder diese kitschigen Statementketten.

Vielen Dank für die Anwort,

Doris

Armbänder aus Süßwasserperlen, Steinen und Leder: vielleicht etwas für dich?

Liebe Doris,

Vielen Dank für deine Anfrage. Du stellst eine sehr interessante Frage, und ich denke, dass die Meinungen stark auseinandergehen.

Ist Modeschmuck ladylike?

Grundsätzlich sollte die Dame natürlich echten Schmuck vorziehen. Ein Diamantring aus Platin oder ein Perlencollier ist sicher unwiderstehlich und wertet jedes Outfit auf. Aber wie du schreibst, nicht jeder hat die Mittel, um sich mit edlen Pretiosen einzudecken oder will das aus dem einen oder anderen Grund auch gar nicht. Ist man deshalb weniger Dame? Ich glaube nicht. Im Artikel Frage an Claire: Was ist eigentlich eine Dame? haben wir schon einmal darüber diskutiert. Sei dir darüber klar, dass echter Schmuck immer wertiger und „feiner“ ist als unechter, aber es gibt durchaus Modeschmuck, der Klasse hat. Gegen Ketten aus Sterlingsilber oder Gold ist übrigens gar nichts einzuwenden. Deine Stücke kannst du auf jeden Fall nehmen. Seien wir uns ehrlich: natürlich sind Brillanten exklusiver als Zirkonia. Doch bei dir hat der Schmuck ja auch einen ideellen Wert, da er dir von deiner Mutter geschenkt wurde. Daher bitte unbedingt tragen, auch bei schicker Kleidung!

Was geht gar nicht?

Meiner Meinung nach geht gerade der Schmuck, der vorgibt, „echt“ zu sein und nach mehr aussehen will, als er ist, gar nicht. Funkelnde „Diamantringe“ in X-Large Format an gelmodellierten 3cm-Fingernägeln im trendigen Nageldesign wirken selten fein und edel, geschweige denn echt. Vielleicht ist das aber auch gar nicht die Intention der auf diese Art Geschmückten, man weiß es nicht. Übrigens, „Pearls are always appropriate“ – dieses Zitat von Jacqueline Kennedy gilt nach wie vor. Echte Perlenohrstecker gibt es für jedes Budget. Es empfiehlt sich aber, diejenigen zu wählen, die nachhaltig sind (die Muschel sollte nicht sterben). Und halten wir uns vor Augen, dass gerade Jackie oft unechte Perlen getragen hat – was bei einer echten Lady wahrscheinlich kein Problem ist.

Alternativen zu echtem Schmuck

Aber es gibt wunderbaren Modeschmuck, der aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Horn oder Halbedelsteinen gefertigt worden ist. Ich besitze hübschen Silberschmuck mit Rosenquarzsteinen und diverse Hornohrringe und andere Schönheiten mit Granaten und anderen Steinen. Kein Modeschmuck im herkömmlichen Sinn aus Plastik oder Stahl, aber trotzdem nett anzusehen.

Schau‘ doch mal beim österreichischen Label Lieblingsstückerl vorbei, dort findest du entzückende Ohrringe aus lackiertem Horn und Aquamarinen oder Lapislazuli.  Zauberhaften ziselierten Hornschmuck gibt’s auch bei Susanne Spatt in Salzburg oder bei der Ohrangerie.

Als Abwechslung zu meinen Perlenohrsteckern trage ich ganz gern einmal Ohrhänger mit bunten Steinen.

Liebe Doris, ich hoffe, dir ein wenig weitergeholfen zu haben!

Liebe Grüße,

Claire

Liebe Damen, was denkt ihr darüber? Ist Modeschmuck ladylike oder nicht?

Der Beitrag Frage an Claire: Ist Modeschmuck ladylike? erschien zuerst auf Countess Claire.

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Countess Claire by Countess Claire - 2M ago

Ihr wisst ja, dass ich seit vielen Jahren am Zürichsee lebe, dennoch bin ich in regelmäßigen Abständen in Salzburg. Sei es, um Familie und Freunde zu besuchen, sei es, um Kultur und Natur zu genießen oder um einfach mal Abstand vom hektischen Alltag in der Schweiz (lest dazu meinen Artikel Lifestyle an der Goldküste) zu bekommen. Vor kurzem war es wieder soweit – ein Salzburg – Aufenthalt stand an und Koffer beziehungsweise Auto wurden vollbepackt. Zurück daheim, hatte ich die Idee, einfach über das Thema „Wie lebt man in Salzburg“ zu schreiben.

Schloss Mirabell: Blick von der mit Blauregen bewachsenen Orangerie im Mirabellgarten in Richtung Festung Hohensalzburg

Salzburg – lebenswerte Barockstadt

Salzburg, die viertgrößte Stadt Österreichs, liegt im Herzen des Alpenlandes, und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert! Touristenströme aus aller Welt zeigen: Salzburg ist wahrlich sehenswert! In meinen vier Artikeln Salzburg präsentiert sich habe ich euch schon viel über Sehenswürdigkeiten, Kultur, Kunst und Natur erzählt. Heute soll es schlicht und einfach über den Alltag in der wunderschönen Barockstadt gehen. Denn: Wie lebt man in Salzburg?

