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Bitte stellt euch folgendes Szenario vor: es ist warm, eigentlich sogar heiss. Ihr habt ein leichtes Sommeroutfit an, ihr hört groovige Beats, Menschenstimmen- und Lachen, habt einen eiskalten Drink in der Hand. Herzlich willkommen auf meiner Terrasse!

Ganze 24 Jahre musste ich auf diesen Tag warten: richtig und echtes Sommerfeeling an meinem Geburtstag. Den ganzen Tag, den ganzen Abend und die ganze Nacht. Ich glaube, nie habe ich einen meiner Geburtstage so hart gefeiert wie diesen Tag. Haltet mich für verrückt oder nicht: es lag am Wetter. Die Sonne hat mir den ganzen Tag ein Grinsen in Gesicht gezaubert. Auch wenn das im Umkehrschluss bedeutet, dass Geburtstagsblumen ausfielen, weil es leider auch denen viel zu warm.

Dabei fing es an wie immer in den letzten 14 Jahren: 10 Tage vorher war die Vorhersage: Regen, 18 Grad. Standardbedingungen. Bei denen ich aber fast jedes Jahr gefeiert habe – meinen 30. sogar mit Burgern im Strand Pauli. Und dann, man mag es kaum glauben, wendete sich das Blatt und ich lud spontan zu einer Party ein. Mit eiskalten Hamburger Drinks, Pizza vom besten Lieferdienst östlich der Alster, einer Sommer Playlist, die für Überraschungen sorgte und meinem neuen Interieur Piece für draußen.

Endlich Licht auf unserer Terrasse. Außerdem Musik und kühle Drinks.

Sobald die Sonne weg ist, wird es auf unserer Terrasse stockduster. Klar, es ist ziemlich romantisch mit Kerzenschein, etc. Aber jetzt mal ehrlich: so richtig Licht bringt das nicht.
Weil wir nichts an die Hauswand anbringen dürfen, waren wir lange auf der Suche nach Lampen-Alternativen: Solarlampen aller Hersteller und Marken. Was meist am Preis, am Design oder der Größe gescheitert ist. Und so begnügen wir uns seit knapp 5 Jahren mit Interimslösungen aka Kerzen und Windlichtern. Bis jetzt.
Lieberweise wurde ich gefragt, ob ich Joouly testen möchte: eine tragbare Lampe, die via Blootooth auch Lautsprecher ist und dank des Design gleichzeitig einen Flaschenkühler bereithält. Und wirklich hübsch aussieht. Joouly ist bei uns eingezogen und wurde sofort geliebt. Weil sie sich wunderbar einfügt, auf unserer Terrasse.

Wir haben die große und die mittlere Variante, die ich je nach Bedarf stelle wo es gerade passt. Mal einzeln, mal zusammen – je nachdem was gerade ansteht. Die kleine Joouly wäre übrigens perfekt für den Tisch – mal sehen, vielleicht zieht die auch noch ein.
Größenunabhängig, lässt sich Joouly in verschiedenen Farben einstellen – je nach Tageszeit und Laune. Unsere – im wahrsten Sinne – Highlights sind blau und weiß, aber auch rot wird gerne von den Mädels eingestellt. Die Disco-Funktion habe ich ihnen bisher verheimlicht…
Joouly lässt sich ganz einfach mit dem Handy koppeln und schon hört man die Lieblingsplaylist in laut, auf allen vorhandenen Geräten. Besonders empfehlen kann ich übrigens die Chill & Grill Playlist meiner Freundin Caro. Kleiner Fun Fact am Rande: die Erstellerin dieser Playlist – Caro herself! – konnte sich nicht mehr an diese, zwar schon etwas ältere, aber immer noch top aktuelle Playlist, erinnern. Vor allem nicht, daran, dass es IHRE Playlist ist. Ups, also… äh… huch? Ja, also… HAHA! Kurzum: Caro aktualisiert jetzt die Playlist.

 

Und was ist mit den Drinks?

Wer diesen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass ich im letzten Jahr die Jungs von Helmut sehr gefeiert habe und hier eine Flasche heller Wermut nach der nächsten über den Tisch ging. Das war lecker, aber bei dem Sommer vom letzten Jahr wird der alkoholhaltige Drink „weil das Wetter schön ist“ etwas gefährlich. Also bin ich in diesem Sommer vorsorglich auf eine alkoholfreie Variante umgestiegen, die ich auch schon in Neuseeland so geliebt habe: Kombucha.
Kombucha ist ein fermentiertes Tee-Getränk, das nicht so süß ist, aber dennoch sehr stark im Geschmack. Mein aktueller Liebling ist die rosa Flasche von Rho Kombucha, die ich euch hier bereits vorgestellt habe.

Ich finde ja alle drei Sorten trinken sich pur am besten, mit etwas Eis und einem Stiel Minze oder Basilikum. Wer lieber einen anständigen Drink daraus machen möchte, für den gibt es drei Rezepte, die Jennifer von Rho Kombucha mir verraten hat. Die Rezepte findet ihr am Ende des Beitrags.

Apropos Tipp: wie es sich für einen anständigen Foodblogger gehört, habe ich für meine Party natürlich nicht in der Küche gestanden, sondern habe ganz easy Pizza für alle bestellt. Boah, war die lecker! Auch noch am nächsten Tag… bestellt haben wir bei Pizza Tonio in der Sierichstraße. Top im Geschmack, schnell in der Lieferung und ein super Preis-Leistungs-Verhältnis!

Gewinnt eine Joouly für eure nächste Sommerparty!

Gemeinsam mit Joouls, einem Hamburger Interieur Shop an der Großen Elbstraße, darf ich eine Joouly in einer Größe nach Wahl verlosen! Alles was ihr tun müsst, ist unter diesem Beitrag kommentieren, was für euch bei einer perfekten Sommerparty nicht fehlen darf.
Das Gewinnspiel dauert bis zum 21.07.2019, ab dann sollte der Sommer auch wieder zurück sein aus seinem Urlaub. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, eine Barauszahlung auch. Und eure Wunschgröße, die sagt ihr mir einfach wenn ihr gewonnen habt. Vorab schauen könnt ihr hier.

Ich wünsche euch viel Glück und ganz viel Spaß beim Feiern.

Apropos: die Rezepte kommen hier:

RHO-Driver (alkoholfrei)
5cl Siegfried Gin (alkoholfreier Gin)
3cl frisch gepresster Zitronensaft
150-200ml Inger-Limetten Kombucha
1 Zweig Thymian
2 Zitronenzesten

Signature Rosen-Cocktail
5cl Tequila
3cl frisch gepresster Zitronensaft
2cl Grapefruit Cordinal
1 Zweig Minze
kleine Prise Salz
150-200ml Hibiskus/Rosa Pfeffer Kombucha
Rosa Pfeffer und Rosenblütenblätter als Deko

Original Signature Cocktail
3cl Wray Nephew
2cl Frisch gepresster Limettensaft
2cl Zuckersirup (1:1,5)
3 Dash kaffir Limettenbitter
150-200ml Kombucha Original
2 Zitronenzesten

Dieser Beitrag ist unbezahlte Werbung. Ich durfte die beiden Jooulys behalten, den Rest habe ich selber bezahlt.

Der Beitrag Meine Art von Sommerparty: Hamburger Drinks, eine Sommer-Playlist, ein Tipp für einen Pizzalieferservice und mein neues Outerior Piece, das nicht nur Musik, sondern endlich auch Licht auf unsere Terrasse bringt. Und auf eure! erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Hallo Hamburger Sommer. Was habe ich dich vermisst. Nach einer kurzen Orientierungsschwäche und die Frage ob Hamburg das neue Spanien ist, ist nun wieder alles beim Alten: Temperaturen um die 20 Grad, ein frisches Lüftchen und diese vorbeiziehenden Wolken.

In Kopenhagen würde man das Hochsommer nennen, das mal nur am Rande. Schon Mitte April bei 18 Grad flogen bei den Dänen sämtliche Jacken, manchmal auch schon Pullis, um Sonne an jeden Zentimeter freie Haut zu lassen.
Zum Glück sind wir Norddeutschen ähnlich hart im Nehmen und nehmen vor allem das Wetter so wie es kommt. Draußen sitzen inklusive. Anziehen kann man sich immerhin immer, ausziehen wird irgendwann schwierig.

Lieblingsbeschäftigung im Sommer: essen unter freiem Himmel.