Das enorme Verkehrschaos, den überwältigenden Touristenandrang (ein zweischneidiges Schwert: einerseits ist der Tourismus der Wirtschaftszweig schlechthin, andererseits kann er gern mal als störend und nervtötend empfunden werden), organisierte Bettelbanden und andere Widrigkeiten lassen wir gern außen vor. Denn Salzburg ist trotz aller Ärgernisse unvergleichlich schön.

Lassen wir den Tag mit einem Besuch am Markt beginnen: Vormittags mache ich mich mit meinem Einkaufskorb gern auf den Weg zum Grünmarkt am Universitätsplatz oder donnerstags zum Schrannenmarkt bei der Andräkirche, gegenüber vom Schloss Mirabell. Dort gibt es Obst, Gemüse, Käse, Brot, Wein, Blumen – hauptsächlich regional und saisonal.

Beim Einkauf von Salat und Kräutern Auf der Schranne

Sobald die Einkäufe daheim abgeliefert sind, mache ich mich gern wieder auf den Weg in die Stadt, um in Ruhe beim Traditionskaffeehaus Tomaselli eine Melange zu trinken. Ein Pflichttermin, um Sehen und Gesehen zu Werden! Aber auch amüsant, die Leute beim Flanieren zu beobachten.

Der Makartsteg ist eine Brücke über der Salzach (für Fußgänger und Radfahrer) und verbindet die linke Altstadt mit dem rechten Salzachufer.

Am Nachmittag besuche ich gern mit meiner Familie die verschiedensten Sehenswürdigkeiten in und um Salzburg. Schloss Hellbrunn mit seinen Wasserspielen, die Residenzgalerie, die Festung Hohensalzburg, das Freilichtmuseum oder das Bluntautal. Auch das Haus der Natur ist immer wieder einen Abstecher wert. Doch Vorsicht: Für kleine Kinder ist das nichts! Ausgestopfte Tiere, brüllende Dinosauriernachbildungen und gruselige Masken verursachen schon den ein oder anderen Heulkrampf.

Schloss Mirabell

Anschließend kann man durch den gepflegten Mirabellgarten spazieren, auf einer Bank verweilen und die ganze Szenerie auf sich wirken lassen.

An der Pforte zu Österreichs schönstem Standesamt: dem Marmorsaal im Schloss Mirabell.Weiße Bluse mit dunkelblauem Hirschmotiv, dunkelblauer Rock und Tasselloafer, dazu ein Seidentuch: fertig ist der Salzburger Preppy meets Tracht Look.Eine der Figuren im Mirabellgarten, die antike Götter und Göttinnen darstellen: Venus mit Amor, Zeichen der weltlichen Schönheit und der Liebe.

Einkaufen in Salzburg

Das Shopping darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, und in Salzburg finde ich immer alles, was ich brauche. Bei Lanz Trachten gibt es die schönsten Dirndln und die stilvollste Landhausmode. Die Altstadt ist voller Traditionsläden und kleiner Manufakturen. Bei Kirchtag in der Getreidegasse beispielsweise kann man exklusive handgemachte Schirme im traditionellen Stil kaufen. Auch habe ich dort endlich die perfekten Autofahrer-Handschuhe gefunden. Wer trachtige Ballerinas sucht, geht zu Denkstein. Aschauer hat schöne Gehröcke, das neue Geschäft „Ausseer Handdrucke“ am Residenzplatz führt wunderbare Seidentücher. Wer sich einen Gürtel anfertigen lassen möchte, ist bei Gürtelmacher Schliesselberger in der Lederergasse bestens bedient. Kürzlich habe ich mir dort meinen eigenen Gürtel zusammengestellt – zeige ich euch demnächst. Gmundner Keramik, derzeit im Sterngässchen, ist auch ein Pflichttermin. Meine beiden Service (Streublumen für die Schweiz, grün geflammt für Österreich) wollen schließlich erweitert werden.

Kinder in Salzburg

Die durchschnittliche Kinderanzahl in Salzburg ist 1,4. Und dementsprechend ausgelegt ist auch das Alltagsleben: Immobilien mit maximal zwei Kinderzimmern, erschwerte Hauszugänge mit Kinderwägen und vieles mehr. Unbedingt beachten sollte man, dass auch die meisten Läden in der Stadt sehr eng sind – für Kinderwägen ist da oft kein Durchkommen. Aber auch bei genügend Platzangebot kann es vorkommen, dass man vom Verkaufspersonal ignoriert wird, sobald man ein Kind dabei hat. Und da hilft dann auch die typische Salzburger Montur, die einen als stilvollen, wohlhabenden Zeitgenossen ausweist, nicht. So geschehen erst kürzlich bei einem Edel-Trachtenausstatter. Hat man das in diem Fall nicht mal quengelnde Kleinkind bei den Großeltern abgegeben und stattet mit den Großen einem Nobel-Jagdgeschäft einen Besuch ab, erkennt die eifrige Verkäuferin sofort ihre Wunschkundschaft und lässt es sich nicht nehmen, einen mit tausend Dingen zu „überfallen“. Obwohl man eigentlich „nur mal schauen“ wollte. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass das Verkaufspersonal sehr freundlich ist. Mit drei oder mehr Kindern wird man in Salzburg eher als Wesen von einem anderen Stern angesehen.

Abendprogramm

Den Tag ausklingen lassen kann man mit einem vorzüglich Essen im edlen Ambiente des Peterskellers. Bei jedem Salzburg-Aufenthalt steht auch ein Besuch des Landestheaters auf dem Plan. Besonders angetan haben es mir Opern, wie letztens Le Nozze di Figaro,  und Operetten. Hier hat die allgegenwärtige Modernisierungswut in Kunst und Kultur noch nicht so stark um sich gegriffen. Die Inszenierungen am Salzburger Landestheater sind sehenswert, das Bühnenbild regelmäßig aufwändiger als nur die Szenerie „Stuhl-Tisch-Garderobenständer“, die man andernorts sehr oft sieht. Danach noch auf einen Sprung ins Carpe Diem in der Getreidegasse – zum Glück gibt es dort nicht nur Red Bull zu trinken.

Bevorzugte Lage

Oder man macht noch einen Nachmittags- beziehungsweise Abendspaziergang in Aigen. Der für mich schönste Stadtteil im Südosten Salzburgs um das Schloss Aigen gelegen gilt als exklusives Villenviertel und Wohnort vieler Prominenter, ehemals Adeliger und Reicher. Die beiden Volksschulen Aigen und Abfalter genießen einen ausgezeichneten Ruf, ebenso wie das nahe private Gymnasium der Ursulinen. In der Stadt sind noch das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum und die Schule der Franziskanerinnen erwähnenswert. Wem ich Salzburg schmackhaft gemacht habe und sich hier niederlassen will, wird bei seiner Suche nach gehobenen Wohngegenden zum Beispiel auch in Parsch (an Aigen angrenzend) oder Leopoldskron (die Gegend um das gleichnamige Schloss und den Weiher ist bezaubernd) fündig. Direkt angrenzend an Aigen liegt Glasenbach: ebenfalls sehr schön, allerdings nicht mehr zum Stadtgebiet gehörend. Anif zählt ebenfalls zu den exklusiven Vororten.

Nachmittagsspaziergang in Aigen: Villenviertel mit dem Flair, schon am Land zu sein.

Hoffentlich konnte ich euch das lebens- und liebenswerte Salzburg etwas näherbringen! Wie gefällt euch die Stadt?

Der Beitrag Wie lebt man in Salzburg? erschien zuerst auf Countess Claire.

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Nachdem ich euch vor einigen Jahren schon Bernhard Roetzels Werk über die klassische Damenmode vorgestellt habe, möchte ich die Neuauflage seines Klassikers „Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode“ zum Anlass nehmen, diesmal vor allem die Herren auf meinem Blog mit einer Buchrezension zu erfreuen.

Wobei – der Bestseller ist durchaus auch für meine Leserinnen interessant. „Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode“ steht seit etlichen Jahren in unserer Bibliothek und wurde in regelmäßigen Abständen wieder hervorgezogen. Erst unlängst war die Wasserglanzpolitur, die Roetzel anschaulich beschreibt, wieder einmal Thema.

Zwanzig Jahre nach der Erstauflage ist „Der Gentleman“ zu Recht ein anerkanntes Standardwerk in Sachen Stil und Qualität und gilt als komplettes Basiswissen zur klassischen Herrenmode. Es bietet Informationen über stilbildende Idole, Ratschläge für individuelle Kombinationen von Mustern und Materialien, Stoffen und Farben. Darüber hinaus verrät es zahlreiche Styling-Tipps und Einkaufsadressen.

Überarbeitetes Buchcover: In diesem Zweireiher von Anderson & Sheppard, dem Schneider des Prince of Wales, sieht man sofort Prince Charles vor seinem geistigen Auge.

Wie wird man zum Gentleman?

Eingangs erwähnt Roetzel, dass ein Mann durch Kleidung nicht zum Gentleman wird und umgekehrt bleibt ein echter Gentleman immer ein Gentleman, auch ohne Kleidung. Doch das ließe keinesfalls den Rückschluss zu, dass die äußere Erscheinung nicht wichtig sei. Sie ist nämlich die Visitenkarte jedes Menschen, und genau für den klassischen Gentleman liefert der Autor mit seinem Buch einen großartigen Überblick.

Um was geht’s in „Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode“?

Das Buch umfasst etliche Themen, von der Bartpflege über die Kleidung bis hin zu den Schuhen. Sollte der Herr ein Toupet tragen? Wie bindet man einen Windsor-Knoten? Hosenträgerkunde. Unterschiedliche Schuhtypen – Oxford, Derby, Loafer, Gummistiefel. Welchen Mantel trägt man wann? Stilvolle Accessoires. Pflege der Garderobe. Wie wird ein Maßhemd hergestellt? Dies sind nur einige der interessanten Punkte, die im Buch besprochen werden. Die Kapitel über Tabak und Alkohol sind allerdings überholt. Dieser Anachronismus tut der Qualität des Buchs jedoch keinen Abbruch.