Egal ob Zuhause auf der Terrasse, unterwegs auf dem Spielplatz oder am Wochenende auf dem Wasser oder dem Rasen: wir versuchen so wenig Mahlzeiten wie möglich in einem geschlossenen Raum zu uns zu nehmen.

Für Vitaquell durfte ich drei vegetarische Sommersalate entwickeln: einen für’s Picknick, einen zum Grillen und einen für die Mittagspause unter freiem Himmel. Zur Sicherheit habe ich euch meine drei Tipps inklusive passendem Anlass aufgeschrieben. Nicht, dass ihr einen verwechselt – wobei das auch nicht weiter tragisch wäre. Nur den Grill-Salat… den würde ich nicht irgendwo hinschleppen… schon gar nicht bei heißen Temperaturen. Wie würden meine Kinder anschließend dazu sagen? Ach ja: Matschepampe.

3 Anlässe, 3 verschiedene Salate.

Zum Picknicken gibt es also einen herrlich orientalisch angehauchten Salat, wo doch die Levante-Küche (also, die Orientküche) gerade so angesagt ist, mit Süßkartoffeln, Linsen, Granatapfelkernen, Walnüssen, Datteln und Babyspinat mit dem schnellsten Dressing der Welt: dem veganen Aufstrich Lein-Dattel-Oriental von Vitaquell, hergestellt aus Lein- und Rapsöl. Eine wunderbare Kombination, zumal man den Salat kaum würzen muss, das übernimmt fast komplett der Lein-Aufstrich.
Dieser Salat lässt sich übrigens auch schon vorportioniert mitnehmen und verträgt es auch länger herumgetragen zu werden.

Zum Grillen gibt es dann einen leichteren Salat, der zu allem passt, was ihr auf den Grill werft, vor allem aber zu Kartoffeln, Feta, usw… . Am besten schmeckt er frisch zubereitet mit frischen Erdbeeren und gegrilltem oder gebratenem Spargel. Besonders lecker dazu das Dressing: ein Mix aus der neuen Megarine mit Kokos (die übrigens Palmölfrei ist), etwas Spargelwasser, Salz und Pfeffer. Mehr braucht es tatsächlich nicht. Und neben den tollen Farben der Zutaten, schmeckt er einfach fantastisch. Nur herumtragen, würde ich ihn nicht, sondern direkt aus der Pfanne oder vom Grill servieren.
Normalerweise bin ich ja eher Team Butter, aber tatsächlich mag ich diese Megarine sehr gerne zum Braten. Hier habe ich euch die Variante mit Cashews vorgestellt. Für den Sommer liebe ich aber die Kokosvariante, weil sie so wunderbare Exotik in jedes Gericht zaubert und ich nicht auf teures Kokosöl zurückgreifen muss.

Kennt ihr das? Nachdem das Abendessen auf dem Tisch steht, habt ihr keine Lust mehr extra etwas für das Mittagessen am nächsten Tag vorzubereiten? Geht mir täglich so. Wenn ich also mittags nicht essen gehe, fällt der Lunch bei mir meist sehr spärlich aus. Am besten bleibt also am Abend etwas für den nächsten Tag übrig. Und am besten etwas, das mich nicht komplett fertig macht. Dieser Salat ist meine Geheimwaffe unter all meinen Rezepten, denn: diesen Salat essen sogar die Kinder (die sonst keinen Salat essen) und ich kann direkt etwas für den nächsten Tag abschöpfen. Im Salat sind knackige Erbsen, fein geschnittene Radieschen, Frühlingszwiebel, Minze und etwas Fetakäse. Wenn noch etwas Blattsalat übrig ist, kommt auch der noch mit rein. Das Dressing? Easy: Grundlage ist ein Omega-3-DHA-Öl, das kräftig und leicht nach Nuss schmeckt, daher also aufpassen bei der Dosierung. Dazu kommen dann nur noch Zitrone, Salz und Pfeffer.
Klingt spannend und ein bisschen nach Superpower, dieses Omega-Öl, oder? Kurze Erklärung: Omega-3 sind sehr hochwertige, pflanzliche Fettsäuren, wie zum Beispiel bei Lein-, Walnuss- oder Hanföl. Das Besondere an dem DHA ist der Zusatz an Meeresalgenöl. Außerdem wird es direkt vom Körper aufgenommen muss nicht erst umgewandelt werden. Kurzum: es ist gut für Herz-, Hirn- und Augenfunktion. Und, by the way, gerade für Schwangere und Stillende ist dieses Omega-Öl recht wichtig, weil der Bedarf an guten Fettsäuren in dieser Zeit höher ist.

So, nun wisst ihr Bescheid. Die Rezepte zu allen Salaten für 2-4 Portionen findet ihr hier:

Orientalischer Salat mit Lein-Dattel-Aufstrich für’s Picknick
2 Süßkartoffeln
1 EL Öl
1/2 Tasse Belugalinsen
Kerne von 1/2 Granatapfel
1 Handvoll Walnüssen
5 nicht allzu weiche Datteln
50 g Babyspinat
Salz, Pfeffer
2-3 EL Lein-Dattel-Oriental, z.Bsp. von Vitaquell

Die Süßkartoffeln schälen und in sehr feine Würfel schneiden, dann in etwas Öl 20 Minuten knusprig braten. Die Belugalinsen waschen und in Salzwasser ca. 20-30 Minuten garkochen (Achtung: sie dürfen nicht zu weich werden!), abgießen, kalt abschrecken und Beiseite stellen. Den Granatapfel entkernen, die Nüsse mit den Händen durchbrechen. Den Babyspinat waschen und trocken tupfen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren, leicht mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den Lein-Dattel-Oriental-Aufstrich darüber geben.

Spargel-Erdbeer-Salat mit Megarine mit Kokos
1 Bund grüner Spargel
10 Erdbeeren
1 EL Megarine mit Kokos, z.Bsp. von Vitaquell
2 EL Spargelwasser
1 EL Öl
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer (in Maßen!)
Wer mag; 2 EL Hüttenkäse (an Stelle von gegrilltem Fetakäse)

Den grünen Spargel schälen (noch besser: ganz dünnen, jungen Spargel kaufen – den muss man noch nicht mal mehr schälen sondern nur an den unteren Enden abschneiden), die Enden abschneiden und ca. 10 Minuten in Wasser kochen und abkühlen lassen. Alternativ in der Pfanne oder dem Grill braten/grillen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Mit dem Spargel in eine Schüssel geben. Für das Dressing das heiße Spargelwasser mit der Megarine und Zitronensaft verrühren. über den Salat geben, in Maßen mit Salz und Pfeffer würzen.

Erbsen-Radieschen-Salat mit Superpower-Dressing
200g Erbsen (TK)
5-6 große Radieschen
3 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Minze
100g Fetakäse
1 EL Omega-3-DHA-Öl, z.Bsp. von Vitaquell
Saft von einer Zitrone
Salz, Pfeffer

Die Erbsen kurz in heißem Wasser knackig garen. Die Radieschen waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. Die äußeren Blätter der Frühlingszwiebel abziehen und den Rest in kleine Scheiben schneiden. Die Minze waschen und vom Stiel abzupfen, den Fetakäse in kleine Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel geben und vermischen.
Für das Dressing das Öl, den Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Salat geben und verrühren.

Dieser Beitrag ist eine bezahlte Kooperation mit Vitaquell, einem Hamburger Unternehmen, das sich seit fast 100 Jahren auf die Herstellung von veganen und vegetarischen Lebensmitteln spezialisiert hat. Die Idee, Rezepte, Text und Bilder stammen von mir.

Der Beitrag Werbung: 3 vegetarische Sommersalate fürs Picknick, zum Grillen oder für die Mittagspause unter freiem Himmel. erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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In der letzten Zeit war ich auswärts essen wie eine Wahnsinnige. Für meine Verhältnisse. Ob mittags oder abends, ich habe kaum noch Zuhause gegessen – was zum einen an den vielen Terminen lag. Vor allem aber war ich neugierig auf die vielen Neueröffnungen und Restaurants, die ich noch nicht kannte. Meine Lieblingsrestaurants verändern sich, ich lege auf sehr viel andere Dinge wert, die ich vor einem Jahr als noch nicht so wichtig empfunden habe. Und auf einmal sind ganz andere Läden spannend und interessant.

Fünf meiner aktuellen Highlights habe ich euch einmal zusammengestellt. Ich bin mir sicher, ihr habt genau so viel Spaß dort wie wir – ob alleine mit dem/der Liebsten oder als Familie.