In der klassischen Herrenmode ist es erstaunlich, dass viele der von Roetzel vorgestellten Kleidungselemente seit über hundert Jahren getragen werden. „Der Gentleman“ wird jedem ernsthaft an Stil und Qualität interessierten Herren reichlich Inspiration zum Aufstocken seiner eigenen Garderobe liefern und helfen, stilistische Fehlgriffe zu vermeiden.

Ein anschauliches Nachschlagewerk

„Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode“ liest sich sehr kurzweilig und eignet sich auch wunderbar als Coffee Table Book mit seinen wunderschönen Fotografien. Die einzelnen Kapitel bauen nicht aufeinander auf. Deshalb kann man immer wieder drin schmökern und sich besonders in dasjenige Thema vertiefen, das einen gerade beschäftigt.
Wer allerdings ein Buch sucht, in dem aktuelle Trends der Herrenmode aufbereitet sind, ist mit „Der Gentleman“ an der falschen Adresse. Vielmehr ist es ein Buch, das eine breite Basis an Grundwissen zu klassischer und konservativer Herrenkleidung vermittelt.

Meiner Meinung nach ist „Der Gentleman“ ein anschauliches Nachschlagewerk für den Mann von Welt. Ein schlecht sitzender Krawattenknoten, leisure wear als Alltagskleidung oder der ultimative Faux-Pas Socken zu Sandalen: Auf dem Weg zum klassischen Stil ist Roetzel ein wunderbarer Helfer.

Abschließend kann ich dieses Buch allen Herren empfehlen, die hohen Wert auf Stil und Auftreten legen. Ferner lege ich das Buch auch allen Damen, die ihren Liebsten auf den stilistisch richtigen Geschmack bringen wollen, ans Herz.

„Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode“ könnt ihr im gut sortierten Fachhandel oder direkt hier bei Amazon erwerben. Das Buch ist 2019 im h.f.ullmann Verlag erschienen und umfasst 407 reicht bebilderte Seiten.


Kennt ihr das Buch „Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode“? Wie findet ihr die Neuauflage? Gefällt euch „Die Lady. Handbuch der klassischen Damenmode“ besser? Mein persönlicher Favorit ist übrigens eindeutig „Der Gentleman“. 

Der Beitrag Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode erschien zuerst auf Countess Claire.

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„Indispensable in a shipwreck and acceptable at a ball“

Ihr interessiert euch doch alle hier für den Themenkreis Adel-British Style, über den ich gern schreibe. Bestimmt habt ihr euch schon mal gefragt, wie ich eigentlich zu diesem Steckenpferd komme. Daher ist es mir eine ganz besonders große Freude, euch heute meinen British Style Experten und Vertreter der britischen Upper Class vorzustellen. Ed, ein richtiger „modern gentleman“, ist ein alter Bekannter von mir und hat sich nach vielen Jahren überreden lassen, mir für meinen Blog ein Interview zu geben.  Als Absolvent einer der bekanntesten Eliteschulen Großbritanniens, nämlich Stowe, und dank seiner familiären Herkunft kann er uns viel über das Leben in der britischen Oberschicht erzählen.

Ed’s U English – von seiner geschliffenen Aussprache, der sogenannten „Received Pronunciation“ (solltet ihr mal hören, einfach perfekt!) ganz zu schweigen – möchte ich euch nicht vorenthalten. Daher werde ich das Interview nicht auf Deutsch übersetzen.

Sudeley Castle in Gloucestershire

Welcome, Ed!

Welcome to my blog, dear Ed! I’m delighted that I was finally able to convince you to give me an interview. It’s a unique opportunity for us all to hear some insider’s stories about Upper Class life. I’m sure my readers will be thrilled. Could you please introduce yourself?

As you said I’m Ed and always lived in the UK. Simply put I just love the UK and it’s countryside way of life too much. I was brought up always loving the countryside and everything that goes with it. For example game shooting (pheasants, partridge etc…), fishing among other sports. Furthermore conservation of the countryside, down to just walking through it and being in it.

My grandparents taught me how unique it really was. Grandpa was born in 1916 and grew up in the 20’s and 30’s. As a result I learned his love of the countryside from an age and time that are very different to today. For instance, in a lot of cases even farmers used to wear a jacket and tie in the fields back then.

Traditions in present times

However, many of the same traditions still carry on unaltered but just at a faster pace and less formal to keep in line with the modern world. The next time you’re flying over the UK, look down and see our small fields (by comparison to Europe), and our hedges – I always think they make the UK look like a lovely patchwork quilt. It is our hedges and the number of them that make the UK countryside quite unique I think.

Entzückende Cottages in den Cotswolds – beispielhafte ländliche Idylle

I would say that I’m a 65/35 countryside to London in my personality. I lived in London for several years after university working in the City of London in insurance and living in Fulham – loved my time in London! Endless bars, pubs and friends around when not in the office. My friends from Austria and Germany used to think I was mad when I said central London was small, but I really think it is.