Restaurant Klinker
Heieiei, hatten wir Spaß dort. Die Kinder und wir. Ich glaube, Claudia vom Klinker auch. Die hat sich nämlich ganz reizend um die Kinder bemüht, hat uns als Eltern mal kurz außen vorgelassen und nach den Wünschen der Kinder gefragt. Megagut! Ich mag es ja, wenn auch die Kinder als eigenständige Gäste wahrgenommen werden anstatt als lästiges Anhängsel. Noch Großartiger: es gibt keine Kinderkarte. Dafür aber Backfisch mit Gurkensalat.
Und viele andere überraschende Gerichte. Mein Tipp: bestellt wonach euch ist, stellt es in die Mitte und teilt die Gerichte. Besser kann es nicht laufen. Wetten, dass sich eure Kinder auch an neue Gerichte herantrauen? Das Highlight unter uns Erwachsenden: der Roti Paratha mit Meeresfrüchten, der so nach MEHR! schmeckt. Auch hervorragend: der Wein. Der Laden sowieso, der ganz klar an Berlin erinnert. Ist auch kein Wunder, denn die letzte Station der Klinker-Bande war Tim Raue, bevor es dann mit dem eigenen Laden nach Hamburg ging. Was für eine gute Entscheidung!

Soné Art Restaurant
Wir hatten nur einen sehr heißen Quickie, das Soné Art und wir. Bei heißesten Temperaturen saßen wir am offenen Fenster mit hausgemachtem Eistee und einer sehr abwechslungsreichen und überschaubaren Mittagskarte. Französisch, bodenständig und elegant – das trifft es auf den Punkt.
Apropos Karte: die gibt es tagesaktuell auf Instagram zu sehen. Und jedes Mal läuft mir das Wasser im Mund zusammen, so spannend sind die Gerichte, mittags wie abends.
Der Service ist noch etwas überbemüht, darüber lässt sich aber sehr gut hinwegsehen. Das Restaurant, by the way, befindet sich in der Kaiser-Wilhelm-Straße in der Nähe der Leiszhalle und ist einen Ausflug in die Stadt wert. Auch für länger.

Der erdbeerfressende Drache
Dieser Nachtisch! Alter Falter! Dieser Nachtisch!!!! Da war es vorbei mit dem Teilen, obwohl auch hier shared Plates angesagt sind. Aber bei einem guten Nachtisch verstehe ich keinen Spaß. Von vorne: der erdbeerfressende Drache hatte seinen ersten Auftritt 2018 im Cookup. Inzwischen gibt es einen eigenen Laden, der kleine Gerichte zum Teilen oder selber essen anbietet. Auch hier der Tipp: einfach mal bestellen und von allem probieren. Bis zum Nachtisch Erbse-Kirsche. Den besser pro Person bestellen. Weil der einfach überraschend und gut ist und tatsächlich werde ich demnächst mal einen Versuch mit Erbse im Nachtisch versuchen.
Ebenfalls fancy und gut: die Drinks. Bestimmt ist da für jeden etwas dabei. Ehrlicherweise, haben wir unter anderem einen Fehlgriff gemacht – deshalb vielleicht besser mal die Fachfrau fragen, die bestimmt einen guten Tipp aus ihrer hauseigenen Bar hat. Wir haben übrigens den Platz am langen Tresen in U-Form sehr geliebt. Reservieren braucht ihr nicht (geht auch nicht), es sind ausreichend Plätze vorhanden.

Plat du Jour
Gar nicht neu, aber immer wieder so so so gut. Ich war in letzter Zeit ein paar Male zum Mittagessen dort – definitiv kein normaler Lunch, vor allem nicht, wenn man auf die Rechnung schaut. Aber wenn es mal etwas Besonderes sein darf, dann ist hier der richtige Ort. Wirklich französisch, hier darf man auch Rotwein zum Mittagessen trinken. Und sich mindestens ein Zwei-Gang-Menü bestellen. Denn: was wäre ein anständiges Essen ohne ein richtiges Dessert?
Das Gute an diesem Laden: Wenn man sich in ein Gericht verliebt hat, gibt es das garantiert beim nächsten Mal auch noch, denn die Stammkarte ändert sich nicht. Auch nicht in fünf Jahren, hundert Pro.

Der Beitrag High Five! Meine aktuellen Lieblings-Restaurants in Hamburg für jeden Anlass. erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Heieiei – was ist hier gerade denn wieder los in Hamburg. Manchmal habe ich das Gefühl, in Sachen Neueröffnungen läuft es hier wie mit Bussen: ein ganzer Trupp kommt an, die Türen gehen auf und ganz viele neue Gastronomen mit hübschen Konzepten steigen aus.
Seit April gibt es so viele neue Cafés und Restaurants, dass ich gar nicht hinterherkomme mit dem Ausprobieren. Ihr wahrscheinlich auch nicht, deshalb gibt es jetzt erst einmal meine liebsten Neuentdeckungen in Sachen Café. Meine Restaurant Highlights unter den New Openings kommen dann in seinem separaten Beitrag.

Ob sich jedes Konzept durchsetzen wird, wird sich zeigen. Bei diesen vier neuen Café allerdings bin ich mir sicher, dass wir noch sehr lange etwas von ihnen haben und sie uns mit köstlichen Drinks & Spezialitäten versorgen werden.

Also – los geht’s!

 

Aendre
Endlich das erste wirkliche fancy Café, in dem es das ganze gesunde Zeug gibt. Im Aendre gibt es Smoothie Bowls und Porrridge, sowie Banana oder Avocado Bread  zum Frühstück, gesunde Bowls und Suppen zum Mittagessen, dazu jeweils ganz viele Toppings zum selber aussuchen. Und zum Nachtisch oder den Snack zwischendurch bäckt Janine Kuchen und Cups, alles vegan und aus vollwertigen Zutaten.
Was ich besonders liebe: die dicke, selbstgemachte Cashewsmilch, die Grundlage ist für den Mocha, die Schokolade, goldene Milch oder den Kaffee.

Eiscremerei
In der Gertigstraße 63 hat ein neues Eisparadies seinen Platz gefunden: die Eiscremerei. Direkt neben Spielplatz gibt es hier in einem unverwechselbaren Glaskasten seit Mai sehr leckeres Eis, das – Achtung – auch noch ohne Zuckerzusatz auskommt. Genau: Eis ohne raffinierten Zucker! Herrlich, oder? Gibt es natürlich auch als Schokoladeneis! Unsere Mädels lieben es sehr und finden nicht, dass es schlechter schmeckt als das herkömmliche Schokoladeneis. Im Gegenteil: irgendwie ist diese Version ohne Haushaltszucker schokoladiger als das, was wir bisher kannten.
Good News: Neben Schokolade gibt es auch Mango ohne Zucker, neue Sorten kommen nach. Dass es das Eis auch für Zuhause zum Mitnehmen gibt, erzähl ich lieber nicht… also – den Kindern!

Café Noloso
Es muss sich noch etwas einspielen hier. Aber das Café Noloso ist ein wunderbares Nachbarschaftscafé mit leckerem Kaffee aus der Nord Coast Roastery, frischen Säften und belegten Stullen, wie z.Bsp. der Ceviche Stulle mit frischem Fisch, Koriander und Limette. Zugegeben, an der Holstenstraße ist es etwas laut, aber die Stullen, die übrigens mein Buddy in Crime Sam entwickelt hat, können wirklich was: in diversen Varianten (Ceviche Stulle!), mit sehr saftigem und frischen Körnerbrot und hübsch angerichtet – zum sofort essen oder für das nächste Picknick zum Mitnehmen.

Luca und Lia
Für alle Rausgezogenen gibt es hier ein Stück Hamburg. Bei Luca und Lia, einem Café mit Hofladen gibt es neben frisch gebrühtem Elbgold-Kaffee auch eine tolle Frühstückskarte in Bio Qualität, quasi direkt vom Bauern um die Ecke.
Besonders schön: der kleine Inhouse-Hofladen, in dem es frisches Obst und Gemüse der Saison gibt, dazu viele Spezialitäten, Käse, Fleisch & Aufschnitt, Öle zum selbst abfüllen, Spirituosen, Brot und noch ganz viel mehr.
Die beiden Betreiber Michaela und René haben ihr neues Domizil seit April geöffnet und man spürt die Liebe schon beim Hereinkommen. Einen Garten gibt es auch, demnächst sogar mit Schaukel und Sandkiste.