Next time you’re there, avoid using the tube and walk above ground and you will see what I mean. I moved out of London in 2017 and for the last few years I have been working for a family company which we launched in September 2017. Now I’m putting all my time and energy into trying to grow this business and make it successful.

Years in Public School As an Old Stoic (so nennt man die Absolventen von Stowe) you went to one of the most prestigious public schools in Great Britain. Would you do us the favour to tell us a bit more about Stowe and public schools in general? 

Public schools are all very different and all have different things that they seem to give their pupils by osmosis during their time there. For boys you go between the ages of 13-18, so it is really important to find the right school for the person rather than just inherit a school from a parent.

At Stowe in my day (not that it was that long ago!), it was for the less academically gifted. More of us were better in other non academic areas then, but now that has changed. A lot of my friends had older siblings at Eton and Harrow, or their fathers had been to one or other. When I was dropped off for my first day (not being very sporty and only being competative against my own expectations for myself) my mother said to my housemaster “Edward won’t volunteer himself for anything…“, before she had time to finish my housemaster replied “Don’t worry, I run this house like a dictatorship and he won’t have a choice.“ He meant it and there was limited negotiation, I soon learnt.

It helped you develop and go outside your comfort zone. By not having a choice in matters, a strength of character was developed and you learned to get on with something regardless. There was no time to think am I or am I not enjoying this? There was no point as you were already doing it. Of course if you put your case forward as to why you really didn’t want to do something, then you might be able to get out of it, but it had to be an excellent reason.

Stowe School – renommierte Privatschule

Stowe was run like most Public Schools along military lines in terms of discipline. Everything is organised down to the last detail every moment of the day – even when you have free time! It was a very very happy school because of the discipline, you always knew where you stood in the pecking order and I loved my time there.

The path to become a „modern gentleman“

The school was split into houses, 10 in all when I was there and about 60-70 boys in each house, except for the 2 girls houses and they were 6th from only at the time. The houses were always competing on the sports fields and in any other way possible; such as house debating competitions, house singing competitions etc… so that everybody had a chance to find what they were good at and might excel at later on in life. Even for those not taking part in a competition attendance to an event could be made compulsory by your housemaster in order to show your house spirit and sport your house team in their efforts. In reality it was just making sure you were out of the house if you had nothing to do and could be given a task to accomplish.

In conclusion, boarding was great as over the 5 years you make life long friendships and each day all your friends were in one place. At Stowe we had 700 acres (280 ha) of the finest landscape gardens in Europe surrounding the school to run around in when we had free time. Just imagine for teenage boys, no parents, teachers that can’t be eveywhere at once and prefects who if they knew you and liked you would turn a blind eye. Quite often house prefects would tip you off if you made it back to house without being caught. In addition they told you how to avoid your housemaster for the next few hours in order to set up a good alibi should your fellow conspirators in other houses get caught.

Rules in Stowe

After all, the school rules were simple. Follow them or be punished, but only if caught! Obviously it created this fun cat and mouse game with teachers as naturally we didn’t want to get caught, but we also wanted to test the boundaries and see what we could get away with like any teenagers. In addition, there were always 2 systems in operation; school and house. School punishments consisted of getting up early in the morning a couple of hours before breakfast and the same in the evening (until your year groups “lights out“ i.e bedtime) to do extra work. Contrary if house punishments, you might be made to go on a run if you weren’t very good at running or write a 2 page essay as to why what you had done was a bad idea. In addition, house punishments were more imaginative and each house had their own.

Harrow, eine weitere Public School

Why actually Public School?

Apparently education is of the utmost importance for the Upper Classes. But can anyone who is doing well at primary school get into a Public School or is there an admissions process that also takes one’s background into account?

Education is imporant at Public Schools, but it is far more important to become a rounded individual. There is a big emphasis on social and practical skills, as well as academics. The ability to hold a conversation, raise points of view in a polite and charming manner without causing offence or being arrogant is vital. Additionally, holding doors open for members of staff and ladies in particular. In short thinking about it now, the foundations of how to become a modern gentleman.

The ethos at Stowe was set out when it was first set up in 1923 (as it is one of the younger Public Schools) by the first Headmaster, he is meant to have said, I learned a few years after leaving, that he wanted Stoics to be “indispensable in a shipwreck and acceptable at a ball.“ How true that is I don’t know, but it seems about right from my experience.

Admissions process

In years gone by Public Schools were only for the social elite or rich industrialists. These days and for a very long time, there have been scholarships and bursaries in place in order to give opportunities to those who are less financially well off. In some cases at the bigger more established schools the scholarships can be 100% of the school fees for the full 5 years. The schools have adapted and evolved into realising that there are those who are academically gifted who will thrive with the better academic education Public Schools can offer, by of employing better teachers and smaller classes sizes. Some of my teachers had been to Oxford or Cambridge, had been to Public School themselves and were now giving us the benefit of their skills and knowledge.

Yes, there are entrance exams, and the pass marks for those applying for scholarships is far higher than those applying just for an ordinary place as you would expect. Background has nothing to do with the admissions process, these days with fees at £32,000+ per year it is more about the schools actually finding families that can afford it. In fact, it is a big financial commitment to invest in a child’s education.

When I left Stowe, I didn’t come out with fantastic academic results. They were perfectly respectable and adequate to progress to the next stage to do the course I wanted to at University. However, I did leave with lifelong friendships, happy memories, a network I belonged to call the Old Stoic Society to which every Old Stoic belongs to for life (each Public School has their own network), and I hopefully learnt to be “indispensable in a shipwreck and acceptable at a ball“.

The British social class system

What about social class? For me as a sociologist there seems to be no other country in Europe with such an enormously strict class system like in the United Kingdom, despite many say, classes are not important anymore. In my humble opinion someone’s personal background, particularly the family origin, might play a big role. What do you think about it?

In the UK we have been in the past obsessed with social class and in some ways but to a much lesser extent still are today. Happily, in the majority of circumstances gone are the days of people doffing caps to others or people saying “Sir“ to those who in days of old might have been thought of a better. There is only one country that is more obsessed with a class system I know of and that is India with their very rigid caste system. To my mind the social classes in the UK break down into the following:

  • Upper Class – these are the aristocrats and their children with titles
  • Upper Middle Class – these are the gentry, gentleman farmers, and aristocrats grandchildren who will not inherit any title and generally the older families in the UK
  • Middle Middle Class
  • Lower Middle Class
  • Working Class

Ein typischer Upper Class Event

In relation to the breakdown of social classes I can think of people who would be deemed to be Upper Class that I’ve come across I would try and keep away from. Contrary I have friends who would consider themselves Working Class that I really enjoy spending time with chatting and learning. I find that in the countryside people are less bothered about social class and less judgemental.

How important is the ancestry?

Indeed, family background does play a big part as to how we can be judged, but in todays day and age I hope on the whole we now judge others by their actions, rather than by the bed or family they were born into. After all the world naturally breaks us down into groups by our similaraties in upbringing, lifestyle and our interests in life. To have something in common with somebody else, social class doesn’t even feature as a consideration. The point being that a common interest gives you someting to talk about regardless of class from supporting a sports team to beekeeping.

That said, I know that in Austria and Germany where the aristocracy has ceased to exist or be formally recognised, these groups of people, the old families, still socialise together as their Grandparents share stories about one another‘s families of days gone by.

However, this family history doesn’t stop the younger generations from having friends in all social classes, all they have is a common interest and something they can all relate to with one another. After all friendships carry on through the generations. I can think of several friends in the UK who are well aware that their Grandparents used to be friends, and now the grandchildren are firm friends!

English country life

Hunting, shooting, fishing: In continental Europe these are considered to be the traditional pastimes of the British upper classes. You are a passionate hunter yourself. How important is it to take an active part in country sports?

I think these are quite rightly the sterotypical sports of the British, along with the Bertie Wooster type caricature or the Downton Abbey way of life. Like in most countries in Europe no countryside sports are thriving in the 21st centuary. Most people are content with not knowing where their meat comes from or what sort of life the animal has had.

There is greater urbanisation and a lot of people who live in suburban areas in my experience seem to think every inch of the countryside is a nature reserve or national park. They visit the countryside at weekends or commute to and from it daily as it is a lovely place to live, but they don’t fully understand the management that land and nature requires. It isn’t important at all to take an active part. I have plenty of friends who aren’t true countrymen, nor for that matter am I. I still have much to learn about about nature, identifying song birds and trees etc…

What is important is that everybody has an understanding. An understanding that while the countryside looks and is idyllic to the eye, it is actually brutal place of life and death on a daily basis which needs human intervention and has done since we stopped being hunter gatherers thousands of years ago and started farming.

Beim pheasant shooting

I love my shooting, fishing, deer stalking in particular and each of these sports each require a different set of skills. Even if you have an unsuccessful day with your main goal, quite often you come away feeling satisfied as mother nature won that time, but you will have seen some amazing wildlife along the way.

Hunting, shooting, fishing

I think I’m correct in saying that only 600,000 people in the UK have a shotgun certificate and even fewer, approximately 160,000 have a firearms licence for ownership of rifles, so out of a country of 66 million people we really are a tiny minority.

That minority does consist of people that were educated at Public Schools, however, it also includes farmers, Game Keepers, on big estates under Keepers, shooting syndicates that rent land etc… Consequently, this Downton Abbey or Bertie Wooster type lifestyle isn’t important at all and that people from all social backgrounds take part because they are interested in and have a love for the countryside.

If you really look for it everytime you set foot outside in the countryside it is like a safari, even without taking part in traditional country pursuits. I remember going on a walk one summers evening and I heard this terrible noise. I looked at the bottom of a hedge a hundred yard up the path and there was a sparrowhawk pinning a jay to the floor and teasing it. Then I took a seat and watched for a couple of minutes not wanting to disturb this predator of a meal after a successful hunt, but as time went on the sparrowhawk continued to play with the jay.