Der Beitrag Meine liebsten Café Neuentdeckungen in Hamburg! erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Ja – mich gibt es noch. Obwohl meine Küchen-Momente für den Blog momentan eher selten sind, aber: es gibt sie. Auch, wenn dann nicht wirklich besonders viel Kreativität herrscht. Das foodlab nimmt einfach gerade wahnsinnig viel Zeit in Anspruch, dazu kommen viele Termine für unsere Agentur, bei der wir uns um wilden Food Content kümmern.

Da sag mir doch bitte nochmal jemand, dass ich alles hinbekomme. So ist es eben nicht. Dinge fallen hinten runter. Das Essen ist es zum Glück nicht. Während wir also auf foodlab- und Agenturseite kräftig am Aufbauen sind, versuche ich meine drei Mantra: früh schlafen gehen, früh aufstehen und gute Ernährung so gut es geht einzuhalten. Meistens Funktionieren nur zwei von drei Dingen.

Privat koche ich mich abends durch diverse Kochbücher und entdecke gerade viele tolle Rezepte, vor allem vegetarische. Klar, meine Lieblinge werde ich euch demnächst vorstellen. Ich plane viel, verfeinere mein Meal Prepping, damit ich mittags im Büro nicht mit leerem Magen dasitze.

Und manchmal entstehen, wie durch Zufall – ok, oder aus Resten – die wunderbarsten Ideen und Rezepte. Die sich herrlich vorbereiten lassen, damit man sie entweder schnell als Frühstücks-Joker aus dem Kühlschrank ziehen kann. Vor allem, wenn es morgens mal wieder besonders schnell gehen muss. Oder, wenn keine Zeit mehr bleibt und das Frühstück mit ins Büro muss.

 

Mein Frühstücks Joker: zuckerfreier Erdbeeren-Crumble mit Haferflocken.

Eigentlich habt ihr dafür alles Zuhause, es geht wirklich ratzfatz, lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt fantastisch. Es hält lange vor und ist der perfekte Start in den Tag. Erdbeeren und Haferflocken waren ja schon immer eine gute Idee. In Kombination mit Datteln und Banane sind sie aber unschlagbar. Übrigens: dieser Erdbeer-Crumble im Glas geht locker als Kuchenersatz durch. Nur für den Fall, dass ihr Besuch bekommt oder jemand Geburtstag hat.

Ihr wollt keine Erdbeeren? Dieses Rezept funktioniert auch mit allen anderen Früchten. Viel Spaß beim Herumprobieren!

Für 4-5 Gläser braucht ihr:
4-5 Gläser à 500ml, heiß ausgewaschen
750g Erdbeeren
100g Butter
150g Buchweizenmehl
100g Haferflocken, kernig
150g Kokosblütenzucker
1 Banane
1 Handvoll Datteln

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Erdbeeren waschen, putze, halbieren und auf die Gläser verteilen Auflaufform geben. In einer Schüssel die Butter mit dem Mehl mit den Händen zu kleinen Klumpen verkneten, dann die Haferflocken und den Zucker dazugeben. Wenn alles schön krümelig ist auf den Erdbeeren verteilen. Die Bananen in Scheiben schneiden, die Datteln fein würfeln und beides auf den Flocken verteilen.
Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene im Wasserbad backen. Abkühlen lassen, servieren oder mit dem Deckel verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Der Beitrag Geht immer: ein schneller Erdbeer-Crumble in gesund. Zum Frühstück, zum Mitnehmen oder sofort essen. erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Bestimmt werden mir dabei jetzt sehr viele Nicht-Hamburger widersprechen. Macht nix. So’n büschn Lokalpatriotismus gehört schon dazu, oder? Und wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Am Ende ist Hamburg bei schönem Wetter eben doch die schönste Stadt der Welt.

Ich kenne (noch) keine andere Stadt, die all das hat: den See und den Hafen, den Strand und den Rasen, ganz viel Ruhe und wildes City-Life (inklusive Panzer & Wasserwerfer) – und all das immer mit einer leichten Brise um die Nase. Ja, ich liebe diese Stadt. Inzwischen geht es sogar soweit, dass ich im Sommer nirgendwo anders mehr hinwill, aus Angst, einer dieser schönen Tage zu verpassen. Die, zugegebenermaßen, eher selten sind.

Im Hamburger Sommer wollen wir: RAUS!

Umso mehr heißt es an diesen Tagen: RAUS! Egal wohin. Und, weil ihr diese Beiträge anscheinend so liebt, habe ich für euch die Veranstaltungen, die ich mir im Kalender dick und fett markiert habe, auch einmal aufgeschrieben. Also – macht es euch besonders schön und habt einen tollen Sommer!

6.06.-29.08.2019, immer donnerstags – Alster Work Cruise 
Immer donnerstags, also am kleinen Freitag, geht es rund auf der Goldbek bzw. auf der Alster: bei der Gin Sul Alster Work Cruise. Na klar, es gibt feinsten Gin Tonic, Cocktails & Beats. Infos und Tickets hier.

9.6.2019 – Immergrün Nachhaltigkeitsmarkt
Altona aufgepasst! Wie könnt ihr an nur einem Tag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag sorgen? Findet es heraus: Am Sonntag zwischen 11 und 16 Uhr in der Hebebühne, Barnerstr. 30 kommt ganz viel zusammen: Flohmarktstände, Workshops, Musik, frisches Essen und Getränke, Projektideen und Initiativen, die sich vorstellen. Ich glaube, es wird sehr spannend! Mehr Infos hier.

14.-16.06.2019 – Craft Market2019
In der Rindermarkthalle wird es wieder voll! Über 50 (!) Aussteller, davon viele internationale Brauereien, Destille, sowie viele Food Trucks und DIY-Austeller präsentieren sich und ihre Konzepte. Dazu ein entspanntes DJ-Musikprogramm und der Laden läuft. Alle Infos hier.

23.06.2019 – Lütt im Park
Müssen wir hin. Wird dann wohl das einzige Festival werden in diesem Jahr – aber besser als nix und das hier hört sich wirklich sehr schön an: ein Kindermusik Open Air im Stadtpark. Neben Musik für die Kleinen, gibt es ein Rahmenprogramm, genug zu Essen und außerdem können Smoothies durch Fahrradfahren selbst zubereitet werden. Ob das ein neuer Foodtrend wird, weiß ich nicht, wohl aber, dass ich höchstwahrscheinlich textsicher durch den Tag komme. Infos und Tickets gibt es hier.

7.07.2019 – Altländer Kirschenmarkt
Jedes Jahr nehmen wir es aufs Neue vor: öfter in das Alte Land fahren. Ein fester Termin ist die Apfelernte, sowie das Kürbisfest. In diesem Jahr kommt dann noch das Kirchenfest dazu. Inklusive Kirschkernweitspucken. Infos hier.

28.07.2019 – Käpt’n Kuddel
Ich liebe die Hafencity im Sommer. Und das Programm Drumherum. Ob Tango, Salsa, Bautraum oder Leselotte. Ein Wochenende in der Hafencity ist für mich wie ein Mini-Urlaub. In. diesem Jahr nehmen wir die Veranstaltung für Kinder „Mit Käpt’n Kuddel unter Piraten“ mit. Passiert im Rahmen des Duckstein Festival (das nicht mehr auf der Fleetinsel ist, sondern seit zwei Jahren in der Hafencity!) und der Eintritt ist frei. Infos hier.

3.-4.08.2019 – Ice Cream Festival
Ok, also doch nicht nur ein Festival in diesem Jahr. Denn: Wer Eis liebt, der muss hier hin. Um genauer zu sein: in das ehemalige Hauptzollamt in die Speicherstadt. Hier gibt es sehr viel Eis, ein „All you can eat“-Ticket und bestimmt ganz viel Neues zu entdecken. Wollen wir hoffen, dass die Schlange nicht bis zu den St. Annen reicht…  Tickets hier.

Der Beitrag Hallo Sommer! Schöne Ideen für schöne Tage in der schönsten Stadt der Welt! erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Warum Kopenhagen in den letzten Jahren an mir vorbeigezogen ist, herrje – ich weiß es nicht. Dabei hat sie so viel. Und ist so wunderbar überschaubar. Das Tollste aber: sie liegt quasi vor der Tür. In der gleichen Zeit, in der wir sonst auf Sylt wären, könnten wir auch in Kopenhagen sein. Das Tollste aber überhaupt: die Food-Szene und die Menschen dahinter. Dazu ganz viel Schönheit wohin das Auge reicht. An jeder Ecke gibt es einen Shop oder Essen zu entdecken, neben Streetfood auch hochwertige Restaurants, die Nordic Cuisine anbieten. So herrlich entspannt, so wunderbar kinderfreundlich.