Finally I decided it couldn’t be that hungry and so I continued the walk toward the scene, the sparrowhawk upped and left, the jay in shock took refuge in a hedge not 3 feet away from me as I drew level with it before he too left. Never have I seen such a scene before and I doubt I will see such a thing again by chance. It is these rare encounters with nature that you get from participating in country sports.

Cheltenham Festival

Some weeks ago the annual Cheltenham festival took place in beautiful Gloucestershire. After all, what is it about and are there any dress codes/etiquette rules?

The Cheltenham Festival is the greatest National Hunt racing week in the world. On for 4 days every March racehorses race against each other and battle it out to see who is the greatest and quite often the following year the champions return to defend their crown.

Cheltenham Racecourse

As one newspaper put it “it is the most gruelling, liver beating, wallet emptying, relationship testing spectator experience in sport“. With regards to dress codes, for chaps it is usually a tweed suit, or a plain navy or grey suit with a trilby  hat. For girls it is usually an elegant tweed coat or jacket, smart hat and smart jeans (not denim) or skirt. Warmth is key as Cheltenham is very exposed to the elements.

How to become Upper Class?

Keyword social climbing: Is it generally possible to climb up the social ladder and join the elite set? Will anyone whose roots are working class ever be accepted by those who can trace their ancestors back to Queen Victoria or at least to a third son of a landed gentry family at all– regardless of financial assets? Peter York, the author of the controversial book „Cooler, Faster, More Expensive: The Return of the Sloane Ranger“ states that „it takes at least three generations to make a Sloane“. Would you say there is some truth in it?

In short yes. The days of old where everybody was categorised by their social class have for all intence and purposes came to an end in the 1950‘s. There has never been greater social mobility as there is today. For instance, today money seems to be what matters, however, that said manners and knowing how to behave in a socially acceptable way are still fundamentally crucial. In particular connections and the network are very important. In order to be accepted into a “tribe“, you must demonstrate you can fit in and not be brash.

Taking a step further with the network idea, people (no matter what social class they are categorised with), always love meeting others where they have mutual friends in common. It is important to remember that every aristocratic or old family..

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Countess Claire by Countess Claire - 4M ago

In unregelmäßigen Abständen ist der Reiterstil oder auch Equestrian Style ja immer mal wieder in Mode. Aber wer sich dem klassischen Stil verschrieben hat, trägt ihn auch dann, wenn er gerade nicht im Trend liegt. Nicht nur Damen mit einer Leidenschaft für den Reitsport, sondern jeder mit einem Faible für den Sloane Ranger Style begeistert sich für die edlen Teile mit dem gewissen Etwas.

Lieblinge im Equestrian Style: Satteltasche und Trensengürtel von Vezavi. Lodenhut, wasserdichte Lederstiefel und Handschuhe von Really Wild Clothing. Tweedjacke von Guinea London. Streifenbluse und Reiterhose von Ralph Lauren. Seidentuch von Hermès.

Der Reiterstil: Was braucht man?

Jacken und Blazer im Reiterstil: Schmal geschnitten, tailliert und gern mit dem speziellen „Frack-Schnitt“ passen Blazer vorzüglich zum Stil. Wenn sie dann noch kontrastierende Ellbogenpatches haben, sind sie perfekt.

Reiterstiefel: Hoch, schmal und flach – so sind die Stiefel die optimalen Begleiter zum Outfit.

Jodhpur Pants – Reiterhosen: Die traditionellen englischen breeches trägt man heutzutage in leicht abgewandelter Form. Nicht nur bei den Knöcheln eng, sondern im ganzen sind sie jetzt schmal geschnitten, unbedingt mit verstärkten Innenschenkeln.

Accessoires mit Pferdemotiven, Zaumzeug, Trensengürtel: Investieren sollte man unbedingt in Seidencarrés. Die edlen Stücke von Hermès sind besonders bekannt für ihre Zaumzeug- und Reitermotive. Gürtel mit Trensen findet man sehr schöne bei Gucci (der horsebit belt ist ein Klassiker). Freut euch, wenn ihr einen Vintage Gürtel von Etienne Aigner findet. Bei ihnen ist die Schnalle, das zum „A“ stilisierte Hufeisen, sehr fein. Kürzlich habe ich die englische Firma Vezavi entdeckt, die auch schöne Accessoires im Equestrian Style herstellt.

Satteltaschen: Besonders schön finde ich Crossbody Handtaschen in Brauntönen, vorzugsweise mit Verschlüssen, die an Steigbügel erinnern.

Hüte: Man mag zwar beim Reiten einen Helm tragen – außer man ist die Queen – sie schlingt sich nur ein Hermèstuch ums Haar, zum Equestrian Style passen auf jeden Fall Hüte aller Art. Ein Trilby, ein Fedora oder auch einfach eine Tweedmütze gibt dem Outfit noch den letzten Schliff.

Ich persönlich liebe den Equestrian Style auch beim Interior: Eine Mischung aus Preppy, British Style und österreichischem Jagdschloss. Mein neuer Polster mit Pferdemotiv hat es mir übrigens besonders angetan.

Ein boot room (eine Art feine „Stiefelkammer“), eine Bibliothek oder ein Arbeitszimmer bieten sich perfekt dazu an, sie im Reiterstil zu gestalten.