Im letzten Jahr haben wir direkt mal unseren Sommerurlaub in Kopenhagen verbracht und haben uns alle vier sehr in diese Stadt verliebt. Die Mädels in die Spielplätze, wir ins Essen und die Menschen, ins Fahrradfahren und das Wasser, das überall in der Stadt präsent ist.

Zum Glück musste ich in Sachen foodlab kürzlich wieder das Kopenhagen, ohne Kinder. Dafür aber mit meiner Freundin Antje. Und wir haben alles mitgenommen, was ging. An Essen. Und haben viele tolle Menschen getroffen: darunter diese drei Wahl-Kopenhagener, die es vor einigen Jahren oder erst kürzlich in meine neue Lieblingsstadt gezogen hat. Für uns haben die drei ihre liebsten Hotspots aufgeschrieben: kulinarisch, zum Shoppen und zum Entdecken.

Meine Liste für den nächsten Kopenhagen Trip steht. Und vielleicht ist da ja auch was für euch dabei!

Katha lebt seit etwas über einem Jahr in Nordhavn, der Liebe wegen. Eigentlich ist sie immer viel lieber in den Süden gefahren ist und entgegen aller Skandinavien-Ambitionen wohnt und arbeitet sie heute in Kopenhagen, wo sie inzwischen auch ihre eigene Food Agentur gegründet hat. Heute liebt sie nicht nur ihren Dänen, sondern auch die anderen – neben der Stadt und der Sprache. Vielleicht auch, weil Kopenhagen als das Italien des Nordens bezeichnet wird. Ob sie etwas vermisst?

Aktuell vermisse ich nichts und für die nächsten Jährchen gefällt es mir sehr gut. Vor allem der hohe Lebensstandard ist sehr angenehm. Da ich als Selbstständige weiterhin viele deutsche Kunden betreue, war es anfangs etwas schwierig, sich auf die höheren Kosten einzustellen, aber mittlerweile habe ich hier einen sehr guten Weg gefunden und genieße fast schon das Gefühl, dass ich jetzt, wo auch immer ich auf dieser Welt hinfahre (mit Ausnahme von Stockholm, Oslo und Singapur), alles sei so super günstig!
Natürlich vermisse ich neben Freunden und Familie auch ein paar Lebensmittel wie Brezeln, Quark (gibt es nur in wenigen Supermärkten), ein großes und günstiges Sortiment an Schokolade und Eiscreme UND, wer hätte das gedacht: Paprika Chips. Chio muss sich unbedingt auf den skandinavischen Markt begeben. Außerdem fehlt mir manchmal ein bisschen die deutsche Ellbogenmentalität, bei der man sich auch einfach mal ein bisschen anpöbelt wenn einem danach ist, das gibt es hier einfach nie, weil alle immer so freundlich sind. Und selbst wenn sie meckern, werden sie nie laut.

Zum Essen:
Vaekst: so unglaublich gut mit so vielen, kleinen Surprise Dishes zwischendurch, ein absolutes Must für New Nordic Cuisine.
Die königliche Oper: sehr schön für einen Sundowner direkt am Wasser, einfach mit einer Flasche Wein davor auf die Bänke oder den Rasen setzen, die „Skyline“ anschauen und der Sonne beim Untergehen zusehen.
Bäckerei Holm: direkt neben Illum, die haben nämlich die bessere Version der dänischen Zimtschnecke (Kanelsnegle) – die Bløddejsnegle.
Slurp Ramen Joint: gegründet von einem ehemaligen Noma-Koch, der danach 2 Jahre in Japan gelernt hat Ramen zu kochen und jetzt wieder zurück in Kopenhagen ist. Draußen zum Essen Anstellen für ca. 20 Minuten inklusive.

Zum Entdecken:
Eine Fahrt mit dem GoBoat (Sommer), ein kleines Boot für bis zu 8 Personen das man sich für 2 Stunden zum Rumschippern ausleihen kann.
Illum Kaufhauses, 5. Stock: im Winter auf der Terrasse einen Cocktail schlürfen bei dem man glaubt, man säße trotzt Eiseskälte draußen.


Simon lebt bereits seit 2011 für das Studium in Kopenhagen, inzwischen im Norden von Østerbro. Weil er von einem Freund gefragt wurde, ob er nicht Lust hätte, seinen sicheren Job in Deutschland zu kündigen um in Kopenhagen ein neues Gastro-Konzept umzusetzen. Hat er gemacht, ziemlich erfolgreich sogar. Aktuell baut er Anna – den ersten digitalen Bewerbungsassistenten für die Gastro-Szene.

Zum Essen:
Lille Bakery: Neben Brot & Gebäck gibt es hier Frühstück & Lunch – großartig!
Iluka: Jeden Donnerstag gibt es im Restaurant Austern, ansonsten viel Fisch und Nordic Cuisine.
La banchinaZur Fashion Week trifft sich hier die Szene. Herrliches Restaurant direkt am Wasser. Und eine Saune gibt es auch!
Broaden and Build: Brauerei und Restaurant in cooler Location!
Gasoline Grill for Burgers: Die besten Burger der Welt, inzwischen 5x in Copenhagen.
Klint & Bro: Eine neue Kombucha Bar, neben Kombucha gibt es ein Menü – gekocht vom House-Chef oder einem Gast Chef.

 
Theresa kam ebenfalls zum Studieren nach Kopenhagen. Und ist geblieben, hat mit Freunden die Agentur „Sweet Sneak“ gegründet und im letzten Jahr sogar hier geheiratet. Als echter Foodie und ewig Umtreiben hat sie eine Menge tolle Tipps auf Lager:

Cafés & Bäckereien:
Prolog Kaffeebar: direkt am Fleischmarkt, großartiger Kaffee
Kihoskh: Der Beste Kiosk, den man sich in seiner Nachbarschaft wünschen kann! Hat alles von BRØD, Minimarkt, super Auswahl an Wein und internationalen Magazinen.
BRØD: Der kleine Bruder vom Kihoskh!
Hart Bageri: ein Muss!
Riccos: Das Original auf der Istedgade. Winziger Laden, guter Kaffee und guter Preis!
Sonny: Super schön mit tollem Mini Innenhof (siehe Bild)
7/11: Die frischen Croissants von 7/11 sind ein Lifesaver! (Geheimtipp… ebenso findet man hier wirklich gute frische Salate!)

Zum Essen:
IstidBestes Nitrogen-Powered Eis (also, Eis, das mit Stickstoff frisch hergestellt wird)! Gegründet von tollen Frauen!
SMK: Tolles Museum und wunderbare Kantine.
Dyrehaven: Super authentisch, Vesterbro-Style. Und tolles Frühstück!
Bang & Jensen: Ebenso super authentisch im Vesterbro-Style.
Bevi Bevi: Italienisches Menü zum Teilen, toller Wein!
Pizzeria 54: Großartige Pizza! Immer superfrisch und saisonale Zutaten & Toppings
We do food: tolle Salatbar falls es zwischendurch mal was Gesundes sein soll.
Hija de Sanchez: Die besten Tacos und Margaritas! Am Fleischmarkt gibt es den Ableger Tacos, an den Tørvehallen einen Food Truck. Das Restaurant aber ist ein Muss!
Arket Café: Überraschend gute Salate und Backwaren! Mein Go-To Spot für Lunch in der Innenstadt!

Drinks:
Riga: Sehr süße Outdoor-Bar
Kind of Blue Bar
Rødder go Vin: Naturweine, sehr persönlich und supernett!
Granola:  Von Frühstück über Mittagessen, Dinner oder Drinks – hier ist es immer richtig gut.

Shops:
Glyptothek: Museum, wunderbare Atmosphäre und eine wunderbare Farb-Lehre!
KyotoHier sind alle skandinavischen Brands vertreten. Unbedingt vorbeischauen!
A Door:  Ein wunderschön kuriertes Allerlei an Mode, Interior, Schmuck und Kosmetik. Hier findet man immer das perfekte Geschenk für die Freundin (oder sich selbst…)
Stilleben: Wunderbare Keramik, Poster, Bilder, alles Schöne für zuhause.
Dora: Immer einen Besuch wert, man kann hier wunderbares Interior, Keramik und Papeterie stöbern!
Arket: Geht immer!
Paustian: Interior Paradies!