Wie gefällt euch der Equestrian Style?

Der Beitrag Der Equestrian Style erschien zuerst auf Countess Claire.

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Letzte Woche ging im englischen Gloucestershire das alljährliche Cheltenham Festival über die Bühne. In meinem Artikel What to wear to Cheltenham – Smart British Country Style könnt ihr nachlesen, wie man sich für diese Gelegenheit stilvoll, aber trotzdem praktisch anzieht. Beim berühmten Pferde-Hindernisrennen ist man viel draußen, die Böden sind teilweise schlammig. Außerdem wandert man auch schon mal durch den Matsch. Es kann regnerisch sein, und da Schirme mitunter sehr unpraktisch sind, gehört zu jedem Cheltenham Look ein Hut.

Wenn man sich die racegoer angesehen hat, konnte man viele schicke Outfits bewundern: Hüte, Tweedmäntel, Stiefel – der Inbegriff des Smart British Country Styles eben. Natürlich kamen auch etliche Zeitgenossen in weniger passendem Aufzug: Barfuß in Stiletto-Sandaletten durch den Schlamm zu staksen, macht keinen schönen Anblick. Miniröcke bis zum halben Oberschenkel, sonnengetönte Beine in Orange und tiefe Dekolletés sind nicht angemessen.

Meinen Cheltenham Look würde ich genau so in England wie hier am Reiterhof am Zürichsee tragen. Er besteht aus einem dunkelblauen Wollmantel und einem proper hat mit Federn. Dazu trage ich ein helles Wollkleid und kniehohe, flache Rauhlederstiefel. In Cheltenham selbst würde ich vermutlich Glattlederstiefel, wenn möglich wasserdicht, wählen, da Wildleder doch sehr empfindlich ist.

Wie gefällt euch mein Cheltenham Look? Was würdet ihr tragen? Schöne Outfits könnt ihr übrigens auch immer bei Zara Tindall, der Enkelin der Queen, bewundern.

Der Beitrag Ein Cheltenham Look am Zürichsee erschien zuerst auf Countess Claire.

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Countess Claire by Countess Claire - 4M ago

Letztes Wochenende hatten wir am Zürichsee schon strahlendes Wetter. Was liegt da näher, als ein Fotoshooting am Wasser anzusetzen? Der Frühling am See beginnt tendenziell nämlich schon etwas früher als anderswo in der Schweiz, was daran liegt, dass das Klima hier an der Goldküste recht mild ist.

Hier kombiniere ich zur dunkelblauen Röhre und einer schlichten weißen Bluse einen mohnroten Blazer aus leichtem Seidentweed von THE BRITISH SHOP.

Meine Lieblingskombination zu jeder Jahreszeit besteht immer aus enger Hose, Bluse und Blazer beziehungsweise Gehrock. Daher ist mir der mohnrote Blazer aus Seidentweed gleich ins Auge gesprungen. Das feine Gewebe aus 50% Seide und 50% Leinen stammt aus der vor über 150 Jahren gegründeten irischen Tuch-Manufaktur John Magee. Die Farbe ist am besten mit Dunkelblau oder Weiß zu kombinieren. Ein blasses Hellgrün würde sicherlich auch gut dazu aussehen.

Meine bewährten trachtigen Ballerinas sind meine liebsten Begleiter im Frühling. Ihr kennt sie wahrscheinlich schon von einigen anderen Outfitpostings. Die Quastenohrringe mit rosa Bommel und hellgrünem Stein passen auch perfekt dazu. Wer hätte gedacht, dass es so harmonisch wirkt, wenn man zu Mohnrot Rosa kombiniert? Das farbenfrohe Tuch besitze ich schon seit vielen Jahren. In ihm finden sich alle Farben des heutigen Outfits wieder.

Frühling am See

Im zweiten Teil des heutigen Outfitpostings seht ihr eine klassische Kombination aus Sommermantel, Chino und Hemd. Der Wellington-Mantel ‚Victoria‘ in Navy ist ein echtes Allround-Talent. Hübsche Details wie ein Stehkragen mit dunkelbraunen Schließen in Lederoptik, kontrastfarbene Knöpfe und Reißverschluss sowie zwei bequeme Taschen stehen im Mittelpunkt. Besonders gut gefällt mir auch das karierte Innenfutter.

Dazu trage ich eine beigefarbene Chino und eine dunkelblau-weiß karierte Bluse. Timberland und ein brauner Flechtgürtel gehören in die Basisgarderobe jeder Dame, da sie so vielseitig einsetzbar sind. Begeistert haben mich übrigens die handgenähten englischen Driving Gloves aus extraweichem Leder vom Haarschaf in Braun und Cremeweiß. Ein Must-Have für Cabriofahrerinnen!

 Hier sieht man das Innenfutter des Sommermantels von THE BRITISH SHOP besonders gut.

Wie gefallen euch die beiden Outfits? Welche Farben sind euch im Frühling die liebsten?

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit THE BRITISH SHOP.

Der Beitrag Lakeside – Frühling am See erschien zuerst auf Countess Claire.

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