Der Beitrag Ein Update aus Kopenhagen mit vielen, tollen Tipps von drei (Foodie) Insidern zum Essen, Shoppen und Entdecken! erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Prinzipiell liebe ich Veranstaltungen, bei denen es ums Essen geht. Vor allem, bei denen es etwas zu Essen gibt. Was ich ebenfalls sehr liebe, sind Neu-Entdeckungen. Vielleicht, weil ich konstant neugierig bin und jeder kreativen Idee wie ein Hase hinterherjage. Ich kann mich begeistern für neue Ideen und finde es immer wieder großartig, wie viele Neugründungen es im Food Bereich gibt. Und das jedes Jahr aufs Neue.

Ich wusste es schon immer: Hamburg ist die Hauptstadt der Food Start-Ups.

Nicht umsonst findet das Food Innovation Camp, das größte Branchentreffen zwischen Start-Ups und Handel, in Hamburg statt, für das inzwischen auch bundesweit viele Unternehmen anreisen. Und so war es auch in der letzten Woche: Food Start-Ups aus ganz Deutschland, darunter wieder viele tolle und junge Hamburger. Meine Highlights habe ich euch einmal zusammengestellt – spannend, nachhaltig und innovativ. Bestimmt werdet ihr sie genauso lieben wie ich.

Rho Kombucha
In Neuseeland habe ich meine Leidenschaft für Kombucha entdeckt. Dort gibt es Kombucha wie woanders Limo oder Eistee. Denn jeder Laden, der etwas auf sich hält, hat mindestens 3 hausgemachte Kombucha-Varianten auf der Karte. Für mich eine tolle Alternative zum Wein oder einem anderen Drink, zumal Alkohol in Neuseeland recht teuer ist.
Kombucha – was ist das? Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, schmeckt leicht süß-säuerlich und vergoren. Normalerweise wird Kombucha pasteurisiert, die Gründer von RhoKombucha produzieren aber in roher Bio-Qualität. Heisst: lebendige Kulturen bleiben erhalten, was den Effekt hat, dass das Getränk bekömmlich ist (im Gegensatz zu den Produkten von großen Playern).
Gleich drei Sorten gibt es im hauseigenen Onlineshop, alle Bio, vegan, regional, zuckerreduziert und mit lebendigen Kombucha-Kulturen. Eine großartige Alternative zu alkoholhaltigen Drinks! Mein Favorit ist die Mädchen-Variante Hibiskus mit rosa Pfeffer.

Nordic Ocean Fruit
Für mich die Entdeckung! Mein Innovationsherz hat sehr laut HURRA! geschrien, als ich an den Stand von  Nordic Ocean Fruit gekommen bin. Ich träume seit Tag 1 des foodlab davon, irgendwas Verrücktes in den hauseigenen Gewässern zu züchten. Nicht ganz hauseigen, aber zumindest nordeuropäisch: Nordic Ocean Fruit produziert Salate aus Meeresalgen. Und nein, das schmeckt nicht nach Fisch. Warum auch? Ist ja rein pflanzlich. Tatsächlich glaube ich sehr daran, dass zukünftig Fleisch und Fisch nur noch sehr selten auf unseren Tellern landen werden. Vor allem, wenn es darum geht, den eigenen Esstisch zu decken.
Immer öfter werden die Mahlzeiten ausgelagert: sei es, weil wir mittags essen gehen oder viele Kinder von Frühstück bis Nachmittagssnack ihre Zeit in Kita oder Schule verbringen. Abends gibt es dann ein Abendbrot, klassisch oder gekocht. Parallel dazu bekommen Konzept-Restaurants immer mehr Zulauf – für ein gutes Stück Fleisch oder frischen Fisch werden die meisten wohl zukünftig auswärts essen gehen.
Nordic Ocean Fruit greift den Trend „Plantbased eating“auf und bietet eine pflanzliche und sehr leckere Alternative in drei Geschmackssorten. Mein Highlight: der Koreanische Meeressalat, weil er so schön scharf ist und einfach mal anders als die Produkte, die man sonst im Regal findet.
Warum eigentlich Meeresalge? Weil sie nachhaltig ist und allen gut tun: Sie wachsen ganz ohne Dünger, Süßwasser, Boden oder Pestizide. Gleichzeitig erhöhen sie die Wasserqualität unserer Meere. Und auch für uns ist die Alge ein gutes Lebensmittel: neben guten Fettsäuren, liefert sie Nährstoffe wie Magnesium, Eisen, Vitamine, Calcium und Jod.

Gaia Bienenwachstücher
Seit geraumer Zeit gibt es bei uns weder Frischhalte- noch Alufolie im Haus. Womit ich auch die meiste Zeit über klarkomme. Aber manchmal, da gibt es einfach so Momente, wo ich gerne noch ein Stück weiter gehen würde. Wenn es um Brottüten geht, zum Beispiel. Oder die Aufbewahrungsbehälter aus Plastik. Ich suche schon eine Weile nach praktischen Alternativen (Glasbehälter sind im Übrigen keine Alternative für mich weil zu schwer und ich nicht weiß wo ich sie verstauen soll), habe aber bisher noch keine gefunden.
Das könnte sich geändert haben mit den Bienenwachstüchern von Gaia. Die Tücher bestehen aus Bio-Baumwolle, Bio-Bienenwachs, Bio-Jojoba-Öl und Baumharz, fühlen sich gut an und sehen auch noch hübsch aus. Sie lassen sich zum Abdecken von übrig gebliebenen Lebensmitteln verwenden, oder zum Einpacken der Stulle fürs Mittagessen to go. Produziert werden sie in Hamburg und halten bei richtiger Pflege (die sehr einfach ist) bis zu 2 Jahre. Alle Infos, verschiedene Größen und Bestellmöglichkeit gibt es im Onlineshop.

Popkon
Jetzt haben wir ganz viel über Bio und Zuckerreduziert gesprochen – manchmal muss es aber doch mal etwas Süßes sein, mit allen Geschmacksträgern wie Fett und Zucker. Das haben die beiden Gründerinnen Maria und Kristin von Popkon hervorragend hinbekommen. Dafür, dass die Gründung noch nicht einmal 12 Monate her ist, sind sie mit ihrem Popkorn bereits gut vertreten. Zu Recht: als Werberin und Liebhaberin schöner Dinge liebe ich das Verpackungsdesign – aber auch den Inhalt, besonders die Variante Brasilien mit Espresso-Note. Produziert wird von den beiden in ihrer eigenen Manufaktur, auf der Webseite lassen sich sogar Überraschungs-Pakete bestellen.

Der Beitrag 4 neue Food Start-Ups aus Hamburg und ein kleiner Ausblick, wie wir zukünftig essen werden. erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Erinnert ihr euch, dass ich im letzten Jahr für einen MILRAM Filmdreh in einem wunderschönen alten Haus mitten aufm platten Land ein Wochenende verbringen durfte? Das Gefühl war ein bisschen wie Klassenreise: über ganz viele Felder fahren, ankommen im Nirgendwo, viele Kühe direkt vor der Nase und weeeeeeeeeeites Land. Soweit man gucken konnte nur grüne Wiesen, blau-grauer Himmel und ‘ne Menge Ruhe für die Augen. Und für den Kopf.

Ok, ein bisschen Abenteuer war auch dabei. Angekommen an diesem wunderschönen, riesigen Haus, in das ich mit der lieben Mia aus Kiel und Sandra aus Bremen eingezogen bin, haben wir erst einmal alles erkundet: Zimmer um Zimmer, das Grundstück und uns. Und dann ging es auch schon los mit dem Dreh für MILRAM, als einer von vielen Filmen aus unserer norddeutschen Heimat.
Im Endeffekt haben wir 1,5 Tage gedreht, an verschiedenen Orten. Zwischendurch hat es kleine Hunde geregnet, was uns nicht davon abgehalten hat, mitten auf dem Deich zu stehen. Die Belohnung: Meer. Weite. Frische.

Die Auf’n S(ch)nack-Filme seht ihr übrigens ab sofort hier, auf der Seite von MILRAM. Wie ihr sehen könnt, hatten wir viel Spaß – ich hoffe, dass ihr genauso viel Spaß habt beim Anschauen!

Und genau das ist auch das Thema, das MILRAM so wunderschön auf den Punkt bringt: Heimat der Frische. Wenn ich an mein Zuhause denke, dann ist das natürlich in erster Linie Hamburg. Aber dieses Zuhause-Gefühl ändert sich erstaunlicherweise nicht, wenn ich die Stadtgrenze verlasse um gen Norden an die See zu fahren. Im Gegenteil: es bleibt und wird stellenweise noch verstärkt. Weil ich eine tiefe Verbundenheit zu Norddeutschland und zu den Menschen spüre. Weil ich diesen Humor mag, die Art der Kommunikation und die Herzlichkeit, die andere vielleicht gar nicht als so herzlich wahrnehmen.

Es ist wie es ist: wenn du einen Norddeutschen zum Freund hast, hast du ihn oder sie für immer.

Und das ist es eben auch: Das Gefühl, das du immer wieder kommen kannst. Jeder Zeit Willkommen bist. Weil es eben Zuhause ist. Zum Glück sieht auch meistens alles gleich aus: Das Meer immer ein bisschen rau und dunkelblau, der Himmel weit und die Wiesen grün. Ab und an ein Deich, der in Hamburg ja schon kurz nach dem Freihafen beginnt. Schafe, Kühe. Das sieht nach Zuhause aus – obwohl ich ein Stadtkind durch und durch bin.

 

Ich beschäftige mich gerade viel mit den Themen Klarheit, Fokussierung und Einfachheit. Letzteres vor allem beim Essen, gepaart mit dem Wunsch, uns als Familie so regional und saisonal wie möglich zu ernähren. Dazu gehört eben auch, unsere Lebensmittel von Produzenten aus der Region zu kaufen. Und es uns so einfach wie möglich zu machen.
Mit zunehmenden Projekten, schaue ich jede Woche aufs Neue, wie ich Dinge vereinfach kann ohne dabei an Qualität einzubüßen. Denn, machen wir uns nichts vor: je mehr Workload, desto mehr müssen wir auf uns achten. Dabei hilft mir schon ein Frühstück, das ich am Abend vorher zubereitet habe, unser Essen für die Woche zu planen und vorzubereiten um nicht irgendwas oder – schlimmer noch – gar nichts zu essen.

Mein neuer Plan: ich mache es mir jetzt einfach.

Mein bester Food Hack sind meine Overnight Oats. Das ist fast noch besser als Porridge, weil am Morgen keine Arbeit ansteht. Unsere Morgende sind meist schon wild genug. Die Zeit, morgens noch ein Porridge zu kochen, habe ich inzwischen häufig nicht mehr. Also gehen wir auf die kalte Variante, die ich allerdings schon am Abend vorher zubereite. Und – und das ist wichtig – rechtzeitig aus dem Kühlschrank hole. Dazu ein paar Früchte und etwas Skyr.

Was wir im Sommer sehr lieben: draußen frühstücken. Gerne auch mal auf dem Spielplatz, im Park oder auf dem Wasser, wenn es richtig gut läuft, sogar im Schwimmbad. Dafür bereiten wir dann zusammen alles in kleinen Gläser vor, verstauen alles im Kühlschrank, und packen am nächsten Morgen alles zusammen. Mein Trick für den Kick an Extra-Frische: Granatapfelkerne unterrühren. Zum einen, weil die so schön knacken beim draufbeißen, zum anderen, weil sie so herrlich saftig sind.
Gemeinsam mit MILRAM habe ich euch mal ein kleines DIY vorbereitet, wie man einen Granatapfel entkernt ohne hinterher auszusehen, als hätte man mit Farbe gepütschert.

Auch diesen Film seht ihr hier. Das Rezept für die Overnight Oats findet ihr unten.

Für 4 Portionen Overnight Oats:
2 Tassen Haferflocken
2 EL Leinsamen, geschrotet
5 Datteln, getrocknet, gehackt
1 Handvoll Mandeln, gehackt
1/2 Granatapfel, entkernt
etwas Vanillepulver oder Mark von 1/2 Vanilleschote
250ml Milch
4 EL Skyr

Alle Zutaten, bis auf den Skyr in eine Schüssel geben, verrühren. Auf 4 Gläser verteilen, mit einem Deckel verschließen und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen die Gläser herausholen 1 Stunde vor dem Verzehr herausholen, jeweils 1 EL Skyr daraufgehen, mit ein paar Granatapfelkernen verzieren, wieder verschließen und mitnehmen oder servieren.

Der Beitrag Werbung: Einfach mal einfach machen. Overnight Oats für’s (Outdoor) Frühstück mit Skyr von MILRAM und die Frage nach der Sache mit dem Granatapfel. erschien zuerst auf Hamburger Deern.

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Passend zum Muttertag habe ich vor einigen Tagen mit zwei Hamburger Perlen gesprochen, die nicht nur Mutter und Tochter sind, sondern mit Selection Gustavia gemeinsam ein Unternehmen aufbauen. Warum das gar keine so schlechte Idee ist, erzählen Valerie Siegle und Karin Siegle-Kvarnström hier in einem sehr inspirierenden Interview. Damit ihr die beiden ein bisschen besser kennenlernt, ein Kurz-Umriss: Karin Siegle-Kvarnström und ihre Tochter Valerie leben in einer bunten Patchwork-Familie mit einem Innerhalb Circle von 17 Personen. Karin hat drei Kinder, 2 davon aus erster Ehe (Valerie ist die Älteste), ein Sohn aus zweiter Ehe, sowie 2 Patchworkkinder, die allesamt verteilt in England, Luxemburg, Schweden und Singapur leben. Divers wird in dieser Familie ganz groß geschrieben: sei es, weil die Kinder aus drei Generationen stammen oder weil ein bunter Mix aus englisch, schwedisch und deutsch gesprochen wird.
Karin Siegle-Kvarnström hat 20 Jahre weltweit als fast einzige Frau als Partner in einer großen Personalberatung gearbeitet, bevor sie mit 48 Jahren ihre eigenen Unternehmen gründete, darunter ein Female Executive Programm, die VonDeska Town- und Countryhouses, sowie Selection Gustavia.
Valerie hat jahrelang im Ausland verbracht und wollte fast gar nicht wiederkommen, bis sie, gemeinsam mit ihrer Mama, Selection Gustavia gründete.
Im Gespräch erzählen Sie, wie es ist als Mutter-Tochter-Gespann eine Firma zu gründen, worauf es ankommt beim Unternehmensaufbau – heute wie vor 20 Jahren – und berichten von dem sehr spannenden Projekt Anna & Cie, ein Leadership Training für Frauen in Führungspositionen, das bereits ins 10. Jahr geht und aus dem bereits über 100 Frauen hervorgegangen sind, wovon die meisten 1-2 Karriereschritte gemacht haben.

Karin, Valerie, wie schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ich freue mich, dass wir heute sprechen können und ihr uns einen Einblick in eurer Untermehmertum gebt. Karin, du hast bereits eine Menge Arbeitserfahrung hinter dir, hast als eine von 4 Frauen weltweit als Partnerin & Gesellschafterin in einer Personalberatung gearbeitet, in dieser Zeit drei Kinder auf die Welt gebracht um dann mit 48 Jahren nochmals komplett neu gegründet. Und jetzt die allseits beliebte aber gehasste Frage: wie hast du das gemacht?
Ich habe von Anfang an in gute Mitarbeiter investiert. Als Valerie geboren wurde, Anfang er 90er, gab es im Kindergarten noch keine Ganztags-Betreuung oder Krippe. Der Kindergarten war ab 3 Jahren und bis 12 Uhr. Weil ich damals Partnerin werden wollte, konnte ich es mir nicht erlauben in Teilzeit zu arbeiten. Und mir hat mein Job immer Spaß gemacht. Ich bin gerne Mutter, habe aber auch ein anderes Leben.
Wir hatten eine Haushälterin und immer englische Au Pairs, eine davon wohnte auch immer bei uns. Ich hatte keine Eltern in der Nähe, da war es wichtig ein Netzwerk zu haben. Bei langen Reisen an die Westküste, ist dann meine Mutter für eine Woche gekommen.
Und ich habe in eine Putzfrau investiert. Um Zeit zu haben. Das war ein gutes Invest, dann ging meine Karriere auch weiter. Vor allem, weil ich nicht putzen wollte, wenn ich Zuhause war. Die Zeit Zuhause, die war 100% für die Kinder. Wir haben, gebastelt, gemalt, etc.. da gab es keine Hobbies oder Freunde. Für eine gewisse Zeit bestand mein Leben aus Job und Kinder. Das ging gar nicht anders. Wenn ich auch noch den Anspruch hebt hätte ein Hobby oder Freunde zu pflegen, das hätte nicht funktioniert.

Hast du direkt wieder in Vollzeit gearbeitet?
Meistens auch nach dem 4. Monat wieder und auch bis an den Stichtag. Bei Valerie sogar bis 10 Stunden vor Geburt. Und auch immer in Vollzeit. Das ging nicht anders: ich wollte Partner werden. Das war meine Karotte vor der Nase. Das gab mir auf der anderen Seite aber auch finanzielle Möglichkeiten.
Aber mir ging es auch immer gut, ich hatte Spaß an meinem Job und für mich war es vor allem eine mentale Frage.
Als ich dann Partner wurde, hatte ich die Freiheit auch mal von Zuhause zu arbeiten. Ich hatte einen tollen Chef & Mentor, der gesehen hat, dass ich die Vorleistung gebracht habe. Und der mir dann auch Vertrauen geschenkt hat.

Wie war das für dich, Valerie?
Das war eine schwierige Zeit, meine Mutter hat sich parallel von meinem Vater getrennt. Wir wohnten in Bargteheide, meine Mutter musste also jeden Morgen quer durch die Stadt. Aber sie war auch die, die zu den Elternabenden ging. Normalerweise waren da nur die Väter.

Ihr seid eine unglaublich internationale Familie. Woher kommt das?
Karin: Ich habe mich von Anfang an gefragt, was das Wichtigste ist, was man in Kinder investieren muss. Für mich war das Bildung & Internationalität, diese Neugier und das Interesse, auf andere Kulturen zuzugehen und sich in ihnen bewegen. Die Welt betrachten, Neues auszunehmen. Das kann dir keiner mehr nehmen. Wenn du einmal woanders gewohnt hast, kann man sich auch Krieg gar nicht vorstellen.
Valerie: Wenn man einmal den Schritt ins Ausland gewagt hat, öffnen sich so viele neue Türen. Ich bin 10 Jahre im Ausland geblieben, weil ich das so toll fand und war während meines Studiums in England, USA Holland, Lettland, Luxemburg. Das würde ich meinen Kindern ebenfalls raten, das macht die Sache interessanter. In Europa kann man ja auch ganz easy umziehen, du brauchst gar kein Visa, nichts!
Karin: ich habe immer international gearbeitet, was ein Quantensprung ist für meine Familie. Ich komme aus Ost-Westphalen, habe erst eine Ausbildung bei einem Möbelausstatter gemacht, danach Wirtschaftswissenschaften studiert, war ein halbes Jahr in England, zum Studium in der Schweiz und in Serra Leone.

Bildung ist, die Welt betrachten, neugierig zu sein und sich mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen.

Woher kommt dieses Unternehmertum, wenn dein Schritt aus Ost-Westphalen als Quantensprung gesehen wurde?
Nach dem Studium war ich als Trainee bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) im Bereich Entwicklungshilfe, und bin dann Assistentin vom Vorstandssprecher geworden. Weil ich dann etwas Neues brauchte und unternehmerischer arbeiten wollte, bin ich erst bei einer Strategieberatung, später dann von einer Personalberatung angesprochen worden. Da war ich dann 20 Jahre, habe international bei Familienunternehmen die Top Positionen besetzt, bin Partner geworden und habe sehr gutes Geld verdient. Das war aber eine Vorreiterrolle. Es gab europaweit nur 2 Frauen, weltweit vielleicht 4 in dem Bereich. Ich habe gelernt: Man muss seine Passion finden. Etwas, das einem richtig Spaß macht. Aber man muss auch gestalten können wollen. Wenn man auf dem Fahrersitz ist und seine Stärken leben kann, das ist was Großartiges.

Und wie kam es zum Unternehmen?
Ich bin irgendwann ein rausgegangen, habe meine Anteile verkauft. Natürlich habe ich mich gefragt: was kann ich außer Beratung? Kommen die Leute zu mir oder zum Unternehmen? Ich habe dann das gemacht, was ich gerne mache und in die Von Deska Townhouses investiert. Irgendwann kamen die alten Kunden dann doch wieder, die habe ich dann weiter beraten, das hatte mir ja Spaß gemacht.
Valerie: Als meine Mutter sich selbständig machte, da war ich weit weg und nur alle 3 Monate zuhause. Ich war Anfang 20. Wir dachten alle, etwas crazy, mit 48 nochmal neu gründen, zumal sie ja nicht vom Fach ist. Aber wir dachten auch, dass sie schon wissen wird, was sie tut, bisher ist nie was schief gegangen.

Manchmal muss man schon ein paar Eier haben, um sowas zu machen.

Karin: Letztlich hatte ich nie den Anspruch, das alles selber zu können. Ich habe mir immer die richtigen Leute gesucht. Ich sehe mich als Ideengeber, als Visionär. Das Operative können andere viel besser als ich. Den Anspruch habe ich gar nicht. Aber natürlich haben wir auch schon geputzt, wenn Not am Mann war. Valerie hat in den Semesterferien ihr Geld damit verdient, Ferienwohnungen zu putzen.
Inzwischen haben wir Investments in unterschiedlichen Aktivitäten, z.Bsp Studentenapartments in Lüneburg, die Von Deska Townhouses und Countryhouse, Anna & Ci, sowie Selection Gustavia, was Valerie dann gegründet hat. Letztlich geht es aber darum, sein Lebenskonzept selber zu basteln. Um das selber machen und Ärmel hochkrempeln.

Seit wann arbeitet ihr zusammen und wie kam es zur Zusammenarbeit?
Karin: Mein Mann und ich hatten die Idee, weil wir in so vielen langweiligen Hotels gewohnt haben. Und es mit den Von Deska Houses besser machen wollten. Die Kunden in den Häusern haben dann gefragt haben wo sie was herbekommen. So ist Selection Gustavia entstanden.
Valerie hat dann 2016 gegründet.
Valerie: Ich hatte keine Ahnung von Online, habe mir alles selbst erarbeitet. Als Unternehmerstochter hast du es auch immer extra schwer, weil du dich erst einmal beweisen musst. Also habe ich mir die Kompetenz angeeignet. Der Weg dahin war sehr weit, aber inzwischen bin ich der Pro wenn es um online geht.
Meine Mutter macht den Einkauf, ich bin nicht Zielgruppe, das macht vielen einfacher, wenn sie Mut draufschaut.
Karin: Aber du hast inzwischen das Auge hast die Firma im Griff. Ich würde sie es auch alleine machen lassen. Ich bin nur zum Verifizieren da und bringe neue Idee von meinen Reisen mit. Valerie bringt dann wiederum neue Ideen und Absatzkanäle. Aber sie könnte das auch alles alleine machen. Da bin ich mir sicher.

Valerie, wie ist es mit der eigenen Mutter zusammenzuarbeiten? Muss man sich nochmal neu freistrampeln?
Gar nicht vor meiner Mutter, eher von der Außenwelt. Vor drei Jahren, da war ich noch die Tochter von der Chefin, als wäre Selection Gustavia mein Hobby. Aber wir sind keine Wohlfahrtsorganisation, wir wollen schon Business machen. Inzwischen ist die Wahrnehmung auf den Messen eine andere. Kompetenz aufbauen hilft da sehr, gerade in einer Welt, wenn es um Programmierung geht, die immer noch sehr von Männern dominiert wird. Da muss man sich durchsetzen.

Wie hast du das wahrgenommen, Karin? Hast du mitbekommen, das Valerie zu kämpfen hatte?
Na klar, das habe ich schon gesehen. Als Eltern will man immer, dass es den Kindern besser geht als einem. Und ich habe mich schon gefragt, ob ich ihr das zumuten kann. Ich sag ihr immer, „Nimm dir genug Freizeit“ – da schaue ich als Mutter und Arbeitgeber drauf.
Aus Profisicht schaue ich aber auch darauf, wie die Firma sich skalieren lässt, wie weit man es wachsen lassen kann oder ob Valerie im industriellen Umfeld eine viel größere Karriere machen könnte. Irgendwann kommt dann aber der Punkt of no return, da kann man nicht mehr zurück.

Hat sich euer Verhältnis verändert seitdem ihr Geschäftspartner seid?
Karin: Ja. Wir haben Früher gestritten. Jetzt ziehen wir an einem Strang, das läuft super.
Valerie: Viele Fragen, ob das nicht grauenvoll ist, mit der eigenen Mutter zu gründen. Ich finde Nein! Denn sie denkt eben auch als Mutter, nicht nur als Unternehmerin. Im Zweifel wird sie immer dich vor die Firma stellen.

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